Kochbirne
Als Kochbirnen werden verschiedene, meist alte Birnensorten bezeichnet, deren Früchte erst durch Kochen oder Backen für den Verzehr geeignet werden. Bei einem Teil der Kochbirnen handelt es sich um die Vorläufer der heutigen Tafelbirnen.
Hintergrund
Bei den traditionellen (alten) Sorten handelt es sich um kleine, grüne, erst spät gelb werdende und dann noch sehr feste Birnen, die weder die Süße noch die Saftigkeit der Tafelbirnen haben. Der Geschmack ist würzig bis leicht süß.
Zubereitung
Kochbirnen werden sowohl in traditionellen Gerichten der norddeutschen Küche, beispielsweise der Schleswig-Holsteiner Küche, als aber auch in der traditionellen Küche der schwäbischen Alb, verwendet, insbesondere für Birnen, Bohnen und Speck sowie gelegentlich für Steckrübeneintopf. Des Weiteren werden sie zu Wild, Rindfleisch oder zu Desserts gereicht. Viele Kochbirnensorten sind schon sehr alt und wurden in der europäischen Küche für viele Speisen verwendet für die nach ihrer Entdeckung die Kartoffel verwendet wurde. Durch ihr Aroma sind die Kochbirnen eine geeignete Beilage bei unzähligen Gerichten.
Die Kochbirne kann auch zum Backen verwendet werden. Einige Sorten, wie z. B. Großer Französische Katzenkopf, Trockener Martin oder St. Remy, sind sehr lange lagerbar. Die Lagerung bis dahin erfolgt an einem kühlen Ort.
Sorten
Bekannte Kochbirnen-Sorten (Beispiele):
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| Griese Bern | ||||
| Großer Französischer Katzenkopf | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: {{#ifeq:|# | [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:|{{{1}}}|Frankreich}}|{{#if:|{{{2}}}|Frankreich}}}}]]}}{{#ifeq: 0 | 0 |
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| Heulampe oder Muotathaler Birne | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: {{#ifeq:|# | [[{{{Ziel}}}]]|Schweiz}}}} | ||
| Klosterbirne | ||||
| Knollbirne | ||||
| Lange grüne Winterbirne | ||||
| Lübecker Sommerbergamotte | ||||
| Pastorenbirne | ||||
| Paulsbirne | ||||
| Rote Kochbirne | [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:|{{{1}}}|Österreich}}|{{#if:|{{{2}}}|Österreich}}}}]]}} | |||
| Schweizer Bratbirne | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: {{#ifeq:|# | [[{{{Ziel}}}]]|Schweiz}}}} | ||
| St. Rémy | Datei:Flag of Belgium (civil).svg{{#ifeq:|# | [[{{{Ziel}}}]]|Belgien}}}} | ||
| Tollbirne | ||||
| Trockener Martin | ||||
| Wein-Bergamott-Birne | ||||
| Zoete Brederode | {{#ifeq:{{#ifeq:|# | [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:|{{{1}}}|Niederlande}}|{{#if:|{{{2}}}|Niederlande}}}}]]}}{{#ifeq: 0 | 0 |
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Fast alle guten Winterbirnensorten, die normalerweise Tafelbirnen sind, können auf ungünstigen Standorten (kalte Böden oder im Bergland) in ihrer Fruchtqualität nachlassen. In diesem Fall spricht man davon, dass die Sorte nur noch eine Kochbirne ist. Beispiele hierfür sind Gräfin von Paris oder Pastorenbirne.
Kochbirnen können auch zu Hutzeln getrocknet werden.
Weblinks
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- Sehr detaillierter Eintrag zu „Kochbirnen“ (Verweis auf „Birnbaum“) in Meyers Konversationslexikon, Leipzig 1907.
- Eintrag zum Dörren von Kochbirnen (in Meyers Konversationslexikon, Leipzig 1907).