Belästigung der Allgemeinheit
Belästigung der Allgemeinheit ({{#switch: juris
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}}{{#if: 118||[Paragraf fehlt]}}{{#if: owig_1968||[Gesetz fehlt]}} OWiG, alte Bezeichnung: grober Unfug) ist nach deutschem Recht eine Handlung, die geeignet ist, den äußeren Bestand der öffentlichen Ordnung unmittelbar zu stören oder zu beeinträchtigen, so dass die Öffentlichkeit belästigt wird. Hierfür kann nach {{#switch: juris
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}}{{#if: 17||[Paragraf fehlt]}}{{#if: owig_1968||[Gesetz fehlt]}} eine Geldbuße zwischen 5 und 1000 Euro verhängt werden, wobei in nicht unerheblichen Fällen auch die wirtschaftlichen Verhältnisse des Täters in Betracht kommen.
Rechtliche Bedeutung
Die Subsidiaritätsklausel des § 118 Abs. 2 OWiG ordnet die Norm anderen Ordnungswidrigkeiten nach. Es handelt sich insofern um einen Auffangtatbestand, um Verhaltensweisen zu sanktionieren, die von anderen Ordnungswidrigkeitstatbeständen nicht erfasst werden.
Der Normzweck der Vorschrift ist dabei, unverändert, der Schutz der öffentlichen Ordnung.<ref>Senge, Karlsruher Kommentar zum OWiG, 3. Auflage 2006, Rn. 2, m. w. N.</ref> § 118 OWiG soll damit solche Verhaltensweisen sanktionieren, die derart gegen anerkannte Regeln von Sitte, Anstand und Ordnung in einem Ausmaß verstoßen, dass die Allgemeinheit unmittelbar gefährdet oder belästigt und zugleich die öffentliche Ordnung dadurch (zumindest potenziell) beeinträchtigt wird.<ref>VGH Baden-Württemberg, NVwZ 1999, 560.</ref> Da der Tatbestand der Norm jedoch weiterhin sehr unbestimmt gefasst ist, wird bei der Rechtsanwendung vorwiegend auf herausgearbeitete Kasuistik zurückgegriffen.<ref>Bohnert, OWiG, 3. Auflage 2010, Rn. 1.</ref>
Beispielfälle
Als grober Unfug bzw. als Belästigung der Allgemeinheit wurden beispielsweise bereits folgende Verhaltensweisen betrachtet:
- Unbekleideter Aufenthalt, wo derartige Begegnung nicht zu erwarten ist, derart, dass anderen der Anblick des nackten Körpers aufgedrängt wird<ref>OLG Karlsruhe, Beschluss vom 4. Mai 2000 – 2 Ss 166/99 23 OWi AK 139/99, NStZ-RR 2000, 309.</ref>
- Defäkieren auf der Straße
- Bespritzen der Passanten durch zu schnelles Fahren mit dem Auto durch eine Pfütze<ref>BayObLG, BayObLGSt Band 26, Jahr 1927, S. 111.</ref>
- Beschmierung von Häuserwänden mit Graffiti (Urteile von 1951;<ref>OLG Celle, OLG Hamburg jeweils 1951.</ref> seit dem 39. Strafrechtsänderungsgesetz von 2005 ist das dauerhafte Beschmieren von Häuserwänden als Sachbeschädigung strafbar, so dass die subsidiäre Norm des § 118 OWiG auf derartige Fälle heute keine Anwendung mehr findet)
- Störung einer Filmvorführung, die erlaubt ist<ref>OLG Hamm 1952.</ref>
- unzüchtiges Betasten eines anderen<ref>RGSt 53, 139 (1918).</ref> (fühlt sich auch die betastete Person dadurch belästigt, liegt seit dem 50. Strafrechtsänderungsgesetz von 2016 eine nach {{#switch: juris
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}}{{#if: 184i||[Paragraf fehlt]}}{{#if: stgb||[Gesetz fehlt]}} StGB strafbare sexuelle Belästigung vor)
- Hilferufe (Feuer!), ohne dass Gefahr vorliegt<ref>BGHSt 13, 241 (1959; Leitsatz: „Wer bewußt ohne triftigen Grund den Einsatz eines Funkstreifenwagens der Polizei veranlaßt, gefährdet unmittelbar die Sicherheit der Allgemeinheit und begeht groben Unfug“).</ref> (seit 1975 kommt Bestrafung nach § 145 Absatz 1 Nr. 2 StGB in Betracht)
