Kreisamt Meißen
Das Kreisamt Meißen war der Verwaltungsmittelpunkt des Meißnischen Kreises im Kurfürstentum Sachsen. Das Territorium gehörte zu den sächsischen Erblanden. Daher kommt die Bezeichnung Erbamt Meißen.<ref>Ämterverzeichnis im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen</ref>
Geschichte
Die Wurzeln des Kreises liegen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen das Kerngebiet der Markgrafschaft Meißen. Bis ins 16. Jahrhundert bestanden die Strukturen alter sorbischer Unterbezirke, der Supanien (sorbisch župa), im Kreis. Zwar bestand die Ressorttrennung von Justiz- und Rentamt schon seit 1784, jedoch wurden daraus erst 1831 selbstständige Behörden.<ref>Archivgut Kreisamt Meißen im Hauptstaatsarchiv Dresden</ref>
1547 übernahm das Kreisamt die Verwaltung der Grundherrschaften Cölln und Brockwitz bei Meißen.
Angrenzende Verwaltungseinheiten
| Amt Oschatz | Amt Großenhain | Amt Großenhain |
| Amt Leisnig | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Amt Dresden |
| Amt Nossen | Kreisamt Freiberg | Amt Grillenburg |
Gebiet
324 Dörfer
Literatur
- Kreisamt Meißen. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 6. Band. Schumann, Zwickau 1819, S. 301–311.
- Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas 1790, Klaus Gumnior, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-14-0.
- Heinz Pannach: Das Amt Meissen vom Anfang des 14. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Akademie-Verlag, Berlin 1960 (Digitalisat).
Einzelnachweise
<references/>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Amt Belgern | Amt Dippoldiswalde | Amt Dresden | Amt Finsterwalde | Amt Großenhain | Amt Hohnstein | Amt Laußnitz | Amt Lohmen | Kreisamt Meißen | Prokuratamt Meißen | Schulamt Meißen | Stiftsamt Meißen | Amt Moritzburg | Amt Mühlberg | Amt Oschatz | Amt Pirna | Amt Radeberg | Amt Senftenberg | Amt Stolpen | Amt Torgau | Amt Zabeltitz | Amt Zadel Vorlage:Klappleiste/Ende