Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Organisation für islamische Zusammenarbeit – Wikipedia Zum Inhalt springen

Organisation für islamische Zusammenarbeit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Organisation für islamische Zusammenarbeit
OIC
Datei:OIC Logo since 2011.svg
Flagge
Flagge
Datei:OIC vector map.svg
Bild
Mitglieder (grün), Beobachter (blau), Suspendierte (rot)
Englische Bezeichnung Organisation of Islamic Cooperation, OIC
Französische Bezeichnung Organisation de la coopération islamique, OCI
Arabische Bezeichnung منظمة التعاون الإسلامي
Munaẓẓamat at-Taʿāwun al-islāmī
Sitz der Organe Dschidda, Saudi-ArabienDatei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien
Generalsekretär TschadDatei:Flag of Chad.svg Hissein Brahim Taha
Mitgliedstaaten 57
Amts- und Arbeitssprachen

Arabisch,
Englisch,
Französisch<ref name="charta2008"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Charter of the Organisation of the Islamic Conference (14. März 2008) (Memento vom 28. September 2013 im Internet Archive) (PDF; 93 kB) Article 38: Languages of the Organisation shall be Arabic, English and French.</ref>

Gründung 25. September 1969
oic-oci.org

Die Organisation für islamische Zusammenarbeit<ref>Bundeszentrale für politische Bildung: Organisation für islamische Zusammenarbeit.</ref> (arabisch منظمة التعاون الإسلامي, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), kurz OIC; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine zwischenstaatliche internationale Organisation von derzeit 57 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer nennenswerten Minderheit ist. Die Organisation nimmt für sich in Anspruch, den Islam zu repräsentieren. Mehrere größere Mitgliedsstaaten (Saudi-Arabien, Ägypten, Irak, Algerien, Vereinigte Arabische Emirate, Pakistan, Bangladesch, Malaysia, Indonesien, Türkei und Iran) erheben hinter den Kulissen Führungsansprüche; die jeweils anderen Staaten bestreiten deren Recht dazu. Infolge dieser Rivalitäten ist die OIC seit 2017 kaum handlungsfähig.<ref>Paul-Anton Krüger: Islamische Zwietracht. In: Süddeutsche Zeitung, 14. Dezember 2017, S. 4.</ref>

Gründung und Ziele

Eine der Vorgängerorganisationen war der Kongress Islamischer Staaten von 1964 in Somalia. Die Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC, im Folgenden OIZ abgekürzt) wurde am 25. September 1969 in Rabat (Marokko) gegründet. Als Anlass der Gründung nennt die OIZ, dass nach der Eroberung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 die al-Aqsa-Moschee im Einflussbereich Israels lag. Die „Befreiung“ der Moschee und Jerusalems gaben die Gründungsmitglieder der OIZ damals als wichtigste Aufgabe vor. Bei der ersten Außenministerkonferenz der OIZ im saudi-arabischen Dschidda im März 1970 wurde die Einrichtung eines ständigen Generalsekretariats beschlossen, und Dschidda wurde als Sitz der Organisation festgelegt bis zur geplanten „Befreiung Jerusalems“.<ref name="oic-oci.org"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />OIC in brief (Memento vom 21. Oktober 2007 im Internet Archive) Stand: 21. Oktober 2007.</ref>

Generalsekretäre

Generalsekretäre seit deren Gründung:<ref>OIZ, in: rulers.org</ref>

OIZ-Charta von 1972

Beim dritten Treffen der Außenministerkonferenz der OIZ im Februar 1972 wurden die Hauptanliegen der Organisation verabschiedet. Die OIZ-Charta nennt als wichtigste Ziele die Förderung der islamischen Solidarität und der politischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Kooperation unter den Mitgliedstaaten, außerdem die Förderung der Anstrengungen der Muslime für ihre Würde, Unabhängigkeit und nationalen Rechte. Weiter will die Organisation die Bemühungen zur Sicherung der heiligen islamischen Stätten koordinieren; außerdem soll sie den Palästinensern helfen, ihre Rechte zu erlangen und die Besetzung ihrer Gebiete zu beenden.

Als allgemeinere Ziele werden genannt, dass die OIZ auf die Ausrottung jeder Form von ethnischer Diskriminierung und Kolonialismus hinarbeiten und die Kooperation und das Verständnis zwischen den Mitgliedstaaten und anderen Staaten fördern soll.<ref name="oic-oci.org" />

Suspendierung Ägyptens 1979

Nach dem ägyptisch-israelischen Separatfrieden (Camp-David-Abkommen) war die Mitgliedschaft Ägyptens 1979 suspendiert worden. Vergeblich bemühte sich Ägyptens Präsident Anwar as-Sadat, mit der Liga der arabischen und islamischen Völker eine Gegenorganisation zu errichten. Nach Sadats Ermordung löste dessen Nachfolger Mubarak die Sadat-Liga 1983 wieder auf, 1984 wurde Ägypten wieder in die Organisation für islamische Zusammenarbeit aufgenommen.

Erklärung der Menschenrechte im Islam 1990

1990 wurde bei der 19. Außenministerkonferenz der OIZ die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam beschlossen,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />RESOLUTION NO. 49/19-P ON THE CAIRO DECLARATION ON HUMAN RIGHTS IN ISLAM. (Memento vom 10. Juni 2007 im Internet Archive) The Nineteenth Islamic Conference of Foreign Ministers, held in Cairo (31 July to 5 August 1990). Gegenüber der arabischen Fassung gekürzt, ebenso wie die auf Französisch verbreitete Fassung. Deutscher Auszug siehe Bezugsartikel.</ref> welche als Leitlinie der Mitgliedstaaten auf dem Gebiet der Menschenrechte gelten soll. In den abschließenden Artikeln 24 und 25 wird die religiös legitimierte, islamische Gesetzgebung, die Schari’a, als einzige Grundlage zur Interpretation dieser Erklärung festgelegt; indirekt wird damit die Allgemeingültigkeit der 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossenen Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Frage gestellt. Auch von der Arabischen Liga wurde 1994 eine Arabische Charta der Menschenrechte verabschiedet, trat jedoch mangels Ratifizierungen nicht in Kraft, bis 2004 eine überarbeitete Version verabschiedet wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arabische Charta der Menschenrechte – vom 15. September 1994, überarbeitete Version vom 15. Januar 2004 (Memento vom 11. Januar 2012 im Internet Archive), Hrsg.: humanrights.ch</ref>

Haltung zur Islamophobie

Im saudi-arabischen Dschidda wurde auf einer OIZ-Konferenz am 11. September 2006 einstimmig beschlossen, eine UN-Resolution zu fordern, in der die Diffamierung aller Propheten und Religionen verboten wird. Zudem soll international für Medien die Meinungsfreiheit gegenüber „religiösen Symbolen“ geregelt werden. Es sollen Strategien erarbeitet werden, die sich gegen anti-islamische Medienberichterstattung richten.

Die Tagung in Dschidda war Folgeveranstaltung einer internationalen Konferenz, die im Mai 2006 von der OIZ in London veranstaltet worden war. Der Fokus dieser Tagung lag auf der Entwicklung von Lösungsansätzen, um einer zunehmenden „Islamophobie“ in Europa zu begegnen.

