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Sudeck (Diemelsee)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Jagdschloss Carlsruhe)
Sudeck
Gemeinde Diemelsee
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(143)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 51° 21′ N, 8° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(143) 51° 20′ 37″ N, 8° 45′ 52″ O
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Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner/km²
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Postleitzahl: 34519
Vorwahl: 05633
Datei:Diemelsee in KB.svg
Karte
Lage von Diemelsee in Nordhessen

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Sudeck ist ein Ortsteil der Gemeinde Diemelsee im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geographie

Sudeck liegt im Upland im Naturpark Diemelsee. Im Ort treffen sich die Landesstraße 3082 und die Kreisstraße 72. Sudeck liegt zwischen Dortmund und Kassel südlich von Paderborn, ungefähr in der Mitte eines Dreiecks mit den Eckpunkten Korbach, Brilon und Marsberg. Die dem Ort zugerechnete Gemarkungsgröße beträgt 662 Hektar.<ref name="lagis"/><ref name="zafa16"/>

Naturräumlich ist der Ort der Region „Ostsauerländer Gebirgsrand (Nr. 332)“ und darin dem „Vorupländer Hügelland“ (Nr. 332.61) zugeordnet.<ref name="umweltatlas 01"/>

Geschichte

Datei:Sudeck Backhaus.jpg
Backhaus im Ortskern von Sudeck

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Sudeck erfolgte unter dem Namen Sudwich im Jahr 1141.<ref name="lagis" />

Die bekannten historischen Erwähnungen finden sich in folgender Übersicht:<ref name="lagis"/>

  • Sudwich (1141) [Kop. Regesten der Erzbischöfe von Köln 2, S. 66, Nr. 394]
  • Sutwik (1194) [Kop. 14. Jahrhundert Regesten der Erzbischöfe von Köln 2, S. 299, Nr. 1488]
  • Sudick (1332–1344) [Urkunden zur Geschichte der Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont, bearb. von Louis Curtze, o. J., Exemplar in der Dienstbibliothek des Hessischen Staatsarchivs Marburg, S. 39–50, Nr. 31]
  • Sudik (1336–1359) [Paul Wigand, in: Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens 7 (1838), S. 300, § 214]
  • Sudeck (1537) [HStAM Bestand 127 Nr. 3]

1730 ließ Fürst Karl August Friedrich von Waldeck-Pyrmont das Jagdschloss Carlsruhe aus Holz und Giebringhäuser Marmor errichten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 16. April 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> 1781 befand sich das Jagdschloss im Besitz eines Herrn von Rheins, einem unehelichen Sohn des Erbauers. 1789 wurde das Schloss als verwüstet beschrieben. Im Jahre 1790 wurde es abgerissen.

In der Gemarkung von Sudeck liegt die Wüstung Ittlar.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 31. Dezember 1971 entstand im Zuge der Gebietsreform in Hessen durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Adorf, Benkhausen, Deisfeld, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Sudeck, Vasbeck und Wirmighausen die neue Gemeinde Diemelsee.<ref>Vorlage:HessAmtsBL</ref> Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Adorf. Für die ehemals selbständigen Gemeinden von Diemelsee wurden gemäß Hauptsatzung Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher errichtet. Die Grenzen der Ortsbezirke folgen grundsätzlich den Gemarkungsgrenzen.<ref name="HS">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 149 kB) § 6Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gemeinde Diemelsee; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten bzw. Herrschaftsgebiete und deren untergeordnete Verwaltungseinheiten, in denen Sudeck lag:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Sudeck 144 Einwohner. Darunter waren 3 (2,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 18 Einwohner unter 18 Jahren, 51 waren zwischen 18 und 49, 39 zwischen 50 und 64 und 36 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 66 Haushalten. Davon waren 15 Singlehaushalte, 24 Paare ohne Kinder und 21 Paare mit Kindern, sowie 6 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 12 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 42 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

 Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />

  • 1541: 12 Häuser
  • 1620: 19 Häuser
  • 1650: 12 Häuser
  • 1738: 22 Häuser
  • 1770: 22 Häuser, 158 Einwohner

Vorlage:LAGIS Einwohner Diagramm

Religionszugehörigkeit

• 1885: 203 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 169 evangelische (= 98,26 %), 3 katholische (= 1,74 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Sehenswürdigkeiten

Die im spätromanischen Stil errichtete Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Infrastruktur

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Sudeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="umweltatlas 01"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 27. März 2019 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="lagis">[[[:Vorlage:LAGIS/WeblinksZ]] Sudeck, Landkreis Waldeck-Frankenberg.] Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Z2011E">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 1,8 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 44 und 100, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2020-10-27;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="zafa16"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 12. August 2016 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.. </ref> </references>

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