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Marietta Sergejewna Schaginjan

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Datei:The Soviet Union 1988 CPA 5929 stamp (Birth centenary of Marietta Shaginyan, Soviet writer, historian and activist of Armenian descent).jpg
Briefmarkenausgabe zum 100. Geburtstag von M. S. Schaginjan (UdSSR 1988)

Marietta Sergejewna Schaginjan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 21. Märzjul. / 2. April 1888greg. in Moskau; † 20. März 1982 ebenda) war eine sowjetische Schriftstellerin armenischer Abstammung. Sie studierte Philosophie, Musik und Naturwissenschaften, arbeitete aber auch als Textilweberin und Dozentin für Ästhetik.

Leben

Schaginjan arbeitete viele Jahre als Korrespondentin der Parteizeitung Prawda und veröffentlichte mehrere Gedichtbände und Novellen.<ref>Erinnerungen an das Jahrhundert der Wölfe. Die Andere Bibliothek, Berlin 2020, ISBN 978-3-8477-0426-3, S. 652.</ref>

Mess-Mend gilt als der erste sowjetische Kriminalroman. Er erschien im Original als zehnbändige Heftserie, deren Titelseiten vom Avantgardisten Alexander Michailowitsch Rodtschenko gestaltet wurden.

Der Asteroid (2144) Marietta wurde nach ihr benannt.

Auszeichnungen

Marietta Schaginjan erhielt folgende Auszeichnungen:<ref>Marietta Schaginjan auf der offiziellen Webseite Armenischen Nationalen Akademie der Wissenschaften. Abgerufen am 9. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werke in deutscher Übersetzung

  • Abenteuer einer Dame. Roman. Malik-Verlag, Berlin 1924.
  • Mess-Mend oder Die Yankees in Leningrad. Neuer Deutscher Verlag, Berlin 1925.
    • Neuausgabe: Anabas-Verlag, Gießen 1987, ISBN 3-87038-124-8.
  • Das Wasserkraftwerk. Ring-Verlag, Zürich 1934<ref>Einbandillustration auf plakatkontor.de.</ref>; Karl Dietz Verlag, Berlin 1952.
  • Leben und Leute in Armenien. Quer durchs Sowjetland. SWA-Verlag, Berlin 1947.
  • Auf des Fünfjahrplans Bahnen. Karl Dietz Verlag, Berlin 1952.
  • Eine Reise durch Sowjetarmenien. Deutsch von Felix Loesch. Die Verse übersetzte Alexander Böltz. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1953.
  • Über die Freiheit des Schaffens in der sowjetischen Kunst. Sowjetischer Informationsdienst, Wien 1953.
  • Goethe. Mit einem Vorwort von Walther Victor. Aus dem Russischen von Traute Stein. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1952; Brücken-Verlag, Essen 1952.
  • Schicksal in eigener Hand. Ein Arztroman. Aus dem Russischen von Mimi Barillot. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1958.
  • Die Familie Uljanow. Aus dem Russischen übersetzt von Hans Herrfurth und Thomas Reschke. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1959.
  • Weihnachten in Sorrent. Impressionen und Gedanken. (Reihe „Spektrum“ Bd. 63) Aus dem Russischen von Arno Specht. Verlag Volk und Welt, Berlin 1974.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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