Auf Antrag der OIZ hat der UN-Menschenrechtsrat in Genf im März 2007 eine Resolution für ein weltweites Verbot der öffentlichen Diffamierung von Religionen verabschiedet. In der Erklärung wird Bezug genommen auf eine Kampagne gegen muslimische Minderheiten und den Islam seit den islamistischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA. Die Entschließung gilt als Reaktion auf die in einer dänischen Zeitung abgedruckten Mohammed-Karikaturen, die im Jahre 2006 in der islamischen Welt z. T. gewalttätige Empörung ausgelöst hatten. Kritisiert wurde die Resolution durch die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, die dadurch die Grundrechte Einzelner gefährdet sieht. Das Dokument konzentriere sich darauf, Religionen selbst zu schützen, insbesondere den Islam, und nicht die Rechte von Individuen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UN-Resolution für weltweites Verbot von religiöser Diffamierung, 30. März 2007 (Memento vom 23. Dezember 2010 im Internet Archive)</ref> Der französische Philosoph Pascal Bruckner ergänzte kritisch, dass die Forderung von einer Organisation ausgehe, „die von Dutzenden muslimischer Staaten finanziert wird, welche selbst schamlos Juden, Christen, Buddhisten und Hindus verfolgen“.<ref>Pascal Bruckner: „Imaginärer Rassismus – Der Vorwurf der Islamophobie macht Kritik am Islam unmöglich, Neuen Zürcher Zeitung. 21. Apr. 2017 (abgerufen am 7. Aug. 2018)</ref>

OIZ-Charta von 2008

Im Frühjahr 2008 hat die OIZ ihre noch aus der Zeit des Kalten Krieges stammende Charta von 1972 ersetzt. Die Vertreter der 57 Mitgliedstaaten billigten die neue Charta einstimmig. Die neue Charta bezieht sich erstmals ausdrücklich auf die Menschenrechte. Sie fordert, dass sich die Mitglieder im eigenen Land und international für „Demokratie, Menschenrechte, die grundlegenden Freiheiten, den Rechtsstaat sowie für verantwortungsbewusste Regierungsführung“ einsetzen.<ref>Organisation für Islamische Zusammenarbeit – Neue Islam-Charta: erstmals Menschenrechte aufgenommen Der Westen, 15. März 2008.</ref><ref name="charta2008" />

Umbenennung und Einrichtung eines Menschenrechtsgremiums

Bei einer Tagung am 28. Juni 2011 im kasachischen Astana wurde die Umbenennung der Organisation der Islamischen Konferenz in Organisation für islamische Zusammenarbeit<ref>Islamische Konferenz bekommt neuen Namen – Kasachstan übernimmt Vorsitz</ref> (kurz gelegentlich auch OIZ<ref>euractiv.de</ref>) und die Einrichtung eines Menschenrechtsgremiums beschlossen. Die neue Institution mit Sitz im saudischen Dschidda soll sich vor allem mit Menschenrechtsverletzungen in den Mitgliedsstaaten befassen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kasachstan/Saudi Arabien: Schutz der Menschenrechte im Islam (Memento vom 2. Juli 2011 im Internet Archive)</ref>

Unterstützung der Position der Türkei zum Völkermord an den Armeniern

Am 24. Januar 2012 gab die OIZ eine Erklärung heraus, in der die Kritik der Türkei an der tags zuvor erfolgten Verabschiedung des französischen Armeniergesetzes unterstützt wird, das die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern durch die Türkei im Verlauf des Ersten Weltkrieges unter Strafe stellt. Ein derartiges Gesetz „verletze das Recht auf freie Meinungsäußerung“ und stehe, so die OIZ, „nicht in Übereinstimmung mit den historischen Tatsachen“.<ref>Islamic body criticises French genocide bill, expatica.com, 24. Jan. 2012</ref>

Bekämpfung von LGBT-Rechten

2014 scheiterte die OIZ mit dem Versuch, die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft durch die UN wieder rückgängig zu machen.