- unwahre Presseveröffentlichungen, die zu einer Beunruhigung der Öffentlichkeit führen können<ref>RG, Urteil vom 5. Juni 1894 - 1506/94, RGSt 25, 404 (405).</ref>
- scherzhafter, aber unwahrer Hinweis bei einer Flughafenkontrolle auf eine vermeintliche Bombe im Gepäck<ref>KG, Beschluss vom 11. Mai 1987 – Ws (B) 60/87, NStZ 1987, 467.</ref> (hier kommt aber auch Bestrafung wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten bzw. Vortäuschen einer Straftat in Betracht)
- Störung eines offiziellen Gelöbnisses der Bundeswehr<ref>OLG Karlsruhe, Urteil vom 27. August 1969 - Ss 151/69, NJW 1970, 64.</ref>
- Hissen einer Reichskriegsflagge, wenn dies als Symbol von Ausländerfeindlichkeit oder nationalsozialistischer Weltanschauung dient<ref>OLG Koblenz, Beschluss vom 14. Januar 2010 – 2 SsBs 68/09, Landesrecht Rheinland-Pfalz.</ref>
- Teilnahme an einem unangemeldeten sogenannten Fanmarsch, bei dem in der belebten Innenstadt Hassparolen gerufen werden, sofern Vorsatz vorliegt<ref>OLG Oldenburg, Beschluss vom 16. September 2015 - 2 Ss (OWi) 163/15, NJW 2016, 887.</ref>
Strittig sind:
- Die Aussage „A.C.A.B.“ (für all cops are bastards) – Verfolgung als Belästigung der Allgemeinheit nach dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main möglich, sofern die für eine Strafbarkeit wegen Beleidigung notwendige Individualisierung des Adressaten fehle;<ref>OLG Frankfurt, Beschluss vom 23. Mai 2018 - 2 Ss-OWi 506/17.</ref> generell gegen die Verfolgung als Belästigung der Allgemeinheit allerdings das Oberlandesgericht Rostock<ref>OLG Rostock, Beschluss vom 12. Februar 2018 - 21 Ss OWi 200/17 (Z).</ref>
- Urinieren in der Öffentlichkeit – bejahend (vorsätzlich vor den Augen der Polizei) das Amtsgericht München;<ref>AG München, Urteil vom 24. Juni 2019 – 1119 OWi 275 Js 116967/19, Pressemitteilung.</ref> verneinend (am Spülsaum der Ostsee mit dem Rücken zum Strand stehend in Richtung Wasser) das Amtsgericht Lübeck<ref>AG Lübeck, Urteil vom 29. Juni 2023 – 83a OWi 739 Js 4140/23 jug.</ref>
Nicht als unter den Tatbestand fallend wurde hingegen zum Beispiel Folgendes gesehen:
- Protestveranstaltungen auf Friedhöfen anlässlich von Gedenkfeiern<ref>Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 20. Juni 2014 – 1 BvR 980/13.</ref>
- Warnung der Verkehrsteilnehmer vor einer polizeilichen Verkehrskontrolle<ref name="Karlsruher Kommentar zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten">Karlsruher Kommentar zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten, Herausgegeben von Lothar Senge, dritte aktualisierte Auflage, 2006, Verlag C. H. Beck München.</ref>
- Teilnahme an einer Kettenbriefaktion<ref name="Karlsruher Kommentar zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten" />
- Überkleben eines Wahlplakates einer Partei mit einem Wahlplakat einer anderen Partei<ref name="Karlsruher Kommentar zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten" /> (hier kommt jedoch Strafbarkeit wegen Sachbeschädigung in Betracht)
- Entgegen früherer Rechtsprechung:<ref>BayObLG, BayObLGSt Band 21, Jahr 1922, S. 175.</ref> Spazieren in Badehose im „Hofraum eines erstklassigen Fremdenhotels“, „obwohl sich […] nur etliche Minuten vom Hotel entfernt eine Badeanstalt befand“<ref>KK-OWiG/Senge, 5. Aufl. 2018, OWiG § 118 Rn. 7; BeckOK OWiG/Weiner, 43. Ed. 1.7.2024, OWiG § 118 Rn. 11</ref>
