Karl-Theodor zu Guttenberg
Karl-Theodor zu Guttenberg (amtlich Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg;<ref>Münchner sorgt für Gesprächsstoff: Warum verschwieg er ihn? Flugticket verrät Guttenbergs wahren Namen, Merkur, 6. Oktober 2016. Zum Namensbestandteil Buhl siehe auch Karl Theodor zu Guttenberg (Politiker, 1921)#Einzelnachweise 1. und Weingut Reichsrat von Buhl. Er führt diesen Nachnamen auch auf seiner (zweiten) Doktorarbeit.</ref><ref name="dissertation_guttenberg" /> * 5. Dezember 1971 in München) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (CSU), der mittlerweile als Lobbyist, Unternehmensberater, Fernsehmoderator und Autor tätig ist.
Im Jahre 2009 war er zunächst Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, danach bis 2011 Bundesminister der Verteidigung. Nachdem die Universität Bayreuth Guttenberg im Zuge der Plagiatsaffäre um seine Dissertation, die auch Urheberrechtsverletzungen beinhaltet hatte, den Doktorgrad im Februar 2011 aberkannt hatte,<ref>Guttenberg und der „rechtswidrige Verwaltungsakt“. In: Süddeutsche Zeitung. 25. Februar 2011, abgerufen am 3. Oktober 2011.</ref> legte er Anfang März 2011 sämtliche politischen Ämter nieder.
Herkunft und Familie
Karl-Theodor Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg<ref name="vollständiger name und Stammdaten">Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg. In: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Abgerufen am 6. Februar 2014.</ref><ref>Guttenberg heißt eigentlich Buhl. In: Kurier. Abgerufen am 13. August 2020.</ref> entstammt dem fränkischen Adelsgeschlecht Guttenberg.<ref>Leo van de Pas: Ancestors of Freiherr Karl Theodor von und zu Guttenberg. In: worldroots.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Mai 2008; abgerufen am 6. Februar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Eltern sind der Dirigent Enoch Freiherr von und zu Guttenberg<ref name="panorama" /> und dessen damalige Ehefrau Christiane, geborene Gräfin von und zu Eltz.<ref>Christisane, Gräfin von Eltz. In: Geneall.net. Abgerufen am 20. Februar 2011.</ref> Die Eltern ließen sich im Jahr 1977 scheiden. Guttenberg und sein jüngerer Bruder Philipp Franz wuchsen danach beim Vater auf.<ref>Natascha Gottlieb: Ein Dirigent als Dompteur. In: Welt Online. 27. Oktober 2002, abgerufen am 20. Februar 2011.</ref> Ihre Mutter heiratete 1985 Adolf Henkell-von Ribbentrop und ihr Vater 1997 die Dirigentin Ljubka Biagioni. Guttenberg hat aus den zweiten Ehen seiner Eltern vier Halbgeschwister.<ref name="munzinger">Karl-Theodor zu Guttenberg Internationales Biographisches Archiv 49/2009 vom 1. Dezember 2009, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Der Großvater Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg war ebenfalls CSU-Politiker und von 1967 bis 1969 parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt.
Guttenberg ist römisch-katholischer Konfession<ref>Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, CDU/CSU. In: Deutscher Bundestag. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2013; abgerufen am 13. September 2010.</ref> und besitzt neben der deutschen auch die österreichische Staatsbürgerschaft.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Guttenberg: „Österreich ist für mich ein Teil Heimat“.] In: Kleine Zeitung. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Karl-Theodor zu Guttenberg: „Beeindruckt von NÖ“.] In: Niederösterreichische Nachrichten. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er war ab 2000 mit Stephanie zu Guttenberg, geborene Gräfin von Bismarck-Schönhausen, verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter (* 2001 und 2002). Die Familie lebte in Deutschland in Guttenberg<ref name="guttenberg_enteignet" /> und im niedersächsischen Hasbergen bei Osnabrück.<ref name="guttenberg_enteignet">Schloss weggegeben: Guttenberg enteignet. In: Abendzeitung. 4. Oktober 2009, abgerufen am 4. März 2011.</ref> Sie hatten zudem Wohnsitze im Berliner Westend,<ref>Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg: Der coole Baron. In: stern.de. 18. Juni 2009, abgerufen am 20. Februar 2011.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Für immer weg aus Deutschland?] In: Bunte. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Mai 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Greenwich (Connecticut)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bobby Bonilla’s House.] In: Virtual Globetrotting. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 390 Round Hill Rd.] In: Zillow. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und Wellington (Florida).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Former politician sells Wellington equestrian estate for $18M.] In: South Florida Business Journal. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im September 2023 wurde bekannt, dass das Paar sich im Winter 2022/2023 getrennt hatte.<ref>Nach 22 Jahren : Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Frau Stephanie haben sich getrennt. In: FAZ. 15. September 2023, abgerufen am 15. September 2023.</ref> Die gerichtliche Scheidung erfolgte am 28. April 2025.<ref>Melanie Althoff: Karl-Theodor zu Guttenberg ist offiziell geschieden Bei: Focus Online. 11. Mai 2025, abgerufen am 11. Mai 2025.</ref>
Ebenfalls am 28. April 2025 machten Guttenberg und Katherina Reiche ihre Paarbeziehung öffentlich.<ref name="SZ25">Künftige Wirtschaftsministerin und Ex-Minister: Katherina Reiche und Karl-Theodor zu Guttenberg machen Beziehung öffentlich. In: Stuttgarter Zeitung. 28. April 2025, abgerufen am 28. April 2025.</ref> Mittlerweile lebt er in München.<ref>Jan Gebauer: Neue Liebe – neues Buch: Was macht eigentlich Karl-Theodor zu Guttenberg? 4. Dezember 2025, abgerufen am 16. März 2026.</ref>
Schulbildung und Studium
Nach dem Abitur am Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim im Juni 1991 trat Guttenberg seinen Wehrdienst im Gebirgsjägerbataillon 233 in Mittenwald an. Am Ende seiner Dienstzeit wurde er als Unteroffizier der Reserve entlassen<ref name="studierstube" /> und nach einer späteren Wehrübung zum Stabsunteroffizier der Reserve befördert.<ref>Eckart Lohse/Markus Wehner: Guttenberg. Droemer, München 2011, 2. erw. Auflage, S. 124/125.</ref>
Guttenberg studierte von 1992 bis 1999 Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth.<ref>Verteidigung: Report: Betretenes Schweigen an der Bayreuther Uni. In: Focus Online. 18. Februar 2011, abgerufen am 20. Februar 2011.</ref> 1993 begann er ein Studium der Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München.<ref name="munzinger" /><ref name="wiwo">Köpfe der Wirtschaft: Karl-Theodor zu Guttenberg – Biografie. In: Wirtschaftswoche. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2009; abgerufen am 21. Juli 2009.</ref> Das Studium der Rechtswissenschaft schloss er 1999 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung mit der Note „Befriedigend“ (6,8 Punkte) ab.<ref name="studierstube" /> Während des Studiums absolvierte er mehrwöchige Praktika in der Sozietät Peltzer & Riesenkampff in Frankfurt am Main und in der Kanzlei Mayer, Brown and Platt in New York.<ref name="studierstube">Die Studierstube ist seine Bühne nicht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 20. Februar 2011, abgerufen am 1. Dezember 2011.</ref>
Im Anschluss begann Guttenberg eine Dissertation bei Peter Häberle.<ref>Guttenberg promovierte mit Ausnahmegenehmigung. In: Zeit Online. 28. Februar 2011, abgerufen am 29. Februar 2012.</ref> Er legte 2006 eine Dissertation mit dem Titel Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU vor.<ref>Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU. / Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg. In: DNB, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Abgerufen am 20. Februar 2011.</ref> Rudolf Streinz war als Zweitgutachter tätig.<ref name="FTD1">Bayreuther Professor bezichtigt Guttenberg des Betrugs. In: Financial Times Deutschland. 24. Februar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2011; abgerufen am 14. Oktober 2011.</ref> Die Dissertation wurde 2006 durch die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth angenommen. Am 27. Februar 2007 bestand Guttenberg die mündliche Promotionsprüfung und erhielt die Gesamtnote summa cum laude.<ref>Imagefilm „Jura in Bayreuth“. Universität Bayreuth / Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, 9. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Mai 2011; abgerufen am 20. Februar 2011.</ref> Auf Antrag durfte er ab 7. Mai 2007 den Grad eines Doktors der Rechte vorläufig führen,<ref>Verteidigung: Guttenberg führte Doktortitel zunächst nur vorläufig. In: Focus Online. 23. Februar 2011, abgerufen am 17. November 2015.</ref><ref>Promotionsordnung für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth. (PDF; 124 kB) Universität Bayreuth, 10. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Januar 2011; abgerufen am 17. November 2015: „Der Dekan kann gestatten, daß der Bewerber den Doktorgrad befristet bereits vor der Aushändigung der Urkunde führt, wenn der Bewerber die in § 17 genannten Voraussetzungen erfüllt hat, die Aushändigung der Urkunde sich jedoch verzögert oder wenn die Veröffentlichung der Dissertation und die Ablieferung der Pflichtexemplare durch eine verbindliche Erklärung des Verlags ausreichend gesichert sind.“</ref> nach Abgabe der Pflichtexemplare ab dem 28. Januar 2009 unbefristet.<ref>Plagiatsaffäre:Der Titel ist weg. In: Bayerischer Rundfunk. 24. Februar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Februar 2011; abgerufen am 21. September 2011.</ref> Nachdem im Februar 2011 gegen Guttenberg Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit der Dissertation erhoben worden waren, bat dieser am 21. Februar 2011 die Universität Bayreuth um „Rücknahme des Doktortitels“.<ref>Guttenberg will Doktortitel zurückgeben. In: taz.de. 22. Februar 2011, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref><ref>Guttenberg bittet die Universität Bayreuth um Rücknahme seines Doktor-Titels. (PDF; 64 kB) In: Universität Bayreuth. 22. Februar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2013; abgerufen am 1. Februar 2012.</ref> Nach einer weiteren eigenen Prüfung<ref>Uni Bayreuth will Doktorarbeit trotzdem prüfen. In: Rheinische Post. 22. Februar 2011, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref> erkannte die Universität den Doktorgrad am 23. Februar 2011 ab.<ref name="Pressemitteilung Bayreuth37/2011" /><ref>Uni Bayreuth entzieht Guttenberg den Doktortitel. In: Spiegel Online. 23. Februar 2011, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref>
2019 beendete Guttenberg an der University of Southampton ein Ph.D.-Studium der Wirtschaftsgeschichte mit einer 467 Seiten umfassenden Dissertation über die Bedeutung des Korrespondenzbankwesens.<ref name="dissertation_guttenberg"></ref> Sein Doktorvater ist der Wirtschaftswissenschaftler Richard A. Werner.<ref>Ex-Minister zu Guttenberg hat wieder einen Doktortitel. In: Spiegel Online. 12. August 2020, abgerufen am 12. August 2020.</ref><ref>Ehemals Verteidigungsminister: Guttenberg darf sich wieder Doktor nennen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 13. August 2020, abgerufen am 16. August 2020.</ref>
Berufliche Tätigkeiten vor dem Eintritt in die Politik
Guttenberg war ab 1994, zunächst neben seinem Studium, in der Forstverwaltung Guttenberg tätig sowie bis November 2003<ref name="bundest2007"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Snapshot 6. Februar 2007</ref> Gesellschafter-Geschäftsführer der Guttenberg GmbH in München, die das Familienvermögen verwaltete.<ref name="zuguttenberg.de"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lebenslauf auf der eigenen Homepage von Karl-Theodor zu Guttenberg ( vom 14. April 2011 im Internet Archive), abgerufen am 11. Januar 2012.</ref><ref name="unternehmererfahrung">"Panorama": Guttenberg übertrieb unternehmerische Erfahrung. In: NDR. 12. Februar 2009, abgerufen am 17. November 2015.</ref><ref name="guttenberg_gmbh">Innenpolitik: Verwirrung um Guttenberg. In: Abendzeitung. 17. Februar 2011, abgerufen am 20. Februar 2011.</ref><ref>München HRB 134661 – Guttenberg GmbH</ref><ref name="panorama">Panorama: Bundeswirtschaftsminister Freiherr zu Guttenberg, 13. Februar 2009: als Video auf YouTube</ref>
Nach seiner Ernennung zum Bundesminister verwies Guttenberg auf die dort gemachten Erfahrungen. Angesichts geringer Jahresumsätze und weniger Mitarbeiter – die Creditreform nannte für das Jahr 2000 einen Umsatz in Höhe von 25.000 Euro bei drei Mitarbeitern – sprach das Fernsehmagazin Panorama von einer „Übertreibung“. Die GmbH wies als Holding ein Stammkapital von 1 Million Euro<ref>Guttenberg GmbH. In: Genios Firmenverzeichnis. Abgerufen am 15. Dezember 2011.</ref> und ein Eigenkapital von ca. 75.000 Euro<ref>Elektronischer Bundesanzeiger. In: Bundesministerium der Justiz. Abgerufen am 12. Januar 2012.</ref> auf. Sie verwaltete Vermögenswerte von über einer Viertelmilliarde Euro, darunter eine Beteiligung an der Rhön-Klinikum AG in Höhe von 26,5 Prozent,<ref>Das Geheimnis des schwarzen Barons. In: Focus Online. 23. März 2009, abgerufen am 12. Januar 2012.</ref><ref>Rhön-Klinikum: Defensiver Wachstumswert. In: Handelsblatt Online. 7. Mai 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Februar 2011; abgerufen am 12. Januar 2012.</ref> die im März 2002 für 260 Mio. Euro an die Bayerischen Hypo- und Vereinsbank verkauft wurde.<ref>Der neue Minister ist Millionär. In: Bild.de. 11. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Dezember 2009; abgerufen am 20. Februar 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Hypovereinsbank engagiert sich bei Rhön Klinikum. In: Handelsblatt Online. 13. März 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. November 2012; abgerufen am 12. Januar 2012.</ref> Von 1996 bis 2002 gehörte Guttenberg dem Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG an, bis September 2004 war er darüber hinaus Geschäftsführer der KT-Kapitalverwaltung GbR in München.<ref name="bundest2007" />
Guttenberg wurde vorgeworfen, bei den Angaben im eigenen Lebenslauf übertrieben zu haben. So fanden sich die Formulierungen „Freier Journalist bei der Tageszeitung Die Welt“ und „berufliche Stationen in Frankfurt und New York“. Der Axel-Springer-Konzern, der Verlag der Welt, wurde mit der Aussage zitiert, Guttenberg sei Praktikant in der Redaktion gewesen. Bei den „beruflichen Stationen in Frankfurt und New York“ handelte es sich um mehrwöchige Praktika als Student.<ref>Hauke Friederichs: Der Lügenbaron. In: Zeit Online. 22. Februar 2011, abgerufen am 25. Februar 2011.</ref>
Politik
Guttenberg ist Mitglied der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU). Bis Dezember 2008 war er Vorsitzender des CSU-Verbands seines Heimatorts Guttenberg,<ref name="zuguttenberg.de" /> außerdem gehörte er dem Vorstand des CSU-Kreisverbands Kulmbach an. Am 8. Dezember 2007 wurde Guttenberg in einer Kampfabstimmung<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kampfabstimmung: Koschyk oder Guttenberg?] inSüdthüringen.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Juni 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> als Nachfolger Werner Schnappaufs zum Vorsitzenden des CSU-Bezirksverbandes Oberfranken gewählt.<ref>Zu Guttenberg neuer Vorsitzender. (PDF; 9,1 MB) In: Oberfranken-Kurier. Dezember 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2013; abgerufen am 20. Oktober 2012.</ref> Dieses Amt legte er am 19. März 2011 nieder,<ref>Guttenberg gibt letztes politisches Amt ab. In: stern.de. 19. März 2011, abgerufen am 20. Oktober 2012.</ref> Hans-Peter Friedrich wurde im Juli 2011 zu seinem Nachfolger gewählt.<ref>Friedrich folgt Guttenberg. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Juli 2011, abgerufen am 18. September 2012.</ref> Guttenberg saß sowohl im Präsidium als auch im Vorstand seiner Partei und war Leiter des Fachausschusses Außenpolitik im Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik.
