Hochwilde
| Hochwilde (Hohe Wilde) | ||||||
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| Hochwilde von Nordosten, gesehen vom Seelenkogel. | ||||||
| Hochwilde von Nordosten, gesehen vom Seelenkogel. | ||||||
| Höhe | 3480 m ü. A. | |||||
| Lage | Südtirol, Italien und Tirol, Österreich | |||||
| Gebirge | Ötztaler Alpen | |||||
| Dominanz | 6,2 km → Schalfkogel | |||||
| Schartenhöhe | 329 m ↓ Gurgler Eisjoch<ref>Clem Clements, Jonathan de Ferranti, Eberhard Jurgalski, Mark Trengove: The 3000 m SUMMITS of AUSTRIA – 242 peaks with at least 150 m of prominence, Oktober 2011, S. 10.</ref> | |||||
| Koordinaten | 46° 45′ 55″ N, 11° 1′ 20″ O
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| Erstbesteigung | 1858 durch J. Ganahl mit Bauern und Hirten im Zuge der militärischen Vermessung | |||||
| Normalweg | Pfelders – Stettiner Hütte – Hochwilde (Südgipfel) | |||||
| Spiegelung von Hochwilde (ganz links), Annakogel und Mitterkamm in einer Lacke vor dem Hochwildehaus | ||||||
| Spiegelung von Hochwilde (ganz links), Annakogel und Mitterkamm in einer Lacke vor dem Hochwildehaus | ||||||
Die Hochwilde (auch Hohe Wilde, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Berg mit zwei Gipfeln, einem Südgipfel mit 3480 m ü. A.<ref name="amap"> Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Hochwilde auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000).</ref> und einem Nordgipfel mit 3458 m Höhe. Er liegt am Schnittpunkt von Schnalskamm und Gurgler Kamm in den Ötztaler Alpen an der Grenze zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der italienischen Provinz Südtirol. Die Südtiroler Anteile gehören zum Naturpark Texelgruppe. Der Berg wird als markanter Aussichtspunkt häufig besucht. Sowohl von der südlich gelegenen Stettiner Hütte als auch von der Nordseite, vom Hochwildehaus aus, gibt es Zustiege.<ref>Walter Klier: Alpenvereinsführer Ötztaler Alpen. Rother, München 2006, ISBN 3-7633-1123-8, S. 369</ref>
Zuerst dokumentiert bestiegen wurde die Hochwilde 1852 (nach anderer Quelle 1858<ref>Zeitschrift des DOeAV. 1876, S. 184</ref>), im Zuge der militärischen Vermessung durch den k.u.k. Vermessungsoffizier Hauptmann Johann Ganahl, Direktor der österreichischen Landesvermessung, und einige Helfer und Träger, Bauern und Hirten, aus dem Schnalstal. Die erste touristische Besteigung erfolgte dann durch Johann Jakob Weilenmann aus St. Gallen am 25. Juli 1862 im Alleingang. Den Nordgipfel bestieg zuerst am 24. August 1871 Hans Lutze von Wurmb, mit den Führern Peter Paul Gstrein und Rupert Scheiber.<ref>Heinrich Hess in: Eduard Richter, Erschliessung der Ostalpen. Band II. Berlin 1894, S. 360ff.</ref>
Zugang zum Gipfel hat man vom Ötztal über das Hochwildehaus oder aus südlicher Richtung von der Stettiner Hütte am Eisjöchl, dem Übergang vom Pfelderer Tal ins Pfossental. Der Zustieg von Norden führt über den Gurgler Ferner und den Nordgrat im Schwierigkeitsgrad UIAA I–II auf den Gipfel. Der Zustieg von Süden ist gletscherfrei. Der Gipfel ist hier auf einem teilweise versicherten Steig zu erreichen - zunächst auf der gut ausgebauten Trasse des historischen Grützmacherwegs zum Langtalerferner, dann über einen geschickt angelegten, verschiedentlich stahlseilversicherten Steig durch die Ostflanke des Südgrats (T4). Die Hochwilde gehört damit zu den höchsten durch eine Steiganlage erschlossenen Gipfeln der Ostalpen.
Die ersten Erwähnungen des Bergs verwendeten – gemäß dem Sprachgebrauch der lokalen Bevölkerung und analog zur nahen Hochweißen – die Bezeichnung Hochwilde. Durch manche Karten wurde in der Folge die Variante Hohe Wilde popularisiert, die jedoch in den letzten Jahren wieder verstärkt der ursprünglichen Form gewichen ist.<ref>Hanspaul Menara: Die schönsten 3000er in Südtirol. Athesia, Bozen 2014, ISBN 978-88-8266-911-9, S. 134.</ref>
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desc bottom-left</imagemap>Literatur
- Hanspaul Menara: Die schönsten 3000er in Südtirol. 70 lohnende Hochtouren. Athesia, Bozen 2014, ISBN 978-88-8266-911-9
- Dieter Seibert: Leichte 3000er. Die 99 schönsten Touren mit Weg. Bruckmann Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7654-5011-2
Quellen
<references />