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Hatsumōde

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Hatsumōde am Yūten-ji (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) im Meguro-ku (Tōkyō), 1. Januar 2007
Datei:Yudzuruha shrine hatsumode by spinachdip.jpg
Hatsumōde am Yuzuhara-Schrein (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) im Higashinada-ku (Kōbe), 2. Januar 2007

Hatsumōde (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) bzw. Hatsumairi (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein japanischer Brauch, zum japanischen Neujahr (in der Regel am ersten Tag des neuen Jahres und meist zusammen mit der Familie oder Freunden) einen buddhistischen Tempel oder Shintō-Schrein zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit wird für gewöhnlich um göttlichen Schutz und persönliches Glück für das neue Jahr gebetet, dem jeweiligen Heiligtum (meist nur kleine Summen) Geld gespendet und man erwirbt oft auch neue O-Mamori (Talismane).

Die Anzahl der Teilnehmer hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gesteigert; 1979 waren es 56 %, 1994 bereits 62 % der Bevölkerung. Heutzutage nehmen etwa drei Viertel aller Japaner am Hatsumōde teil. Tempel und Schreine verzeichnen während dieser Zeit die höchsten Besucherzahlen des Jahres, bei besonders populären Heiligtümern (u. a. Meiji-Schrein, Narita-san Shinshō-ji, Heiken-ji, Fushimi Inari-Taisha, Atsuta-jingū, Sumiyoshi-Taisha, Sensō-ji und Tsurugaoka Hachiman-gū) sind dies mehrere Millionen.

Die Ursprünge des erst in der Meiji-Zeit zu einem regelmäßigen Brauch mit landesweiter Verbreitung gewordenen Hatsumōde sind unklar, man geht aber davon aus, dass es seine heutige Gestalt vor allem aus der Vermischung älterer Onmyōdō-Bräuche, so des Toshigomori (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) und des Ehōmairi (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bzw. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) bzw. Ehōmōde (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) erhalten hat. Beim Toshigomori zieht sich der Gläubige von der letzten Nacht des alten Jahres bis zum neuen Tag in den Schrein seiner Schutzgottheit (ujigami) zurück und bleibt dort die ganze Zeit über in Gegenwart der Gottheit wach. Ehōmairi ist die Praxis, zu einem Schrein oder einem Tempel in einer glücksbringenden Himmelsrichtung (ehō) zu pilgern, um dort den glücksbringenden Göttern des neuen Jahres, den Toshigami (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bzw. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) bzw. Toshitokujin (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bzw. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), zu begegnen und die fluchbringenden Götter, die Tatarigami (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), zu meiden.

Siehe auch

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): hatsumode. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 509.

Weblinks