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Wenzel Johann Tomaschek

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Datei:V J Tomášek, by Antonín Machek.jpg
Wenzel Johann Tomaschek, Gemälde von Antonín Machek (nach 1816), Nationalgalerie Prag
Datei:Venczel Janos Tomaschek.jpg
Wenzel Johann Tomaschek
Datei:Prag-6650-Tomaschek-2008-gje.jpg
Gedenktafel in Prag

Wenzel Johann Baptist Tomaschek, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (* 17. April 1774 in Skutsch/Böhmen; † 3. April 1850 in Prag) war ein österreichisch-böhmischer Musiklehrer und Komponist.

Leben

Der jüngste Sohn einer achtköpfigen Stoffhändlerfamilie erhielt den ersten Violin- und Gesangsunterricht in Chrudim und besuchte dann die Schule des Minoritenklosters in Iglau. Ab 1790 studierte er in Prag Jura,<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Philosophie und Medizin. Als Pianist war Tomaschek Autodidakt,<ref name=":0" /> vermutlich nahm er in dieser Zeit aber auch Klavierunterricht bei František Xaver Dušek.

1798 hörte er Ludwig van Beethoven während dessen Aufenthalt in Prag und besuchte den Komponisten im Herbst 1814 in Wien. Er hat darüber umfangreiche Erinnerungen hinterlassen.<ref>Klaus Martin Kopitz, Rainer Cadenbach (Hrsg.) u. a.: Beethoven aus der Sicht seiner Zeitgenossen in Tagebüchern, Briefen, Gedichten und Erinnerungen. Band 2: Lachner – Zmeskall. Hrsg. von der Beethoven-Forschungsstelle an der Universität der Künste Berlin. Henle, München 2009, ISBN 978-3-87328-120-2, S. 987–997.</ref>

Seine 1820<ref name=":0" /> gegründete Musikschule wurde das musikalische Zentrum Prags in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und Tomášek galt als einer der bedeutendsten Klavierlehrer seiner Zeit. Zu seinen Schülern zählten Jan Václav Voříšek<ref name=":0" /> und Alexander Dreyschock.<ref name=":0" /> Er wurde von Beethoven ebenso geschätzt wie vom Musikkritiker Eduard Hanslick. Er war noch mit Joseph Haydn und Johann Wolfgang von Goethe zusammengetroffen und zu seinem Bekanntenkreis gehörten die tschechischen Patrioten Václav Hanka, František Palacký und Josef Krasoslav Chmelenský. Durch seine erfolgreichen Kompositionen fand er Unterstützung durch mehrere Adelsfamilien.

Werke

Tomaschek komponierte Opern und Schauspielmusiken, Sinfonien, Klavierkonzerte und Klaviersonaten, Kammermusik in unterschiedlicher Besetzung, frühromantische Klavierstücke (Eklogen, Rhapsodien und Dithyramben) und Virtuosenstücke, die auf die Werke Chopins verweisen. Außerdem schrieb er drei Messen, zwei Requien, Kantaten, Chöre und Lieder unter anderem auf Texte von Goethe<ref name=":0" /> und Schiller.

Schriften

Schüler (Auswahl)

Literatur

Dokumente

Briefe von Wenzel Johann Tomaschek befinden sich im Bestand des Leipziger Musikverlages C. F. Peters im Staatsarchiv Leipzig.

Einspielungen (Auswahl)

Weblinks

Commons: Wenzel Johann Tomaschek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />

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