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Jerry Green

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Jerry Green
Datei:JerryGreen.JPG
Spielerinformationen
Geburtstag 12. Februar 1980
Geburtsort Pomona, Vereinigte Staaten
Größe 191 cm
Position Point Guard
College Irvine
Vereine als Aktiver
2002–2003 DeutschlandDeutschland Mitteldeutscher BC
2003–2004 PolenDatei:Flag of Poland.svg Czarni Słupsk
2004–2007 DeutschlandDeutschland EnBW Ludwigsburg
2007–2008 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Telindus Ostende
2008–2009 ItalienItalien Solsonica Rieti
2009–2010 ItalienItalien NGC Cantù
2010–2012 DeutschlandDeutschland Neckar Riesen Ludwigsburg

Jerry Green (* 12. Februar 1980 in Pomona, Kalifornien) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Er wog während seiner aktiven Zeit bei einer Größe von 190 cm 87 kg. Er spielte in der Basketball-Bundesliga für EnBW Ludwigsburg sowie den Mitteldeutschen BC. Er bestritt insgesamt 194 Bundesliga-Spiele.<ref name=":0">1972 Jerry GREEN. In: Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 13. Juni 2019.</ref> Während er auf dem College meist als Shooting Guard eingesetzt wurde, nahm er als Berufsbasketballer vermehrt die Spielmacher-Position ein.

Karriere

Von 1998 bis 2002 spielte Green für die University of California in Irvine (UC Irvine) in der NCAA. Er bestritt 116 Spiele für die Hochschulmannschaft und kam auf Mittelwerte von 17,2 Punkten, 4,1 Rebounds sowie 3,6 Korbvorlagen. In allen vier Jahren führte er UC Irvine als bester Korbschütze und Vorlagengeber an.<ref name=":1">UC Irvine. Men’s Basketball Record Book (Through 2017-18 season). (PDF) In: UC Irvine Athletics. Abgerufen am 13. Juni 2019.</ref> Seine höchste Punktausbeute verbuchte er in seiner Abschlusssaison 2001/02, als er 20,3 Zähler pro Begegnung erzielte.<ref>Jerry Green College Stats. Abgerufen am 13. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit seinen insgesamt 1993 in vier Jahren setzte er sich an die Spitze der ewigen Korbjägerliste der University of California in Irvine.<ref name=":1" />

Bei der NBA Draft wurde er von keiner Mannschaft ausgewählt. Daraufhin wechselte er nach vier erfolgreichen College-Jahren zum Mitteldeutschen BC in die deutsche Bundesliga, wo er in seiner ersten Saison in der BBL durchschnittlich 16,8 Punkte, 3,9 Rebounds und 3,5 Assists pro Spiel ablieferte.

Nach einem Jahr dort wechselte Green zum polnischen Verein Czarni Słupsk. Durch seine Leistungen wurde EnBW Ludwigsburg auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn 2004. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass Ludwigsburg in den Folgejahren regelmäßig die Bundesliga-Endrunde erreichte. Belohnung für seine Leistungen, die Ludwigsburg in die Spitzengruppe der BBL führten, war die Ehrung als bester Spieler der Bundesliga-Saison 2006/07.<ref>Auszeichnungen & Awards der Bundesligageschichte. In: Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 12. Oktober 2021.</ref> Im Spieljahr 2006/07 erzielte er den höchsten Punkteschnitt seiner Ludwigsburger Zeit, als er 16,1 Zähler je Begegnung verbuchte.<ref name=":0" />

Zum Ende der Saison 2006/07 verließ er jedoch Ludwigsburg und unterzeichnete einen Vertrag bei der belgischen Spitzenmannschaft Telindus Ostende. In der Saison 08/09 spielte er dann für Solsonica Rieti, einen italienischen Erstligisten.

Zur Saison 2010/2011 kehrte Green zur EnBW Ludwigsburg zurück. Er erhielt dort einen Vertrag über drei Jahre und sollte helfen, den Verein wieder in die Play-Offs zu führen. Doch im Sommer 2012 kam es zum Bruch mit dem Verein, aus Sicht des Vereins auf Grund sehr schlecht ausgefallener medizinischer Untersuchungen.<ref>Trennung von Jerry Green und Kurt Looby. In: schoenen-dunk.de. Schönen-Dunk – Fancommunity für Basketball aus Deutschland e. V., Berlin, 1. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2012; abgerufen am 20. März 2013 (Pressemitteilung der Neckar Riesen Ludwigsburg).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schoenen-dunk.de</ref> Doch vor allem Greens Berater Ben Pansack sah in der Begründung der Ludwigsburger „den Versuch, den Club aus seiner Verpflichtung, Green zu bezahlen, zu befreien.“<ref>Andreas Steimann: Chronik eines bizarren Rauswurfs. In: Ludwigsburger Kreiszeitung. 14. September 2012 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento vom 22. Oktober 2012 im Internet Archive) [abgerufen am 20. März 2013]). <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik eines bizarren Rauswurfs (Memento vom 22. Oktober 2012 im Internet Archive)</ref> Nach der Androhung einer Klage einigten sich beide Parteien einvernehmlich.<ref>Ludwigsburg trennt sich einvernehmlich von Green. dpa, 25. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2013; abgerufen am 29. August 2013.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang Deutscher Basketballer des Jahres:
1988: Jackel (Köln) | 1989: Gnad (Köln) | 1990: Harnisch (Leverkusen) | 1991: Harnisch (Leverkusen) | 1992: Schrempf (Indiana) | 1993: Nürnberger (Bamberg)

Spieler des Jahres der Basketball-Bundesliga:
1994: Alibegović (Berlin) | 1995: Koch (Leverkusen) | 1996: Rödl (Berlin) | 1997: Alexis (Berlin) | 1998: Alexis (Berlin) | 1999: Nowitzki (Würzburg) | 2000: Alexis (Berlin) | 2001: Miller (Bonn) | 2002: Alexis (Berlin) | 2003: Stanojević (Berlin) | 2004: Roller (Frankfurt) | 2005: Eidson (Gießen) | 2006: Stanojević (Berlin) | 2007: Green (Ludwigsburg) | 2008: Jenkins (Berlin) | 2009: Gardner (Oldenburg) | 2010: Jenkins (Berlin) | 2011: Wood (Frankfurt) | 2012: Bryant (Ulm) | 2013: Bryant (Ulm) | 2014: Delaney (München) | 2015: McLean (Berlin) | 2016: Wanamaker (Bamberg) | 2017: Morgan (Ulm) | 2018: Sikma (Berlin) | 2019: Cummings (Oldenburg) | 2020: Knight (Ludwigsburg) | 2021: Smith (Ludwigsburg) | 2022: Jackson-Cartwright (Bonn) | 2023: Shorts (Bonn) | 2024: Livingston (Würzburg) Vorlage:Klappleiste/Ende