Darüber hinaus ist Guttenberg seit dem Jahr 2002 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, der Atlantik-Brücke und des Aspen-Instituts. Ab 2005 war er Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft und Mitglied der Deutsch-Britischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, deren Vorsitz er von Mitte 2005 bis März 2009 innehatte. Bis 2009 war Guttenberg außerdem Mitglied der Jungen Union.<ref name="zuguttenberg.de" /> Er war auch Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag sowie Mitglied im Kuratorium der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.<ref>Hintergrund: Das Kuratorium der Mahnmal-Stiftung. In: WirtschaftsWoche. 13. November 2003, abgerufen am 16. Juni 2025 (Quelle: Handelsblatt Berlin).</ref>
Von 2003 bis 2005 war Guttenberg Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates<ref>Mr Karl Theodor FREIHERR von und zu GUTTENBERG. In: Council of Europe Parliamentary Assembly. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2013; abgerufen am 19. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Establishment of a European remembrance centre for victims of forced population movements and ethnic cleansing. In: Council of Europe Parliamentary Assembly. 20. Dezember 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Oktober 2011; abgerufen am 19. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="csposition">Karl-Theodor zu Guttenberg. In: Christlich-Soziale Position. Abgerufen am 19. Oktober 2011.</ref> und der Parlamentarischen Versammlung der WEU.<ref name="csposition" /><ref>A European strategic concept – defence aspects. (PDF) In: European Security and Defence Assembly. 1. Dezember 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. November 2008; abgerufen am 18. September 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gleichzeitig mit seinem Rücktritt als Verteidigungsminister wegen der Plagiatsaffäre um seine Dissertation trat Guttenberg am 1. März 2011 von allen weiteren politischen Ämtern zurück.<ref name="SZ-Rücktritt">Der Tag, an dem der Minister aufgab. In: Süddeutsche Zeitung. 1. März 2011, abgerufen am 20. Oktober 2012.</ref><ref>Die Rücktrittserklärung im Wortlaut. In: stern.de. 1. März 2011, abgerufen am 20. Oktober 2012.</ref><ref name="tagesschau-796">Guttenberg gibt auf – Merkel lässt ihn ziehen. In: tagesschau.de. 2. März 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juni 2011; abgerufen am 21. September 2012.</ref> Im Mai 2011 wurde er vom CSU-Kreisverband Kulmbach zum Delegierten für den Bezirks- und den Landesparteitag gewählt.<ref>Lektion Bescheidenheit. In: Süddeutsche Zeitung. 11. Mai 2011, abgerufen am 20. Oktober 2012.</ref>
Guttenberg gehörte 2014 zu den Gründungsmitgliedern des deutschen Ablegers der NGO European Leadership Network (ELNET) in Berlin.<ref>Leon Holly, Yossi Bartal, Guli Dolev-Hashiloni: Lobbyorganisation Elnet: Meinungsbildungsreisen nach Israel. In: Die Tageszeitung: taz. 29. November 2025 (taz.de [abgerufen am 28. Dezember 2025]).</ref>
Guttenberg sprach sich 2015 gegen eine Rückkehr in die deutsche Politik aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Guttenberg schließt Comeback aus.] Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Vor der Bundestagswahl 2017 nahm Guttenberg an mehreren Wahlkampfveranstaltungen der CSU teil,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CSU setzt auf Guttenberg.] Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> beispielsweise mit einer Rede auf dem niederbayerischen Gillamoos,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Er kam, sah und – ja, was denn?] taz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> schloss jedoch auch danach eine Rückkehr in die Politik wiederholt aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig »Ich glaube wirklich nicht, dass mich noch einer in der Politik braucht«.] Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Karl-Theodor zu Guttenberg will nicht mehr zurück in die Politik.] Focus, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sechs Jahre nach Plagiatsaffäre: Karl-Theodor zu Guttenberg ist zum Wahlkampf zurück.] Luzerner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Kreistag Kulmbach (2002–2011)
Guttenberg wurde 2002 in den Kreistag des Landkreises Kulmbach gewählt und 2008 für die bis zum Jahr 2014 laufende Wahlperiode wiedergewählt. Während dieser Wahlperiode, nach seiner Ernennung zum Minister, nahm er das Mandat nur noch vereinzelt wahr,<ref name="Kreistag">Guttenberg ohne politisches Mandat. In: Nordbayerischer Kurier. 15. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. November 2012; abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref> was andere Kreisräte kritisierten.<ref>Wie er in seiner Vita angibt. In: Süddeutsche Zeitung. 21. Februar 2011, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref> Im April 2011 legte er auch dieses Mandat nieder.<ref name="Kreistag" /><ref>Guttenberg legt Kreistagsmandat nieder. In: Spiegel Online. 15. April 2011, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref>
Deutscher Bundestag (2002–2011)
Ab 2002 war Guttenberg direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages, in dem er von 2005 bis November 2008 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss und Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Abrüstung, Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle war.<ref name="zuguttenberg.de" />
Anfang 2004 stellte Guttenberg im Zusammenhang mit der Frage eines EU-Beitritts der Türkei das Konzept der Privilegierten Partnerschaft zur politischen Diskussion.<ref>Privilegierte Partnerschaft. In: Welt Online. 3. Januar 2004, abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref> Dieses bestimmt seither die Position von CDU/CSU in der Türkei-Frage.<ref>Privilegierte Partnerschaft. Die europäische Perspektive für die Türkei. (PDF; 9 kB) In: Präsidien der Christlich Demokratischen Union und der Christlich-Sozialen Union. 7. März 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. November 2011; abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref><ref name="Zypern">Union setzt Türkei weiter unter Druck. In: WirtschaftsWoche. 1. September 2005, abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref>
Guttenberg benannte als Gründe für seine ablehnende Haltung zum EU-Beitritt der Türkei deren unzureichende Umsetzung europäischer Kriterien,<ref>Union bleibt der Türkei gegenüber kritisch. In: Welt Online. 23. Juli 2007, abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref> z. B. in der Zypernfrage,<ref name="Zypern" /><ref>Umfrage: Deutsche weiter gegen Türkei-Betritt. In: WirtschaftsWoche. 2. September 2005, abgerufen am 16. Juni 2025 (Quelle: Handelsblatt Berlin).</ref> sowie eine drohende Überforderung der EU.<ref>The Pros and Cons. In: Spiegel Online. 16. Dezember 2004, abgerufen am 27. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zugleich betonte er stets die Notwendigkeit guter Beziehungen zur Türkei und kritisierte diesbezüglich ein französisches Gesetzesvorhaben, welches das Leugnen des Völkermords an den Armeniern unter Strafe stellen sollte.<ref>CSU-Politiker kritisieren Frankreichs Anti-Türkei-Politik. In: Spiegel Online. 13. Oktober 2006, abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref>
Im Zusammenhang mit den Plänen Irans zur nuklearen und raketentechnischen Aufrüstung warnte Guttenberg wiederholt vor den drohenden Risiken für Deutschland und Europa.<ref>Unionspolitiker fürchten den Iran. In: Welt Online. 10. April 2007, abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref> Er lehnte jedoch übereilte militärische Maßnahmen gegen Iran ab<ref>Königin des Hinterzimmers. In: Spiegel Online. 5. November 2007, abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref> und forderte stattdessen ein geschlossenes internationales Vorgehen auf politischer Ebene.<ref>Union greift Steinmeier scharf an. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. Februar 2007, abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref>
Zudem veröffentlichte Guttenberg regelmäßig Stellungnahmen zu unterschiedlichen außenpolitischen Themen.<ref>Vorsichtig in die Unabhängigkeit. In: Welt Online. 8. Oktober 2005, abgerufen am 27. Oktober 2011.</ref><ref>Deutsche Chinapolitik jenseits des Wunschdenkens. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. August 2008, abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref><ref>Guttenberg – Das Risiko muss privat bleiben. In: Financial Times Deutschland. 2. April 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Januar 2012; abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref><ref>Neue Partnerschaften. In: Süddeutsche Zeitung. 5. Februar 2010, abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref>
Guttenberg war immer als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Kulmbach in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 hatte er 60 Prozent der Erststimmen erreicht. Am 27. September 2009 wurde er im Bundestagswahlkreis Kulmbach mit dem bundesweit besten Erststimmen-Ergebnis (68,1 Prozent) in den Bundestag gewählt.<ref>CSU gewinnt alle Direktmandate. In: Bayerischer Rundfunk. 27. September 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Oktober 2010; abgerufen am 18. September 2012.</ref><ref>Guttenberg mit bundesweit bestem Erststimmenergebnis. 28. September 2009, abgerufen am 20. Februar 2011.</ref><ref>Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009 – Wahlkreis 240 Kulmbach. In: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. 2009, abgerufen am 20. Februar 2011.</ref> Im Zusammenhang mit dem Rückzug von seinen politischen Ämtern hat er auch sein Bundestagsmandat niedergelegt.<ref>Guttenberg entlassen, Nachfolger ernannt. In: tagesschau.de. 4. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juni 2011; abgerufen am 24. September 2012.</ref>
Generalsekretär der CSU (2008–2009)
Am 30. Oktober 2008 wurde Guttenberg vom CSU-Parteivorsitzenden Horst Seehofer zum CSU-Generalsekretär ernannt.<ref>Freiherr und Freigeist. In: Süddeutsche Zeitung. 30. Oktober 2008, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref><ref>Guttenberg wird Seehofers Generalsekretär. In: Spiegel Online. 30. Oktober 2008, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref> Seehofer hatte kurz zuvor die Nachfolge von Erwin Huber als Parteivorsitzender<ref>Seehofer zum Vorsitzenden gewählt. In: Focus Online. 25. Oktober 2008, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref> und von Günther Beckstein als Bayerischer Ministerpräsident<ref>Seehofer neuer Ministerpräsident. In: Zeit Online. 27. Oktober 2008, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref><ref>Seehofer zum Ministerpräsidenten gewählt. In: Süddeutsche Zeitung. 27. Oktober 2008, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref> angetreten, die nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei den Bayerischen Landtagswahlen im September 2008 ihre Ämter zur Verfügung gestellt hatten.
Während seiner Amtszeit setzte sich Guttenberg für Steuersenkungen<ref>CSU macht CDU weiter Druck. In: Frankfurter Rundschau. 24. November 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2012; abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref><ref name="Zielmarke">CSU-Generalsekretär gibt Zielmarke aus. In: Focus Online. 19. November 2008, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref><ref>CSU fordert von CDU Bekenntnis zu Steuersenkungen nach Wahl. In: Reuters Deutschland. 25. Januar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Januar 2012; abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref><ref>Merkel verschanzt sich hinter der SPD. In: taz.de. 25. November 2008, abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref> und für Maßnahmen zur Entlastung von Familien ein.<ref name="Zielmarke" /><ref>Interview mit Karl-Theodor zu Guttenberg. In: Zeit Online. 20. November 2008, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref> Er kündigte im November 2008 als Reaktion auf die Landtagswahlergebnisse innerparteiliche Reformen an mit dem Ziel, die Parteibasis stärker in Entscheidungsprozesse einzubinden.<ref>Bayerns Ex-Staatspartei entdeckt ihre Basis. In: Welt Online. 9. November 2008, abgerufen am 22. Oktober 2011.</ref> Nur einen Monat später setzte Guttenberg im CSU-Bezirksverband Oberfranken jedoch die Nominierung der aus Oberbayern stammenden Monika Hohlmeier zur oberfränkischen CSU-Kandidatin für die Europawahl 2009 durch,<ref>Gerhard Hopp, Martin Sebaldt, Benjamin Zeitler (Hrsg.): Die CSU: Strukturwandel, Modernisierung und Herausforderungen einer Volkspartei, VS Verlag für Sozialwiss. Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17275-0, S. 323.</ref><ref>Monika Hohlmeier Das unerwünschte Familienmitglied. In: Süddeutsche Zeitung. 17. Dezember 2008, abgerufen am 23. Oktober 2012.</ref> was an der dortigen Parteibasis erhebliche Irritationen auslöste.<ref>Protestbriefe und Austrittsdrohungen. In: Süddeutsche Zeitung. 22. Dezember 2008, abgerufen am 23. Oktober 2012.</ref> Mit der Übernahme seines Ministeramtes am 9. Februar 2009 schied Guttenberg zugleich aus dem Amt des CSU-Generalsekretärs aus.
