Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Natalja Anatoljewna Petrusjowa – Wikipedia Zum Inhalt springen

Natalja Anatoljewna Petrusjowa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Natalja Petrusjowa)
Natalja Petrusjowa Vorlage:SportPicto
Natalja Petrusjowa bei der Sprintweltmeisterschaft 1982
Voller Name Natalja Anatoljewna Petrusjowa
Nation Sowjetunion[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Sowjetunion
Geburtstag 2. September 1955 (70 Jahre)
Geburtsort Pawlowski PossadSowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Sowjetunion
Größe 162 cm
Gewicht 61 kg
Sterbedatum 28. November 2025
Karriere
Verein Burewestnik Moskau
Trainer Juri Michailow,
Jelena Stepanenko,
Anatoli Petrusjow
Nationalkader seit 1978
Karriereende 1985
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 3 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 3 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 5 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1980 Lake Placid 1000 m
Bronze 1980 Lake Placid 500 m
Bronze 1984 Sarajevo 1000 m
Bronze 1984 Sarajevo 1500 m
 Mehrkampfweltmeisterschaften
Silber 1979 Den Haag Mehrkampf
Gold 1980 Hamar Mehrkampf
Gold 1981 Québec Mehrkampf
Bronze 1982 Inzell Mehrkampf
 Sprintweltmeisterschaften
Bronze 1981 Grenoble Sprint
Gold 1982 Alkmaar Sprint
Silber 1983 Helsinki Sprint
 Mehrkampfeuropameisterschaften
Gold 1981 Heerenveen Mehrkampf
Gold 1982 Heerenveen Mehrkampf
Bronze 1983 Heerenveen Mehrkampf
 

Natalja Anatoljewna Petrusjowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 2. September 1955 in Pawlowski Possad; † 28. November 2025<ref>Nachruf</ref>) war eine sowjetische Eisschnellläuferin. In den frühen 1980er-Jahren gehörte sie neben Karin Enke zu den weltweit stärksten Mehrkämpferinnen. Zwischen 1980 und 1982 gewann sie drei Weltmeister- und zwei Europameistertitel. Bei den Winterspielen 1980 wurde Petrusjowa 1000-Meter-Olympiasiegerin, insgesamt stand sie 1980 und 1984 viermal auf dem olympischen Podium.

Sportlicher Werdegang

Anfänge als Juniorin (bis 1976)

Petrusjowa wuchs in der nahe Moskau gelegenen Stadt Pawlowski Possad auf. Der örtliche Trainer Juri Michailow rekrutierte sie nach der erfolgreichen Teilnahme an einem Leichtathletikwettkampf im Herbst 1969 für die Eisschnelllauf-Sportabteilung. Früh gelangen ihr gute Resultate, im Winter 1971 wurde sie in ihrer Altersklasse Regionalmeisterin über 1000 Meter. Nach ihrem Schulabschluss 1972 wechselte sie zum staatlichen Institut für Leibeserziehung in Moskau. Dort trainierte sie zunächst bei Jelena Stepanenko, die zuvor unter anderem mit der Olympiasiegerin Klara Gussewa zusammengearbeitet hatte;<ref>I. Scharikowa: Роль кафедры коньков РГАФК в развитии конькобежного спорта в стране. In: Юбилейн. сб. науч. тр. молодых учен. и студентов РГАФК. Moskau 1998, S. 228–233.</ref> nach wenigen Jahren übernahm ihr späterer Ehemann Anatoli Petrusjow die Betreuung. Im Winter 1974/75 lief Petrusjowa für die sowjetische Junioren-Nationalmannschaft und bestritt bei der Junioren-WM 1975 ihre erste internationale Meisterschaft, die sie übertrainiert als 15. abschloss.<ref name="speedskating.ru"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Конькобежцы России и СССР. Наталья Петрусева (Memento vom 26. Dezember 2019 im Internet Archive) auf speedskating.ru. 7. Juli 2017.</ref> Ein Jahr später belegte sie in ihrem letzten Jahr als Juniorin in Madonna di Campiglio den vierten Rang in der WM-Mehrkampfwertung, über 500 und 3000 Meter gehörte sie jeweils zu den drei schnellsten Athletinnen.<ref>Competition: World Allround Championships Juniors 1976 auf speedskatingnews.info. Abgerufen am 23. Februar 2021.</ref> Im Februar und März 1976 stellte sie auf der Bahn von Medeo mehrere Juniorenweltrekorde auf.<ref name="schaatsstatistieken">Rekordübersicht auf schaatsstatistieken.nl, abgerufen am 23. Februar 2021. Die Datenbank von SpeedSkatingNews führt ebenfalls zehn Weltrekorde, deren Daten und Zeiten aber teilweise von denen auf Schaatsstatistieken abweichen.</ref>

