Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Landkreis Krumbach (Schwaben) – Wikipedia Zum Inhalt springen

Landkreis Krumbach (Schwaben)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Landkreis Krumbach)
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Landkreis Krumbach.svg
Basisdaten (Stand 1972)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(36900) 48° 15′ N, 10° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(36900) 48° 15′ N, 10° 22′ O
 {{#coordinates:48,243055555556|10,363333333333|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=adm2nd
  }}
Bestandszeitraum: 1862–1972
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Verwaltungssitz: Krumbach (Schwaben)
Fläche: 327,81 km²
Einwohner: 36.900 (31. Dez. 1971)
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: KRU
Kreisschlüssel: 09 7 40
Kreisgliederung: 49 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
8908 Krumbach (Schwaben)
Landrat: Karl Graf
Lage des Landkreises Krumbach (Schwaben) in Bayern
<imagemap>

Bild:Krumbach (Schwaben) in Bavaria 1970-05-27.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte

default Kreisreformen in Bayern desc bottom-right </imagemap>

Der Landkreis Krumbach (Schwaben) war ein Landkreis im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Krumbach (Schwaben) war die Kreisstadt. Die einwohnerstärksten Gemeinden des Landkreises, der vor dem Beginn der Gebietsreform in Bayern am Anfang der 1970er Jahre aus 49 Gemeinden bestand, waren Krumbach, Thannhausen, Ziemetshausen und Ursberg.

Geographie

Lage

Der Landkreis Krumbach lag im Südwesten von Bayern, ungefähr in der Mitte des Regierungsbezirks Schwaben.

Der größte Teil des Gebiets des ehemaligen Landkreises liegt auf den Untere Iller-Lech-Schotterplatten. Nur die Bereiche östlich des Mindeltals liegen auf der Staudenplatte. Der ehemalige Landkreis wird von Süden nach Norden von folgenden Flüssen durchflossen: Günz, Kammel, Mindel, Zusam sowie einigen Bächen, die in diese Flüsse münden.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Der höchste Punkt des ehemaligen Landkreises liegt bei Weiler mit ungefähr 605 m ü. NN, der tiefste im Kammeltal bei Ried beziehungsweise Behlingen mit 470 m ü. NN.

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzte 1972 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Günzburg, Augsburg, Schwabmünchen, Mindelheim, Illertissen und Neu-Ulm.

Geschichte

Landgericht

1804 wurde das Landgericht Ursberg gegründet. 1837 wurde der Sitz des Landgerichts nach Krumbach verlegt und in Landgericht Krumbach umbenannt.

Bezirksamt

Das Bezirksamt Krumbach folgte im Jahr 1862 dem flächengleichen Landgericht älterer Ordnung Krumbach (Schwaben).<ref></ref>

Am 1. Januar 1880 wurde das Bezirksamt durch einige Gemeinden der Bezirksämter Illertissen und Mindelheim vergrößert und gab gleichzeitig Gemeinden an das Bezirksamt Augsburg ab.

Am 1. Januar 1939 wurde im Deutschen Reich die einheitliche Bezeichnung Landkreis eingeführt.<ref></ref> So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Krumbach (Schwaben).

Landkreis

Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Krumbach (Schwaben) im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst:

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1864 12.912 <ref>Eugen Hartmann: Statistik des Königreiches Bayern. Hrsg.: Königlich bayerisches statistisches Bureau. München 1866, Einwohnerzahlen der Bezirksämter 1864 (Digitalisat).</ref>
1885 22.768 <ref>Königlich bayerisches statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. München 1888, Einwohnerzahlen der Bezirksämter 1885 (Digitalisat).</ref>
1900 23.358 <ref name="gvz">Regierungsbezirk Schwaben im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Oktober 2022; abgerufen am 12. Februar 2026.</ref>
1910 25.203 <ref name="gvz" />
1925 25.320 <ref>Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925</ref>
1939 24.450 <ref>Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1940</ref>
1950 38.437 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1952</ref>
1960 34.000 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1961</ref>
1971 36.900 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1973</ref>

Politik

Liste der Bezirksamtmänner (bis 1939) und Landräte<ref>Georg Kreuzer: Kurzbiographien der Günzburger und Krumbacher Bezirksamtmänner und Landräte, Günzburg 1999</ref>

Name Amtszeit
Maximilian von Castell 15. Juni 1862 – 28. Februar 1865
Hermann Bechter 1. März 1865 – 8. Juli 1868
Johann Paul Krieger 16. August 1868 – 16. Juni 1875
Maximilian Joseph Anton von Predl 16. Juni 1875 – 30. September 1896
Otto Julius Waldemar Braun 1. Oktober 1896 – 30. Juni 1907
Ernst Riedl 1. Juli 1907 – 30. September 1932
Christian Wallenreiter (komm.) 1. Oktober 1932 – 31. Dezember 1932
Ludwig Nachreiner 1. Januar 1933 – 28. April 1945
Anton Dinkel 28. April 1945 – 17. Juli 1945
Anton Wassermann 20. Juli 1945 – 31. Mai 1946
Fridolin Rothermel 1. Juli 1946 – 6. Oktober 1955
Anton Aimiller (komm.) 6. Oktober 1955 – 31. Dezember 1955
Karl Graf 1. Januar 1956 – 30. Juni 1972

