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Joseph Christian Leyendecker

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(Weitergeleitet von J. C. Leyendecker)
Datei:JC Leyendecker.jpg
Joseph Christian Leyendecker um 1895

Joseph Christian „J. C.“ Leyendecker (* 23. März 1874 in Montabaur, Deutschland; † 25. Juli 1951 in New Rochelle, New York) war ein US-amerikanischer Zeichner und Illustrator.

Leben

Datei:Saturday Evening Post 19 Aug 1911.jpg
Eines von Leyendeckers Titelbildern für die Saturday Evening Post

Leyendecker wanderte 1882 im Alter von acht Jahren mit seinen Eltern und seinem Bruder Frank in die USA aus. Er zeigte früh Interesse an der Malerei, arbeitete bereits als Sechzehnjähriger in Chicago als Kunstmaler und Graveur bei J. Manz & Co. und nahm abends Stunden bei John H. Vanderpoel im Chicago Art Institute. Dann entschied er sich, 1896 mit seinem Bruder Frank für zwei Jahre nach Paris zu gehen, um sich an der Académie Julian und der Académie Colarossi weiterzubilden.

Noch bevor er nach Europa abreiste gewann Leyendecker vor Maxfield Parrish einen vom Century Magazine ausgeschriebenen Wettbewerb für Titelbilder, der auch für seine nationale Bekanntheit sorgte. Nach seiner Rückkehr 1898 begann Leyendecker, die Titelbilder der Saturday Evening Post zu malen. Er schuf so unter anderem die so genannten „Saturday Evening Post babies“ und den „Arrow collar man“ und arbeitete in der Folgezeit unter anderem für die Zeitschriften American Weekly, Collier’s, das Popular Magazine und Century Illustrated.

Datei:Jcl arrow teens.jpg
Werbung "Arrow Collar Man" von Leyendecker

Viele seiner Arbeiten waren unverkennbar homoerotisch, was seiner eigenen Veranlagung entsprach und zu Lebzeiten nicht öffentlich bekannt war, genauso wenig wie die Tatsache, dass er 50 Jahre lang mit seinem Partner und Lieblingsmodel für Herrenbekleidungwerbung von Arrow Collar zusammen war,<ref>William Lipsky: Gay and Lesbian San Francisco. Arcadia Publishing, 2006, ISBN 978-0-7385-3138-0, S. 44 (google.de [abgerufen am 29. März 2026]).</ref> namens Charles Beach, den er angeblich beauftragt habe, alle Hinweise auf ihr Privatleben nach seinem Tod zu vernichten.<ref>Tom Fitzgerald, Lorenzo Marquez: Legendary Children: The First Decade of RuPaul's Drag Race and the Last Century of Queer Life. Penguin, 2020, ISBN 978-0-525-50643-0 (Ebook).</ref>

Literatur

  • Michael Schau: J. C. Leyendecker. Watson-Guptill Publications, New York 1974, ISBN 0-8230-2757-0.
  • Walt Reed, Roger Reed: The Illustrator in America, 1880–1980. HarperCollins Publishers, New York 1984, ISBN 0-8230-2523-3.

Film

  • Coded, Dokumentarfilm, Ryan White, 2021<ref>imdb.com</ref>

Weblinks

Commons: J. C. Leyendecker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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