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SS-Oberführer

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Datei:Bundesarchiv Bild 183-S73622, Joachim Rumohr.jpg
Joachim Rumohr, als Oberführer der Waffen-SS, Tragevariante der Kragenspiegel auf Stehumfallkragen
Datei:Bundesarchiv Bild 146-1980-073-19A, Emil Maurice.jpg
Emil Maurice, Tragevariante der Kragenspiegel auf Reverskragen

SS-Oberführer (kurz: Oberf; Ansprache: Oberführer) war im Deutschen Reich ein Führer-Rang der Schutzstaffel (SS), rangmäßig zwischen dem SS-Standartenführer und dem SS-Brigadeführer einzuordnen. Dieser SS-Dienstgrad wies keine militärische Entsprechung auf; vielmehr entsprach er dem eines dienstälteren Obersten, der berechtigt war, die silbergrauen Aufschläge und die Aluminium-Mützen-Paspelierung eines SS-Generals zu tragen, indes er aber noch die Schulterstücke eines Obersten aufwies.<ref>Andrew Mollo, Pierre Turner: Uniformen der Waffen-SS (Waffen-SS badges and unit distinctions 1939-1945.), 1. Auflage, In: Uniformen der SS, Band (Vol.) 7; Historical Research Unit, London 1976, ISBN 0-901621-14-5.</ref><ref>Aus: Andrew Mollo (dt. Michael Scheibert): Uniformen der Waffen-SS. Bekleidung, Abzeichen, Ausrüstung, Ausstattung. Podzun-Pallas, Friedberg/H. 1993, ISBN 3-7909-0490-2, S. 154.</ref> {{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}}

Rangfolge und Insignien

Dieser SS-Rang war dem SA-Oberführer gleichgestellt. Der Oberführer rangierte zwischen dem Generalmajor und dem Oberst der Wehrmacht. In der Kriegsmarine entsprach ihm der dort 1939 eingeführte Dienstgrad Kommodore. In Heer und Luftwaffe existierte kein vergleichbarer Rang. Auf den Kragenspiegeln führte der SS-Oberführer zwei silberne Eichenlaubblätter auf schwarzer Tuchunterlage, bei der Waffen-SS zusätzlich die Schulterstücke eines Obersten. Bei der Ordnungspolizei wurde ab August 1942 zwischen dem SS-Oberführer und Oberst der Polizei und dem rangniederen Oberst der Schutzpolizei (bzw. der Gendarmerie, der Feuerschutzpolizei usw.) unterschieden. Zeitgleich ersetzen bei ersterem neue Kragenspiegel nach SS-Muster, doch mit goldenem Eichenlaub auf grünem Grundtuch, die bisherigen Kapellenlitzen.<ref>Dieter Deuster: Deutsche Polizei-Uniformen 1936–1945. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03105-0, S. 129, 136, 152, S. 153.</ref>

Bis Kriegsende 1945 wies die Schutzstaffel insgesamt 276 SS-Oberführer auf.<ref>Zunächst als Fortsetzungsreihe von Oktober 1966 bis November 1967 in der Zeitschrift Der Spiegel erschienen); ff. Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf. Die Geschichte der SS. 1. Auflage, Siegbert Mohn Verlag, Gütersloh 1967, S. 141. (Nachdruck: Verlag Bassermann, München 2008, ISBN 978-3-8094-2255-6.</ref> Ersternannte SS-Oberführer<ref>Personalabteilung RF SS: SS-DAL. Stand 1. Oktober 1934. Birkner vorm. Hermes, München 1934, S. 4 f.</ref> waren 1930 Josef Dietrich und Fritz Weitzel, sowie Kurt Daluege.

Die Abbildungen zeigen die Rangabzeichen in Form von Schulterstücken und Kragenspiegeln sowie als Ärmelabzeichen auf dem Tarn- oder Spezialanzug.<ref>Reinhard Brühl (Hrsg.): Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte. In Zwei Bänden. 1. Auflage. In: Schriften des Militärgeschichtlichen Instituts der Deutschen Demokratischen Republik. Militärverlag der DDR, Berlin 1985, ISBN 3-327-00239-8, S. 145. (Dienstgradabzeichen 29/30.) 2. Auflage, Berlin 1987. Vgl. im Grundsatz: {{#if: {{#if: | {{#invoke:TemplUtl|faculty|{{{suffix}}}}} }}

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}}{{#ifeq: 0 | 0 | {{#if: {{#invoke:URIutil|isDNBvalid|551154950}} | | (???)}} }}</ref> Die spiegelgleichen Kragenspiegel mit dem Rangabzeichen wurden an der feldgrauen Uniformjacke der Waffen-SS oder der grauen Feldbluse getragen. Die Unterlage der Schulterstücke war in der für Offiziere der Waffen-SS festgelegten Waffenfarbe gehalten.

Dienstgrad
niedriger:
SS-Standartenführer

SS-Oberführer
(Oberf)
höher:
SS-Brigadeführer

Bekannte SS-Oberführer

(Nach Rangdienstalter. Stand November 1944. Spätere Beförderungen/Degradierungen vorbehalten.)<ref>SS-Personalamt (Hrsg.): Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP. (SS-Oberst-Gruppenführer - SS-Standartenführer). Stand vom 9. November 1944. Reichsdruckerei, Berlin 1944, S. 33 ff. Reprint: Priv. Institut für Deutsche Phaleristik und Militärgeschichte, Osnabrück 2016. ISBN 978-3-95868-060-9. Vgl. {{#if: {{#if: | {{#invoke:TemplUtl|faculty|{{{suffix}}}}} }}

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Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

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