Aufstieg ins Nationalteam und internationale Erfolge (1977 bis 1985)

Datei:Natalya Petrusyova.jpg
Petrusjowa bei der Europameisterschaft 1983

Schwangerschaftsbedingt setzte Petrusjowa den Winter 1976/77 aus, fing aber kurz nach der Geburt ihres Sohnes im Frühjahr 1977 wieder mit dem Training an und stieg 1978 in das von Boris Stenin geleitete sowjetische Nationalteam auf. Dort etablierte sie sich schnell als eine der führenden Athletinnen:<ref name="speedskating.ru" /> Im Januar 1979 wurde sie beim Sieg Tatjana Awerinas Dritte der sowjetischen Mehrkampf-Meisterschaften, einen Monat später gewann sie hinter der auf allen vier Teilstrecken siegreichen US-Amerikanerin Beth Heiden die Silbermedaille bei der Allround-Weltmeisterschaft. 1980 lief Petrusjowa bei der WM in Hamar Bestzeiten über 500, 1000 sowie 1500 Meter und sicherte sich damit den Titel im Mehrkampf, in dessen Gesamtwertung sie einen Punkt vor Heiden lag. Als Mitfavoritin reiste sie zu den olympischen Wettkämpfen in Lake Placid. Dort lief sie über 500 Meter zur Bronzemedaille, auf der 1000-Meter-Strecke schlug sie im direkten Duell die Silbermedaillengewinnerin Leah Poulos um eine Sekunde, stellte einen olympischen Rekord auf und wurde als einzige sowjetische Eisschnellläuferin bei diesen Winterspielen Olympiasiegerin. Zum Saisonende errang sie ihre ersten beiden von insgesamt fünf nationalen Meistertiteln: In Swerdlowsk setzte sie sich im Allround-Vierkampf gegen Olga Pleschkowa durch, den Sprint-Vierkampf in Medeo entschied sie vor Irina Kowrowa für sich. Ebenfalls in Medeo unterbot Petrusjowa im März 1980 den 1000-Meter-Weltrekord. Auf der Bahn mit besonders günstigen äußeren Verhältnissen verbesserte sie in den frühen 1980er-Jahren insgesamt zehn Mal die Weltbestmarken über 1000 Meter, 1500 Meter und im Vierkampf.<ref name="schaatsstatistieken" /> Von 1979 bis 1983 führte sie ununterbrochen den Adelskalender an.<ref>Entwicklung des Adelskalenders zwischen 1955 und 1982 sowie zwischen 1982 und 1999 auf evertstenlund.se. Abgerufen am 23. Februar 2021.</ref>

Die Hauptkonkurrentin Petrusjowas Anfang der 1980er-Jahre war die sechs Jahre jüngere Karin Enke (1981 bis 1982: verheiratete Karin Busch) aus der DDR, die in Lake Placid Olympiasiegerin über 500 Meter geworden war.<ref name="speedskating.ru" /> 1981 wurde Petrusjowa jeweils vor Enke Europa- und Weltmeisterin im Allround-Vierkampf, während sie bei der Sprint-WM hinter Enke und ihrer Teamkollegin Tatjana Tarassowa die Bronzemedaille gewann. Ein Jahr später verteidigte sie den Europameistertitel und errang zum einzigen Mal den Weltmeistertitel im Sprint-Vierkampf, wurde aber bei der Allround-WM von Enke und Andrea Schöne-Mitscherlich geschlagen. Ab 1983 änderte sich die Zusammensetzung des Allround-Mehrkampfs. Anstelle der 1000-Meter-Distanz liefen die Athletinnen nun über 5000 Meter, wo Petrusjowa bei den Titelkämpfen viel Zeit auf die DDR-Sportlerinnen verlor.<ref name="sports.ru">Наталья Петрусёва. Последняя Великая Конькобежка страны. Глава 3 auf sports.ru. 29. März 2010.</ref> Ihre letzten internationalen Medaillen gewann sie bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo: Auf der 1000-Meter- und der 1500-Meter-Strecke belegte sie dort jeweils hinter Karin Enke und Andrea Schöne den dritten Rang. Bei der Europameisterschaft 1985 trat sie zum letzten Mal bei einem Großereignis an und verpasste als Neunte deutlich ein vorderes Resultat. Nach dem Winter 1984/85 beendete Petrusjowa mit 29 Jahren ihre aktive Sportlaufbahn.

