Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Schuppe (Morphologie) – Wikipedia Zum Inhalt springen

Schuppe (Morphologie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Fischschuppe)
Datei:Scale Common Roach.JPG
Fischschuppen (Rotauge)

Als Schuppe ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}}) werden in der Morphologie, der Lehre von der Gestalt der Lebewesen, plättchen- bzw. plattenförmige Elemente bezeichnet.

In Zoologie und Humanbiologie

Hautanhangsgebilde

Datei:Fishscales.png
A Ganoidschuppe
B Cycloidschuppe
C Ctenoidschuppe
Datei:Natrix natrix Schuppen.JPG
Schlangenschuppen (Ringelnatter)
Datei:SEM image of a Peacock wing, slant view 2.JPG
Schmetterlingsschuppen

Schuppen sind ein häufiger Bestandteil der Körperhülle (Integument) bei diversen Tieren. Bei den Wirbeltieren sind diese und die übrigen Hautanhangsgebilde dermale oder epidermale Abkömmlinge der Haut und in ihr verankert.<ref name="HYNEK_BURDA">Hynek Burda: Allgemeine Zoologie. Eugen Ulmer. Stuttgart 2005. S. 159–161.</ref>

Hautschuppe des Menschen

Datei:Huidschilfers A.jpg
Menschliche Hautschuppen

Die Hautschuppe ist eine mit bloßem Auge sichtbare, Aggregation von Korneozyten.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Die äußere Schicht des verhornten Plattenepithels, welche allgemein die mehrschichtige Epidermis (Oberhaut) der Wirbeltiere bildet<ref name="HYNEK_BURDA" />, löst sich im Zuge der Desquamation (Abschuppung) von den darunter liegenden Schichten.

Knochen des Schädels

  • Die Schläfenbeinschuppe (Pars squamosa) des Schläfenbeins liegt seitlich am Schädel über dem äußeren Gehörgang.
  • Die Stirnbeinschuppe (Squama frontalis) ist ein Teil des Stirnbeins. Sie bildet den oberen Rand der Augenhöhle, die Margo supraorbitalis.
  • Die Hinterhauptsschuppe (Squama occipitalis) des dreiteiligen Hinterhauptbeins bildet den hinteren Rand des Foramen magnum (Hinterhauptsloch).<ref>Karl-Josef Moll: Anatomie: Kurzlehrbuch zum Gegenstandskatalog 1 18. Auflage. Urban & Fischer bei Elsevier, 2006, S. 298 u. 299.</ref>

In der Botanik

  • Die Schuppe ist ein flächiges Anhangsgebilde der pflanzlichen Epidermis (umgewandelte Pflanzenhaare).
  • Sie ist das Niederblatt einiger Keimpflanzen, Gehölze, Kräuter und Erdsprosse.
  • Die Zapfenblüte der Zapfen (Botanik) hat Deckschuppe und Samenschuppe.
  • Nadelholz-Zapfen haben eine Zapfenschuppe.
  • Saugschuppe bei Bromeliengewächsen.

In der Mykologie

Die Fruchtkörper einiger Pilzarten haben Schuppen. Häufig auf dem Hut (beispielsweise die Riesenschirmlinge oder die Schüpplinge), manchmal auch am Stiel.

Siehe auch

Weblinks

[[wikt:{{#if:|{{{lang}}}:}}{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}|Wiktionary: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]]{{#switch: 1

|1|= – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen |0|-= |X|x= |#default= –

}}{{#if:| {{#ifeq: {{{lang}}} | de | {{#ifeq: 0 | 0 | }} | ({{#invoke:Multilingual|format|{{{lang}}}|slang=!|shift=m}}) }}}}

{{#invoke:TemplatePar|check

  |opt= 1= 2= lang= suffix=
  |template=Vorlage:Wiktionary
  |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
  }}

Einzelnachweise

<references />