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (2009)
Nach dem Rücktrittsgesuch von Michael Glos als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie wurde Guttenberg am 9. Februar 2009 zu dessen Nachfolger im Kabinett Merkel I ernannt<ref>Seehofer schickt CSU-Talent Guttenberg ins Wirtschaftsministerium. In: Spiegel Online. 9. Februar 2009, abgerufen am 3. November 2011.</ref><ref>Guttenberg ernannt. In: n-tv. 10. Februar 2009, abgerufen am 3. November 2011.</ref> und am 12. Februar vor dem Deutschen Bundestag vereidigt. Bei Amtsantritt war er mit 37 Jahren der bisher jüngste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland. In einem Interview zu seiner Amtseinführung im Februar 2009 charakterisierte er die Märkte als „erwiesenermaßen effizient“ und „Teil unserer Gesellschaft“. Guttenberg warnte vor einer Ausweitung der Rolle des Staates im Zuge der Finanzkrise. Zur Verteilungsgerechtigkeit befragt verwies er auf eine „Schieflage“ innerhalb der Debatte. So erfreue sich das Wort Gerechtigkeit „großer Beliebtheit“, werde von vielen aber nur im Sinne einer „Umverteilungsgerechtigkeit“ verstanden. Guttenberg forderte eine Rückbesinnung auf „Startchancen- und Leistungsgerechtigkeit“. Zu Mindestlöhnen äußerte er sich skeptisch und kündigte für die Zukunft nicht eingetretene Steuersenkungen an.<ref>„Die Steuersenkungen reichen noch nicht“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 14. Februar 2009, abgerufen am 3. November 2011.</ref><ref>Warnung an „Mutti“. In: Telepolis. 17. Februar 2009, abgerufen am 3. November 2011.</ref>
Guttenberg trat sein Amt als Wirtschaftsminister während der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise an. Für den Automobilhersteller Adam Opel AG, so erklärte er, werde er zusammen mit deren Mutterkonzern General Motors nach Finanzinvestoren suchen. Die Verhandlungen mit General Motors zur Frage der Zukunft des Tochterunternehmens Opel dauerten bis Ende Mai 2009 und endeten ergebnislos.<ref>Kritik von allen Seiten. In: Süddeutsche Zeitung. 28. Mai 2009, abgerufen am 3. November 2011.</ref> Guttenberg positionierte sich als „ordnungspolitisches Gewissen der Nation“.<ref>Wolfgang Mulke, Thomas Wels: Wirtschaftsminister - ein Job auf dem Sonnendeck. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 4. April 2011, abgerufen am 20. September 2011.</ref> So favorisierte er im Mai 2009 – entgegen den anderen Ministern und Bundeskanzlerin Merkel – ein Insolvenzverfahren für die Adam Opel AG<ref>Zu Guttenberg will lieber Insolvenzverfahren als Staatshilfe für Opel und Schaeffler. In: Wirtschaftswoche. 6. März 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref><ref>Guttenberg gibt den einsamen Kämpfer. In: Spiegel Online. 30. Mai 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref><ref>Guttenberg spaltet die Union. In: Focus Online. 31. Mai 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref> und drohte laut Zeitungsberichten mit Rücktritt.<ref>Guttenberg drohte mit Rücktritt. In: Süddeutsche Zeitung. 30. Mai 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref> Beim Krisengipfel zur Rettung von Opel setzten sich Minister mit anderer Meinung durch, die einen Verkauf von Opel an den österreich-kanadischen Investor Magna befürworteten.<ref>Guttenberg geht aufs Ganze. In: Spiegel Online. 30. Mai 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref>
Als im November 2009<ref>Opel – eine politische Insolvenz. In: stern.de. 7. November 2009, abgerufen am 15. November 2011.</ref><ref>Wenn Konzerne mit der Politik spielen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 7. November 2011, abgerufen am 15. November 2011.</ref> der Verkauf von Opel an Magna scheiterte,<ref>General Motors sagt Opel-Verkauf an Magna ab. In: Spiegel Online. 3. November 2011, abgerufen am 12. November 2011.</ref> erschien Guttenbergs vorherige Ablehnung vielen Beobachtern als eine richtige Entscheidung.
Auch für das in eine existentielle Krise geratene Unternehmen Quelle/Arcandor lehnte Guttenberg staatliche Bürgschaften ab<ref>Severin Weiland, Sebastian Fischer: Absturz in die Insolvenz: Union lobt Guttenbergs Arcandor-Kurs. In: Der Spiegel. 9. Juni 2009, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. Juni 2025]).</ref> und bezeichnete eine Insolvenz als die bessere Lösung.<ref>Guttenberg warnt SPD vor Wahlkampf mit Karstadt. In: Welt Online. 11. Juni 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref><ref>Guttenberg zögert mit Hilfe für Quelle. In: Frankfurter Rundschau. 18. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2012; abgerufen am 12. November 2011.</ref>
Im Gegensatz dazu forderte der bayerische Ministerpräsident Seehofer eine Rettung des Unternehmens;<ref>Seehofer watscht Zögling Guttenberg ab. In: Zeit Online. 1. Juli 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref> dies führte zu einer heftigen Kontroverse zwischen den beiden Politikern.<ref>Seehofer will Frieden mit Guttenberg. In: Focus Online. 1. Juli 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref><ref>Krisenshow mit Star-Minister. In: Spiegel Online. 1. Juni 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref> Guttenberg betonte wiederholt, dass die Steuerzahler nicht für drastisches Missmanagement von Unternehmen herangezogen werden dürften.<ref>Nun erst recht. In: Spiegel Online. 8. Juni 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref> Unter anderem für den maroden deutschen Bankkonzern Hypo Real Estate (HRE) bejahte er jedoch staatliche Unterstützungszahlungen. Das Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz hingegen lehnte er (erfolglos) ab mit dem Argument, es ermögliche dem Staat im Gegenzug zu den Rettungszahlungen eine Kontrolle über das Unternehmen und schränke den Einfluss des HRE-Managements ein.<ref>Guttenberg will Enteignung erschweren. In: Financial Times Deutschland. 10. März 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. März 2009; abgerufen am 12. November 2011.</ref>
Die USA-Reise von Guttenberg zu den Opel-Verhandlungen erzielte erste hohe Medienaufmerksamkeit.<ref>Pop und Pose am Times Square. In: Financial Times Deutschland. 16. März 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2009; abgerufen am 12. November 2011.</ref> In den Medien wurde er mehrheitlich gelobt (siehe auch Abschnitt: Öffentliche Wahrnehmung). In einem Porträt in der Zeitschrift Stern etwa wurde er neben Guido Westerwelle als authentischer, kantiger Klartexter beschrieben.<ref>Die Klartext-Sympathen. In: stern.de. 24. Juli 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref> Ulf Poschardt schrieb für Die Welt, Guttenberg bringe mit „Fleiß und Auffassungsgabe“ alle zum Staunen, er sei ein „promovierter Adliger mit einer ebenso adligen, attraktiven Frau“ und habe Profil und Authentizität.<ref>Der einsame Kampf des Wirtschaftsministers. In: Welt Online. 31. Mai 2009, abgerufen am 12. November 2011.</ref> Zu den wenigen kritischen Stimmen gehörten der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer, der Guttenberg im März 2009 unter anderem vorwarf, seine USA-Reise zur Opel-Verhandlung sei reines „Polit-Marketing“ gewesen, da er gar nicht vorgehabt habe, Opel zu erhalten.<ref>Autoexperte greift Guttenberg scharf an. In: Frankfurter Rundschau. 18. März 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2012; abgerufen am 12. November 2011.</ref>
Im August 2009 – gegen Ende der großen Koalition von 2005 bis 2009 und während des Wahlkampfs – bemängelte das SPD-geführte Justizministerium den vom Wirtschaftsministerium vorgelegten Gesetzentwurf zur Zwangsverwaltung maroder Banken<ref>Zwangsverwaltung für taumelnde Banken. In: Süddeutsche Zeitung. 6. August 2009, abgerufen am 16. August 2011.</ref><ref>Guttenberg ganz allein. In: Frankfurter Rundschau. 7. August 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. April 2012; abgerufen am 16. November 2011.</ref> (auch weil damit dem eigenen Entwurf vorgegriffen wurde<ref>Gesetz-Outsourcing: Zypries wirft Guttenberg Geldverschwendung vor. In: Der Spiegel. 12. August 2009, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. Juni 2025]).</ref>). Guttenberg geriet stark in die Kritik, weil mit der Ausarbeitung des Entwurfs die Wirtschaftskanzlei Linklaters beauftragt worden war,<ref>Guttenbergs Großkanzlei. In: Süddeutsche Zeitung. 7. August 2009, abgerufen am 16. November 2011.</ref> die enge Geschäftsbeziehungen zu internationalen Großbanken unterhält.<ref>Die outgesourcte Demokratie. In: stern.de. 13. August 2009, abgerufen am 16. November 2011.</ref> Die weitgehende Übernahme des Linklaters-Entwurfs in das Gesetzgebungsverfahren<ref>Wahlkampf mit dem Shootingstar. In: Spiegel Online. 12. August 2009, abgerufen am 16. November 2011.</ref> löste eine breite Debatte über das Ausmaß des Lobbyismus in der Gesetzgebung aus.<ref>Jan Jessen, Miguel Sanches: Kanzleien schrieben nicht nur für Guttenberg Gesetze. In: Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung. Funke Mediengruppe, 13. August 2009, abgerufen am 14. Oktober 2020.</ref>
Bundesminister der Verteidigung (2009–2011)
Am 28. Oktober 2009 wurde Guttenberg zum Bundesverteidigungsminister ernannt. Er war der jüngste Verteidigungsminister in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Afghanistan
Bereits als Abgeordneter hatte sich Guttenberg 2007 zusammen mit Hans-Ulrich Klose für eine Ausweitung des ISAF-Mandats und den Einsatz von deutschen Soldaten im Süden Afghanistans ausgesprochen.<ref>Koalition erwägt erweitertes Afghanistan-Mandat. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. Juni 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2013; abgerufen am 8. Februar 2012.</ref><ref>Koalitionspolitiker schlagen Bundeswehr-Einsatz im umkämpften Süden vor. In: Spiegel Online. 28. Juni 2007, abgerufen am 8. Februar 2012.</ref>
Mit dem Amt übernahm er auch die Aufgabe, die Vorgänge um den Luftangriff bei Kundus vom 3. und 4. September 2009 aufzuklären, der zur Amtszeit seines Vorgängers Franz Josef Jung erfolgt war. Guttenberg nahm die Bundeswehr zunächst, wie zuvor Jung, gegen Vorwürfe in Schutz, der Angriff sei ungerechtfertigt gewesen, räumte im Gegensatz zu seinem Vorgänger jedoch zugleich den Tod von Zivilisten ein.<ref>Guttenberg und das „Blutgeld“. In: stern.de. 9. Dezember 2009, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref> Dennoch bezeichnete er den Einsatz am 6. November 2009 als „militärisch angemessen“.<ref>„Wir brauchen Rechtssicherheit für unsere Soldaten“. In: Süddeutsche Zeitung. 6. November 2009, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref><ref>Guttenberg bleibt in Kunduz-Affäre unter Druck. In: Spiegel Online. 9. Dezember 2009, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref> Am 3. Dezember 2009 revidierte Guttenberg jedoch seine Aussage,<ref>„Guttenberg muss Begründung für seine Korrektur nachliefern“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. Dezember 2009, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref> nachdem er zuvor Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Staatssekretär Peter Wichert aufgrund zurückgehaltener Informationen entlassen hatte.<ref>Schneiderhan entlassen – Jung verteidigt sich. In: Welt Online. 26. November 2009, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref>
Aufgrund von Vorwürfen der Oppositionsparteien über den bisherigen Informationsfluss zum Vorfall bei Kunduz wurde ein Untersuchungsausschuss gebildet. Guttenberg erklärte, dass er sich vor seiner ersten Stellungnahme zum Luftschlag bei Kundus telefonisch mit Wolfgang Schneiderhan auf einen konkreten Wortlaut verständigt habe. In dieser Stellungnahme hatte Guttenberg das Bombardement nicht nur als militärisch angemessen, sondern als unvermeidlich bezeichnet. Schneiderhan dagegen sagte aus, er habe Guttenberg keineswegs empfohlen, den Luftschlag als unvermeidlich darzustellen. Widersprüchlich waren auch Darstellungen eines Gesprächs, das zur Entlassung Wicherts und Schneiderhans geführt hatte.<ref>Guttenberg in der Bredouille. In: Süddeutsche Zeitung. 18. Mai 2010, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref> In seinem Abschlussbericht billigte der Untersuchungsausschuss das Vorgehen Guttenbergs.<ref>Urteil zur Kundus-Affäre: Guttenberg unschuldig. In: Focus Online. 2. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Oktober 2016; abgerufen am 18. Februar 2012. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Koalition entlastet Guttenberg. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. Juli 2011, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref> Die Oppositionsparteien legten Minderheitsvoten vor.<ref>Opposition wirft Merkel schwere Fehler vor. In: Spiegel Online. 11. August 2012, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref><ref>Viele Tote, keine Erkenntnisse. In: taz. 27. Oktober 2011, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref>
