Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Meister des Registrum Gregorii – Wikipedia Zum Inhalt springen

Meister des Registrum Gregorii

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel.
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Gregormeister)
Datei:Registrum gregorii, san gregorio magno ispirato dalla colomba, 983 miniatura, treviri stadtbiblithek, 19,8x27 cm.jpg
Gregormeister: Gregor diktiert („Gregorblatt“), um 985. Trier, Stadtbibliothek

Der Meister des Registrum Gregorii, Registrummeister oder Gregormeister war ein namentlich nicht bekannter ottonischer Buchmaler, der unter dem kunstsinnigen Erzbischof Egbert von Trier (977–993) in Trier wirkte. Seinen Notnamen erhielt er von Arthur Haseloff nach einem einzelnen Blatt (Trier, Stadtbibliothek, Hs. 171/1626), das Papst Gregor I. zeigt. Der Kunsthistoriker Franz J. Ronig, ehemaliger Kustos des Trierer Domschatzes, urteilte über ihn: „Seine künstlerische Richtung, sein Stil und schließlich seine Begabung sind in der Buchmalerei der Egbertzeit einzigdastehend.“<ref>Franz J. Ronig: Einige Anmerkungen zu Egberts Leben und Werk. In: Ders. (Hrsg.): Egbert. Erzbischof von Trier 977–993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag (= Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Landes Trier und seiner Nachbargebiete. Beihefte. Band 18). Trier 1993, ISBN 3-923319-27-4, S. 12.</ref>

Das Werk

Das Gregorblatt, nach dem der Meister des Registrum Gregorii seinen Namen erhielt, gehörte wahrscheinlich zu einer Handschrift der Briefe dieses Papstes (Registrum Gregorii), zu der noch ein Doppelblatt mit einem Widmungsgedicht Bischofs Egbert von Triers und dem Titel der Handschrift (Trier, Stadtbibliothek, Hs. 171/1626a) und ein Thronbild Ottos II. (Chantilly, Musée Condé, Ms. 14 bis) gehörten, die ebenfalls dem Meister des Registrum Gregorii zugeschrieben werden. Ein 37 Blatt Pergament umfassendes Textfragment der Handschrift ist ebenfalls in Trier erhalten, an diesem war der Registrummeister nicht beteiligt.

Auf dem Blatt sitzt Gregor unter einer Säulenarchitektur an einem Lesepult und diktiert einem Schreiber, der durch einen Vorhang von ihm getrennt ist. Der Schreiber, der seine Worte auf einem Wachstäfelchen notiert, sticht mit seinem Schreibgriffel ein Loch in den Vorhang, um zu sehen, wie die Taube des Heiligen Geistes dem Heiligen die Worte ins Ohr flüstert. So wird gezeigt, dass Papst Gregor genauso wie die Evangelisten vom Heiligen Geist inspiriert ist.

Weitere dem Meister des Registrum Gregorii zugeschriebene Werke sind:

  • ein Sakramentar aus Trier (Chantilly, Musée Condé, Ms. 40, ex. 1447),
  • die Überarbeitung und Verzierung eines im frühen 9. Jahrhundert in Tours geschriebenen Evangeliars (Prag, Kloster Strahov, Ms. DF III 3),
  • sieben Miniaturen des Codex Egberti (Trier, Stadtbibliothek, Ms. 24),<ref>fol. 9v, 10v, 12, 13, 15v, 22, 22v.</ref>
  • Schrift und Miniaturen im Evangeliar der Sainte Chapelle (Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 8851),
  • Initialzierseiten und Rahmen in einem Trierer Sakramentar (Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 10501),
  • die Prologseite, eine Initialzierseite und die erste Textseite im Kleinen Psalter Egberts (Trier, Stadtbibliothek, Ms. 7/9),
  • der Buchschmuck in einem aus Trier stammenden Evangeliar (Manchester, John Rylands Library, Ms. 98),
  • ein Einzelblatt mit dem Evangelisten Markus (Bibliothek des Priesterseminars St. Peter im Schwarzwald),
  • ein Einzelblatt mit einer Darstellung des heiligen Willibrord (Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 10510)
  • ein Einzelblatt mit einer Verkündigung (Würzburg, Universitätsbibliothek, M.p.th.q.4a),
  • der malerische Schmuck der sogenannten Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu,<ref>Hartmut Hoffmann: Heiratsurkunde der Theophanu. In: Michael Brandt, Arne Eggebrecht (Hrsg.): Bernward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen. Ausstellungskatalog. Hildesheim 1993, Bd. 2, S. 63.</ref> wobei einige dieser Zuschreibungen umstritten sind.

