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Leonid Wassiljewitsch Chabarow

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Datei:Colonel Khabarov during an interview.jpg
Oberst Chabarow (2011)

Leonid Wassiljewitsch Chabarow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 8. Mai 1947 in Schadrinsk) ist ein ehemaliger sowjetischer und russischer Offizier. Er war Kriegsteilnehmer in Afghanistan und Hochschullehrer.

Chabarow hatte sich gegen die Regierung des russischen Präsidenten Jelzin eingesetzt und war ein wichtiger Kritiker des ehemaligen russischen Verteidigungsministers Juri Nikolajewitsch BalujewskiAnatoli Serdjukow sowie der russischen Militärreform. Er wird den russischen Nationalisten zugeordnet und war bis zum 2. Juli 2014 in Haft<ref>Освобожден полковник Хабаров, осужденный за попытку организации мятежа в Екатеринбурге. ITAR-TASS, 2. Juli 2014, abgerufen am 4. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, verschiedenste Unterstützer setzen sich für eine Freilassung ein.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kwachkows Verbündete.] Nakanune.ru, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Juli 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Militärische Karriere

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Chabarow als Fallschirmjäger-Oberleutnant (1975)

Chabarow wurde bereits in den 1970er Jahren in der Sowjetunion zu einer Berühmtheit, da er in einem bekannten Werbungsvideo der Sowjetarmee 1975 die Hauptrolle spielte.

Sein Luftangriffsbataillon überflog 1979 als erste Einheit der sowjetischen Armee die Grenze zur Demokratischen Republik Afghanistan und besetzte nach einem 450 km langen Marsch den strategisch wichtigen Salangpass verlustlos, wodurch Chabarow dessen erster sowjetischer Kommandant wurde.<ref name="Antonov"></ref>

Nach der Entlassung aus den Streitkräften leitete er von 1991 bis 2010 den Militärlehrstuhl der Staatlichen Technischen Universität des Uralgebiets. Im Jahr 2011 zog er sich zurück.

Er äußerte sich öffentlich kritisch über den ehemaligen Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow, den er unter anderem nicht als Staatsmann, sondern Staatsverbrecher charakterisierte. Serdjukow ist in seinem Amt umstritten, weil er der erste Nichtmilitär in der Position ist und aufgrund tiefgreifender Eingriffe in die Beschaffung und Organisation.<ref name="Alexandrov"></ref>

Untersuchungshaft

Datei:Free Colonel Khabarov – Moscow, May 26, 2012.jpg
„Freiheit für Oberst Chabarow!“ Protestkundgebung für die Freiheit von Leonid Chabarow (2012)

Am 19. September 2011 wurde Chabarow verhaftet und in Untersuchungshaft genommen.<ref>New arrest made in case against Russian ex-military intelligence colonel. BBC Monitoring International Reports 27. September 2011</ref> Er saß in Jekaterinburg im Gefängnis Nr. 1 ein, weil ihm ein „Versuch der Organisation eines bewaffneten Aufstands und Einbeziehung von anderen Personen in terroristische Aktivitäten“ vorgeworfen wird.<ref>Programme summary of Yekaterinburg’s Yermak TV „Den“ news 1230 gmt 25. Juni 2012. BBC Monitoring International Reports</ref>

In verschiedenen Städten der Russischen Föderation sowie vor den russischen diplomatischen Vertretungen und Konsulaten in den GUS-Ländern wurden Kundgebungen zur Unterstützung Chabarows und Proteste gegen seine Festnahme und das langdauernde Gerichtsverfahren organisiert.

Das SOWA-Zentrum ordnet Chabarow der rechtsnationalistischen Wiedergründung des Bund des russischen Volkes (NOMP) und als dessen örtlicher Anführer in Woronesch ein.<ref>Natalia Yudina & Vera Alperovich: Winter 2011–2012: The Ultra-right — Protest and Party Building. Website von SOVA. 7. Mai 2012</ref> Sova berichtet von Waffenfunden bei Chabarow, ein mitverhafteter NOMP-Anhänger, der frühere Kriminalpolizeioffizier Wladislaw „Termite“ Ladeischtschikow sei bereits zu einer verhältnismäßig milden Haftstrafe von 6 Jahren verurteilt worden.<ref>Natalia Yudina & Vera Alperovich: Spring 2012: Ultra-right on the Streets, Law Enforcement on the Web. Website von SOVA. 27. Juli 2012</ref>

Gegen die Verhaftung sprachen sich unter anderem Andrei Saweljew, Leonid Iwaschow, Alexei Dymowski, Maxim Kalaschnikow und Irek Murtasin aus, welche Chabarows politischem Lager keineswegs angehörten. Oberst Wladislaw Siomkowski machte in einem Interview mit der PublicPost geltend, die Anklage zitiere angebliche Putschpläne, bei denen Chabarow mit einem plötzlichen Stromausfall ganze Regionen hätte lahmlegen wollen. Das habe Ähnlichkeit mit Vorwürfen der Schauprozesse der 1930er Jahre. Damals wäre ein solcher Stromausfall auch schockierend gewesen. Im Gegensatz dazu falle im modernen Russland andauernd der Strom aus, die Vorwürfe seien konstruiert.<ref>Jekaterina Kuminowa: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ветерану войны в Афганистане полковнику Хабарову в третий раз продлили арест (Memento vom 26. Juni 2013 im Internet Archive). In: PublicPost. 9. April 2012</ref>

Auszeichnungen

Nach dem Fall der Sowjetunion erhielt er den russischen Orden für Militärische Verdienste und einige weitere Auszeichnungen, die teilweise auf die postkommunistischen Kräfte der russischen Verfassungskrise 1993 zurückgingen.

Weblinks

Commons: Leonid Wassiljewitsch Chabarow – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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