Im März 2010 brach Guttenberg ein Tabu beim Thema Afghanistaneinsatz: Er räumte ein, man könne „umgangssprachlich von Krieg“ in Afghanistan reden.<ref>„Verdruckstheit im Umgang mit dem Afghanistaneinsatz“. In: Deutschlandfunk. 14. März 2010, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref><ref>Tabubruch: Guttenberg spricht von «Krieg». In: Tages-Anzeiger. 4. April 2010, abgerufen am 24. September 2013.</ref> Er löste damit eine Diskussion aus.<ref>Guttenberg spricht von Krieg in Afghanistan. In: Spiegel Online. 4. April 2010, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref> Zugleich sorgte diese völkerrechtliche Einordnung des Einsatzes als nicht internationaler bewaffneter Konflikt für mehr Rechtssicherheit für die eingesetzten Soldaten.<ref>Guttenberg spricht von Krieg. In: Focus Online. 4. April 2012, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref><ref>Guttenberg erklärt den Krieg. In: Spiegel Online. 6. April 2010, abgerufen am 1. Februar 2012.</ref>
Während seiner Amtszeit veranlasste Guttenberg zur Verbesserung der Sicherheitslage in Afghanistan eine Aufstockung der deutschen Truppen<ref>Guttenberg kündigt Truppenaufstockung an. In: Welt Online. 13. November 2009, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref><ref>Deutschland vor Truppenaufstockung in Afghanistan. In: Focus Online. 22. Januar 2010, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref><ref>Guttenberg: 1500 Soldaten mehr an den Hindukusch. In: Hamburger Abendblatt. 23. Januar 2010, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref> und die Verlegung von schweren Waffen in das Kriegsgebiet.<ref>Guttenberg schickt mehr Panzer nach Afghanistan. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. April 2010, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref><ref>Bieterwettstreit zur Stärkung der Feuerkraft. In: Zeit Online. 12. April 2012, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref> Daneben forcierte er Verbesserungen bei der Ausbildung der eingesetzten Bundeswehrsoldaten.<ref>Minister erklärt den Krieg. In: Hamburger Abendblatt. 17. Mai 2010, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref>
Im Verlauf seiner Amtszeit reiste Guttenberg insgesamt neunmal nach Afghanistan und besuchte die dort stationierten Einheiten der Bundeswehr.<ref>Guttenberg überraschend in Afghanistan. In: Berliner Zeitung. 16. Februar 2011, abgerufen am 24. März 2012.</ref> Dabei traf er auch mehrfach Soldaten unmittelbar an der Front.<ref>Guttenberg in der Gefechtszone. In: Spiegel Online. 29. August 2010, abgerufen am 24. März 2012.</ref><ref>Guttenberg besucht Kampfgebiet. (Video) In: n-tv. 30. August 2010, abgerufen am 24. März 2012.</ref><ref>Guttenberg trifft seine Soldaten an der Front. In: Welt Online. 4. November 2010, abgerufen am 24. März 2012.</ref>
Sicherheitspolitik
Im Rahmen der Berliner Sicherheitskonferenz im November 2010 forderte Guttenberg, ähnlich wie der vormalige Bundespräsident Horst Köhler, die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands auch militärisch abzusichern. Demnach müsse der „Zusammenhang von regionaler Sicherheit und deutschen Wirtschaftsinteressen offen und ohne Verklemmung angesprochen werden“.<ref name="TAZ_2010-11-09">Gordon Repinski: Sicherheit und Wirtschaftsinteressen: Guttenberg auf Köhlers Spuren. In: Die Tageszeitung. 9. November 2010, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 16. Juni 2025]).</ref> SPD und Grüne reagierten mit scharfer Kritik: „Das Grundgesetz erlaubt keine Wirtschaftskriege.“<ref name="TAZ_2010-11-09" /><ref>Guttenberg will Wirtschaftsinteressen militärisch absichern. In: Der Standard. 9. November 2010, abgerufen am 8. Februar 2012.</ref> Bei einer Gastrede auf dem CDU-Parteitag am 15. November 2010 bekräftigte Guttenberg seine Aussage; er verwahrte sich gegen Unterstellungen der Opposition, er plane das Führen von Wirtschaftskriegen.<ref name="abendblatt20110215">Sieg für Guttenberg: CDU votiert gegen Wehrpflicht. In: Hamburger Abendblatt. 15. November 2010, abgerufen am 8. Februar 2012.</ref>
Bundeswehrreform
Anfang 2010 gab Guttenberg eine Defizitanalyse zur Erkennung von Stärken und Schwächen der aktuellen Bundeswehrsituation in Auftrag. Am 12. April setzte er die Bundeswehr-Strukturkommission ein, deren Vorsitz durch den Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, übernommen wurde. Deren Empfehlungen sollten eine umfassende Umstrukturierung der Bundeswehr vorbereiten, mit dem Ziel, die Verteidigungsressourcen Deutschlands den aktuellen und künftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen anzupassen.
Am 23. August 2010 stellte Guttenberg der Regierungskoalition fünf verschiedene Modelle zur künftigen Struktur der Streitkräfte vor. Alle Modelle gaben eine Truppenstärke von 150.000 bis 180.000 Zeit- und Berufssoldaten vor. Einige Modelle empfahlen dabei eine Aussetzung der Wehrpflicht, während andere von 25.000 Grundwehrdienstleistenden und 25.000 freiwilligen zusätzlichen Wehrdienstleistenden ausgingen. Hinzu kamen Varianten mit 30.000 Grundwehrdienstleistenden oder generell freiwillig Wehrdienenden.
Am 1. September 2010 unterrichtete Guttenberg die Verteidigungsausschüsse von Bundestag und Bundesrat über den aktuellen Sachstand der Ergebnisse der Strukturkommission. Der Zwischenbericht des Generalinspekteurs ergab, dass die Bundeswehr kleiner werden soll. 163.500 Soldaten, bestehend aus 156.000 Berufs- und Zeitsoldaten plus mindestens 7.500 bis 23 Monate freiwillig Wehrdienende wurde als „absoluter Mindestumfang“ bezeichnet. Weiterhin wurde die Aussetzung der Wehrpflicht empfohlen. Im Grundgesetz soll die Wehrpflicht allerdings weiterhin bestehen bleiben.
Am 26. Oktober 2010 wurde der Abschlussbericht der Strukturkommission an Guttenberg übergeben. Die Ergebnisse sahen eine Aussetzung der Musterung und Einberufung vor, da eine Verpflichtung zum Grundwehrdienst als sicherheitspolitisch nicht mehr erforderlich erachtet wurde. Die 7000 Soldaten, die seinerzeit an aktiven Einsätzen teilnahmen, sollten auf 18.000 mehr als verdoppelt werden. Die Bundeswehr sollte auf rund 180.000 Soldaten und etwa 50.000 Dienstposten für zivile Beschäftigte reduziert werden. Außerdem wurde empfohlen, das Verteidigungsministerium von Bonn komplett nach Berlin zu verlegen und die Anzahl der Dienstposten zu halbieren.<ref>Leitlinien zur Ausplanung der neuen Bundeswehr. (PDF; 42 kB) In: Bundesministerium der Verteidigung. 29. Juni 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Dezember 2013; abgerufen am 21. September 2012. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Die Strukturkommission. In: Bundesministerium der Verteidigung. 12. April 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Februar 2011; abgerufen am 21. September 2010.</ref><ref>Offizieller Startschuss der politischen Diskussion über die Struktur der Bundeswehr. In: Bundesministerium der Verteidigung. 23. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Dezember 2013; abgerufen am 21. September 2012.</ref><ref>Strukturreform: Unterrichtung der Verteidigungsausschüsse. In: Bundesministerium der Verteidigung. 1. September 2010, abgerufen am 23. Oktober 2012.</ref><ref>Empfehlungen der Strukturkommission gehen in die interne und politische Diskussion. In: Bundesministerium der Verteidigung. 26. Oktober 2010, abgerufen am 21. September 2012.</ref>
Ein auf Guttenbergs Initiative gestellter Antrag des CSU-Vorstandes, die Wehrpflicht auszusetzen, wurde auf dem CSU-Parteitag am 29. Oktober 2010 mehrheitlich angenommen.<ref>CSU stimmt für Aussetzung der Wehrpflicht. In: Spiegel Online. 29. Oktober 2010, abgerufen am 8. Februar 2012.</ref> Auch der CDU-Parteitag stimmte dem am 15. November 2010 mehrheitlich zu, nachdem Guttenberg zuvor in einer Rede bei den Delegierten für seine Bundeswehrreform geworben hatte.<ref name="abendblatt20110215" />
Die konkreten Planungen des Ministeriums zur Bundeswehrreform wurden teilweise als unzureichend kritisiert.<ref>Guttenberg scheitert als Reformer. In: Zeit Online. 28. Februar 2011, abgerufen am 8. Februar 2012.</ref> Guttenbergs Nachfolger Thomas de Maizière<ref>Wulff ernennt neue Minister, Guttenberg legt Mandat nieder. In: Hamburger Abendblatt. 3. März 2011, abgerufen am 5. März 2012.</ref> sprach von „unhaltbaren Zuständen“ im Ministerium und kritisierte „überkommene Strukturen und unzulängliche Planungsarbeiten“.<ref name="ntv0511">De Maizière schilt Amtsvorgänger. In: n-tv. 5. Mai 2011, abgerufen am 18. Februar 2012.</ref> Dies wurde von einigen Medien als Kritik an Guttenberg interpretiert,<ref name="ntv0511" /><ref>De Maizière rechnet mit Guttenberg ab. In: Spiegel Online. 14. Mai 2011, abgerufen am 5. März 2012.</ref> was de Maizière jedoch dementierte.<ref>De Maizière dementiert scharfe Kritik an Guttenberg. In: Focus Online. 15. Mai 2011, abgerufen am 5. März 2012.</ref><ref>Regierung verteidigt Guttenberg. In: Frankfurter Rundschau. 16. Mai 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Dezember 2013; abgerufen am 5. März 2012.</ref> De Maizière hatte vielmehr erneut die fortdauernden Strukturmängel benannt,<ref>Dementi: Keine Kritik de Maizières an Guttenberg. In: Nordbayerischer Kurier. 15. Mai 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. April 2015; abgerufen am 5. Mai 2012.</ref> die der Anlass für die von Guttenberg angestoßene Reform waren.<ref>Ex-Staatssekretär tritt nach. In: N-tv. 20. Mai 2011, abgerufen am 16. Juni 2025.</ref><ref>Guttenberg will Reform ohne Tabus. In: Focus Online. 20. Januar 2010, abgerufen am 5. März 2012.</ref> Die weiteren Planungen zu Struktur<ref>De Maizière vollzieht Radikalumbau der Bundeswehr. In: Welt Online. 18. Mai 2011, abgerufen am 5. März 2012.</ref> und Umfang<ref>„Gravierende Mängel bei der Bundeswehr“. In: Süddeutsche Zeitung. 18. Mai 2011, abgerufen am 5. März 2012.</ref><ref>Die Truppe muss bluten. In: stern.de. 18. Mai 2011, abgerufen am 2. März 2012.</ref> der Streitkräfte orientierten sich eng an Guttenbergs Vorgaben.<ref>Guttenberg-Vertrauter verteidigt seinen Ex-Chef. In: Spiegel Online. 20. Mai 2011, abgerufen am 3. Mai 2012.</ref> In einem Interview bestätigte de Maizière, auf vielen Vorarbeiten Guttenbergs aufgebaut zu haben.<ref>Bundeswehrreform: Größere Einschnitte im Norden. In: Hamburger Abendblatt. 9. Juli 2011, abgerufen am 5. März 2012.</ref> Der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) sprach 2019 in einem Interview von der „Zerstörung der Bundeswehr“ durch zu Guttenberg. Guttenberg habe „freiwillig acht Milliarden eingespart. Und kopflos die Wehrpflicht abgeschafft ohne ein Konzept, wie man auf dem freien Arbeitsmarkt die Leute bekommt.“<ref>Ex-Verteidigungsminister Volker Rühe „Guttenberg hat die Bundeswehr zerstört“. In: Der Tagesspiegel. 10. Februar 2019, abgerufen am 26. Februar 2019.</ref> Guttenberg selbst äußerte sich nach der Zeitenwende 2022 selbstkritisch und erklärte im Frühjahr 2025, in der jetzigen geopolitischen Lage würde er die Wehrpflicht wieder einführen.<ref>Andreas Krobok: „Würde die Wehrpflicht wieder einsetzen“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 20. März 2025, abgerufen am 20. März 2025.</ref>
Gent-Initiative
Am 23. und 24. September 2010 trafen sich die EU-Verteidigungsminister im belgischen Gent, um über einen Ausbau der militärischen Zusammenarbeit angesichts sinkender Verteidigungsetats zu beraten.<ref>EU will mehr militärische Zusammenarbeit. In: Deutsche Welle. 24. September 2010, abgerufen am 7. Mai 2012.</ref>
Im Rahmen dieses Treffens präsentierte Guttenberg seinen Kollegen ein 3-Stufen-Modell zur Intensivierung der Kooperation bei Rüstung und Verteidigungsaufgaben innerhalb der Europäischen Union.<ref name="gemeinsam sparen">Deutschland will beim Militär gemeinsam sparen. In: Focus Online. 24. September 2010, abgerufen am 7. Mai 2012.</ref> Dieses differenziert bei militärischen Kapazitäten zwischen Fähigkeiten, die jeweils national vorhanden sein müssen, Fähigkeiten, bei denen eine europäische Zusammenarbeit Einsparungen ermöglicht, sowie Fähigkeiten, über die lediglich einige Mitgliedsländer verfügen müssen, um sie im Bedarfsfall mit den Partnern teilen zu können.<ref name="gemeinsam sparen" /> Das Modell wurde Grundlage der deutsch-schwedischen Initiative Pooling and sharing für EU-Rüstungsprojekte und -Verteidigungsplanungen.<ref name="pooling and sharing">Pooling and sharing, German-Swedish initiative. (PDF; 67 kB) In: Europäisches Parlament. November 2010, abgerufen am 7. Mai 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Gent-Initiative fand innerhalb der EU breiten Zuspruch<ref name="pooling and sharing" /><ref>EU promotes “pooling and sharing” to cut defence costs. In: Reuters UK. 30. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. November 2011; abgerufen am 7. Mai 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und bestimmt seither die Planungsvorgaben.<ref>Berlin will Militär-Kooperation ausbauen. In: Rheinische Post. 26. Januar 2011, abgerufen am 7. Mai 2012.</ref><ref>EATC an example for Pooling and Sharing. (PDF; 2,7 MB) In: European Parliament Subcommittee on Security and Defence. 29. November 2011, abgerufen am 7. Mai 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>EU-Verteidigungspolitik im Schatten der Schuldenkrise. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. Januar 2012, abgerufen am 7. Mai 2012.</ref><ref>De Maiziere für stärkere Rolle Europas in Sicherheitspolitik. In: Reuters Deutschland. 3. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Februar 2012; abgerufen am 7. Mai 2012.</ref>
Plagiatsaffäre
Gegenstand der seit 2011 öffentlich diskutierten Plagiatsaffäre war der Vorwurf zahlreicher Plagiate in der von Guttenberg bei der Universität Bayreuth eingereichten Dissertation mit dem Titel Verfassung und Verfassungsvertrag. Auf der Grundlage dieser Arbeit war ihm 2007 der akademische Doktorgrad verliehen worden.