Weitere Werke werden aus stilverwandten Werken erschlossen, so gilt die (vielleicht aus Lorsch stammende) Handschrift London, British Library, Harl. 2970 als Kopie eines verlorenen Werks.<ref>Carl Nordenfalk: The Chronology of the Registrum Master. In: Carlo Bertelli, Artur Rosenauer, Gerold Weber (Hrsg.): Kunsthistorische Forschungen. Otto Pächt zu seinem 70. Geburtstag. Salzburg 1972, ISBN 3-7017-0027-3, S. 62–76, hier S. 65; Hartmut Hoffmann: Buchkunst und Königtum im ottonischen und frühsalischen Reich (= Monumenta Germaniae Historiae. Band 30). Stuttgart 1986, ISBN 3-7772-8638-9, hier S. 206, 216 u. 219.</ref> Eine weitere Handschrift befand sich nach Hartmut Hoffmann im 12. Jahrhundert in Italien, wo sie in einem Evangeliar (Firenze, Biblioteca Medicea Laurenziana, Acquisiti e Doni 91)<ref>Irmgard Siede: Firenze, Biblioteca Medicea Laurenziana, Evangeliario, ms. Acq. e Doni 91. In: Giordana Canova Mariani (Hrsg.): Luca Evangelista. Parola e immagine tra oriente e occidente. Ausstellungskatalog. Padua 2000, S. 242–243.</ref> rezipiert wurde.<ref>Hartmut Hoffmann: Buchkunst und Königtum im ottonischen und frühsalischen Reich (= Monumenta Germaniae Historiae. Band 30). Stuttgart 1986, ISBN 3-7772-8638-9, S. 121.</ref>

Datei:Trier oder Mittelrhein um 1100 Darbringung.jpg
Bode-Museum Berlin, Inv. 2848: Die Darbringung Jesu im Tempel, von Carl Nordenfalk dem Meister des Registrum Gregorii zugeschrieben

Diskutiert wird, ob der Meister des Registrum Gregorii auch andere Handwerke ausübte, etwa das des Goldschmiedes oder das des Elfenbeinschnitzers. Auf mehreren Werken aus der Goldschmiedewerkstatt Egberts befinden sich Emails, die große Ähnlichkeit zur Malerei des Gregormeisters aufweisen, etwa am Egbert-Schrein, dessen Evangelistensymbole Gemeinsamkeiten mit denen des Strahov-Evangeliars aufweisen.<ref>Anton Legner (Hrsg.): Rhein und Maas. Kunst und Kultur 800–1400. Ausstellungskatalog. Köln 1972, S. 185, Kat. Nr. C 11 (Joachim M. Plotzek).</ref> Auch sein gekonnter Umgang mit Blattgold als Bestandteil von Miniaturen wäre durch eine Ausbildung als Goldschmied zu erklären. Carl Nordenfalk nahm an, dass der Registrummeister auch als Elfenbeinschnitzer tätig gewesen sei, und schrieb ihm ein den Hl. Nazarinus zeigendes Elfenbein in Hannover, eine Madonna im Mainzer Altertumsmuseum sowie eine Darbringung im Tempel des Bodemuseums zu.<ref>Carl Nordenfalk: The Chronology of the Registrum Master. In: Carlo Bertelli, Artur Rosenauer, Gerold Weber (Hrsg.): Kunsthistorische Forschungen. Otto Pächt zu seinem 70. Geburtstag. Salzburg 1972, ISBN 3-7017-0027-3, S. 62–76, hier S. 60.</ref>

Malstil

Datei:Kerald (Meister des Codex Egberti) 001.jpg
Codex Egberti, fol. 15v, der Kindermord in Betlehem, gehört vermutlich zu den frühesten Werken des Meisters des Registrum Gregorii

