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Mikrozephalie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Kleinköpfigkeit)
Klassifikation nach ICD-10
Q02 Mikrozephalie
- Hydromikrozephalie
- Mikrenzephalie
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

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Kopf-Tomogramme. Links: Normal. Rechts: Mikrozephalie
Datei:NIH microcephaly.jpg
Person mit einer Mikrozephalie

Unter einer Mikrozephalie (auch Mikrocephalie geschrieben; von griechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mikrós „klein“ sowie {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) kephalē „Kopf“) versteht man eine Entwicklungsstörung beim Menschen, bei der der Kopf eine vergleichsweise geringe Größe aufweist; der Kopfumfang ist hierbei drei Standardabweichungen geringer als der Mittelwert für einen Menschen gleichen Alters und Geschlechts.<ref>Carol M. Rumack, S. R. Wilson, J. W. Charboneau, D. Levine: Diagnostic Ultrasound. 4. Ausgabe, Elsevier/Mosby, Philadelphia PA 2011, ISBN 978-0-323-05397-6, S. 1224.</ref> Mikrozephalie geht für den Betroffenen mit einer geistigen Behinderung einher, deren Intensität vom Ausmaß und von den Begleitfehlentwicklungen abhängt. Die Häufigkeit beträgt 1,6 auf 1.000 Geburten.<ref>Jörg Baltzer, Klaus Friese, Michael Graf, Friedrich Wolff (Hrsg.): Praxis der Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-13-144261-1, S. 314–315.</ref>

Gründe hierfür können eine Fehlentwicklung des Gehirns (Dyszephalie, Mikroenzephalie) oder ein vorzeitiger Verschluss der Schädelnähte (Kraniostenose) mit daraus folgender Dyskranie bzw. Mikrokranie sein.

Eine Unterscheidung von Mikrozephalie und Kraniostenose nahm erst Rudolf Virchow 1858 vor und schuf damit die Voraussetzung zu einer Therapie wie sie erstmals 1890 ausgeführt<ref>M. Lannelongue: De la craniectomie dans la microcéphalie. In: Compt. rend. Acad. d. Sc. Band 110, 1890, S. 1382 ff.</ref> wurde.<ref>Wolfgang Seeger, Carl Ludwig Geletneky: Chirurgie des Nervensystems. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 229–262, hier: S. 247.</ref>

Ursachen

Ausgelöst werden können eine Mikrozephalie bzw. die zu dieser Besonderheit führenden Entwicklungen z. B. durch:

Strahleninduzierte Mikrozephalie

Die strahleninduzierte Mikrozephalie (lat. inducere „einleiten“) bezeichnet eine in mehreren epidemiologischen Untersuchungen beobachtete Besonderheit bei Kindern, die im Verlauf der Schwangerschaft einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt waren, z. B. aufgrund einer therapeutischen Bestrahlung wegen einer Krebs-Behandlung der Mutter oder bei Strahlenbelastungen, wie sie bei Atombombenopfern o. ä. nachzuweisen sind. Das Auftreten einer Mikrozephalie ist hier abhängig von der Strahlendosis. Die zur Auslösung dieser embryotoxischen Schädigung notwendigen Strahlendosen liegen über 0,1 Gy (10 rd), nach einer Dosis von 0,5 Gy (50 rd) muss mit einer hohen Inzidenz gerechnet werden. Die empfindliche Periode liegt in der 8. bis 15. Schwangerschaftswoche, in der sich die Nervenzellen ausbilden.

Siehe auch

Zur Diskussion um die mögliche oder vermeintliche Mikrozephalie bei Homo floresiensis siehe Homo floresiensis#Kontroverse.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Mikrozephalie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Mikrozephalie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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