Ab dem 16. Februar 2011 wurden erste Vorwürfe öffentlich, Guttenberg habe mehrere Passagen in seiner Dissertation nahezu wörtlich, ohne Kennzeichnung als Zitate und ohne Angabe von Quellen, aus anderen Publikationen übernommen.<ref name="sz_doktorarbeit">Roland Preuß: Summa cum laude? – „Mehr als schmeichelhaft“. In: sueddeutsche.de. 16. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011.</ref><ref name="sz_plagiatsvorwurf">Roland Preuß und Tanjev Schultz: Plagiatsvorwurf gegen Verteidigungsminister: zu Guttenberg soll bei Doktorarbeit abgeschrieben haben. In: sueddeutsche.de. 16. Februar 2011, abgerufen am 21. Februar 2011.</ref> Dieser wies die Vorwürfe zunächst als „abstrus“ zurück: Die Dissertation sei seine „eigene Leistung“.<ref>Fußnoten-Streit: Dr. Guttenberg nennt Plagiatsvorwürfe abstrus. In: Spiegel Online. 16. Februar 2011, abgerufen am 21. Februar 2011.</ref> Zahlreiche weitere Fundstellen<ref name="guttanplag_zwischenbericht">Zwischenbericht. In: GuttenPlag Wiki. 21. Februar 2011, abgerufen am 21. Februar 2011.</ref> von Plagiaten in der Dissertation, zumeist identifiziert durch das GuttenPlag Wiki, führten dazu, dass er erklärte, auf die Führung des Doktorgrades zunächst „vorübergehend“, zwei Tage später dann dauerhaft zu verzichten.<ref name="spon_2011-02-21_titelverzicht">Plagiatsaffäre: Guttenberg will auf Doktortitel verzichten. In: Spiegel Online. 21. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011.</ref> Er gestand schwere Fehler in der Arbeit ein, wies aber den Vorwurf vorsätzlicher Täuschung von sich.<ref>Guttenberg misslingt der Befreiungsschlag. In: Spiegel Online. 18. Februar 2011, abgerufen am 26. Februar 2011.</ref> Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth erkannte Guttenberg schließlich am 23. Februar 2011 den Doktorgrad ab.<ref name="Pressemitteilung Bayreuth37/2011">Universität Bayreuth erkennt zu Guttenberg den Doktorgrad ab. (PDF; 66 kB) In: Universität Bayreuth. 23. Februar 2011, abgerufen am 16. Januar 2012.</ref> Einen Rücktritt als Verteidigungsminister schloss Guttenberg damals noch vehement aus.<ref name="spon_2011-02-21_titelverzicht" /> Gestützt wurde er dabei sowohl von Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch vom CSU-Parteivorsitzenden Horst Seehofer sowie vom überwiegenden Teil der Regierungskoalition.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Merkel stärkt Guttenberg den Rücken ( vom 11. März 2011 im Internet Archive), in: Südwest Presse vom 21. Februar 2011 (mit Video des Statements).</ref>
In den folgenden Tagen hielt die heftige Kritik in weiten Teilen der Öffentlichkeit an, zudem fand der Protest in der Wissenschaft gegen Verharmlosungen des Plagiatvorwurfs<ref>Schreiben von Robert Stockhammer und weiteren Unterzeichnern an Staatsminister Wolfgang Heubisch vom 22. Februar 2011, zitiert nach „Kein Kavaliersdelikt wie Falschparken“ in muenchenblogger (Abruf am 24. Februar 2011), sowie unter gleichlautendem Titel in Spiegel Online (Abruf am 25. Februar 2011).</ref><ref>Rudolf Neumaier: Plagiatsaffäre um Guttenberg „Einem Betrüger aufgesessen“. In: sueddeutsche.de. 26. Februar 2011, abgerufen am 1. März 2011.</ref><ref>Interview mit Oliver Lepsius für die Rundschau, Fernsehnachrichten des Bayerischen Rundfunks, in voller Länge Bayreuther Staatsrechtler attackiert Guttenberg, vom 25. Februar 2011.</ref> in der Presse erhebliche Resonanz. Mehrere Rechtswissenschaftler schätzten es als unmöglich ein, unabsichtlich erhebliche Teile und längere Passagen einer Dissertation aus fremden Texten übernehmen zu können.<ref>Der überforderte Nicht-Wissenschaftler ohne Vorsatz. In: Legal Tribune. 28. Februar 2011</ref><ref>Abgeschrieben: Top-Juristen unterstellen Guttenberg Vorsatz. In: Der Spiegel. 26. Februar 2011, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 17. Juni 2025]).</ref> Auch einige prominente Politiker der CDU/CSU, unter ihnen der Bundestagspräsident Norbert Lammert, übten Kritik an Guttenberg. Am 1. März 2011 erklärte er schließlich seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern.<ref name="SZ-Rücktritt" /> Am 3. März 2011 wurde er daraufhin als Verteidigungsminister entlassen. Sein Mandat als Abgeordneter des Bundestags gab er ebenfalls auf.
Eine von der Universität Bayreuth eingesetzte Untersuchungskommission kam nach dreimonatiger Prüfung zu dem Schluss, dass Guttenberg „die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht“ habe. Er habe Plagiate über die ganze Arbeit verteilt eingebaut, die Originaltexte umformuliert, den Satzbau umgestellt, Synonyme verwendet und Einzelheiten ausgelassen. Dies setze ein bewusstes Vorgehen voraus, mit dem er sich die Autorschaft angemaßt habe.<ref>„Guttenberg hat sich immer wieder die Autorschaft angemaßt“. In: Spiegel Online. 6. Mai 2011, abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref><ref>Guttenberg hat absichtlich getäuscht. In: Tagesschau. 6. Mai 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juli 2011; abgerufen am 24. September 2012.</ref><ref>Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht. In: Spiegel Online. 6. Mai 2011, abgerufen am 28. Oktober 2011.</ref>
Auf den Plagiatsvorwürfen basierende Strafanzeigen führten zu einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft in Hof. Gegenstand waren vor allem mögliche Verstöße gegen das Urheberrecht.<ref>Staatsanwaltschaft leitet offiziell Ermittlungen gegen Guttenberg ein Spiegel Online, 7. März 2011, abgerufen am 7. März 2011</ref><ref>Plagiatsaffäre: Staatsanwalt ermittelt gegen Guttenberg In: Stern.de vom 3. März 2011, abgerufen am 3. März 2011</ref> Am 23. November 2011 gab die Staatsanwaltschaft Hof bekannt, dass bei 23 Textpassagen strafrechtlich relevante Urheberrechtsverletzungen festgestellt wurden und dass sie nach § 153a StPO das Ermittlungsverfahren gegen Zahlung einer Auflage von 20.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation eingestellt hat. Sie teilte unter anderem mit: „Vorliegend ist der wirtschaftliche Schaden der verletzten Urheber … nur marginal. Auch hat der nicht vorbestrafte Beschuldigte selbst keine wirtschaftlichen Vorteile aus seiner Doktorarbeit gezogen. Deshalb sind Gericht und Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis gelangt, dass eine Zahlungsauflage von 20.000 € an eine gemeinnützige Organisation das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung beseitigt.“<ref name="Einstellung – Spiegel">Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Guttenberg ein. In: Spiegel Online. 23. November 2011, abgerufen am 24. November 2011.</ref><ref>Ermittlungsverfahren Karl-Theodor zu Guttenberg Pressemitteilung 14/11 der Staatsanwaltschaft Hof vom 23. November 2011, abgerufen am 23. November 2011.</ref> Im Juli 2011 wurde bekannt, dass Guttenberg für ein „politisches Sabbatical“<ref>Bildunterschrift: Und Tschüss: Familie Guttenberg zieht in die USA. Fotostrecke in Der Spiegel. 16. August 2011, abgerufen am 16. August 2011.</ref> mit seiner Familie nach Greenwich (Connecticut)<ref>Guttenberg kauft Millionenanwesen nahe New York. In: Spiegel Online. 10. September 2011, abgerufen am 27. September 2011.</ref> in die USA ziehen werde.<ref>Sabrina Fritz: Haus in Connecticut gekauft: Guttenberg zieht in die USA. In: Tagesschau. ARD, 28. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Oktober 2011; abgerufen am 29. April 2025.</ref><ref>Thomas Vitzthum: Guttenberg zieht es zurück zu den Wurzeln. In: Die Welt. 30. Juli 2011, abgerufen am 16. August 2011.</ref><ref>Stephanie zu Guttenberg – „Wir kommen zurück“. In: Die Welt, 16. August 2011, abgerufen am 16. August 2011.</ref>
Interview und Buchveröffentlichung
Am 24. November 2011 veröffentlichte die Wochenzeitung Die Zeit das erste Interview mit Guttenberg nach seinem Rücktritt.<ref>Guttenberg gesteht Fehler ein, aber keinen Betrug. In: Zeit Online. 23. November 2011, abgerufen am 25. November 2011.</ref><ref name="Zeit Interview">„Es war kein Betrug“. In: Zeit Online. 24. November 2011, abgerufen am 26. November 2011.</ref> Hierbei handelte es sich um einen auszugsweisen Vorabdruck des Buches Vorerst gescheitert: Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit), der Wiedergabe eines langen Interviews, das di Lorenzo mit Guttenberg Mitte Oktober 2011 in einem Londoner Hotel geführt hatte.<ref>Der Sound des Größenwahns. In: stern.de. 29. November 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011.</ref> Das Buch erschien am 29. November 2011 im Verlag Herder<ref>Wie Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Fall und seine Zukunft sieht. In: Herder Verlag. 23. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. November 2011; abgerufen am 25. November 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> mit einer Startauflage von 80.000 Exemplaren.<ref name="Zeit 2004">Guttenberg weist neue Plagiatsvorwürfe zurück. In: Zeit Online. 4. Dezember 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011.</ref> Einen Tag vor Veröffentlichung des Interviews hatte die Staatsanwaltschaft Hof ihre Verfahrenseinstellung bekannt gegeben. In den Medien wurde berichtet, Guttenberg habe diesen Zeitpunkt durch die Zahlung der Geldauflage bewusst gewählt.<ref>Voraussichtlich weder Strafbefehl noch Anklage gegen Guttenberg. In: Nordbayerischer Kurier. 14. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. November 2012; abgerufen am 18. September 2012.</ref><ref name="Spiegel Verfahrenseinstellung">Guttenberg konnte Termin der Verfahrenseinstellung steuern. In: Spiegel Online. 26. November 2011, abgerufen am 20. Dezember 2011.</ref>
Diese Aktivitäten wurden von vielen Medien als Teil eines Comeback-Versuchs gedeutet.<ref name="Spiegel Verfahrenseinstellung" /><ref>CSU-Spitze empört sich über Guttenberg. In: Spiegel Online. 24. November 2011, abgerufen am 25. November 2011.</ref><ref>Ein gefährlicher Mann. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 26. November 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011.</ref> Mehrere Tageszeitungen und das heute-journal (ZDF) kritisierten die mangelnde Reumütigkeit zu Guttenbergs und seine neue selbstinszenierte Präsenz. Guttenberg negierte in dem Zeit-Interview, dass die CSU noch Volkspartei-Status habe.<ref name="Zeit Interview" /> Einige Konservative äußerten dafür Unverständnis; Horst Seehofer (Bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender) erklärte: „Es ist kein guter Stil, wenn alles und jeder herabgesetzt wird, um selbst erhöht zu werden.“<ref>Guttenberg und die „Verhöhnung früherer Träume“. In: Focus Online. 24. November 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011.</ref><ref>Guttenbergs CSU-Heimatverband wendet sich von ihm ab. In: Zeit Online. 29. November 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011.</ref>
Des Weiteren hielt Guttenberg der Universität Bayreuth Parteilichkeit vor und führte aus, er sei nicht bereit, sich „von einer Kommission, die noch nicht einmal mehrheitlich mit Juristen besetzt gewesen ist, eine rechtlich relevante vorsätzliche Täuschung vorwerfen zu lassen“,<ref>Guttenberg wirft Uni Bayreuth Befangenheit vor. In: Zeit Online. 29. November 2011, abgerufen am 29. Januar 2012.</ref> und unterstellte der Universität außerdem finanzielle Motive hinter ihrem Vorwurf, er habe bewusst getäuscht.<ref>Guttenberg attackiert Universität Bayreuth. In: Nordbayerischer Kurier. 29. November 2011, abgerufen am 11. Oktober 2017.</ref> Der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch wies diese Vorwürfe zurück und attestierte der Universität, „sorgfältig und unabhängig geprüft“ zu haben.<ref>Guttenberg unterstellt seiner Uni Parteilichkeit, Die Welt, 29. November 2011.</ref> Der Bayreuther Juraprofessor Oliver Lepsius erklärte zu Guttenbergs Standpunkt: „Das ist juristisch gesehen absurd. Einer Strafe entgeht er nur deshalb, weil das Urheberrecht sich an Vermögensschäden orientiert. Sich nun darauf auszuruhen, finde ich unbillig. Wir wissen doch: Nicht alles, was unanständig ist, ist strafbar.“<ref>Rechtsprofessor Lepsius über Guttenberg: Lüge oder Realitätsverlust Interview mit Tanjev Schulz in der Süddeutschen Zeitung, 25. November 2011</ref> Die Universität Bayreuth wies mit einer Stellungnahme die Vorwürfe zurück, verwies auf die – auch juristische – Sachkunde der Mitglieder der Prüfungskommission und der hinzugezogenen externen Berater, die korrekte rechtliche Zuständigkeit des Gremiums und darauf, dass zu Guttenberg der Veröffentlichung des Prüfungsberichtes zugestimmt habe.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stellungnahme zu den Vorwürfen von Herrn zu Guttenberg gegen die Universität Bayreuth ( vom 13. Mai 2013 im Internet Archive) (PDF; 68 KB) Medienmitteilung Nr. 203/2011 der Universität Bayreuth vom 30. November 2011.</ref>
Center for Strategic and International Studies (seit 2011)
Am 29. September 2011 wurde bekannt, dass Guttenberg am Center for Strategic and International Studies (CSIS), einem Thinktank in Washington, D.C., eine nicht näher definierte unbezahlte Tätigkeit als “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „angesehener Staatsmann“) „an der Spitze eines neuen transatlantischen Dialogforums“<ref>Guttenberg hat neue Aufgabe. In: Die Welt. 30. September 2011, abgerufen am 18. September 2012.</ref> aufnehmen werde.<ref>Guttenberg wird Vordenker. In: Spiegel Online. 29. September 2011, abgerufen am 18. September 2012.</ref><ref>Karl-Theodor zu Guttenberg, Former German Minister of Defense, Joins CSIS as Distinguished Statesman. In: Center for Strategic & International Studies. 29. September 2011, abgerufen am 1. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im November 2011 nahm Guttenberg am Halifax International Security Forum teil.<ref>Neuer Aufzug, alte Schärfe. In: Süddeutsche Zeitung. 21. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. September 2012; abgerufen am 21. November 2011.</ref> Im Rahmen einer Debatte zur Finanzkrise äußerte er sich pessimistisch zu den Entwicklungen in Europa<ref>Guttenback! In: Welt Online. 20. November 2011, abgerufen am 21. November 2011.</ref> und sprach in diesem Zusammenhang von einer „Krise der politischen Führung“ innerhalb der EU.<ref>Guttenberg prangert Führungskrise an. In: Hamburger Abendblatt. 21. November 2011, abgerufen am 21. November 2011.</ref>