Adolph Goldschmidt charakterisierte den Stil des Meisters des Registrum Gregorii in seinem Werk über die ottonische Buchmalerei:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Die ganze, mutmaßlich in Trier zu lokalisierende Gruppe zeichnet sich durch eine vornehme Ruhe aus, die Umrisse sind lang hingezogen in gleichmäßig verlaufenden Kurven, die Modellierung vollzieht sich in sanfter Rundung ohne energische Gegensätze von Licht und Schatten, die Färbung ist im Einklang damit hell, zuweilen fast blaß wirkend. Die Gesten sind zurückhaltend, und der Ausdruck der Köpfe ohne stärkere Bewegung, aber von gleichmäßiger Schönheit. Auch die Architektur zeigt eine gewisse Reinheit der Linien und eine verhältnismäßig richtige Perspektive. Dazu gesellt sich eine Abgewogenheit der Komposition, die schon bei den bewegten Szenen des Egbertcodex zum Ausdruck kommt. Dies offenbart eine klassizistische Gesinnung, die von Vorbildern antiker oder antikisierender Herkunft eingegeben ist, sich aber doch mit keinen derartigen Vorbild wirklich deckt, sondern eine selbstständige, aus der neuen Zeit erwachsende Künstlerpersönlichkeit verrät.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Die ganze, mutmaßlich in Trier zu lokalisierende Gruppe zeichnet sich durch eine vornehme Ruhe aus, die Umrisse sind lang hingezogen in gleichmäßig verlaufenden Kurven, die Modellierung vollzieht sich in sanfter Rundung ohne energische Gegensätze von Licht und Schatten, die Färbung ist im Einklang damit hell, zuweilen fast blaß wirkend. Die Gesten sind zurückhaltend, und der Ausdruck der Köpfe ohne stärkere Bewegung, aber von gleichmäßiger Schönheit. Auch die Architektur zeigt eine gewisse Reinheit der Linien und eine verhältnismäßig richtige Perspektive. Dazu gesellt sich eine Abgewogenheit der Komposition, die schon bei den bewegten Szenen des Egbertcodex zum Ausdruck kommt. Dies offenbart eine klassizistische Gesinnung, die von Vorbildern antiker oder antikisierender Herkunft eingegeben ist, sich aber doch mit keinen derartigen Vorbild wirklich deckt, sondern eine selbstständige, aus der neuen Zeit erwachsende Künstlerpersönlichkeit verrät.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Die ganze, mutmaßlich in Trier zu lokalisierende Gruppe zeichnet sich durch eine vornehme Ruhe aus, die Umrisse sind lang hingezogen in gleichmäßig verlaufenden Kurven, die Modellierung vollzieht sich in sanfter Rundung ohne energische Gegensätze von Licht und Schatten, die Färbung ist im Einklang damit hell, zuweilen fast blaß wirkend. Die Gesten sind zurückhaltend, und der Ausdruck der Köpfe ohne stärkere Bewegung, aber von gleichmäßiger Schönheit. Auch die Architektur zeigt eine gewisse Reinheit der Linien und eine verhältnismäßig richtige Perspektive. Dazu gesellt sich eine Abgewogenheit der Komposition, die schon bei den bewegten Szenen des Egbertcodex zum Ausdruck kommt. Dies offenbart eine klassizistische Gesinnung, die von Vorbildern antiker oder antikisierender Herkunft eingegeben ist, sich aber doch mit keinen derartigen Vorbild wirklich deckt, sondern eine selbstständige, aus der neuen Zeit erwachsende Künstlerpersönlichkeit verrät. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Die ganze, mutmaßlich in Trier zu lokalisierende Gruppe zeichnet sich durch eine vornehme Ruhe aus, die Umrisse sind lang hingezogen in gleichmäßig verlaufenden Kurven, die Modellierung vollzieht sich in sanfter Rundung ohne energische Gegensätze von Licht und Schatten, die Färbung ist im Einklang damit hell, zuweilen fast blaß wirkend. Die Gesten sind zurückhaltend, und der Ausdruck der Köpfe ohne stärkere Bewegung, aber von gleichmäßiger Schönheit. Auch die Architektur zeigt eine gewisse Reinheit der Linien und eine verhältnismäßig richtige Perspektive. Dazu gesellt sich eine Abgewogenheit der Komposition, die schon bei den bewegten Szenen des Egbertcodex zum Ausdruck kommt. Dies offenbart eine klassizistische Gesinnung, die von Vorbildern antiker oder antikisierender Herkunft eingegeben ist, sich aber doch mit keinen derartigen Vorbild wirklich deckt, sondern eine selbstständige, aus der neuen Zeit erwachsende Künstlerpersönlichkeit verrät.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Adolph GoldschmidtDie deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland || <ref>Adolph Goldschmidt: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland. München 1928, S. 7.</ref> }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Adolph GoldschmidtDie deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland || <ref>Adolph Goldschmidt: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland. München 1928, S. 7.</ref> }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Adolph GoldschmidtDie deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland || <ref>Adolph Goldschmidt: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland. München 1928, S. 7.</ref> }}