Persönliches und Würdigung

Natalja Petrusjowa, geborene Perfiljewa,<ref>Легенды советского спорта: Петрусёва, Наталья Анатольевна auf sportlegend.kulichki.net. Abgerufen am 23. Februar 2021. Auch die SpeedSkatingNews-Datenbank führt Perfileva als Alternativname.</ref> ist die Tochter eines Baumeisters und einer Weberin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Наталья Петрусева. Лед, труд и характер. Глава 1. Павловский Посад (Memento vom 6. September 2019 im Internet Archive) auf speedskating.ru. Abgerufen am 23. Februar 2021.</ref> Mit ihrem ersten Ehemann und langjährigen Trainer Anatoli Petrusjow hat sie einen Sohn (* 1977). Später ließ sie sich von Petrusjow scheiden und heiratete Wladimir Komarow, der ebenfalls als Eisschnellläufer an Olympischen Spielen teilnahm und Präsident des russischen Eisschnelllaufverbandes war. Ihr Studium am Moskauer Institut für Leibeserziehung beendete Petrusjowa 1977, anschließend studierte sie bis 1986 an der Lomonossow-Universität Moskau. Nach ihrer aktiven Karriere arbeitete sie als Eisschnelllauftrainerin und betreute 2002 die russischen Läufer bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City.

1980 wurde Petrusjowa als Verdiente Meisterin des Sports der UdSSR ausgezeichnet und erhielt im gleichen Jahr den Orden der Völkerfreundschaft.<ref>Natalja Anatoljewna Petrusjowa in der Datenbank von infosport.ru (russisch), abgerufen am 23. Februar 2021.</ref> Sie war die letzte aus einer Reihe von sowjetischen Athletinnen, die den internationalen Eisschnelllauf nach dem Zweiten Weltkrieg über Jahrzehnte prägten. Angefangen mit Marija Issakowa 1948 hatte das Team zahlreiche Mehrkampfweltmeisterinnen gestellt, Petrusjowas Titel bedeutete die letzten WM-Erfolge einer Eisschnellläuferin aus der Sowjetunion. Die russischen Sportlerinnen knüpften nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 ebenfalls nicht an diese Erfolgsserie an.<ref name="sports.ru" />

Statistik

Olympische Winterspiele

Natalja Petrusjowa war 1980 und 1984 Teil des sowjetischen Olympiaaufgebots. Sie nahm an acht Wettkämpfen teil und gewann eine Gold- sowie drei Bronzemedaillen.<ref name="speedskatingnews">Profil auf speedskatingnews.info. Abgerufen am 23. Februar 2021.</ref>

Olympische Winterspiele 500 m 1000 m 1500 m 3000 m
Jahr Ort
1980 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Lake Placid Bronze 3. Gold 1. 8. 8.
1984 Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Sarajevo 6. Bronze 3. Bronze 3. 9.

Mehrkampfweltmeisterschaften

Von 1979 bis 1984 nahm Petrusjowa an fünf Mehrkampfweltmeisterschaften teil und gewann dabei zwei Goldmedaillen, einmal Silber und einmal Bronze. Die folgende Tabelle zeigt ihre Zeiten – und in Klammern jeweils dahinter ihre Platzierungen – auf den vier gelaufenen Einzelstrecken sowie die sich daraus errechnende Gesamtpunktzahl nach dem Samalog und die Endplatzierung. Die Anordnung der Distanzen entspricht ihrer Reihenfolge im Programm der Mehrkampf-WM zur aktiven Zeit Petrusjowas, ab 1983 wurde die Zusammensetzung des Mehrkampfs geändert.<ref name="speedskatingnews" />

Mehrkampf-WM 500 m
(in Sekunden)
1500 m
(in Minuten)
1000 m
(in Minuten)
3000 m
(in Minuten)
Punkte Platz
Jahr Ort
1979 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Den Haag 44,88 (3) 2:14,73 (2) 1:28,19 (5) 4:47,02 (8) 181,721 Silber 2.
1980 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Hamar 43,60 (1) 2:15,98 (1) 1:25,54 (1) 4:44,10 (6) 179,046 Gold 1.
1981 Kanada[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Québec 42,93 (1) 2:13,70 (2) 1:25,90 (1) 4:51,01 (6) 178,947 Gold 1.
1982 Deutschland Inzell 40,99 (2) 2:07,03 (2) 1:22,28 (2) 4:40,55 (7) 171,231 Bronze 3.
Jahr Ort 500 m
(in Sekunden)
3000 m
(in Minuten)
1500 m
(in Minuten)
5000 m
(in Minuten)
Punkte Platz
1984 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Deventer 42,48 (3) 4:44,39 (11) 2:09,58 (3) 8:06,94 (9) 181,765 4.