Nachdem eine geplante Fusion von EADS und BAE Systems im Oktober 2012 am Widerstand aus Deutschland<ref>EADS gibt Deutschland Schuld am Fusionsflop. In: Spiegel Online. 10. Oktober 2012, abgerufen am 5. Dezember 2012.</ref><ref>Ein Telefonat beerdigt die Mission „Ulme und Birke“. In: Die Welt. 14. Oktober 2012, abgerufen am 6. Dezember 2012.</ref> gescheitert war,<ref>Rüstungsfusion zwischen EADS und BAE gescheitert. In: Die Welt. 10. Oktober 2012, abgerufen am 5. Dezember 2012.</ref> übte Guttenberg deutliche Kritik am Vorgehen der Bundesregierung.<ref name="Chance">Guttenberg wirft Regierung kleinliche Politik vor. In: Die Welt. 11. November 2012, abgerufen am 6. Dezember 2012.</ref> In einem Kommentar für die Financial Times<ref>Historic chance grounded by petty politics. In: Financial Times. 10. Oktober 2012, abgerufen am 6. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> verwies er auf die politischen und ökonomischen Vorteile, die ein Zusammenschluss der Unternehmen ermöglicht hätte.<ref>Wer hat Schuld am Scheitern? In: Der Tagesspiegel. 11. Oktober 2012, abgerufen am 6. Dezember 2012.</ref><ref>Das Scheitern der Fusion von EADS und BAE. In: Frankfurter Rundschau. 11. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2012; abgerufen am 6. Dezember 2012.</ref> Das Scheitern der Fusion bezeichnete Guttenberg als eine „verpasste historische Chance“.<ref name="Chance" /><ref>Guttenberg: Rüstungsfusion war historische Chance. In: Focus Online. 11. Oktober 2012, abgerufen am 6. Dezember 2012.</ref>
Er wiederholte diese Kritik wenige Tage später öffentlich im Rahmen einer Konferenz des CSIS.<ref name="Quatsch">Guttenberg nennt Comeback-Plan „Quatsch“. In: Spiegel Online. 9. November 2012, abgerufen am 10. Dezember 2012.</ref> Guttenberg sprach hier zur Zukunft der transatlantischen Beziehungen<ref>The Future Transatlantic Narrative: Hope or Dismay? In: Center for Strategic and International Studies. 8. November 2012, abgerufen am 10. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Zukunft">Zu Guttenberg ist jetzt „herausragender Staatsmann“. In: Der Tagesspiegel. 9. November 2012, abgerufen am 10. Dezember 2012.</ref> und beklagte eine schleichende Entfremdung zwischen den westlichen Partnern,<ref name="Entfremdung">Guttenberg ist glücklich im politischen Exil. In: Hannoversche Allgemeine. 9. November 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Dezember 2013; abgerufen am 10. Dezember 2012. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> die beidseits des Atlantiks von einem unzureichenden Problembewusstsein begleitet werde: während die USA den Klimawandel verdrängten, werde auf europäischer Seite die demographische Zeitbombe des Kontinents ignoriert.<ref name="Zukunft" /> Weder auf diese noch auf andere drängende Probleme hätten die USA oder die EU aktuell tragfähige Antworten vorzuweisen.<ref name="Couch">Transatlantischer Stillstand: „Europa sitzt bequem auf Couch“. In: Die Presse. 9. November 2012, abgerufen am 10. Dezember 2012.</ref> Im Zusammenhang mit dem Militäreinsatz in Afghanistan betonte Guttenberg, dass der Krieg nicht zu gewinnen sei und die NATO ihrerseits die Sicherheitslage dort durch Nennung konkreter Abzugsdaten eher verschlechtern würde.<ref name="Zukunft" /> Vorangegangenen Spekulationen über eine zeitnahe Rückkehr in die deutsche Politik erteilte Guttenberg im Verlauf der Konferenz eine klare Absage.<ref name="Entfremdung" /><ref name="Couch" />
Vor dem Hintergrund einer möglichen militärischen Eskalation des internationalen Streits um das iranische Atomprogramm regte Guttenberg Anfang April 2013 in einem Gastbeitrag für das Wall Street Journal<ref>Germany Must Have Israel’s Back. In: The Wall Street Journal. 2. April 2013, abgerufen am 13. November 2013.</ref> eine öffentliche Debatte in Deutschland zu den Folgen eines israelischen Militärschlags gegen den Iran an. Guttenberg verwies auf Bundeskanzlerin Merkels Erklärung zur Sicherheit Israels als „Teil der deutschen Staatsräson“<ref>Merkel spricht von „Stunde der Bewährung“. In: Die Welt. 18. März 2008, abgerufen am 13. November 2013.</ref> und forderte von der Bundesregierung ein „kraftvolles Signal der Solidarität“ gegenüber Israel,<ref>Guttenberg irritiert die Koalition. In: Die Welt. 5. April 2013, abgerufen am 13. November 2013.</ref> bestehend aus ziviler und militärischer Unterstützung.<ref>Guttenberg gibt Merkel Ratschläge. In: Münchner Merkur. 4. April 2013, abgerufen am 13. November 2013.</ref> Er warnte angesichts demografischer Verschiebungen und kontraproduktiver Siedlungsvorschläge Israels vor einer schwindenden Unterstützung in der deutschen Bevölkerung.<ref>Atomkonflikt mit Iran: Guttenberg gibt Merkel Ratschläge. In: Spiegel Online. 3. April 2013, abgerufen am 13. November 2013.</ref>
Nachdem die Bundesregierung im August 2013 die Beteiligung Deutschlands an einem möglichen Militärschlag gegen Syrien ausgeschlossen hatte,<ref>Militärschlag gegen Syrien steht offenbar bevor. In: Rheinische Post. 28. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. August 2013; abgerufen am 17. September 2013.</ref><ref>Minister schließt deutsche Beteiligung aus. In: stern.de. 28. August 2013, abgerufen am 17. September 2013.</ref> bezeichnete Guttenberg dies in einem Gastbeitrag für die New York Times<ref>Syria Tests Germany’s Culture of Reluctance. In: The New York Times. 30. August 2013, abgerufen am 17. September 2013.</ref> als Ausdruck einer „Kultur des Widerwillens“ in der deutschen Außenpolitik.<ref>Guttenberg: In Deutschland herrscht „Kultur des Widerwillens“. In: Focus Online. 2. September 2013, abgerufen am 17. September 2013.</ref> Er nannte die bevorstehende Bundestagswahl als eigentlichen Grund für die Ablehnung<ref name="Abrechnung">Zu Guttenberg rechnet mit Merkel ab. In: Handelsblatt Online. 2. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. September 2013; abgerufen am 17. September 2013.</ref> und zog Parallelen zur Enthaltung Deutschlands bei der Libyen-Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011.<ref>Guttenberg kritisiert Merkels Haltung zu Syrien. In: Die Welt. 2. September 2013, abgerufen am 17. September 2013.</ref> Guttenberg kritisierte die Haltung deutscher Politiker, außenpolitische Schwäche durch wirtschaftliche Stärke kompensieren zu wollen,<ref name="Abrechnung" /> und forderte ein Ende der Scheckbuchdiplomatie,<ref>„Da erwartet uns noch Großes“. In: Münchner Merkur. 2. September 2012, abgerufen am 17. September 2013.</ref> damit Deutschland seiner internationalen Verantwortung gerecht werden könne.<ref name="Abrechnung" />
EU-Kommissionsberater (2011–2014)
Seit Dezember 2011 war Guttenberg im Rahmen der „No disconnect“-Strategie der EU-Kommission als Berater tätig.<ref name="No disconnect">Digitale Agenda: Karl-Theodor zu Guttenberg von Kroes eingeladen, die Freiheit des Internets weltweit zu fördern. In: Europäische Kommission. 12. Dezember 2011, abgerufen am 5. Januar 2012.</ref><ref name="FAZ-ND">„Ich will keine Heiligen“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 12. Dezember 2011, abgerufen am 5. Januar 2012.</ref> Er übernahm die außenpolitische Koordination der Initiative mit beteiligten EU- und Drittländern sowie Nichtregierungsorganisationen.<ref name="No disconnect" /><ref name="FAZ-ND" /> Dies wurde von Netzaktivisten kritisiert, da Guttenberg zuvor für Internetsperren und die Vorratsdatenspeicherung eingetreten war.<ref>EU nimmt Guttenberg auf. In: Süddeutsche Zeitung. 12. Dezember 2011, abgerufen am 9. Januar 2012.</ref><ref>«Ich suche Talente, keine Heiligen». In: Neue Zürcher Zeitung. 12. Dezember 2011, abgerufen am 9. Januar 2012.</ref> Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch äußerte sich grundsätzlich positiv zu der Initiative der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Neelie Kroes, war jedoch über die Personalauswahl „erstaunt“.<ref>Piraten-Häme für Guttenbergs virtuelles Comeback. In: Welt Online. 12. Dezember 2011, abgerufen am 9. Januar 2012.</ref> Guttenberg war bis 2014 als Berater der EU-Kommission tätig.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Karl-Theodor zu Guttenberg.] Mediengipfel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Abgrenzung zur AfD (2025)
Im Oktober 2025 sprach sich Guttenberg im Verlauf einer Debatte innerhalb der CDU/CSU zum Umgang mit der Alternative für Deutschland gegen eine Schwächung der bestehenden Brandmauer zur AfD aus,<ref name="Brandmauer">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Guttenberg: An keiner Stelle für Aufweichen der „Brandmauer“.] Handelsblatt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Oktober 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="Stern2025">Stern Redaktion: AfD-Hoch in Umfragen: Guttenberg fordert klare Haltung der Mitte. In: Stern.de. 15. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025.</ref> da die Union keine Koalition mit Extremisten eingehen dürfe.<ref name="Brandmauer" /> Während sich andere Unionspolitiker wie Peter Tauber,<ref name="Bild2025">BILD Redaktion: Ex-General Peter Tauber: AfD-„Brandmauer“ gefährdet Überleben der CDU. In: BILD.de. 16. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025.</ref> Christian Hartmann<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Brandmauer-Debatte in der Union brodelt weiter.] Tagesschau, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Oktober 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> oder Andreas Rödder für einen neuen, weniger ausschließenden Umgang mit der AfD aussprachen,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Brisanter Vorschlag: CDU soll Brandmauer zur AfD durch rote Linien ersetzen.] Focus, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Oktober 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Das passiert auf der Anti-AfD-Klausur der CDU.] Stern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Oktober 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Merz hält an Abgrenzung zur AfD fest: Darum geht es in der Diskussion.] WDR, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Oktober 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> forderte Guttenberg ein Beibehalten des Unvereinbarkeitsbeschlusses gegenüber der AfD und eine klare inhaltliche Konfrontation dieser Partei. Die AfD müsse inhaltlich ausgehebelt werden, da eine Entzauberung der Partei nicht durch Boykott zu erreichen sei, so Guttenberg.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Umgang mit der AfD: Guttenberg gegen Aufweichen der „Brandmauer“.] Tagesspiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Oktober 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Unternehmerische Tätigkeiten
Guttenberg gründete 2013 Spitzberg Partners,<ref name="wiwo" /> ein Investment- und Beratungsunternehmen in New York,<ref>Warnung vor Anti-Amerikanismus. In: Frankfurter Neue Presse. 27. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2015; abgerufen am 17. Oktober 2014.</ref> in dem er in einer Allianz namens Atlantic Advisory Partners für das zwischen Europa und Kanada geplante Handelsabkommen CETA Lobbyarbeit leistet.<ref>Ex-Minister soll das EU-Handelsabkommen CETA retten. In: Wirtschaftswoche. 15. Mai 2015, abgerufen am 9. Juni 2017.</ref> Seit 2013 gehört er auch dem International Advisory Board der Barrick Gold Corporation an.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Barrick Gold Corporation Annual Report 2013.] Barrick Gold Corporation, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Barrick Gold Corp.] investing.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Zudem ist er seit Juli 2014 Berater bei Ripple Labs.<ref>Guttenberg wird Startup-Berater. In: Zeit Online. 12. Juli 2014, abgerufen am 16. Juli 2014.</ref> Seit dem Jahr 2000 engagierte er sich im Rotary-Club Kulmbach.<ref>Club- und Mitgliederverzeichnis der Rotarier in der Bundesrepublik Deutschland 2002/2003</ref>
Seit 2015 berät er die Deutsche Lufthansa bei Innovationsfragen.<ref>gruenderszene.de</ref>
Im Oktober 2015 berief der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer Guttenberg in sein Kompetenzteam für den Wahlkampf.<ref>welt.de</ref>
Bei der Agentur Edelman war er zunächst Gründungsmitglied des 2018 etablierten Global Advisory Boards<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Edelman Taps Distinguished Global Leaders For New Advisory Board.] Edelman, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und wurde später in das Board of Directors berufen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Deborah Elam becomes DJE Holdings' first Black board member.] pr-week, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zudem ist er Mitglied im Board des Institute for Strategic Dialogue (ISD).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Board.] Institute for Strategic Dialogue, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Augustus Intelligence (2019–2020)
Im März 2019 wurde Guttenberg Aktionär bei der in New York ansässigen Technologiefirma Augustus Intelligence; zwei Monate später war er im Vorstand des Unternehmens und leitete die Vorstandsabteilung für General Affairs. Im Februar 2020 entließ er in seinem New Yorker Büro zwei leitende Augustus-Angestellte, die anschließend vor einem New Yorker Gericht gegen das Unternehmen klagten und ihm dubiose Geschäftspraktiken und Verschleierungsaktivitäten vorwarfen. Das von dem Deutschen Wolfgang Haupt geführte KI-Unternehmen, das die Nähe zu deutschen Politikern wie dem ehemaligen Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen und dem CDU-Politiker Philipp Amthor suchte und in diesem Zusammenhang im Frühsommer 2020 in Deutschland bekannt wurde, hat seinen Sitz im One World Trade Center auf derselben Etage wie Guttenbergs eigene Beratungs- und Investmentfirma Spitzberg Partners.<ref name="Augustus-Spiegel">Michael Wulzinger, Christoph Winterbach, Nicola Naber, Rafael Buschmann: Ärger für Karl-Theodor zu Guttenberg: „Betrug, Illegalität und Korruption“. In: Der Spiegel. 6. März 2020, abgerufen am 17. Juni 2020.</ref><ref name="Augustus-Handelsblatt">Astrid Dörner, Alexander Demling: Für diese merkwürdige Firma hat sich Philipp Amthor engagiert. In: Handelsblatt Online. 14. Juni 2020, abgerufen am 17. Juni 2020.</ref> Im Juli 2020 verließ Guttenberg den Verwaltungsrat des Unternehmens.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Karl-Theodor zu Guttenberg verlässt Augustus Intelligence.] Zeit, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im April 2021 stellte Augustus in den USA einen Insolvenzantrag gemäß Chapter 11.<ref>Nicola Naber, Rafael Buschmann, Sven Becker: New York: Augustus Intelligence stellt Insolvenzantrag nach US-Recht. In: Der Spiegel. Abgerufen am 27. April 2021.</ref>
