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Jojachin

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Jojachin aus „Promptuarii Iconum Insigniorum“

Jojachin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), * um 616 v. Chr.; † nach 560 v. Chr.) war König von Juda als Nachfolger seines Vaters Jojakim.

Etymologie

Der hebräische Name {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ist ein theophorer Satzname, der sich aus den Elementen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), der Kurzform des Gottesnamens JHWH, und dem Verb {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) im Hif'il „aufstellen, bestimmen, bestätigen, festigen“ zusammensetzt.<ref>Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 448.</ref><ref>Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 533.</ref> Der Name wird daher mit „der Herr bestätigt“, „der Herr festigt“ oder auch „der Herr verleiht Beständigkeit“ übersetzt.<ref name=":0">Hermann-Josef Stipp: Jojachin. In: Bibelwissenschaft. Deutsche Bibelgesellschaft, April 2011, abgerufen am 14. Mai 2022.</ref>

Als Namensvarianten erscheinen: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (in den Königsbüchern) und seine Kurzform {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Vorlage:Bibel/Link), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Vorlage:Bibel/Link) und seine Kurzformen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Vorlage:Bibel/Link) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link), die die Reihenfolge von Prädikat und Subjekt vertauschen.

Die Septuaginta gibt den Namen mit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), die Vulgata mit Ioiachin, Ioachin oder Ioachim wieder. Keilschriftlich taucht der Name als Ja’ukīnu, Ja-ki-in-ilu und babylonisch Ya'ukin šar matYaudaya auf.

Leben

Im Jahr 605 v. Chr. unterwarf der babylonische König Nebukadnezar II. Juda und machte es zu einem tributpflichtigen Vasallenstaat. Jojachins Vater Jojakim starb vermutlich während der auf einen Aufstand folgenden ersten Belagerung Jerusalems in 598/7 v. Chr. Jojachin wurde nun mit 18 Jahren neuer König. Seine Herrschaft währte nur drei Monate und zehn Tage.<ref>A. K. Grayson: Assyrian and Babylonian Chronicles. Augustin, Locust Valley NY 1975, ISSN 0082-3759, S. 102.</ref><ref>2. Buch der Könige 24,11–12.</ref><ref>2. Buch der Chronik 36,9.</ref> Er ergab sich Nebukadnezar und verhinderte so die Zerstörung Jerusalems, wurde jedoch mit der Oberschicht für etwa 37 Jahre nach Babylon verschleppt (siehe Babylonisches Exil).<ref name=":0" />

Die Grundzüge der biblischen Berichte werden durch die Babylonische Chronik bestätigt. Darüber hinaus berichten keilschriftliche Rationenzuteilungslisten, die ins Jahr 592 v. Chr. datiert werden, dass Jojachin im Alter von 23 Jahren mit fünf Söhnen und weiteren Judäern als Geiseln am Hof Nebukadnezars lebte.<ref name=":0" />

Durch Nebukadnezars Nachfolger Ewil-Merodach (Amēl-Marduk) wurde er – bei anhaltender Verbannung – aus dem Kerker bzw. Hausarrest entlassen und erhielt einige Privilegien gegenüber den anderen gefangenen Königen. Dies sollte wohl die Kooperation der Exilanten gegenüber den Babyloniern belohnen.<ref name=":0" /> Er gilt als Begründer des Exilarchats.

Babylonische Verwaltungsurkunden

Während der Ausgrabungen um 1900 fand Robert Koldewey in der Südburg Babylons Verwaltungsurkunden, die Lebensmittelrationen für Jojachin und fünf seiner sieben Söhne beschreiben.<ref>Georg Stadtmüller: Saeculum: Jahrbuch für Universalgeschichte, Band 19. K. Alber, 1968, S. 146.</ref> 1933 gelang es erstmals, die Keilschrift auf solch einer Tafel zu entziffern. Es wurde genau dokumentiert, was Jojachin damals verspeiste. Insgesamt sind vier unterschiedliche Quittungen erhalten, in denen König Jojachin erwähnt ist. Eine solche Keilschrifttafel ist im Vorderasiatischen Museum zu Berlin öffentlich ausgestellt.

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

<references />

VorgängerAmtNachfolger
JojakimKönig von Juda
598–597 v. Chr.
Zedekia

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