}}
{{#if: Adolph Goldschmidt |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|Adolph Goldschmidt}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland | : Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland }}<ref>Adolph Goldschmidt: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland. München 1928, S. 7.</ref>
|{{#if: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland
|
Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland<ref>Adolph Goldschmidt: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland. München 1928, S. 7.</ref>
}}
}}

{{#if: <ref>Adolph Goldschmidt: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland. München 1928, S. 7.</ref> |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|<ref>Adolph Goldschmidt: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland. München 1928, S. 7.</ref>}}

        | }} }}{{#if: Die ganze, mutmaßlich in Trier zu lokalisierende Gruppe zeichnet sich durch eine vornehme Ruhe aus, die Umrisse sind lang hingezogen in gleichmäßig verlaufenden Kurven, die Modellierung vollzieht sich in sanfter Rundung ohne energische Gegensätze von Licht und Schatten, die Färbung ist im Einklang damit hell, zuweilen fast blaß wirkend. Die Gesten sind zurückhaltend, und der Ausdruck der Köpfe ohne stärkere Bewegung, aber von gleichmäßiger Schönheit. Auch die Architektur zeigt eine gewisse Reinheit der Linien und eine verhältnismäßig richtige Perspektive. Dazu gesellt sich eine Abgewogenheit der Komposition, die schon bei den bewegten Szenen des Egbertcodex zum Ausdruck kommt. Dies offenbart eine klassizistische Gesinnung, die von Vorbildern antiker oder antikisierender Herkunft eingegeben ist, sich aber doch mit keinen derartigen Vorbild wirklich deckt, sondern eine selbstständige, aus der neuen Zeit erwachsende Künstlerpersönlichkeit verrät. | {{
   #if:  | {{#if: Die ganze, mutmaßlich in Trier zu lokalisierende Gruppe zeichnet sich durch eine vornehme Ruhe aus, die Umrisse sind lang hingezogen in gleichmäßig verlaufenden Kurven, die Modellierung vollzieht sich in sanfter Rundung ohne energische Gegensätze von Licht und Schatten, die Färbung ist im Einklang damit hell, zuweilen fast blaß wirkend. Die Gesten sind zurückhaltend, und der Ausdruck der Köpfe ohne stärkere Bewegung, aber von gleichmäßiger Schönheit. Auch die Architektur zeigt eine gewisse Reinheit der Linien und eine verhältnismäßig richtige Perspektive. Dazu gesellt sich eine Abgewogenheit der Komposition, die schon bei den bewegten Szenen des Egbertcodex zum Ausdruck kommt. Dies offenbart eine klassizistische Gesinnung, die von Vorbildern antiker oder antikisierender Herkunft eingegeben ist, sich aber doch mit keinen derartigen Vorbild wirklich deckt, sondern eine selbstständige, aus der neuen Zeit erwachsende Künstlerpersönlichkeit verrät. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: Adolph Goldschmidt |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Die deutsche Buchmalerei. 2. Die ottonische Buchmalerei in Deutschland |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}}

