Kita-Iwojima
| Kita-Iwojima
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Pazifischer Ozean | |||||
| Inselgruppe | Kazan-rettō | |||||
| Geographische Lage | 25° 26′ 2″ N, 141° 17′ 0″ O
{{#coordinates:25,433888888889|141,28333333333|primary
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dim=2357 | globe= | name=Kita-Iwojima | region=JP-13 | type=isle
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| Länge | 2,1 km | |||||
| Breite | 1,9 km | |||||
| Fläche | 5,56 km² | |||||
| Höchste Erhebung | Sakaki-ga-mine 792 m | |||||
| Einwohner | unbewohnt | |||||
Kita-Iwojima (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kita-Iōtō, wörtlich: „Nord-Schwefelinsel“) ist eine Vulkaninsel in der Kazan-rettō (Vulkaninseln) der Ogasawara-Inseln südlich der japanischen Hauptinseln. Wie die gesamte Inselgruppe zählt sie administrativ zur Präfektur Tokio.
Die unbewohnte Insel ist der stark erodierte Gipfel eines Schichtvulkans, der 792 m (nach anderen Angaben 804 m) aus dem Meer herausragt. Sie umfasst eine Fläche von 5,56 km²<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). (PDF; 144 kB) Kokudo Chiriin, 1. Oktober 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2015; abgerufen am 28. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und liegt 70 km nördlich von Iwojima, der Hauptinsel des Archipels.
Die Insel war früher bewohnt. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 betrug die Bevölkerung von Kita-Iwojima 103. Diese Zivilbevölkerung wurde während des Zweiten Weltkriegs ausgesiedelt.<ref>NealM. Bowers: The Mariana, Volcano and Bonin Islands, in Otis W. Freeman: Geography of the Pacific, 1951, p. 229</ref> An der Ostküste lag der Ort Ishinomura ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und an der Westküste Nishimura ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>Karte der Insel vom Nationalen Landesvermessungsamt. In: Kokudo Chiriin. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Die bis dahin gemeindefreie Insel wurde 1940 Teil der neu gegründeten Gemeinde Iōtō-mura und wurde mit dieser schließlich 1968 nach Ogasawara-mura eingemeindet, als die Inseln von den Vereinigten Staaten an Japan zurückgegeben wurden.
Am 16. Juni 2007 erfolgte die Umbenennung von Kita-Iōjima nach Kita-Iōtō, bei der die Kun-Lesung von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auf die frühere On-Lesung zurückgeändert wurde. Ein nicht mehr gebräuchlicher, von Europäern geprägter Name ist San Alessandro-Insel; er scheint aber beispielsweise noch im Namen einer 1984 neu beschriebenen, auf der Insel endemischen Pflanze auf.<ref name="kato_et_al_2024">Hidetoshi Kato, Yoshiteru Komaki und Masumi Yamanaka: 1111. Melastoma candidum D.Don var. alessandrense S.Kobayashi, Melastomataceae. In: Curtis's Botanical Magazine. Band 41, Nr. 3, 2024, S. 341–350, doi:10.1111/curt.12586.</ref>
Bei der totalen Sonnenfinsternis vom 22. Juli 2009 war die Insel das Stück Land mit der längsten Totalitätsdauer (6 Minuten und 34 Sekunden).<ref>NASA: Total Solar Eclipse of 2009 July 22 – Local Circumstances for Japan and Pacific (PDF; 1,4 MB)</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Kita-Iwojima im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)
- Kita-Iwojima in der Japanese Volcanoes Quaternary database (englisch und japanisch)