Sprintweltmeisterschaften

Von 1981 bis 1984 nahm Petrusjowa an vier Sprintweltmeisterschaften teil und gewann dabei jeweils eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille. Die folgende Tabelle zeigt ihre Zeiten – und in Klammern jeweils dahinter ihre Platzierungen – auf den vier gelaufenen Einzelstrecken sowie die sich daraus errechnende Gesamtpunktzahl nach dem Samalog und die Endplatzierung. Die Anordnung der Distanzen entspricht ihrer Reihenfolge im Programm der Sprint-WM zur aktiven Zeit Petrusjowas.<ref name="speedskatingnews" />

Sprint-WM 500 m
1. Rennen
(in Sekunden)
1000 m
1. Rennen
(in Minuten)
500 m
2. Rennen
(in Sekunden)
1000 m
2. Rennen
(in Minuten)
Punkte Platz
Jahr Ort
1981 Frankreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Grenoble 41,97 (2) 1:25,59 (3) 41,99 0(1) 1:24,92 0(3) 169,215 Bronze 3.
1982 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Alkmaar 41,58 (1) 1:25,69 (1) 41,55 0(1) 1:24,02 0(1) 167,985 Gold 1.
1983 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Helsinki 42,16 (4) 1:24,27 (2) 41,68 0(1) 1:23,80 0(1) 167,875 Silber 2.
1984 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Trondheim 41,63 (5) 1:24,22 (4) 42,90 (12) 1:29,00 (21) 171,140 9.

Mehrkampfeuropameisterschaften

Datei:Gabi Zange-Schönbrunn, Natalya Petrusyova, Karin Enke 1981.jpg
Petrusjowa (Mitte) neben Gabi Schönbrunn und Karin Enke bei der Siegerehrung der EM 1981

Von 1981 bis 1985 nahm Petrusjowa an vier Mehrkampfeuropameisterschaften teil und gewann dabei zwei Goldmedaillen sowie einmal Bronze. Die folgende Tabelle zeigt ihre Zeiten – und in Klammern jeweils dahinter ihre Platzierungen – auf den vier gelaufenen Einzelstrecken sowie die sich daraus errechnende Gesamtpunktzahl nach dem Samalog und die Endplatzierung. Die Anordnung der Distanzen entspricht ihrer Reihenfolge im Programm der Mehrkampf-EM zur aktiven Zeit Petrusjowas, ab 1983 wurde die Zusammensetzung des Mehrkampfs geändert.<ref name="speedskatingnews" />

Mehrkampf-EM 500 m
(in Sekunden)
1500 m
(in Minuten)
1000 m
(in Minuten)
3000 m
(in Minuten)
Punkte Platz
Jahr Ort
1981 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Heerenveen 42,20 (1) 2:10,46 (1) 1:24,74 (1) 4:38,90 (2) 174,539 Gold 1.
1982 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Heerenveen 41,24 (1) 2:09,50 (1) 1:23,36 (1) 4:43,80 (5) 173,386 Gold 1.
Jahr Ort 500 m
(in Sekunden)
3000 m
(in Minuten)
1500 m
(in Minuten)
5000 m
(in Minuten)
Punkte Platz
1983 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Heerenveen 43,02 (3) 4:36,67 0(4) 2:10,41 0(2) 7:57,89 (6) 180,390 Bronze 3.
1985 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Groningen 43,49 (8) 4:46,78 (11) 2:16,54 (10) 8:10,29 (8) 185,828 9.

Persönliche Bestzeiten

Ihre persönlichen Karrierebestzeiten lief Petrusjowa – mit Ausnahme der 5000-Meter-Distanz – allesamt auf der Bahn in Medeo.<ref name="speedskatingnews" />

Distanz Zeit Datum Ort
500 m 40,51 s 23. März 1984 Medeo
1000 m 1:19,31 min 26. März 1983 Medeo
1500 m 2:04,04 min 25. März 1983 Medeo
3000 m 4:29,31 min 26. Dezember 1980 Medeo
5000 m 7:51,80 min 23. August 1981 Moskau

Weltrekorde

Petrusjowa stellte zwischen 1980 und 1983 insgesamt zehn Weltrekorde auf. Sie lief jeweils drei Bestzeiten auf der 1000-Meter- und auf der 1500-Meter-Distanz sowie vier im Mini-Vierkampf. Sämtliche Rekorde lief sie auf der Bahn in Medeo.