2016 sorgte die OIZ für den Ausschluss sämtlicher LGBT-Verbände von der UN-Konferenz zu HIV/Aids im Juni 2016 in New York.<ref>Andreas Zumach: Muslime blockieren LGBT-Gruppen. In: Die Tageszeitung. 19. Mai 2016 (taz.de).</ref>

2024 sind Länder der OIZ unter den Wortführern bei Bestrebungen, die Rechte von Frauen und Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung (LGBTQI+) aus UNO-Texten zu streichen.<ref>Grabenkämpfe in UNO um Rechte von Frauen und LGBTQ. ORF.at, 7. Juli 2024, abgerufen am 8. Juli 2024.</ref>

Mitgliedstaaten

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

  1. AfghanistanDatei:Flag of Afghanistan (2013–2021).svg Afghanistan (Gründungsmitglied)
  2. AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten (Gründungsmitglied)
  3. AlbanienDatei:Flag of Albania.svg Albanien (seit 1992)
  4. AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Algerien (Gründungsmitglied)
  5. AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan (seit 1992)
  6. BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg Bahrain (seit 1972)
  7. BangladeschDatei:Flag of Bangladesh.svg Bangladesch (seit 1974)
  8. BeninDatei:Flag of Benin.svg Benin (seit 1983)
  9. BruneiDatei:Flag of Brunei.svg Brunei (seit 1984)
  10. Burkina FasoDatei:Flag of Burkina Faso.svg Burkina Faso (seit 1974)
  11. DschibutiDatei:Flag of Djibouti.svg Dschibuti (seit 1978)
  12. ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Elfenbeinküste (seit 2001)
  13. GabunDatei:Flag of Gabon.svg Gabun (seit 1974)
  14. GambiaDatei:Flag of The Gambia.svg Gambia (seit 1974)
  15. Guinea-aDatei:Flag of Guinea.svg Guinea (Gründungsmitglied)
  16. Guinea-BissauDatei:Flag of Guinea-Bissau.svg Guinea-Bissau (seit 1974)
  17. GuyanaDatei:Flag of Guyana.svg Guyana (seit 1998)
  18. IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien (Gründungsmitglied)
  19. IrakDatei:Flag of Iraq.svg Irak (seit 1975)
  20. IranDatei:Flag of Iran.svg Iran (Gründungsmitglied)
  21. JemenDatei:Flag of Yemen.svg Jemen (Gründungsmitglied)
  22. JordanienDatei:Flag of Jordan.svg Jordanien (Gründungsmitglied)
  23. KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun (seit 1974)
  24. KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan (seit 1995)
  25. KatarDatei:Flag of Qatar.svg Katar (seit 1972)
  26. KirgisistanDatei:Flag of Kyrgyzstan.svg Kirgisistan (seit 1992)
  27. KomorenDatei:Flag of the Comoros.svg Komoren (seit 1976)
  28. KuwaitDatei:Flag of Kuwait.svg Kuwait (Gründungsmitglied)
  29. LibanonDatei:Flag of Lebanon.svg Libanon (Gründungsmitglied)
  30. LibyenDatei:Flag of Libya.svg Libyen (Gründungsmitglied)
  31. MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia (Gründungsmitglied)
  32. MaledivenDatei:Flag of Maldives.svg Malediven (seit 1976)
  33. MaliDatei:Flag of Mali.svg Mali (Gründungsmitglied)
  34. MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko (Gründungsmitglied)
  35. MauretanienDatei:Flag of Mauritania.svg Mauretanien (Gründungsmitglied)
  36. MosambikDatei:Flag of Mozambique.svg Mosambik (seit 1994)
  37. NigerDatei:Flag of Niger.svg Niger (Gründungsmitglied)
  38. NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria (seit 1986)
  39. OmanDatei:Flag of Oman.svg Oman (seit 1972)
  40. PakistanDatei:Flag of Pakistan.svg Pakistan (Gründungsmitglied)
  41. Palästina Palästina (Gründungsmitglied)
  42. Saudi-ArabienDatei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien (Gründungsmitglied)
  43. SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Senegal (Gründungsmitglied)
  44. Sierra LeoneDatei:Flag of Sierra Leone.svg Sierra Leone (seit 1972)
  45. SomaliaDatei:Flag of Somalia.svg Somalia (Gründungsmitglied)
  46. SudanDatei:Flag of Sudan.svg Sudan (Gründungsmitglied)
  47. SurinameDatei:Flag of Suriname.svg Suriname (seit 1996)
  48. Vorlage:SYR-2024 (seit 1972)
  49. TadschikistanDatei:Flag of Tajikistan.svg Tadschikistan (seit 1992)
  50. TogoDatei:Flag of Togo (3-2).svg Togo (seit 1997)
  51. TschadDatei:Flag of Chad.svg Tschad (Gründungsmitglied)
  52. Tunesien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Tunesien (Gründungsmitglied)
  53. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei (Gründungsmitglied)
  54. TurkmenistanDatei:Flag of Turkmenistan.svg Turkmenistan (seit 1992)
  55. UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Uganda (seit 1974)
  56. UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Usbekistan (seit 1996)
  57. Vereinigte Arabische EmirateDatei:Flag of the United Arab Emirates.svg Vereinigte Arabische Emirate (seit 1972)
Datei:OIC map.png
Mitgliedstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit
  • Mitgliedstaaten
  • Beobachterstaaten
  • Suspendierte Mitgliedstaaten
  • Die Regionalregierung des teilautonomen tansanischen Landesteils Sansibar beschloss Anfang 1993, eigenständig der OIZ beizutreten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Konfliktbarometer 1993 (Memento vom 19. Januar 2012 im Internet Archive) (PDF; 1,1 MB), abgerufen am 16. Februar 2009.</ref> Die Entscheidung wurde nach Protesten aus Tanganjika (Festlands-Tansania) und politischen Spannungen innerhalb der tansanischen Union im August 1993 rückgängig gemacht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />kirchenserver.org (Memento vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 16. Februar 2009.</ref>

