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Burg Matsue

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Matsue-jō
Datei:080720 Matsue Castle Matsue Shimane pref Japan01s.jpg
Der Burgturm von Matsue

Der Burgturm von Matsue

Alternativname(n) Chidori-jō
Staat Japan
Ort Matsue
Entstehungszeit 1607–1611
Erhaltungszustand Burgturm erhalten
Bauweise Stein, Holz
Geographische Lage 35° 29′ N, 133° 3′ OKoordinaten: 35° 28′ 30″ N, 133° 3′ 3″ O
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Die Burg Matsue (japanisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Matsue-jō) ist eine japanische Burg in Matsue in der Präfektur Shimane. Sie wird auch „Regenpfeifer-Burg“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Chidorijō) genannt. Zuletzt residierte dort ein Zweig der Matsudaira als Daimyō.

Burgherren in der Edo-Zeit

  • Ab 1600 die Horio mit einem Einkommen von 240.000 Koku
  • ab 1634 ein Zweig der Kyōgoku mit 264.000 Koku,
  • ab 1638 ein Zweig der Matsudaira mit 186.000 Koku.

Geschichte

Horio Yoshiharu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1544–1611), der sich erfolgreich an der Schlacht von Sekigahara beteiligt hatte, wurde von Tokugawa Ieyasu zum Taishu<ref group="A">Taishu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) war ein Titel, der 826 für die Gouverneure der drei Provinzen Hitachi, Kazua und Kōzuke geschaffen worden war. Unter Ieyasu hatte der Titel nur formale Bedeutung.</ref> ernannt und mit einem Einkommen von 240.000 Koku belohnt. Im Jahr 1607 entschloss er sich, wegen der besseren Verwaltungsmöglichkeiten seines Lehens die tief in den Bergen gelegenen Burg Gassantomida ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), -jō) zu verlassen und eine neue Burg auf dem am Shinji-See ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), -ko) gelegenen Berg Kameda ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), -jō) zu errichten, welche 1611 fertiggestellt wurde. Als Burgherren folgte kurz Kyōgoku Tadataka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1593–1637), dann übernahm ein Matsudaira-Zweig die Burg bis zur Meiji-Restauration.

Die Anlage

Datei:Burg Matsue Plan.jpg
Plan der Burg 1: Hommaru
2: Ni-no-maru 2s: Unteres Ni-no-maru 3: San-no-maru
H: Haupttor K: Kita Sōmon
T: Pferdetränke Rot: Burgturm Orange: Wachtürme

Der Berg Kameda, auf dem die Burg gebaut wurde, war durch den Fluss Ōhashi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), -gawa) und durch den (damals angrenzenden) Shinji-See geschützt. Vom Osten bis zum Norden schützten Sumpfgebiete. Auf dem höchsten Punkt wurde der zentrale Burgbereich, das Hommaru ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) angelegt. Der zweite Bereich, das Ni-no-maru, ist zweigeteilt eingerichtet: der obere Teil befindet sich südlich des Hommaru, der untere Teil westlich davon und deutlich tiefer. Das Sa-no-maru wurde im Süden unterhalb des oberen Ni-no-maru angelegt.

Das Hommaru wurde durch zahlreiche Wachtürme gut geschützt. Die Residenz befand sich im San-no-maru, in dem etwas abgetrennten Burgbereich. der mit den Ni-no-maru durch eine überdachte Brücke verbunden war, die dementsprechend „Flur-Brücke“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Rōka-bashi) genannt wurde.

Der Burgturm ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), tenshukaku) der Burg Matsue ist einer der zwölf aus der Edo-Zeit erhaltene Burgtürme und der einzige, der sich in der an der Japan-See gelegenen Provinzgruppe San’in ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), San’indō) befindet. Nach außen scheint er vier Stockwerke aufzuweisen, innen sind es fünf. Der Burgturm besteht aus einem zweistöckigen Wachturm, auf den ein dreistöckiger aufgesetzt ist. Er ist ausdrücklich für wirkliche Verteidigung eingerichtet: so besitzt er 94 Klappenschächte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), futatsuki zama) zum Abwurf von Steinen. Man betritt den Burgturm im Süden durch einen Vorbau.

Nach der Meiji-Restauration wurden bis auf den Burgturm alle Gebäude abgetragen, das Burggelände wurde städtischer Park. Im Jahr 2001 wurde auf Grund von alten Fotos und Plänen auf der Südostseite des Ni-no-maru der Süd-Wachturm ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Minami-yagura), der Mittel-Wachturm ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Naka-yagura) und der Trommel-Wachturm ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Taiko-yagura) wieder hergestellt. Auch das große Haupttor ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ōte-guchi) im Kastenstil ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), masugata-shiki) und das einfacher gebaute Tor Ichi-no-mon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sowie ein Brunnen wurden nach Unterlagen wieder hergestellt.

Im südwestlichen Burgbereich befindet sich ein weißes hölzernes zweistöckiges Gebäude im europäischen Stil, das 1903 anlässlich des Besuches des Kaisers Meiji unter dem Namen „Pavillon der aufbrechenden Wolken“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kōun-kaku) errichtet worden war. Das Gebäude wird heute als Heimatmuseum ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Matsue kyōdokan) genutzt.

Bilder

Anmerkungen

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Literatur

  • Kato, Masafumi: Matsue-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Saikoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604379-2.
  • Nishigaya, Yasuhiro (Hrsg.): Matsue-jo. In: Nihon meijo zukan, Rikogaku-sha, 1993. ISBN 4-8445-3017-8.
  • Morton S. Schmorleitz: Castles in Japan. Charles E. Tuttle, Tokyo 1974, ISBN 0-8048-1102-4
  • Hinago Motoo: Japanese Castles. Kodansha, Tokyo 1986, ISBN 0-87011-766-1

Weblinks

Commons: Burg Matsue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien