Kaliumtitanylphosphat
| Strukturformel | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KaliumionPhosphationTitanylion | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Kaliumtitanylphosphat | ||||||||||||
| Andere Namen |
KTP | ||||||||||||
| Summenformel | KTiOPO4 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff<ref name="Aluf">Ofer Aluf: Advance Elements of Laser Circuits and Systems: Nonlinear Applications in Engineering. Springer Nature, 2021, ISBN 978-3-03064103-0, S. 470 (books.google.com).</ref> | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
| |||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 197,95 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Aluf" /> | ||||||||||||
| Dichte |
3,0 g·cm−3 <ref>Datenblatt über Kaliumtitanylphospat</ref> | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
1150 °C<ref>David N. Nikogosyan: Nonlinear Optical Crystals: A Complete Survey. Springer Science & Business Media, 2006, ISBN 978-0-387-27151-4, S. 54 (books.google.com).</ref> | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
| |||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Kaliumtitanylphosphat (KTP) ist eine ionische Verbindung aus Kalium, Titanoxid und Phosphat, deren Kristalle nicht-lineare optische Eigenschaften besitzen, was sie zusätzlich zu einem recht breiten Transparenzbereich von 350 nm bis 4400 nm für die Optik interessant macht. Es wurde 1890 erstmals von L. Ouvard synthetisiert.<ref name="northropgrumman">northropgrumman.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Potassium Titanyl Phosphate – KTP ( vom 25. Juli 2015 im Internet Archive) 2011, abgerufen am 25. Juli 2015</ref>
Eigenschaften
Kaliumtitanylphosphat ist ein farbloser Feststoff, der eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe Pna21 (Raumgruppen-Nr. 33) besitzt. Er zersetzt sich ab einer Temperatur von 1150 °C.<ref name="northropgrumman" /><ref name="Govindhan Dhanaraj, Kullaiah Byrappa, Vishwanath Prasad, Michael Dudley">Govindhan Dhanaraj, Kullaiah Byrappa, Vishwanath Prasad, Michael Dudley: Springer Handbook of Crystal Growth. Springer Science & Business Media, 2010, ISBN 978-3-540-74761-1, S. 719 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Anwendungen
KTP-Kristalle können für elektrooptische und nichtlinear-optische Anwendungen eingesetzt werden. Eine häufige Anwendung ist die Frequenzverdopplung von Laserlicht durch Platzieren eines KTP-Kristalls innerhalb des Laser-Resonators. Bekanntestes Beispiel ist der grüne DPSS-Laser. Hier wird zunächst mittels eines Nd:YVO4- oder Nd:YAG-Lasers Licht bei einer Wellenlänge von 1064 nm erzeugt, die anschließend durch Frequenzverdopplung in sichtbare grüne Strahlung mit einer Wellenlänge von 532 nm umgewandelt wird. Diese Strahlquellen werden auch als „KTP-Laser“ bezeichnet.<ref name="northropgrumman" /> In der Quantenoptik spielt KTP auch zur Erzeugung von korrelierten Photonenpaaren durch parametrische Fluoreszenz eine Rolle.<ref name="Ulf Leonhardt">Ulf Leonhardt: Essential Quantum Optics From Quantum Measurements to Black Holes. Cambridge University Press, 2010, ISBN 978-0-521-86978-2, S. 160 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Laser mit Kaliumtitanylphosphat werden zum Beispiel auch in der Medizin zur Pigment-Behandlung eingesetzt.<ref name="William D. James, Timothy Berger, Dirk Elston">William D. James, Timothy Berger, Dirk Elston: Andrews' Diseases of the Skin Clinical Dermatology. Elsevier Health Sciences, 2015, ISBN 0-323-31969-6, S. 904 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Keine GHS-Gefahrstoffkennzeichnung verfügbar
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Nichtlineare Optik
- Kaliumverbindung
- Titanverbindung
- Phosphat