    Beobachter

    Staaten

    1. Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Bosnien und Herzegowina (seit 1994)
    2. Zentralafrikanische RepublikDatei:Flag of the Central African Republic.svg Zentralafrikanische Republik (seit 1997)
    3. ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand (seit 1998)
    4. NordzypernDatei:Flag of the Turkish Republic of Northern Cyprus.svg Türkische Republik Nordzypern (von 1979 bis 2004 als Muslimische Gemeinschaft Zyperns, seit 2004 als Türkischer Staat von Zypern)
    5. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland (seit 2005)

    Muslimische Gemeinschaften und Organisationen

    Islamische Institutionen

    • Parlamentarische Union der OIZ-Mitgliedstaaten (PUOICM) (seit 2000)
    • Jugendforum der Islamischen Zusammenarbeit (ICYF) (seit 2005)<ref>icyforum.org</ref>

    Internationale Organisationen

    Suspendierte Mitgliedstaaten

    Abgelehnte Staaten

    1. Philippinen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Philippinen
    2. IndienDatei:Flag of India.svg Indien

    Indien kritisierte die OIZ, da diese Organisation das Gebiet Kaschmir als „von Indien okkupiert“ bezeichnete. Obwohl in Indien etwa zehn Prozent der weltweiten Muslime leben, wurde es (auf Wunsch von Pakistan) von der Mitgliedschaft der OIZ ausgeschlossen.

    Siehe auch

    Literatur

    • Ellinor Schöne: Islamische Solidarität. Geschichte, Politik, Ideologie der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) 1969–1981. Reihe: Islamkundliche Untersuchungen. Klaus Schwarz, Berlin 1997, ISBN 3-87997-265-6.
      • dies.: Die islamische Staatengruppe und das Ende des Ost-West-Konflikts. Die Sicht der Organisation für Islamische Zusammenarbeit. In: Gerhard Höpp, Henner Fürtig: Wessen Geschichte? Muslimische Erfahrungen historischer Zäsuren im 20. Jahrhundert. Arbeitshefte des Zentrums moderner Orient, 16. Verlag Das arabische Buch, Berlin 1998, ISBN 3-87997-581-7, S. 97–116.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    <references responsive />

    Vorlage:Hinweisbaustein