Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Bieling Architekten – WikipediaZum Inhalt springen
Bieling Architekten (früher: Josef Bieling, Bieling & Bieling Architekten, Bieling & Bieling GmbH, Bieling Architekten GmbH) ist ein Architekturbüro mit Hauptsitz in Kassel und einem weiteren Sitz in Hamburg. Das Büro besteht seit 1955 und ist inzwischen deutschlandweit tätig. Alleiniger Inhaber ist seit 2011 der Architekt Thomas Bieling, der das Büro seitdem in freiberuflicher Rechtsform führt.
Das Architekturbüro wurde seit Mitte der 1990er-Jahre neben einigen architektonisch markanten Wohn-, Gewerbe- und Sozialbauten etc. vor allem durch Wettbewerbserfolge und Realisierungsplanungen bei mehreren städtebaulichen Großprojekten im Bereich des Stadtumbaus und der Stadterneuerung von Stadtquartieren in verschiedenen deutschen Großstädten bekannt, wie beim Wiederaufbau Unterneustadt in Kassel, beim Wohn- und Gewerbequartier Waidmarkt in Köln und bei der Quartiersentwicklung Neustadt / Wallhöfe in Hamburg.
Geschichte
Im Jahr 1955 gründete der aus Kassel stammende Architekt Josef Bieling (1919–1981) in seiner Heimatstadt das Architekturbüro Josef Bieling. Schwerpunkt seines Schaffens als Architekt waren Planung und Ausführung von Sakralbauten in den DiözesenFulda, Paderborn und Hildesheim; unter anderem wurden nach seinen Plänen 35 Kirchen neu erbaut sowie zahlreiche Gebäude in den Bistümern wiederaufgebaut und renoviert. Außerdem wurde er mit Architektenleistungen für Altenheime, Kindergärten, Erholungsheime, Gemeindehäuser, Krankenhäuser, Schulen, Hotels und Wohnhäuser beauftragt. Zu den herausragenden Kirchenneubauten von Josef Bieling gehören unter anderem St. Bonifatius<ref>Katholische Pfarrkirche St. Bonifatius. In: Sehenswürdigkeiten – Kassel. Auf: www.kultur21.de; abgerufen am 21. Juni 2011.</ref> und St. Theresia in Kassel,<ref>Website des Büros Bieling Architekten: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] 21. Juni 2011, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 1. November 2011; abgerufen am 25. April 2022.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref> sowie St. Godehard und St. Vinzenz in Göttingen sowie Zu den heiligen Engeln in Hannover.
Josef Bielings Söhne, Kurt Bieling (* 1951) und Thomas Bieling (* 1956), studierten ebenfalls Architektur an der TU Braunschweig. Der ältere Sohn, Kurt Bieling, absolvierte 1978 sein Diplom und arbeitete von 1978 bis 1980 im Braunschweiger Architekturbüro Pysall-Jensen-Stahrenberg; 1980 trat er in das väterliche Büro ein und übernahm es nach dem frühen Tod des Vaters im Jahr 1981. Der jüngere Sohn, Thomas Bieling, schloss 1983 mit dem Diplom ab und arbeitete dann von 1983 bis 1985 im damaligen Braunschweiger Büro der Architektensozietät Gerkan, Marg und Partner, im Jahr 1985 im Büro des Architekten und Bildhauers Gottfried Böhm in Köln sowie von 1986 bis 1988 als Freier Mitarbeiter bei Gerkan, Marg und Partner.<ref name="arcguide">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 21. Juni 2011, ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. April 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.arcguide.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive(T))</ref>
1988 gingen beide Brüder eine Partnerschaft ein; das weiterhin in Kassel ansässige Büro nannte sich fortan Bieling & Bieling Architekten bzw. später Bieling & Bieling Architekten BDA. Später kam ein weiterer Bürositz in Hamburg hinzu. Thomas Bieling war 1996–1997 Gastprofessor und 1998–2001 Lehrbeauftragter an der Universität-Gesamthochschule Kassel (Universität-GH Kassel), seit 2001 ist er dort bzw. an der seit 2003 umbenannten Universität KasselHonorarprofessor<ref>Angaben über Thomas Bieling bei der Universität Kassel; abgerufen am 21. Juni 2011.</ref> im Fachbereich Architektur.<ref name="arcguide" />
Von 2000 bis 2011 firmierte das Büro in der Rechtsform einer GmbH, zunächst bis 2003 als Bieling & Bieling GmbH. Geschäftsführer war der Architekt Hagen Sparbrodt (* 1968), der zuvor – nach seinem Architekturstudium an der Universität-GH Kassel und seinem Diplomabschluss 1996 – bereits von 1996 bis 2000 als Mitarbeiter bei Bieling & Bieling Architekten BDA tätig war. Von 2003 bis Anfang 2011 wurde das Büro dann als Bieling Architekten GmbH geführt; Geschäftsführer waren Thomas Bieling und Kurt Bieling, wobei die Kasseler Niederlassung in diesem Zeitraum von Sparbrodt geleitet wurde.<ref>Website des Büros Bieling Architekten: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] 21. Juni 2011, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 1. November 2011; abgerufen am 25. April 2022.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Vgl. Jahresabschlüsse 2006–2008 der Bieling Architekten GmbH, Kassel, im Elektronischen Bundesanzeiger.</ref>
Seit Anfang 2011 wird das Büro unter der Bezeichnung Bieling Architekten von Thomas Bieling alleine geführt. Das operative Geschäft wird von Hagen Sparbrodt als COO betreut.