Entstehungsgeschichte
In der Bundesrepublik Deutschland war „grober Unfug“ bis zum Inkrafttreten des 2. Strafrechtsreformgesetzes am 1. Januar 1975 als Übertretung strafbar. § 360 Abs. 1 Nr. 11 StGB alter Fassung ordnete für eine Übertretung wegen groben Unfugs eine Geldstrafe bis zu 500 Deutsche Mark oder Freiheitsstrafe bis zu 6 Wochen an. Heute ist die Belästigung der Allgemeinheit zu einer Ordnungswidrigkeit heruntergestuft, die nach {{#switch: juris
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}}{{#if: 118||[Paragraf fehlt]}}{{#if: owig_1968||[Gesetz fehlt]}} OWiG nur mit Geldbuße bewehrt ist. Die Ersatzvorschrift des § 118 OWiG n. F. orientiert sich nunmehr eng an der vorhergehenden Fassung des § 360 Abs. 1 Nr. 11 StGB a. F. Daher darf die bisherige Rechtsprechung zur Vorgängernorm auch für die Auslegung des § 118 OWiG n. F. herangezogen werden.<ref>KG, Beschluss vom 11. Mai 1987 – Ws (B) 60/87, NStZ 1987, 467 (468), m. w. N.</ref>
Zuständige Verwaltungsbehörde
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}}{{#if: 36||[Paragraf fehlt]}}{{#if: OWiG_1968||[Gesetz fehlt]}} OWiG (Stand 2024):
- Datei:Flag of Baden-Württemberg.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Baden-Württemberg|#default=Baden-Württemberg}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Baden-Württemberg}}]]}}: untere Verwaltungsbehörde (§ 2 OWiZuVO)
- Datei:Flag of Bavaria (lozengy).svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Bayern|#default=Bayern}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Bayern}}]]}}: Kreisverwaltungsbehörde (§ 87 ZustV)
- Datei:Flag of Berlin.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Berlin|#default=Berlin}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Berlin}}]]}}: Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (§ 1 Nr. 9 OWi-ZustV)
- Datei:Flag of Brandenburg.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Brandenburg|#default=Brandenburg}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Brandenburg}}]]}}: örtliche Ordnungsbehörde, Polizeipräsidium (§ 1 OWiZustV)
- Datei:Flag of Bremen.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Bremen|#default=Freie Hansestadt Bremen}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Bremen}}]]}}: Ortspolizeibehörde in Bremen/Magistrat in Bremerhaven (§ 1 Abs. 1 OWiZustV)
- Datei:Flag of Hamburg.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Hamburg|#default=Hamburg}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Hamburg}}]]}}: Behörde für Inneres und Sport, Bezirksamt (Nr. II, 3. und 7. OWiZustAnO)
- Datei:Flag of Hesse.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Hessen|#default=Hessen}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Hessen}}]]}}: Gemeindevorstand (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 MdISOWiZustV)
- Datei:Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Mecklenburg-Vorpommern|#default=Mecklenburg-Vorpommern}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Mecklenburg-Vorpommern}}]]}}: Amtsvorsteher/Bürgermeister (§ 1 Abs. 1 OWiG-ZustVO)
- Datei:Flag of Lower Saxony.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Niedersachsen|#default=Niedersachsen}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Niedersachsen}}]]}}: Gemeinde (§ 6 ZustVO-OWi)
