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Oberried FR

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
FR ist das Kürzel für den Kanton Freiburg in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Oberriedf zu vermeiden.
Oberried
Datei:GW-FR-Oberried.svg
Wappen von Oberried
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton FreiburgDatei:Wappen Freiburg matt.svg Freiburg (FR)
Bezirk: Saanew
Gemeinde: Le Moureti2
Postleitzahl: 1724
frühere BFS-Nr.: 2214
Koordinaten: 580486 / 175825Koordinaten: 46° 44′ 0″ N, 7° 11′ 0″ O; CH1903: 580486 / 175825
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Höhe: 806 m ü. M.
Fläche: 2,95 km²
Einwohner: 154 (2002)
Einwohnerdichte: 52 Einw. pro km²
Karte
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Datei:Karte Gemeinde Oberried 2002.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2003

Oberried (FR) (Freiburger Patois <phonos file="Frp-greverin-Le Bari.ogg">Le Bari</phonos>/?) ist eine Ortschaft und früher selbständige politische Gemeinde im Saanebezirk des Kantons Freiburg in der Schweiz. Am 1. Januar 2003 wurde Oberried mit fünf weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Le Mouret zusammengeschlossen. Oberried ist nicht zu verwechseln mit Essert FR in derselben Gemeinde sowie mit Ried bei Kerzers, die früher teils auch Oberried genannt wurden.

Geographie

Oberried liegt auf 806 m ü. M., acht Kilometer südlich der Kantonshauptstadt Freiburg (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich auf einer Geländeterrasse südlich der Talniederung des Ruisseau du Pontet, im voralpinen Hügelland am Nordfuss des Cousimbert. Die ehemalige Gemeindefläche betrug rund 3,0 km². Das Gebiet reichte in einem schmalen Streifen vom Hang unterhalb des Dorfes südwärts über die Höhe von Sonnenwil (869 m ü. M.), über ein Seitental des Ruisseau de Montécu und den Waldhügel La Feyla (1087 m ü. M.) bis auf den vom Cousimbert nach Nordosten auslaufenden Berggrat. Im ausgedehnten Burgerwald am Nordhang dieses Grates entspringen der Ruisseau de Montécu und der Bach von Zénauva.

Bevölkerung

Mit 154 Einwohnern (2002) zählte Oberried vor der Fusion zu den kleinen Gemeinden des Kantons Freiburg. Trotz des deutschen Ortsnamens ist die Bevölkerung überwiegend französischsprachig. Zu Oberried gehörten auch die Weiler Princhy (775 m ü. M.) am Hang unterhalb des Dorfes und Sonnenwil (845 m ü. M.) auf einem Sattel zwischen den Tälern von Ruisseau de Montécu und Zénauva. In der Umgebung von Oberried gibt es zahlreiche Einzelhöfe. <timeline> Colors=

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 text:"Quelle: Bundesamt für Statistik: Volkszählungsdaten"

</timeline>Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten<ref name=":1">Martin Schuler: Kanton Freiburg - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850. (CSV; 15 kB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 19. September 2025.</ref><ref name=":2">Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 19. September 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).</ref>

Wirtschaft

Oberried lebt noch heute von der Landwirtschaft, insbesondere von der Milchwirtschaft und der Viehzucht. Auf der Höhe oberhalb des Dorfes befindet sich das Institut Les Peupliers, das früher Sonnenwil genannt wurde. Es beherbergt heute ein Alters- und Pflegeheim sowie eine Anstalt für Schwererziehbare.

Verkehr

Das Dorf liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen, die Hauptzufahrt erfolgt von Praroman. Oberried besitzt selbst keine Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs.

Geschichte

Auf dem Waldhügel La Feyla befand sich im Mittelalter wahrscheinlich eine Burg. Seit dem Mittelalter hatte das Kloster Hauterive Grundbesitz und Rodungsrechte auf dem Gebiet von Oberried. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts gelangte das Dorf unter die Herrschaft von Freiburg und wurde der Alten Landschaft (Burgpanner) zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte Oberried während der Helvetik zum Bezirk La Roche und ab 1803 zum Bezirk Freiburg, bevor es 1848 mit der neuen Kantonsverfassung in den Saanebezirk eingegliedert wurde.

Im Jahr 1996 entstand die Idee einer grossflächigen Gemeindefusion. Am 13. Juni 2002 votierten die Stimmberechtigten von Oberried mit einem Ja-Anteil von 73 % für die Fusion. Mit Wirkung auf den 1. Januar 2003 wurden deshalb die vorher selbständigen Gemeinden Oberried, Bonnefontaine, Essert (FR), Montévraz, Praroman und Zénauva zusammengelegt. Die neue Gemeinde erhielt den Namen Le Mouret.

Sehenswürdigkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Der ursprüngliche Landsitz Sonnenwil wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von der Familie Von der Weid aus Freiburg erbaut. Er wurde im Lauf des 20. Jahrhunderts in mehreren Phasen zum heutigen Institut Les Peupliers umgestaltet, so dass von der alten Bausubstanz kaum mehr etwas übrig ist.

Weblinks

Einzelnachweise

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