Motivisch griff der Meister des Registrum Gregorii auf die touronische karolingische Buchmalerei zurück, aber auch auf antikes Formengut.<ref>Hartmut Hoffmann: Buchkunst und Königtum im ottonischen und frühsalischen Reich (= Monumenta Germaniae Historiae. Band 30). Stuttgart 1986, ISBN 3-7772-8638-9, S. 108ff.</ref> Seine Initialen stehen der sogenannten Eburnat-Gruppe der Reichenauer Buchmalerei nahe.<ref>Carl Nordenfalk: Die Buchmalerei im Mittelalter. Genf u. a. 1988, S. 118.</ref> Die Dachkonstruktion des Gregorblattes folgt nach Holger Simon ebenfalls einem Vorbild aus dieser Gruppe, nämlich dem Dedikationsbild des Gero-Codex.<ref>Holger Simon: Architekturdarstellungen in der ottonischen Buchmalerei. Der Alte Kölner Dom im Hillinus-Codex. In: Stefanie Lieb (Hrsg.): Stil und Form. Darmstadt 2001, S. 32–44. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20160304063937

      | {{#ifeq: 20160304063937 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: PDF-Version bei CEEC | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|PDF-Version bei CEEC}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20160304063937}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: PDF-Version bei CEEC | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|PDF-Version bei CEEC}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if: 2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot | 2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20160304063937}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: PDF-Version bei CEEC | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|PDF-Version bei CEEC}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if: 2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot | 2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: PDF-Version bei CEEC | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|PDF-Version bei CEEC}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if: 2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot | 2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: PDF-Version bei CEEC | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|PDF-Version bei CEEC}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf}} }} (Memento{{#if: {{#if: 2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot | 2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: PDF-Version bei CEEC | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|PDF-Version bei CEEC}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:2022-12-14 15:52:22 InternetArchiveBot
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20160304063937|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: PDF-Version bei CEEC
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|PDF-Version bei CEEC}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://www.ceec.uni-koeln.de/projekte/CEEC/texts/Simon01.pdf }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }}), auf S. 10f. der PDF-Version</ref> In einigen Fällen sind auch andere Vorlagen erkannt worden. So ließ sich der Meister des Registrum Gregorii beim Malen von Kapitellen in Architekturdarstellungen von antiken Kapitellen inspirieren.<ref>Henry Mayr-Harting: Ottonische Buchmalerei. Liturgische Kunst im Reich der Kaiser, Bischöfe und Äbte. Belser, Stuttgart 1991, S. 260.</ref> Für die Tierdarstellungen der Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu wies Hoffmann auf einen sassanidischen Silberteller des 5. Jahrhunderts hin.<ref>Hartmut Hoffmann: Buchkunst und Königtum im ottonischen und frühsalischen Reich (= Monumenta Germaniae Historiae. Band 30). Stuttgart 1986, ISBN 3-7772-8638-9, S. 106.</ref>

Zur Maltechnik

Eine kunsttechnologische Untersuchung des Codex Egberti erlaubte Einblicke in die malerische Technik des Meisters. So benutzte in der Handschrift nur der Meister des Registrum Gregorii den Blaufarbstoff Azurit, den die übrigen Buchmaler der Handschrift nicht verwendeten. Auch war er der einzige der beteiligten Maler, der in den Vorzeichnungen mit Lavierungen arbeitete.<ref name="Oltrogge.131">Doris Oltrogge: „Materia“ und „Ingenium“ – Beobachtungen zur Herstellung des Egbertcodex. In: Franz J. Ronig (Hrsg.): Egbert. Erzbischof von Trier 877–993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag (= Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Landes Trier und seiner Nachbargebiete. Beihefte. Band 18). Trier 1993, ISBN 3-923319-27-4, S. 131.</ref> Besonders auffällig sind die Abweichung in der eigentlichen Maltechnik. Der Meister des Registrum Gregorii malte nach der Vorzeichnung zunächst den Bildhintergrund, sparte aber die Linien der Vorzeichnung nicht wie üblich aus, so dass Teile der Darstellung auf die Farbschichten des Hintergrundes gemalt werden mussten. Bei einigen Miniaturen des Egbertcodex überdeckte er die Vorzeichnungen sogar vollständig mit der Hintergrundfarbe.<ref name="Oltrogge.131" /> Diese Arbeitsweise ist dadurch problematisch, dass die dicken Malschichten bei der Benutzung der Handschriften durch Umschlagen der Seiten leicht beschädigt wurden, im Egbertcodex waren die Zeichnungen des Meisters des Registrum Gregorii stärker geschädigt als die der übrigen Zeichner.<ref>Doris Oltrogge: „Materia“ und „Ingenium“ – Beobachtungen zur Herstellung des Egbertcodex. In: Franz J. Ronig (Hrsg.): Egbert. Erzbischof von Trier 877–993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag (= Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Landes Trier und seiner Nachbargebiete. Beihefte. Band 18). Trier 1993, ISBN 3-923319-27-4, S. 133.</ref> Spätere Werke des Meisters des Registrum Gregorii wie das Gregorblatt weisen diese durchgängigen Hintergründe nicht mehr auf, Oltrogge hält es für möglich, dass der Gregormeister keine eigentliche Ausbildung als Buchmaler hatte.