  • Disziplin: Länge der gelaufenen Strecke.
  • Zeit/Punkte: Gelaufene Zeit in Minuten beziehungsweise (bei Mehrkämpfen) erreichte Punktzahl nach dem Samalog.
  • Datum: Datum des Weltrekords. Bei Weltrekorden im Mehrkampf entspricht das angegebene Datum dem letzten Tag des Mehrkampfs.
  • Ort: Eisbahn und Ort des Weltrekords.
  • Bestand: Dauer, die der Rekord Gültigkeit besaß.
  • Nachfolgerin: Läuferin, die den angegebenen Rekord als erste unterbot.
Aufgestellte Weltrekorde von Natalja Petrusjowa<ref name="schaatsstatistieken" />
Nr. Disziplin Zeit Datum Ort Bestand Nachfolgerin
1 1000 Meter 1:23,01 Vorlage:DatumZelle Medeo 1 Jahr und 0 Tage Christa Rothenburger
2 Mini-Vierkampf 173,434 Vorlage:DatumZelle Medeo 283 Tage Natalja Petrusjowa
3 1500 Meter 2:06,01 Vorlage:DatumZelle Medeo 83 Tage Natalja Petrusjowa
4 Mini-Vierkampf 171,149 Vorlage:DatumZelle Medeo 83 Tage Natalja Petrusjowa
5 1500 Meter 2:05,39 Vorlage:DatumZelle Medeo 1 Jahr und 363 Tage Natalja Petrusjowa
6 1000 Meter 1:20,81 Vorlage:DatumZelle Medeo 1 Jahr und 363 Tage Natalja Petrusjowa
7 Mini-Vierkampf 168,387 Vorlage:DatumZelle Medeo 323 Tage Karin Busch-Enke
8 1500 Meter 2:04,04 Vorlage:DatumZelle Medeo 341 Tage Karin Enke
9 1000 Meter 1:19,31 Vorlage:DatumZelle Medeo 2 Jahre und 333 Tage Karin Kania
10 Mini-Vierkampf 166,682 Vorlage:DatumZelle Medeo 11 Jahre und 1 Tag Emese Hunyady