Gemeinden

Bis zur bayerischen Gebietsreform umfasste der Landkreis 49 Gemeinden.<ref name="verwaltungsgeschichte.de">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> Im Jahr 1900 zählte das Bezirksamt Krumbach noch drei Gemeinden mehr. 1902 wurde Hürben nach Krumbach eingemeindet. 1905 schlossen sich die Gemeinden Bayersried und Ursberg zur Gemeinde Bayersried-Ursberg zusammen.<ref name="gemeindeverzeichnis.de">Das Bezirksamt Krumbach im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Mai 2023; abgerufen am 14. Februar 2026.</ref> 1926 wurde die Gemeinde Höselhurst der Gemeinde Wattenweiler eingemeindet.<ref name="neuburg-ka.de">Internetseite der Marktgemeinde Neuburg an der Kammel</ref>

Bei den Gemeinden, die aufgelöst wurden, ist in Klammern vermerkt, zu welcher Gemeinde der Ort heute gehört. Die Gemeinden, die heute noch bestehen, sind fett geschrieben.

Datei:Gemeindekarte KRU 1961.png
Landkreis Krumbach (Schwaben), Gemeindegrenzenkarte von 1961
Datei:2 Landkreis Krumbach mit Gemeindenamen.png
Der ehemalige Landkreis Krumbach (Schwaben) vor der Gebietsreform im Jahr 1972; eingezeichnet sind alle für Gemeinden namensgebende Orte; alle nicht fett beschrifteten Gemeinden wurden im Zuge der Gebietsreform aufgelöst;

Städte

Märkte

Weitere Gemeinden

Gemeindefreie Gebiete<ref name=gemeindeverzeichnis.de/>
Buch
Ebershauser-Nattenhauser Wald (besteht heute noch)
Großer Buchwald
Lettenberg
Winzer Wald (besteht heute noch)

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen KRU zugewiesen. Es wurde bis zum 3. August 1974 ausgegeben. Seit dem 13. Juli 2013 ist es aufgrund der Kennzeichenliberalisierung wieder im Landkreis Günzburg erhältlich.

Literatur

  • Heinrich Habel: Landkreis Krumbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Bd. 29, ISSN 0522-5264). Deutscher Kunstverlag, München 1969.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aichach | Alzenau i.UFr. | Amberg | Bad Aibling | Bad Neustadt a.d.Saale | Bad Tölz | Beilngries | Berchtesgaden | Bogen | Brückenau | Burglengenfeld | Dingolfing | Dinkelsbühl | Donauwörth | Ebermannstadt | Ebern | Eggenfelden | Erlangen | Eschenbach i.d.OPf. | Feuchtwangen | Friedberg | Füssen | Gemünden a.Main | Gerolzhofen | Grafenau | Griesbach i.Rottal | Gunzenhausen | Hammelburg | Haßfurt | Hersbruck | Hilpoltstein | Höchstadt a.d.Aisch | Hofheim i.UFr. | Illertissen | Ingolstadt | Karlstadt | Kaufbeuren | Kemnath | Kempten (Allgäu) | Königshofen i.Grabfeld | Kötzting | Krumbach (Schwaben) | Landau a.d.Isar | Lauf a.d.Pegnitz | Laufen | Lohr a.Main | Mainburg | Mallersdorf | Marktheidenfeld | Marktoberdorf | Mellrichstadt | Memmingen | Mindelheim | Münchberg | Nabburg | Naila | Neuburg a.d.Donau | Neunburg vorm Wald | Neustadt a.d.Aisch | Nördlingen | Nürnberg | Obernburg a.Main | Oberviechtach | Ochsenfurt | Parsberg | Pegnitz | Pfarrkirchen | Rehau | Riedenburg | Roding | Rothenburg ob der Tauber | Rottenburg a.d.Laaber | Scheinfeld | Schongau | Schrobenhausen | Schwabach | Schwabmünchen | Sonthofen | Stadtsteinach | Staffelstein | Straubing | Sulzbach-Rosenberg | Uffenheim | Viechtach | Vilsbiburg | Vilshofen | Vohenstrauß | Waldmünchen | Wasserburg a.Inn | Wegscheid | Weilheim i.OB | Weißenburg i.Bay. | Wertingen | Wolfratshausen | Wolfstein


1939–1945 angegliederte Landkreise: Bergreichenstein | Markt Eisenstein | Prachatitz 

Vorlage:Klappleiste/Ende