Eine weitere Besonderheit des Meisters des Registrum Gregorii ist, dass dieser für goldene Flächen oftmals Blattgold verwendete, das nach Fertigstellung der gemalten Teile aufgetragen wurde. Dabei wurde das Gold vorher in Form geschnitten und mit Bindemittel aufgeklebt. Diese Technik verwendete er neben dem Codex Egbertii auch im Evangeliar in Strahov sowie in den Einzelblättern aus dem Registrum Gregorii sowie in dem Einzelblatt mit dem Evangelisten Markus.<ref>Doris Oltrogge: „Materia“ und „Ingenium“ – Beobachtungen zur Herstellung des Egbertcodex. In: Franz J. Ronig (Hrsg.): Egbert. Erzbischof von Trier 877–993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag (= Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Landes Trier und seiner Nachbargebiete. Beihefte. Band 18). Trier 1993, ISBN 3-923319-27-4, S. 133f.</ref>

Wirkung

Datei:Willibrord (Paris, BN Lat. 10510).jpg
Das Einzelblatt mit dem heiligen Willibrord ist auf der Rückseite vom Meister des Registrum Gregorii beschrieben, ob er auch der Maler war, ist umstritten. Das Blatt wurde im 11. Jahrhundert in ein in Echternach geschriebenes Tropar eingebunden.

Der Meister des Registrum Gregorii beeinflusste die zeitgleiche Reichenauer Buchmalerei, wobei Carl Nordenfalk annimmt, dass er sich in der Zeit der politischen Wirren nach dem Tod Ottos II., in der sich sein Förderer, Bischof Egbert, dem nach der Macht strebenden Heinrich dem Zänker anschloss, in das Kloster Reichenau zurückzog.<ref>Carl Nordenfalk: The Chronology of the Registrum Master. In: Carlo Bertelli, Artur Rosenauer, Gerold Weber (Hrsg.): Kunsthistorische Forschungen. Otto Pächt zu seinem 70. Geburtstag. Salzburg 1972, ISBN 3-7017-0027-3, S. 62–76, hier S. 69.</ref> Am Codex Egberti, der in diese Zeit datiert wird, arbeitete der Meister des Registrum Gregorii mit Reichenauer Malern und Schreibern zusammen. Auch beim Evangeliar der Sainte-Chapelle, das nach einer umstrittenen These als Geschenk Egberts an Heinrich zu dessen Krönung geplant war, finden sich an einer Kanontafel typische Figuren der Reichenau, umgekehrt setzen die späteren Reichenauer Herrscherbilder das Bild Kaiser Ottos aus dem Registrum Gregorii voraus. Das sich heute in Manchester befindende Evangeliar beeinflusste die ottonische Buchmalerei in Köln, wo seine heute verlorenen Evangelistenbilder im 3. Viertel des 11. Jahrhunderts in einer Evangeliarhandschrift (Württembergische Landesbibliothek, Bibl. fol. 21) kopiert wurden.<ref>Franz J. Ronig (Hrsg.): Egbert. Erzbischof von Trier 877–993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag (= Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Landes Trier und seiner Nachbargebiete. Beihefte. Band 18). Trier 1993, Bd. 1, S. 28.</ref> Seine Malerei beeinflusste auch die Buchmalerei des Klosters Echternach im 11. Jahrhundert und die maasländische Buchmalerei.

