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Nadeș

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Nadesch)
Nadeș
Nadesch
Szásznádas
Datei:ROU MS Nades CoA.jpg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Mureș
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2864)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 46° 19′ N, 24° 43′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2864) 46° 19′ 17″ N, 24° 43′ 9″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m
Einwohner: 2.864 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Postleitzahl: 547430
Telefonvorwahl: (+40) 02 65
Kfz-Kennzeichen: MS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 19. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Nadeș, Măgheruș, Pipea, Țigmandru
Bürgermeister : Alexandru-Grigore Sînpetrean (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 343
loc. Nadeș, jud. Mureș, RO–547430
Website:

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Nadeș, (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., früher auch Sächsisch-Nadesch genannt, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine Gemeinde im Kreis Mureș in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Geographische Lage

Datei:Nades jud Mures.png
Lage der Gemeinde Nadeș im Kreis Mureș
Datei:Ansamblul bisericii fortificate-vedere aeriana 2.JPG
Blick auf die Kirchenburg

Nadeș liegt 19 Kilometer von der Kleinstadt Sighișoara (Schäßburg) und 36 Kilometer von der Kreishauptstadt Târgu Mureș (Neumarkt am Mieresch) entfernt. Im Westen wird der Ort von der Europastraße 60 durchquert. Die Gemeinde grenzt im Osten an Pipea (Wepeschdorf), Jacodu (Ungarisch-Sacken) und Boiu (Freudendorf), im Süden an Hetiur (Marienburg), im Westen an Măgheruș (Maniersch) und im Norden an Țigmandru (Zuckmantel). Der höchste Berg der Umgebung erreicht Vorlage:Höhe/Fmt m.

Geschichte und Bevölkerung

Der Ort wurde 1301 erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1848 gehörte Nadesch zu den untertänigen Gemeinden des Komitatsbodens. Die Siebenbürger Sachsen bildeten bis nach dem Zweiten Weltkrieg die größte Bevölkerungsgruppe.

Die Volkszählung von 1966 ergab folgende ethnische Zusammensetzung: 687 Deutsche (Siebenbürger Sachsen), 599 Rumänen, 269 Ungarn und drei Roma. Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur 1989 wanderten die Siebenbürger Sachsen überwiegend in die Bundesrepublik Deutschland aus. Die Volkszählung aus dem Jahr 2002 ergab 1228 Personen, davon 669 Rumänen, 275 Ungarn, 262 Roma und 23 Deutsche.

In der Gesamtgemeinde, die außer dem Ort Nadeș noch die Dörfer Măgheruș, Pipea und Țigmandru umfasst, lebten 2002 insgesamt 2406 Personen, davon waren 1416 Rumänen, 573 Ungarn, 374 Roma und 43 Deutsche.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 1,1 MB; ungarisch).</ref> 2011 stieg die Anzahl der Gemeindebevölkerung auf 2484 Personen, von denen 1361 waren Rumänen, 494 Magyaren, 457 Roma, 33 Rumäniendeutsche und drei bezeichneten sich als Ukrainer.<ref>Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de</ref>

Persönlichkeiten

Zu den in Nadesch geborenen Persönlichkeiten zählen der Botaniker und Heimatkundler Franz Friedrich Fronius und der Theologe Erich Roth.

In Nadesch lebten und wirkten der Mediziner und spätere Bischof Bartholomäus Bausner sowie der Heimatforscher und Dichter Georg Friedrich Marienburg.

Sehenswürdigkeiten

  • In Nadesch befindet sich eine Kirchenburg im 14. Jahrhundert errichtet, im 16. erneuert und steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 12,7 MB; rumänisch).</ref> Die aktuelle Saalkirche wurde in den Jahren 1851 bis 1853 erbaut. Die kleine Glocke des Kirchturms wurde im Jahr 1470 gegossen. Die Inschrift von dieser Glocke (helf got maria berot) gilt als die älteste deutsche Inschrift auf einer Glocke in Siebenbürgen.
  • Das evangelische Pfarrhaus von 1771 bis 1789 errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />

Weblinks

Commons: Nadeș – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />

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