3-Isobutyl-1-methylxanthin
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von IMBX | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | 3-Isobutyl-1-methylxanthin | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C11H13N4O2 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weiß bis beigefarbener Feststoff<ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 222,25 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
201 °C<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser<ref name="Thermofisher" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
3-Isobutyl-1-methylxanthin, kurz IBMX, ist eine heterocyclische Verbindung aus der Gruppe der Xanthin-Derivate bzw. Purinalkaloide, das starke Ähnlichkeit zu Coffein aufweist.<ref>Coffeinderivate auf Erowid.</ref>
Eigenschaften und Verwendung
IBMX ist ein farbloser Feststoff, der sich in Ethanol, DMSO und Wasser mit basischen pH-Wert gut, in reinem Wasser schlecht löst. Die Substanz zersetzt sich in Lösung oder beim Erhitzen und muss daher bei Temperaturen unter 5 °C gelagert werden.<ref name="Applichem" /> IBMX wird in der Biologie zum Nachweis der Phosphodiesterase (PDE) verwendet, da die Aktivität der cAMP-PDE durch dieses Molekül gehemmt wird.<ref name="Applichem">Stoffdaten zu IBMX bei Applichem.</ref>
Sicherheitshinweise
IBMX ist brennbar, wobei Kohlenstoffmonoxid und Stickoxide entstehen können. Bei 7–10 Tagen alten Ratten erzeugte die Gabe von IBMX eine Verminderung des Lernvermögens sowie Verhaltensauffälligkeiten.<ref>S. Gangolli (Hrsg.): The Dictionary of Substances and Their Effects. Volume 3 2. Auflage, Royal Society of Chemistry, 1999, ISBN 978-0-85404-818-2, S. 830.</ref><ref>B. S. Neal: Psychopharmacology. Berlin, 1991, 103 (3), S. 388–397.</ref> Bei Mäusen erwies sich die Substanz als toxisch; der LD50-Wert lag bei intraperitonealer Aufnahme bei 44 mg/kg Körpergewicht.<ref>European Journal of Medicinal Chemistry, 1990, Vol. 25, S. 653.</ref><ref name="Sigma" /> Es besitzt damit für Mäuse eine etwa viermal so große Giftigkeit wie das verwandte Coffein (168 mg/kg).<ref>Chemical & Pharmaceutical Bulletin, 1974, Vol. 22, S. 1459.</ref>
Einzelnachweise
<references />
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- Xanthin
- Phosphodiesterase-Hemmer
- N-Alkylamid