Literatur

  • Natalja Petrusjowa: Лед, труд и характер. (Led, trud i charakter.) 1985. Online in Auszügen verfügbar auf speedskating.ru (russisch).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1936: Kit Klein | 1937: Laila Schou Nilsen | 1938: Laila Schou Nilsen | 1939: Verné Lesche | 1947: Verné Lesche | 1948: Marija Issakowa | 1949: Marija Issakowa | 1950: Marija Issakowa | 1951: Eevi Huttunen | 1952: Lidija Selichowa | 1953: Chalida Schtschegolejewa | 1954: Lidija Selichowa | 1955: Rimma Schukowa | 1956: Sofja Kondakowa | 1957: Inga Artamonowa | 1958: Inga Artamonowa | 1959: Tamara Rylowa | 1960: Walentina Stenina | 1961: Walentina Stenina | 1962: Inga Woronina | 1963: Lidija Skoblikowa | 1964: Lidija Skoblikowa | 1965: Inga Woronina | 1966: Walentina Stenina | 1967: Stien Kaiser | 1968: Stien Kaiser | 1969: Lāsma Kauniste | 1970: Atje Keulen-Deelstra | 1971: Nina Statkewitsch | 1972: Atje Keulen-Deelstra | 1973: Atje Keulen-Deelstra | 1974: Atje Keulen-Deelstra | 1975: Karin Kessow | 1976: Sylvia Burka | 1977: Wira Bryndsej | 1978: Tatjana Awerina | 1979: Beth Heiden | 1980: Natalja Petrusjowa | 1981: Natalja Petrusjowa | 1982: Karin Busch | 1983: Andrea Schöne | 1984: Karin Enke | 1985: Andrea Schöne | 1986: Karin Kania | 1987: Karin Kania | 1988: Karin Kania | 1989: Constanze Moser-Scandolo | 1990: Jacqueline Börner | 1991: Gunda Kleemann | 1992: Gunda Niemann | 1993: Gunda Niemann | 1994: Emese Hunyady | 1995: Gunda Niemann | 1996: Gunda Niemann | 1997: Gunda Niemann | 1998: Gunda Niemann-Stirnemann | 1999: Gunda Niemann-Stirnemann | 2000: Claudia Pechstein | 2001: Anni Friesinger | 2002: Anni Friesinger | 2003: Cindy Klassen | 2004: Renate Groenewold | 2005: Anni Friesinger | 2006: Cindy Klassen | 2007: Ireen Wüst | 2008: Paulien van Deutekom | 2009: Martina Sáblíková | 2010: Martina Sáblíková | 2011: Ireen Wüst | 2012: Ireen Wüst | 2013: Ireen Wüst | 2014: Ireen Wüst | 2015: Martina Sáblíková | 2016: Martina Sáblíková | 2017: Ireen Wüst | 2018: Miho Takagi | 2019: Martina Sáblíková | 2020: Ireen Wüst | 2022: Irene Schouten | 2024: Joy Beune | 2026: Ragne Wiklund Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1970: Ljudmila Titowa | 1971: Ruth Schleiermacher | 1972: Monika Pflug | 1973: Sheila Young | 1974: Leah Poulos | 1975: Sheila Young | 1976: Sheila Young | 1977: Sylvia Burka | 1978: Ljubow Sadtschikowa | 1979: Leah Poulos-Mueller | 1980: Karin Enke | 1981: Karin Enke | 1982: Natalja Petrusjowa | 1983: Karin Busch-Enke | 1984: Karin Busch-Enke | 1985: Christa Rothenburger | 1986: Karin Kania | 1987: Karin Kania | 1988: Christa Rothenburger | 1989: Bonnie Blair | 1990: Angela Hauck | 1991: Monique Garbrecht | 1992: Ye Qiaobo | 1993: Ye Qiaobo | 1994: Bonnie Blair | 1995: Bonnie Blair | 1996: Chris Witty | 1997: Franziska Schenk | 1998: Catriona LeMay Doan | 1999: Monique Garbrecht | 2000: Monique Garbrecht | 2001: Monique Garbrecht-Enfeldt | 2002: Catriona LeMay Doan | 2003: Monique Garbrecht-Enfeldt | 2004: Marianne Timmer | 2005: Jennifer Rodriguez | 2006: Swetlana Schurowa | 2007: Anni Friesinger | 2008: Jenny Wolf | 2009: Wang Beixing | 2010: Lee Sang-hwa | 2011: Christine Nesbitt | 2012: Yu Jing | 2013: Heather Richardson | 2014: Yu Jing | 2015: Brittany Bowe | 2016: Brittany Bowe | 2017: Nao Kodaira | 2018: Jorien ter Mors | 2019: Nao Kodaira | 2020: Miho Takagi | 2022: Jutta Leerdam | 2024: Miho Takagi | 2026: Femke Kok Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1970: Nina Statkewitsch | 1971: Nina Statkewitsch | 1972: Atje Keulen-Deelstra | 1973: Atje Keulen-Deelstra | 1974: Atje Keulen-Deelstra | 1981: Natalja Petrusjowa | 1982: Natalja Petrusjowa | 1983: Andrea Schöne | 1984: Gabi Schönbrunn | 1985: Andrea Schöne | 1986: Andrea Ehrig | 1987: Andrea Ehrig | 1988: Andrea Ehrig | 1989: Gunda Kleemann | 1990: Gunda Kleemann | 1991: Gunda Kleemann | 1992: Gunda Niemann | 1993: Emese Hunyady | 1994: Gunda Niemann | 1995: Gunda Niemann | 1996: Gunda Niemann | 1997: Tonny de Jong | 1998: Claudia Pechstein | 1999: Tonny de Jong | 2000: Anni Friesinger | 2001: Anni Friesinger | 2002: Anni Friesinger | 2003: Anni Friesinger | 2004: Anni Friesinger | 2005: Anni Friesinger | 2006: Claudia Pechstein | 2007: Martina Sáblíková | 2008: Ireen Wüst | 2009: Claudia Pechstein | 2010: Martina Sáblíková | 2011: Martina Sáblíková | 2012: Martina Sáblíková | 2013: Ireen Wüst | 2014: Ireen Wüst | 2015: Ireen Wüst | 2016: Martina Sáblíková | 2017: Ireen Wüst | 2019: Antoinette de Jong | 2021: Antoinette de Jong | 2023: Antoinette Rijpma-de Jong Vorlage:Klappleiste/Ende