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Andrés Escobar

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Andrés Escobar
Datei:Andrés Escobar (Cropped).jpg
Andrés Escobar (1990)
Personalia
Voller Name Andrés Escobar Saldarriaga
Geburtstag 13. März 1967
Geburtsort MedellínKolumbien
Sterbedatum 2. Juli 1994
Sterbeort MedellínKolumbien
Größe 184 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Andrés Escobar Saldarriaga (* 13. März 1967 in Medellín; † 2. Juli 1994 ebenda) war ein kolumbianischer Fußballspieler.

Leben

Escobar kam am 13. März 1967 in Medellín als Sohn des Bankiers Dario Escobar († 2013<ref>Caracio Radio: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Murió Darío Escobar, el padre del asesinado futbolista Andrés Escobar (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive), 18. Januar 2013 (spanisch)</ref>), der eine Organisation für junge Menschen gründete, zur Welt. Er besuchte das Colegio Calasanz und legte seinen Abschluss am Instituto Conrado Gonzalez ab. Er spielte in mehreren Schul-Fußballteams, bevor er Profi wurde.<ref>Biografie von Andrés Escobar</ref> Sein Bruder Santiago war ebenfalls Fußballspieler und ist heute als -trainer tätig.

Escobar spielte auf der Position eines Abwehrspielers und nahm als solcher mit der kolumbianischen Nationalmannschaft an der WM 1990 in Italien und an der WM 1994 in den USA teil. Beim Vorrundenspiel gegen die Mannschaft der USA am 22. Juni 1994 fälschte er eine Flanke ab und schoss so per Eigentor das zwischenzeitliche 0:1; Kolumbien verlor mit 1:2 und schied aus dem Turnier aus. Wenige Tage später, am 2. Juli 1994, wurde Escobar vor einer Bar bei einem Streit in Medellín durch sechs Schüsse getötet.

Der Täter, Humberto Muñoz Castro, war Bodyguard und Fahrer mächtiger Drogenbosse.<ref name="LA Times Article">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Los Angeles Times, 4. Juli 1994. Abgerufen am 14. Mai 2012 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Er handelte möglicherweise als enttäuschter, wütender Fan oder als Auftragsmörder der kolumbianischen Wettspielmafia. Vermutet wird, dass der Grund für Escobars Ermordung sein Eigentor war. Muñoz Castro wurde im Juni 1995 zu 43 Jahren Haft verurteilt und im Jahre 2005 wegen guter Führung nach elf Jahren entlassen.<ref name="MSNBC article">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, MSNBC, 6. August 2005. Abgerufen am 27. Juni 2010 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, NJ.com, 22. Juni 2010. Abgerufen am 27. Juni 2010 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Escobars Beerdigung wurde von etwa 120.000 Menschen begleitet. Fans bringen jedes Jahr Fotos von ihm zu Spielen mit.<ref name="MSNBC article"/> Im Juli 2002 errichtete ihm die Stadt Medellín ein Denkmal.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Marca.com, 6. Juli 1994. Abgerufen am 28. Juni 2010 (español).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Copa Andrés Escobar

Der Pokal der Straßenfußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde Escobar zu Ehren Copa Andrés Escobar benannt.

Erfolge

Atlético Nacional

Sonstiges

Am 24. Oktober 2014 wurde das Hörspiel mit dem spanischen Titel „La vida no termina aquí“ (dt.: „Das Leben endet nicht hier“), das vom Leben Escobars handelt, mit dem Deutschen Fußball-Kulturpreis in der Kategorie Fanpreis als Fußball-Hörspiel des Jahres ausgezeichnet. Das Stück stammt von Simon Schneider und wurde von diesem gesprochen.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, 16. Oktober 2014, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 24. Oktober 2014; abgerufen am 17. Oktober 2014.</ref> Netflix veröffentlichte 2022 die Mini-Serie „Goles en Contra“ („The Final Score“).<ref>The Final Score bei fernsehserien.de</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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