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Flinc – Wikipedia Zum Inhalt springen

Flinc

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Flinc AG)
Vorlage:Medienbox/Kopf
Sprachen Deutsch, Englisch
Betreiber Mercedes-Benz AG
Registrierung Ja
Online 2010 – 2025
(aktualisiert 29. Aug. 2025)
https://flinc.org/

flinc war eine App-basierte Mitfahrzentrale, die sich an Mitarbeiter von mittelgroßen und großen Unternehmen und Synergieparks richtet. Die Hauptelemente der App sind eine Plattform und ein System von Anreizen für Fahrgemeinschaften, das für jedes Unternehmen individuell angepasst werden kann. Das können unter anderem reservierte Parkplätze oder gesammelte Coins sein.<ref>Incentive System. flinc, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. November 2019; abgerufen am 29. November 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.flinc.org</ref> Stand 2025 ist die Webseite nicht mehr erreichbar.

Mit der App können Pendler ein auf Dauer angelegtes Netzwerk für Fahrgemeinschaften aufbauen. Unternehmen können ein individuelles Mobilitätskonzept erstellen und umsetzen, Fahrgemeinschaften für ihre CO2-Bilanz erfassen, Anreize für die Bildung von Fahrgemeinschaften geben und je nach Gestaltung ihre Parkflächen besser auslasten.<ref>flinc Webseite. Abgerufen am 29. November 2019.</ref>

Die erste flinc-Version war ein Business-to-Consumer-basiertes Mitfahrnetzwerk für spontane Vermittlung. Es verband Mitfahrzentrale mit sozialem Netzwerk. Zum 1. Januar 2019 stellte es den Betrieb ein.<ref>Die Mitfahr-App für jeden Tag, Utopia.</ref>

Am 28. Februar 2019 nahm die flinc-App den Betrieb als Business-to-Business-Version am Mercedes-Benz-Standort Sindelfingen auf.<ref>Mona Moll: Daimler übernimmt Mitfahr-Pionier flinc. In: Global Media Site. Daimler AG, 28. September 2017, abgerufen am 14. November 2019.</ref> Die App dafür wird von der P3 Group bereitgestellt.<ref>flinc - Apps on Google Play. Abgerufen am 28. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Funktionsweise

Registrierte Benutzer hinterlegen in ihrem Profil Abfahrtsort, Arbeitsort, den üblichen Arbeitszeitrahmen und ihre Kontaktdaten.<ref>App. apple.com, abgerufen am 29. November 2019.</ref> Sie können in einem geschlossenen Netzwerk (Unternehmen) oder öffentlich Fahrgemeinschaften bilden. Damit das Profil dem jeweiligen Unternehmen zugeordnet werden kann, wird es durch die geschäftliche E-Mail-Adresse oder den zugehörigen Standortcode verifiziert.

In einer interaktiven Karte werden dem Benutzer andere Teilnehmer mit deren Alias angezeigt, wenn Übereinstimmungen bestehen. Sie können angefragt werden und wenn der Kontakt bestätigt wird, werden die angegebenen Kontaktinformationen einsehbar. Die Nutzer können sich dann außerhalb der App per Telefon, Mail oder Messenger zur gemeinsamen Fahrt verabreden. Dem Fahrer wird ein QR-Code zugewiesen, den die Mitfahrer innerhalb der App scannen. Damit werden Fahrt, Fahrer und Mitfahrer registriert. Beendet ist die Fahrt, wenn über aktivierte Ortungsdienste der Smartphones die Einfahrt in den Geofence-Bereich des Fahrtziels erfasst wird, beispielsweise Parkhäuser in der Nähe des Werks.

Je nach gewünschtem Funktionsumfang des Unternehmens gibt es verschiedene Produkte:

  • „Basic“: Mitarbeiter am Standort können Kollegen finden;
  • „Plus“: Mitarbeiter am Standort können Kollegen finden und erhalten Vergünstigungen von ihrem Unternehmen;
  • „Premium“: Mitarbeiter am Standort können Kollegen finden und erhalten ggf. eine Vergünstigung und vor Ort gibt es flinc-Parkplätze; die Parkberechtigung kann mit der flinc-Parkwächter-App überprüft werden.

Für das Zustandekommen einer Fahrgemeinschaft können die Anwender an teilnehmenden Standorten sogenannte Coins generieren, die für Prämien eingesetzt werden können. Ferner erhält der Fahrer, dessen Kfz-Kennzeichen in der App registriert ist, für den Tag der Fahrgemeinschaft einen bevorzugten Parkplatz.<ref>Parken. flinc, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. November 2019; abgerufen am 29. November 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.flinc.org</ref>

Geschichte

Im Mai 2008 als Idee einiger Studenten der Hochschule Darmstadt entstanden, wurde das heutige Unternehmen im Jahr 2010 als Aktiengesellschaft gegründet. In der T-City wurde die technische Infrastruktur erprobt. Nach einem viermonatigen geschlossenen Technologietest ging das Projekt im Juli 2011 deutschlandweit in Betrieb.<ref>Jeder fährt mit jedem, von Malte Brenneisen, Urs Spindler und Julia Wehmeier, Die Zeit, 11. Oktober 2011</ref> Es war auch eine Markteinführung außerhalb Deutschlands geplant.<ref>USA Today: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Apps debut at Demo (Memento vom 27. März 2010 im Internet Archive), aufgerufen am 30. Juli 2011.</ref>

Für die ersten Jahre erhielt flinc eine Startfinanzierung von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz und der KfW sowie von privaten Investoren;<ref name="EcoSummit"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />flinc (Memento vom 4. Mai 2013 im Internet Archive) beim EcoSummit</ref> das Startup war noch nicht profitabel.<ref name="Handelsblatt_2013-04"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Flinc-Gründer Kirschner: „Mobilität ist noch nicht effizient“ (Memento vom 25. April 2013 im Internet Archive), Handelsblatt am 17. April 2013.</ref>

Im September 2017 wurde flinc von der Mercedes-Benz AG übernommen,<ref>Daimler übernimmt Mitfahr-Pionier flinc. Daimler AG, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. August 2020; abgerufen am 1. März 2018.</ref> am 5. November 2018 wurde im hauseigenen Blog die Schließung der Plattform zum Ende des Jahres bekannt gegeben.<ref name="flinc blog">flinc Teamblog: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />flinc sagt Danke und Tschüss (Memento vom 5. November 2018 im Internet Archive)</ref>

Nach der Übernahme sammelte flinc Erfahrungen im Bereich Peer-to-Peer-Carpooling. Dabei wurden das Produkt und die Anwendung auf weitere Anwendungsfälle geprüft und anhand der Ergebnisse mit dem Fokus auf Mitarbeiter-Mobilität von Unternehmen und Synergieparks neu ausgerichtet.

flinc wurde im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen Anfang 2019 mit rund 35.000 Mitarbeitern getestet und nach erfolgreicher Testphase am Standort fortgeführt.<ref>Blogeintrag auf flinc.org</ref> Für das erste Quartal 2020 ist die Einführung für weitere Unternehmen geplant.

Chronologie

  • 2017: Testlauf der Dynamic-Ridesharing-Plattform für spontane und regelmäßige Fahrten an Mercedes-Benz-Standorten

Auszeichnungen

Wettbewerber

Das irische Unternehmen Carma Technology Corporation verfolgt mit Echtzeit-Ridesharing und entsprechender iPhone-Applikation einen ähnlichen Ansatz wie flinc, allerdings ohne soziales Netzwerk und ohne direkte Integration in externe Navigationsanwendungen.

Verweise

Einzelnachweise

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