Identifikationsversuche

Carl Nordenfalk schlug vor, den Meister des Registrum Gregorii mit Johannes Italicus zu identifizieren, der 996 von Kaiser Otto III. aus Italien nach Aachen gerufen wurde, um dort den Aachener Dom auszumalen. Hartmut Hoffmann lehnte diesen Vorschlag ab, da der Meister des Registrum Gregorii 996 bereits seit langem nördlich der Alpen aktiv gewesen wäre und nichts in seinem Werk auf eine italienische Herkunft deute.<ref>Hartmut Hoffmann: Buchkunst und Königtum im ottonischen und frühsalischen Reich (= Monumenta Germaniae Historiae. Band 30). Stuttgart 1986, ISBN 3-7772-8638-9, S. 123.</ref>

Theodor K. Kempf, Direktor des Trierer Diözesanmuseums, schlug vor, den Meister des Registrum Gregorii mit Benna, Erzieher der heiligen Edith und Schöpfer des Benna-Kreuzes des Mainzer Doms zu identifizieren. Auch diese Identifikation konnte sich nicht durchsetzen, da Benna zu Beginn der Trierer Wirkungszeit des Meisters des Registrum Gregorii in Wessex war und von ihm auch keine Tätigkeit als Buchmaler überliefert ist.<ref>Hartmut Hoffmann: Buchkunst und Königtum im ottonischen und frühsalischen Reich (= Monumenta Germaniae Historiae. Band 30). Stuttgart 1986, ISBN 3-7772-8638-9, S. 126.</ref>

Literatur

  • Katharina Bierbrauer: Gregor-Meister. In: Lexikon des Mittelalters, Band 4, München u. a. 1989, Sp. 1693.
  • Hartmut Hoffmann: Buchkunst und Königtum im ottonischen und frühsalischen Reich (= Monumenta Germaniae Historiae. Band 30). Stuttgart 1986, ISBN 3-7772-8638-9.
  • Brigitte Nitschke: Die Handschriftengruppe um den Meister des Registrum Gregorii (= Münstersche Studien zur Kunstgeschichte. Band 5). Recklinghausen 1966.
  • Carl Nordenfalk: Der Meister des Registrum Gregorii. In: Münchner Jahrbuch der Bildenden Kunst 1 (1950), S. 61–77.
  • Carl Nordenfalk: The Chronology of the Registrum Master. In: Carlo Bertelli, Artur Rosenauer, Gerold Weber (Hrsg.): Kunsthistorische Forschungen. Otto Pächt zu seinem 70. Geburtstag. Salzburg 1972, ISBN 3-7017-0027-3, S. 62–76.
  • Carl Nordenfalk: Archbishop Egert’s ‚Registrum Gregorii‘. In: Katharina Bierbrauer (Hrsg.): Studien zur mittelalterlichen Kunst 800–1250. Festschrift für Florentine Mütherich zum 70. Geburtstag. München 1985, S. 87–100.
  • Ursula Prinz: Gregormeister. Die ottonische Buchmalerei in Trier und ihre kunsthistorische Leitfigur. Schnell & Steiner, Regensburg 2026.
  • Franz J. Ronig (Hrsg.): Egbert. Erzbischof von Trier 877–993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag (= Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Landes Trier und seiner Nachbargebiete. Beihefte. Band 18). Trier 1993, ISBN 3-923319-27-4.

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:Master of the Registrum Gregorii|Master of the Registrum Gregorii|Meister des Registrum Gregorii}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:Master of the Registrum Gregorii|Master of the Registrum Gregorii|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if: Master of the Registrum Gregorii

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|master of the registrum gregorii|9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein{{#ifeq:0 | 0 | {{#if: 10. Dezember 2011 | | }} {{#if: {{#invoke:Expr|figure|96889622|set=Z}} | | }} {{#if: {{#invoke:Vorlage:Seitenbewertung|fulfils|match=17437798}} | | }} }}

{{#ifeq: p | p | | {{#if: 12945235172472435 | |

}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 129452351 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 129452351 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 72472435 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 72472435 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung

{{#if: Meister des Registrum Gregorii | {{#if: Gregormeister; Registrummeister; Gregor-Meister | {{#if: ottonischer Schreiber und Buchmaler | {{#if: 9. Jahrhundert | {{#if: | {{#if: 9. Jahrhundert oder 10. Jahrhundert | {{#if: |

Vorlage:Wikidata-Registrierung