Wirecard (2016–2020)
Am 15. Juli 2020 wurde bekannt, dass Spitzberg Partners 2019 den Zahlungsdienstleister Wirecard, der 2020 Insolvenz angemeldet hat, beim Eintritt in das China-Geschäft unterstützt hat. Zugleich leistete Guttenbergs Firma bei der Bundesregierung Lobbyarbeit für Wirecard.<ref>Tobias Betz und Arne Meyer-Fünffinger: Zu Guttenberg und Wirecard: Peinlicher Lobbyismus? In: tagesschau.de. ARD, 17. Dezember 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. November 2021; abgerufen am 7. März 2021.</ref><ref>Vgl. auch: Lobbyismusaffäre. Wie Guttenberg mit Wirecard um Millionen feilschte. Auf: Spiegel, 28. Januar 2021.</ref> Unter anderem lieferte er eine direkte Argumentationshilfe für Angela Merkel und übte auf die deutsche Botschaft in Peking Druck aus.<ref>Meike Schreiber: Milliardenskandal: Guttenberg warb bei der Bundesregierung für Wirecard. In: Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung. Süddeutscher Verlag, 15. Juli 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Januar 2022; abgerufen am 4. August 2022.</ref><ref>Sven Becker, Rafael Buschmann, Nicola Naber, Gerald Traufetter und Christoph Winterbach: Lobbyarbeit für Skandalfirma: Guttenberg setzte sich bei der Bundesregierung für Wirecard ein. In: spiegel.de. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, 15. Juli 2020, abgerufen am 4. August 2022.</ref><ref>Sven Becker, Rafael Buschmann und Gerald Traufetter: Interner Schriftverkehr belegt Lobbyarbeit: So ließ sich Merkel von Guttenberg für Wirecard einspannen. In: spiegel.de. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, 9. Oktober 2020, abgerufen am 4. August 2022.</ref> Im Juni 2020 beendete Guttenberg seine 2016 begonnene Tätigkeit bei Wirecard.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wirecard-Skandal: Wie Berater zu Guttenberg für den DAX-Konzern lobbyiert und zum Opfer wird.] NZZ, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Guttenberg sieht sich im Wirecard-Skandal als Opfer.] T-Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im April 2021 sagte Angela Merkel im Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Wirecard-Affäre aus, sie habe wegen der rein an Partikularinteressen eines einzelnen Unternehmens orientierten Kommunikation Guttenbergs den Kontakt zu ihm abgebrochen.<ref name="Welt 2021-04-23">Karsten Seibel: Merkels Kontakt zu Guttenberg ist wegen des Wirecard-Skandals „erstorben“. In: Online-Ausgabe der Die Welt. Axel Springer SE, 23. April 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Juli 2022; abgerufen am 23. April 2021: „[Merkel sagte, Guttenberg] […] sei ‚ganz interessengeleitet‘ […] gewesen, […]. Das schätze sie nicht. Der Kontakt zu Guttenberg sei ‚im Augenblick erstorben‘. Seit dem […] habe es kein weiteres Gespräch […] gegeben.“</ref>
Publizistische Tätigkeiten
Fernsehmoderator
Guttenberg wurde 2022 von RTL Television unter Vertrag genommen. Als Moderator und Interviewer sollte er in zwei 90-minütigen Dokutainment-Sendungen tätig sein.<ref>Karl-Theodor zu Guttenberg wird RTL-Moderator. Abgerufen am 27. Juni 2022.</ref> Die Dokumentation über Wladimir Putin „KT Guttenberg – Auf den Spuren der Macht: Der Fall Putin“ wurde im November 2022 auf RTL+ und am 12. Dezember 2022 auf n-tv ausgestrahlt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig "KT-Guttenberg – Auf den Spuren der Macht: Der Fall Putin".] Stern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ntv zeigt Doku und Talk mit Karl-Theodor zu Guttenberg.] DWDL, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Folge 1 vom 30. November 2022 | KT Guttenberg – Auf den Spuren der Macht | Staffel 1 | RTL+. Abgerufen am 3. Februar 2023.</ref> Eine zweite Sendung „KT Guttenberg – Um Gottes Willen. Die Macht der Kirche in Deutschland“ wurde im Januar 2024 ausgestrahlt.<ref>Die Macht der Kirche in Deutschland. Abgerufen am 22. Januar 2024.</ref> Im Dezember 2022 moderierte er gemeinsam mit Thomas Gottschalk den Jahresrückblick „Menschen, Bilder, Emotionen“.<ref>Gottschalk & zu Guttenberg moderieren RTL-Jahresrückblick. Abgerufen am 10. Dezember 2022.</ref><ref>Thomas Gottschalk und Karl-Theodor zu Guttenberg lassen das Jahr 2022 bei RTL Revue passieren. Abgerufen am 10. Dezember 2022.</ref>
Podcaster
Zusammen mit Gregor Gysi betreibt Guttenberg seit Juni 2023 einen wöchentlich erscheinenden Podcast mit dem Namen „Gysi gegen Guttenberg – Der Deutschland Podcast“.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Gutti und Gysi laden zum Gespräch.] Merkur, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zusätzlich gab es 2023 und 2024 insgesamt fünf Live-Auftritte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Guttenberg und Gysi diskutieren live in Kulmbach.] Fränkischer Tag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Februar 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kurioses Duo: Gysi und zu Guttenberg kommen nach Dinslaken.] NRZ, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Februar 2025.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Autor
Nach Guttenbergs erster Buchveröffentlichung „Vorerst gescheitert: Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo“<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> erschien 2023 das Buch „3 Sekunden – Notizen aus der Gegenwart“ mit Gedanken zu Alltagsbeobachtungen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Rheinische Post, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Informationsseite des Herder-Verlags, abgerufen am 9. November 2024.</ref> Sie basieren auf Beiträgen, die Guttenberg zuvor auf seinem LinkedIn-Account veröffentlichte, der im November 2024 der am drittschnellsten wachsende auf der Plattform war,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Zeit, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und die seit Ende 2023 teilweise auch als Kolumne im Focus erscheinen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Leipziger Volkszeitung, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Focus, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im August 2025 wurde mit „3 Worte – Neue Notizen aus der Gegenwart“ ein weiteres Buch basierend auf Guttenbergs Beiträgen veröffentlicht.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Kölner Stadt Anzeiger, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] NDR, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im September 2024 erschien mit „Gysi gegen Guttenberg: Gespräche über die Zeit, in der wir leben“ ein Buch zu ihrem gemeinsamen Podcast.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Welt, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Deutsche Nationalbibliothek, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Öffentliche Wahrnehmung
Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung der medialen Darstellung Guttenbergs in den wichtigsten deutschen Printmedien wurde über den Minister von November 2008 bis April 2010 auffallend häufig und wohlwollend berichtet. Demnach fand sich in jeder zweiten Ausgabe des Spiegels und der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über den Minister, weitere in 40 Prozent der Focus- und Zeit-Ausgaben und in einem Drittel der Ausgaben der F.A.Z. Insbesondere die Bild-Zeitung und das Nachrichtenmagazin Focus bewerteten Guttenberg überwiegend positiv, letzteres in neun von zehn Artikeln.<ref>Petra Hemmelmann: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref>
Guttenberg stieg innerhalb kurzer Zeit zu einem der populärsten Politiker in Deutschland auf. In einer Umfrage der Zeitschrift Stern aus dem Juni 2009 erreichte Guttenberg bei den beliebtesten Politikern den 3. Platz. 61 Prozent der Befragten gaben an, mit seiner Arbeit zufrieden zu sein. Laut Stern war dies bis dahin der beste Wert, der je für einen Wirtschaftsminister in Deutschland gemessen worden war.<ref>Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref>
Gleichwohl kritisierte etwa die Frankfurter Allgemeine Zeitung an anderer Stelle die „Hofberichterstattung“ einiger Medien, darunter Spiegel Online und Bild. Sehe man genauer hin, „dann fällt auf, dass Karl-Theodor zu Guttenberg für blanke Selbstverständlichkeiten gepriesen wird“.<ref>Edo Reents: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref> Auch dem Boulevardblatt Bild wurde vorgeworfen, durch seine Berichterstattung über das Ehepaar Guttenberg „Starkult“ zu betreiben<ref>Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref> und den Minister zum künftigen Kanzler aufbauen zu wollen.<ref>Inga Rahmsdorf: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref> Die Zeit resümierte, dass für Guttenberg in der „Kluft zwischen öffentlicher Bewunderung und politischer Bilanz“ die Gefahr liege: „Wie soll er die Projektionen mit seinen realen Möglichkeiten je zur Deckung bringen?“ Bislang versuche er „mit demonstrativer Unterstützung des Boulevards“, diese „Differenz zwischen Schein und Sein durch Inszenierung und Imagebildung zu überspielen“. Auf die irrealen Hoffnungen, die sich an seine Person knüpften, „antwortet er mit Selbststilisierung“.<ref>Matthias Geis: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref>
Im Laufe des Jahres 2010 wurde Guttenberg sogar als potentieller Nachfolger Merkels als Kanzler gehandelt.<ref>Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref><ref>Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref>
Dieser Einschätzung stand Guttenberg gelassen gegenüber: Das Magazin Spiegel hatte am 16. Oktober 2010 ein Interview mit Guttenberg veröffentlicht, worin dieser Zweifel äußerte, ob er überhaupt für längere Zeit in der Politik bleiben werde. Er sagte: „Ich bin von Beginn an mit dem vollen Bewusstsein in die Politik gegangen, dass ich jederzeit aufhören könnte.“ Die Möglichkeit eines plötzlichen Endes der politischen Karriere bereite ihm keine Angst. „In jeder Entscheidung liegt die Möglichkeit eines Bruches im Leben. So ist es eben.“ Er verspüre keine „Lust des Klammerns“ an dem, was er habe, im Gegenteil, „die Lust, andere Brücken zu bauen“, sei in letzter Zeit größer geworden.<ref>Spiegel Online am 16. Oktober 2010: Guttenberg wundert sich über Guttenberg-Hype</ref>
In der Plagiatsaffäre Ende Februar 2011 wurde er in verschiedenen Zeitungen in Anspielung auf Baron Münchhausen als „Lügenbaron“ bezeichnet.<ref>Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref> Auch von als eher liberal-konservativ geltenden Medien wurde er kritisiert, wobei es weniger um die Plagiatsvorwürfe als um seinen öffentlichen Umgang mit diesen ging. Die Financial Times Deutschland veröffentlichte einen Kommentar, der die nach Ansicht des Blatts wenig überzeugenden Erklärungen des Ministers als „Lüge“ und „Verhöhnung des Wahlvolks“ kritisierte.<ref>Sven Clausen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ( vom 24. Februar 2011 im Internet Archive)Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Financial Times Deutschland vom 21. Februar 2011.</ref> Bereits 2009 wurde in Medienberichten spekuliert, Guttenberg habe versucht, seinen Lebenslauf über Gebühr aufzuwerten.<ref name="NDR20090212">[Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2014-04-26.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref><ref name="derFreitag20090212">Etienne Rheindahlen: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2011-07-19.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref> Diese Vorwürfe wurden im Zuge der Plagiatsaffäre erneuert.<ref name="derTagesspiegel20110220">Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref><ref name="ORF2011-220">Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref>
Nach mehreren Umfragen zum Zeitpunkt seiner Plagiatsaffäre wurde Guttenberg weiterhin als beliebtester Politiker Deutschlands genannt, aber ein Vertrauensverlust konstatiert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Spiegel, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Stern, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Spiegel, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Publizist Pascal Beucker leitete aus den unterschiedlichen Kommentierungen der Plagiatsaffäre durch verschiedene Medien, insbesondere der F.A.Z. und Bild, und seiner anhaltenden Popularität her, dass Nicht-Akademiker und Akademiker bzw. Bildungsbürgertum unterschiedliche Sichtweisen haben: Letzteres empfinde Guttenbergs „lapidaren Umgang mit dem Doktortitel als Ohrfeige“, er fahre daher eine „brandgefährliche, populistische Strategie“.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] Zeit, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach einer ersten Umfrage von infratest dimap noch am Tag des Rücktritts hielten 53 Prozent der Befragten diesen für richtig.<ref>Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref> Zehn Tage nach seinem Rücktritt lag Guttenberg laut ARD-Deutschlandtrend mit 73 Prozent weiterhin an der Spitze der beliebtesten deutschen Politiker, vor Bundespräsident Wulff mit 66 Prozent.<ref>Jörg Schönenborn: ARD-DeutschlandTrend. In: tagesschau.de vom 10. März 2011, abgerufen am 11. März 2011.</ref>
Im März 2013 erschien der satirische Fernsehfilm Der Minister, dessen Protagonist Franz Ferdinand von und zu Donnersberg von Guttenberg inspiriert ist und der dessen politische Karriere teils fiktiv, größtenteils aber realistisch beschreibt.