Profil
Firmen-Philosophie und Büro-Profil
Das seit 1955 bestehende Büro nennt das „konzeptionelle Entwerfen innerhalb eines Planungs- und Designteams“ als entscheidenden Bestandteil seiner Arbeitsweise. Erklärtes Ziel des Büros ist „die ganzheitliche Planung hinsichtlich Effizienz, ökologischer Verantwortung und technischer Machbarkeit“; dabei entwickele es eine von innovativerTechnologie geprägte Architektur, wobei jedoch der Mensch im Mittelpunkt des architektonischen Denkens stehe.
Das Arbeitsspektrum reicht vom Städtebau über Architektur bis zum Produktdesign. Einen Schwerpunkt des Büros bilden neben Hochbauplanungen mittlerweile städtebauliche Leistungen zur Revitalisierung und Neugestaltung von Stadtquartiere in mehreren deutschen Großstädten, die jeweils auf Wettbewerbserfolge zurückgehen. Dabei zeichnet das Büro außer dortigen Wohn- und Gewerbe-Neubauten maßgeblich für die städtebauliche Planung der entsprechenden Stadtquartiere in Hamburg und Köln verantwortlich.
2017: Seminarkirche, Paderborn<ref name=":0">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2020; abgerufen am 23. November 2020.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>
2011: Gewerbebauten im Waidmarkt-Quartier in Köln<ref name="Hoppe">fay.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
2009: Hotel und Wohnbauten im Quartier Neustadt / Wallhöfe in Hamburg<ref name="hamburgteam">Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklung mbH: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 20. Februar 2009, ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. April 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.hamburgteam.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive(T))</ref><ref>(gs): Baubeginn für Quartier Wallhöfe. In: Die Welt vom 21. Februar 2009; abgerufen am 21. Juni 2011.</ref>
2009: DRK-Seniorenzentrum Jungfernkopf in Kassel<ref>Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 21. Juni 2011, ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. April 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.akh.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive(T))</ref>
2009: Erweiterung des Elisabeth-Krankenhauses in Kassel<ref>Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 21. Juni 2011, ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. April 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.akh.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive(T))</ref>
2008: Bürokomplex (für ein Call Center) in Kassel-Unterneustadt<ref>Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 21. Juni 2011, ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. April 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.akh.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive(T))</ref>
2007: Städtebauliche Planung für das Waidmarkt-Quartier in Köln<ref name="Hoppe" /><ref name="Wind">Annika Wind: Neues Leben im alten Klotz. Auf. www.koelnarchitektur.de, 28. Februar 2007; abgerufen am 21. Juni 2011.</ref>
2000: Ambulantes Herzzentrum in Kassel<ref>Berthold Hinz, Andreas Tacke (Hrsg.): Architekturführer Kassel. architectural guide Kassel. Reimer, Berlin 2002, ISBN 3-496-01249-8, S. 104 (Text: deutsch, englisch).</ref>
2000: Krematorium auf dem Hauptfriedhof in Kassel<ref name="kassel tourist GmbH" details="S. 21">kassel tourist GmbH: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Architektur in Kassel (Memento vom 23. Oktober 2007 im Internet Archive; PDF; 1,04 MB)</ref>
1999/2000: Verwaltungsgebäude der KVB in Kassel<ref>bau-real-management.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verwaltungsgebäude der KVB, Kassel (Memento vom 20. Juli 2004 im Internet Archive)</ref><ref name="kassel tourist GmbH" details="S. 16" />
Seit 1997: Wohnbebauung in der Christophstraße, im Rahmen des städtebaulichen Wiederaufbauprojekts Unterneustadt in Kassel<ref name="Jochum">PEG – Projektentwicklungsgesellschaft Kassel Unterneustadt und Konversion in Kassel mbH (Hrsg.), Eckhard Jochum (Bearb.): Unterneustadt Kassel. Ein Architekturführer I. 2. Auflage. Euregioverlag, Kassel 2002, ISBN 3-933617-09-X; S. 20–21.</ref><ref name="kassel tourist GmbH" details="S. 11" />
Das Büro beteiligte sich an zahlreichen Architekten- und Realisierungswettbewerben, wurde zudem öfters zu nicht-offenen Wettbewerben eingeladen und gewann seit 1987 mehr als 100 Wettbewerbspreise für Architektur und Design. Neben zahlreichen zweiten und dritten Preisen sowie Ankäufen errang das Büro in den 2000er-Jahren jeweils den ersten Preis bei folgenden Wettbewerben:
2020: Deutscher Naturstein-Preis, besondere Anerkennung: Seminarkirche Paderborn<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2020; abgerufen am 23. November 2020.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>
2013: WohnbauPreis Hamburg 2. Preisrang: Wallhöfe in Hamburg<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2020; abgerufen am 23. November 2020.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>
2013: WohnbauPreis Hamburg 1. Preisrang: Hybrid House in Hamburg<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2020; abgerufen am 23. November 2020.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>
2003: BDA-Preis Hessen (Simon-Louis-du-Ry-Plakette): Haupteingang der Städtischen Kliniken in Kassel
2003: BDA-Preis Hessen (Simon-Louis-du-Ry-Plakette): Büro- und Geschäftshaus am Friedrichsplatz in Kassel