Ammoniumtrioxalatoferrat(III)
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| 3 Struktur des Ammoniumions Struktur des Oxalatoferrat(III)-Ions | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Ammoniumtrioxalatoferrat(III)-Trihydrat | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | (NH4)3[Fe(C2O4)3] · 3 H2O | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
grüne, lichtempfindliche Kristalle<ref name="Römpp"/> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | |||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,78 g·cm−3<ref name="Römpp">Eintrag zu Ammoniumeisen(III)-oxalat. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
160–170 °C (Zersetzung)<ref name="Römpp"/> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser<ref name="alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Ammoniumtrioxalatoferrat(III) ist ein Komplex des dreiwertigen Eisens mit Oxalat-Anionen als Liganden und Ammoniumionen zur Ladungskompensation. Es hat als Trihydrat die Halbstrukturformel (NH4)3[Fe(C2O4)3] · 3 H2O.
Gewinnung und Darstellung
Ammoniumtrioxalatoferrat(III) kann durch die Umsetzung von Eisen(III)-chlorid-Lösung mit Ammoniumoxalat in wässriger Lösung gewonnen werden. Dabei wird stets das Trihydrat erhalten:
- <math>\mathrm{FeCl_3 + 3 \ {(NH_4)}_{2}C_2O_4 + 3 \ H_2O \longrightarrow {(NH_4)}_{3}[{Fe(C_2O_4)}_{3}]\cdot 3 \ H_2O + 3 \ NH_4Cl}</math>
Eigenschaften
Ammoniumtrioxalatoferrat(III) ist eine grüne kristalline Verbindung, die in Wasser gut löslich ist.
Das Fe3+-Ion ist oktaedrisch von drei Oxalatodianionen komplexiert. Die hieraus resultierende Ladung des Komplexes von −3 wird durch drei Ammoniumionen kompensiert.
Verwendung
Es wird beim Eloxal-Verfahren, der Oberflächenbehandlung von Aluminium dazu verwendet, einen Goldton zu erzeugen.
Lichteinwirkung führt zum Zerfall unter Bildung von Kohlenstoffdioxid und Eisen(II)-Verbindungen. Aufgrund dieser Eigenschaft kann es zur Lichtmessung eingesetzt werden. In der künstlerischen Photographie ist es Bestandteil der Lösung zur Herstellung von Cyanotypien.
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Hautkontakt
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- Ammoniumverbindung
- Eisenverbindung
- Oxalat
- Komplex