Im November 2022 setzte das Wochenmagazin Stern ein Zitat zu Guttenbergs auf seine Titelseite: „Ich wurde gnadenlos überschätzt“. Im Stern-Gespräch sei er „so ehrlich wie nie zuvor“ gewesen, „auch sich selbst gegenüber“. Er besitze „heute etwas, was er lange vermissen ließ: Selbstironie und einen korrekt erworbenen Doktortitel“.<ref>Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref>
Auszeichnungen
Im November 2009 wurde Guttenberg im Rahmen der vom Public-Relations-Fachmagazin Politik & Kommunikation veranstalteten Preisverleihung Politikaward 2009 als „Politiker des Jahres“ ausgezeichnet. In der Begründung der Jury hieß es unter anderem: „Kein anderer Politiker hat es in diesem Jahr so gut wie Karl-Theodor zu Guttenberg verstanden, durch klare und offene Kommunikation Politik den Bürgern wieder näher zu bringen und zugleich glaubwürdiger zu machen.“<ref>[Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2013-12-21.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref>
Im März 2010 zeichnete die Zeitschrift Deutsche Sprachwelt nach einer Abstimmung unter ihren Lesern den damaligen Verteidigungsminister als „Sprachwahrer des Jahres 2009“ aus. Dabei wurde insbesondere sein Einsatz für einen „ehrlichen Umgang“ mit der deutschen Sprache und für eine „klare, verständliche und schnörkellose Sprache“ gewürdigt, aber auch seine rednerische Begabung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ( vom 19. September 2013 im Internet Archive)Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. DeutscheSprachwelt.de, abgerufen am 3. Mai 2011</ref><ref>Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref>
Im Dezember 2010 kürte ihn die Politik-Redaktion des Wochenmagazins FOCUS zum „Mann des Jahres 2010“.<ref>FOCUS-Titel: Der Mann des Jahres Focus.de 11. Dezember 2010, abgerufen am 3. Mai 2011</ref> Weitere Auszeichnungen waren „Bestangezogener deutscher Politiker“ des Magazins Men's Health Best Fashion<ref>Mode-Ikone Guttenberg In: Merkur-online vom 21. August 2009, abgerufen am 3. Mai 2011</ref> und der Fachzeitschrift Textilwirtschaft,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Sächsische Zeitung vom 10. September 2009, abgerufen am 3. Mai 2011</ref> „bestangezogener Deutscher“ des Magazins GQ,<ref>Mode-Jury:Zu Guttenberg ist der bestangezogene Deutsche In: Welt Online vom 12. Oktober 2009, abgerufen am 3. Mai 2011</ref> „Grünkohlkönig 2010“ der Stadt Oldenburg,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ( vom 9. Februar 2011 im Internet Archive)Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Financial Times Deutschland vom 8. Februar 2011, abgerufen am 3. Mai 2011</ref> „Goldene Kartoffel“ der Stadt Rehau.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ( vom 3. November 2013 im Internet Archive)Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Frankenpost vom 9. Oktober 2010</ref>
Am 19. Februar 2011 erhielt Guttenberg<ref>[Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.] (PDF; 13,5 MB) In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2012-11-05.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref> den Orden wider den tierischen Ernst des Aachener Karnevalsvereins.<ref name="ritter">Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. In: Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.</ref> In der Begründung hieß es, Guttenberg habe „Mut zum Widerspruch und zum akrobatischen Querdenken“.<ref name="ritter" /> Die Vergabe war bereits am 11. November 2010 verkündet worden; der Orden wurde wie üblich kurz vor Karneval verliehen. Zu dieser Zeit hatte die öffentliche Debatte um die Plagiatsaffäre begonnen. Philipp Franz zu Guttenberg nahm in Abwesenheit seines Bruders die Auszeichnung entgegen.<ref name="ritter" />
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU – eine „Privilegierte Partnerschaft“. (PDF-Datei; 162 kB) Akademie für Politik und Zeitgeschehen, München, 2004, ISBN 3-88795-274-X. (Hanns-Seidel-Stiftung, aktuelle Analysen, Heft 33.)
- Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“.
- Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU (= Schriften zum internationalen Recht. Band 176). Duncker & Humblot, Berlin 2009, ISBN 978-3-428-12534-0 (Dissertation Universität Bayreuth 2007, 475 Seiten, 2011 wegen Plagiatvorwurfs aberkannt, Doktorgrad wurde am 23. Februar 2011 entzogen, ISBN 978-3-428-52534-8 als Online-Ausgabe; bis Februar 2011 als Elektronische Ressource für angeschlossene Bibliotheken und Institutionen gemäß „eLibrary“-Angebot des Verlags, ab Februar 2011 als E-Book).
- Verantwortung in der sozialen Marktwirtschaft. Robert Bosch Stiftung, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-939574-18-7.
- Die Idee vom Staatsbürger in Uniform. Lehren aus dem 20. Juli 1944. Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin [u. a.] 2010, ISBN 978-3-941904-75-0.
- Mit Giovanni di Lorenzo: Vorerst gescheitert: Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo. Verlag Herder, Freiburg 2011, ISBN 978-3-451-30584-9.
- Agents, bills, and correspondents through the ages: an analytical reconsideration of the nature, scope, and significance of correspondent banking and its application in historical precedence and selected case studies. Dissertation, University of Southampton 2018, 488 S. (soton.ac.uk).
- 3 Sekunden: Notizen aus der Gegenwart. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2023, ISBN 978-3-451-39659-5.
- 3 Worte: Neue Notizen aus der Gegenwart. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2025, ISBN 978-3-451-07416-5.
Literatur
- Anna von Bayern: Karl-Theodor zu Guttenberg. Aristokrat, Politstar, Minister. 2. Auflage. Fackelträger-Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-7716-4453-6.
- Oliver Lepsius, Reinhart Meyer-Kalkus (Hrsg.): Inszenierung als Beruf. Der Fall Guttenberg. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-518-06208-1.
- Eckart Lohse, Markus Wehner: Guttenberg. Biographie. Droemer Knaur, München 2011, ISBN 978-3-426-27554-2.
- Roland Preuß, Tanjev Schultz: Guttenbergs Fall. Der Skandal und seine Folgen für Politik und Gesellschaft. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-579-06672-1.
- Klaus Stuttmann: Ohne Titel: Vom Aufstieg und Fall des Karl-Theodor zu Guttenberg; (und auch ohne Amt) (ein Karikaturenband). Schaltzeit-Verlag, 2011, ISBN 978-3-941362-13-0.
- Karl-Theodor zu Guttenberg im Gespräch mit Graf von Nayhauß: Mit Missverständnissen muss man leben. In: Mainhardt Graf Nayhauß (Hrsg.): Größenwahn und Politik. Köln 2012, ISBN 978-3-941118-95-9, S. 30–35.
Dokumentation
- Deutsche Dynastien – Die Guttenbergs. In: Das Erste vom 22. November 2010 (44 Minuten); Informationen zur Dokumentation
Weblinks
- Literatur von und über Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Lebenslauf bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. im Munzinger-Archiv (Zugriff für angemeldete Benutzer)
- Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Signal „24“. bei Perlentaucher
- Karl-Theodor zu Guttenberg auf der Seite des Center for Strategic & International Studies
Einzelnachweise
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Theodor Blank (CDU, 1955–1956) | Franz Josef Strauß (CSU, 1956–1963) | Kai-Uwe von Hassel (CDU, 1963–1966) | Gerhard Schröder (CDU, 1966–1969) | Helmut Schmidt (SPD, 1969–1972) | Georg Leber (SPD, 1972–1978) | Hans Apel (SPD, 1978–1982) | Manfred Wörner (CDU, 1982–1988) | Rupert Scholz (CDU, 1988–1989) | Gerhard Stoltenberg (CDU, 1989–1992) | Volker Rühe (CDU, 1992–1998) | Rudolf Scharping (SPD, 1998–2002) | Peter Struck (SPD, 2002–2005) | Franz Josef Jung (CDU, 2005–2009) | Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, 2009–2011) | Thomas de Maizière (CDU, 2011–2013) | Ursula von der Leyen (CDU, 2013–2019) | Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU, 2019–2021) | Christine Lambrecht (SPD, 2021–2023) | Boris Pistorius (SPD, seit 2023) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Ludwig Erhard (parteilos, 1949–1963) | Kurt Schmücker (CDU, 1963–1966) | Karl Schiller (SPD, 1966–1972) | Helmut Schmidt (SPD, 1972) | Hans Friderichs (FDP, 1972–1977) | Otto Graf Lambsdorff (FDP, 1977–1982) | Manfred Lahnstein (SPD, 1982) | Otto Graf Lambsdorff (FDP, 1982–1984) | Martin Bangemann (FDP, 1984–1988) | Helmut Haussmann (FDP, 1988–1991) | Jürgen Möllemann (FDP, 1991–1993) | Günter Rexrodt (FDP, 1993–1998) | Werner Müller (parteilos, 1998–2002) | Wolfgang Clement (SPD, 2002–2005) | Michael Glos (CSU, 2005–2009) | Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, 2009) | Rainer Brüderle (FDP, 2009–2011) | Philipp Rösler (FDP, 2011–2013) | Sigmar Gabriel (SPD, 2013–2017) | Brigitte Zypries (SPD, 2017–2018) | Peter Altmaier (CDU, 2018–2021) | Robert Habeck (B90/Grüne, 2021–2025) | Katherina Reiche (CDU, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Angela Merkel (CDU) | Frank-Walter Steinmeier (SPD) | Franz Müntefering (SPD, bis 21. November 2007) | Olaf Scholz (SPD, ab 21. November 2007) | Wolfgang Schäuble (CDU) | Brigitte Zypries (SPD) | Peer Steinbrück (SPD) | Michael Glos (CSU, bis 10. Februar 2009) | Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, ab 10. Februar 2009) | Horst Seehofer (CSU, bis 27. Oktober 2008) | Ilse Aigner (CSU, ab 31. Oktober 2008) | Franz Josef Jung (CDU) | Ursula von der Leyen (CDU) | Ulla Schmidt (SPD) | Wolfgang Tiefensee (SPD) | Sigmar Gabriel (SPD) | Annette Schavan (CDU) | Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) | Thomas de Maizière (CDU)
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Angela Merkel (CDU) | Philipp Rösler (FDP) | Guido Westerwelle (FDP) | Thomas de Maizière (CDU) | Hans-Peter Friedrich (CSU, seit 3. März 2011) | Wolfgang Schäuble (CDU) | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) | Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, bis 3. März 2011) | Rainer Brüderle (FDP, bis 12. Mai 2011) | Ilse Aigner (CSU, bis 30. September 2013) | Franz Josef Jung (CDU, bis 30. November 2009) | Ursula von der Leyen (CDU) | Kristina Schröder (CDU, seit 30. November 2009) | Daniel Bahr (FDP, seit 12. Mai 2011) | Peter Ramsauer (CSU) | Norbert Röttgen (CDU, bis 22. Mai 2012) | Peter Altmaier (CDU, seit 22. Mai 2012) | Annette Schavan (CDU, bis 14. Februar 2013) | Johanna Wanka (CDU, seit 14. Februar 2013) | Dirk Niebel (FDP) | Ronald Pofalla (CDU)
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Franz Josef Strauß | Josef Brunner | Heinz Lechmann | Friedrich Zimmermann | Anton Jaumann | Max Streibl | Gerold Tandler | Edmund Stoiber | Otto Wiesheu | Gerold Tandler | Erwin Huber | Bernd Protzner | Thomas Goppel | Markus Söder | Christine Haderthauer | Karl-Theodor zu Guttenberg | Alexander Dobrindt | Andreas Scheuer | Markus Blume | Stephan Mayer | Martin Huber Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Guttenberg, Karl-Theodor zu |
| ALTERNATIVNAMEN | Guttenberg, Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lobbyist, Unternehmensberater, Fernsehmoderator und Autor sowie ehemaliger Politiker (CSU), MdB |
| GEBURTSDATUM | 5. Dezember 1971 |
| GEBURTSORT | München |
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- Karl-Theodor zu Guttenberg
- Verteidigungsminister (Bundesrepublik Deutschland)
- Wirtschaftsminister (Bundesrepublik Deutschland)
- Technologieminister (Deutschland)
- Bundestagsabgeordneter (Bayern)
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- Familienmitglied des Adelsgeschlechts Guttenberg
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