Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Ławica (Kłodzko) – Wikipedia Zum Inhalt springen

Ławica (Kłodzko)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Labitsch)
Ławica
Labitsch
Vorlage:Platzhalterbild
Hilfe zu Wappen
Ławica Labitsch (Polen)
Ławica
Labitsch (Polen)
Ławica
Labitsch
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Kłodzko
Gmina: Kłodzko
Fläche: 482,00 km²
Geographische Lage: 50° 29′ N, 16° 40′ OKoordinaten: 50° 29′ 4″ N, 16° 39′ 43″ O
 {{#coordinates:50,484444444444|16,661944444444|primary
dim=10000 globe= name= region=PL-02 type=city
  }}

Höhe: 280 m n.p.m.
Einwohner: 336
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DKL
Wirtschaft und Verkehr
Eisenbahn: Kamieniec Ząbkowicki–Kłodzko
Nächster int. Flughafen: Breslau

Ławica (deutsch Labitsch); 1937–1945: Neißenfels; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value),<ref>Marek Šebela, Jiři Fišer: České Názvy hraničních Vrchů, Sídel a vodních toků v Kladsku. In: Kladský sborník 5, 2003, S. 375</ref> ist ein Ort in der Landgemeinde Kłodzko im Powiat Kłodzki der Wojewodschaft Niederschlesien in Polen. Es liegt fünf Kilometer nördlich von Kłodzko (Glatz).

Geographie

Datei:2014 Młynów i Ławica.JPG
Umgebung von Ławica
Datei:2024 Pałac w Ławicy (01).jpg
Schloss Labitsch

Ławica liegt im Tal der unteren Glatzer Neiße. Nachbarorte sind Młynów (Mühldorf) im Norden, Podtynie (Poditau) im Nordosten, Boguszyn (Friedrichswartha) im Osten, Goszyce (Hassitz) und Ustronie (Halbendorf) im Süden, Gołogłowy (Hollenau) im Südwesten und Ścinawica (Steinwitz) im Westen.

Geschichte

Labitsch wurde erstmals 1337 als „Lawicz“ erwähnt. Weitere Schreibweisen waren „Lowicz“ (1355), „Lawcez“ (1397) und 1494 „Labetz“. Es gehörte von Anfang an zum Glatzer Land, mit dem es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit teilte.

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 und endgültig mit dem Hubertusburger Frieden 1763 kam Labitsch zusammen mit der Grafschaft Glatz an Preußen. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es ab 1815 zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Glatz eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Als selbständige Landgemeinde gehörte es zum Amtsbezirk Labitsch bzw. Hassitz<ref>Amtsbezirk Labitsch</ref>. Am 21. September 1874 erhielt Labitsch Eisenbahnanschluss an der Strecke Breslau–Mittelwalde. 1937 erfolgte die Umbenennung von Labitsch in Neißenfels. 1939 wurden 378 Einwohner gezählt.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Labitsch/Neißenfels 1945 wie fast ganz Schlesien an Polen und wurde in Ławica umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war. 1975–1998 gehörte Ławica zur Woiwodschaft Wałbrzych (Waldenburg).

Sehenswürdigkeiten

  • Das Schloss Labitsch mit Vorwerk und Schlosspark wurde im 17. Jahrhundert errichtet. 1886 wurde es durch den Gutsbesitzer Rudolph Schöller im Stil des Historismus umgebaut.
  • Statue des böhmischen Landesheiligen Johann von Nepomuk.

Literatur

  • Peter Güttler u. a.: Das Glatzer Land. Verlag Aktion West-Ost e. V., Düsseldorf 1995, ISBN 3-928508-03-2, S. 77.

Weblinks

Commons: Ławica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Bierkowice (Birgwitz) | Boguszyn (Friedrichswartha) | Droszków (Droschkau) | Gorzuchów (Möhlten) | Gołogłowy (Hollenau) | Jaszkowa Dolna (Niederhannsdorf) | Jaszkowa Górna (Oberhannsdorf) | Jaszkówka (Neuhannsdorf) | Kamieniec (Kamnitz) | Korytów (Koritau) | Krosnowice (Rengersdorf) | Ławica (Labitsch) | Łączna (Wiesau) | Marcinów (Märzdorf) | Mikowice (Mügwitz) | Morzyszów (Morischau) | Młynów (Mühldorf) | Ołdrzychowice Kłodzkie (Ullersdorf) | Podtynie (Poditau) | Podzamek (Neudeck) | Piszkowice (Pischkowitz) | Rogówek (Werdeck) | Romanowo (Raumnitz) | Roszyce (Roschwitz) | Ruszowice (Rauschwitz) | Starków (Altbatzdorf) | Stary Wielisław (Altwilmsdorf) | Szalejów Dolny (Niederschwedeldorf) | Szalejów Górny (Oberschwedeldorf) | Ścinawica (Steinwitz) | Święcko (Schwenz) | Wilcza (Wiltsch) | Wojbórz (Gabersdorf) | Wojciechowice (Königshain) | Żelazno (Eisersdorf)


Die Stadt Kłodzko (Glatz) gehört der Landgemeinde Kłodzko nicht an.

Vorlage:Klappleiste/Ende