- Datei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Nordrhein-Westfalen|#default=Nordrhein-Westfalen}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Nordrhein-Westfalen}}]]}}: örtliche Ordnungsbehörde, Polizeibehörde (§ 1 OWiZustV)
- Datei:Flag of Rhineland-Palatinate.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Rheinland-Pfalz|#default=Rheinland-Pfalz}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Rheinland-Pfalz}}]]}}: Kreisordnungsbehörde (§ 2 Nr. 10 AOBZustLVO)
- Datei:Flag of Saarland.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Saarland|#default=Saarland}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Saarland}}]]}}: Landkreise/Regionalverband/Landeshauptstadt/kreisfreie Städte (OWiGZustV)
- Datei:Flag of Saxony.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Sachsen|#default=Sachsen}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Sachsen}}]]}}: Landkreise/kreisfreie Städte (§ 2 OWiZuVO)
- Datei:Flag of Saxony-Anhalt (state).svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Sachsen-Anhalt|#default=Sachsen-Anhalt}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Sachsen-Anhalt}}]]}}: Ausführungs-/Überwachungsbehörde (§ 1 Abs. 1 ZustVO OWi)
- Datei:Flag of Schleswig-Holstein.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Schleswig-Holstein|#default=Schleswig-Holstein}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Schleswig-Holstein}}]]}}: Landräte/Bürgermeister der Städte über 20.000 Einwohner (§ 1, Anlage Nr. 2.2.9.1 OWiZustVO)
- Datei:Flag of Thuringia.svg{{#switch:|#=|#default= [[{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#switch:|#=Thüringen|#default=Thüringen}}}}|{{#if:|{{{Ziel}}}|Thüringen}}]]}}: Landkreise/kreisfreie Städte (§ 8 Abs. 2 InMinZustV)
Andere Länder
Österreich
In Österreich existiert nach Landesrecht der vergleichbare Tatbestand der Anstandsverletzung.
Schweiz
In der Schweiz finden sich Tatbestände wie unanständiges Benehmen oder grober Unfug.<ref>Kanton Bern: Art. 12 KStrG (Nachtruhestörung, unanständiges Benehmen; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=fr|SCRIPTING=Latn|SERVICE=französisch}}); Ordnungsbusse: Anh. 1 Nr. 4 KOBV</ref><ref>Kanton Luzern: § 18 UeStG (Ruhestörung und unanständiges Benehmen)</ref><ref>Kanton Graubünden: Art. 36f PolG (Grober Unfug; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=it|SCRIPTING=Latn|SERVICE=italienisch}}; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=rm|SCRIPTING=Latn|SERVICE=rätoromanisch}}); Art. 36g PolG (Unanständiges Benehmen, Ruhestörung; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=it|SCRIPTING=Latn|SERVICE=italienisch}}; {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=rm|SCRIPTING=Latn|SERVICE=rätoromanisch}})</ref>
USA
In den USA werden Verstöße gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung als Straftat (Disorderly conduct) verfolgt.
Kritik
Kritiker sehen den § 118 als überkommenes Recht an. Hierbei werden vor allen Dingen die unbestimmten Rechtsbegriffe kritisiert. Somit überlasse dieser Paragraph die Auslegung dem jeweiligen sittlichen Empfinden des Gerichts.<ref> Julian Philipp Seibert: Die „öffentliche Ordnung“ als überflüssiges polizeiliches Schutzgut, zuletzt abgerufen am 25. Juni 2024.</ref>
Siehe auch
- Landfriedensbruch
- Ordnungsstörung (österreichisches Recht)
Weblinks
Einzelnachweise
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- Ordnungswidrigkeitenrecht (Deutschland)