Oromo People’s Congress
Der Oromo People’s Congress (abgekürzt OPC; Oromo: KUO; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="NEBE">Nationale Wahlbehörde Äthiopiens: Parteiensymbole und -logos, amharische Version. Abgerufen am 4. Mai 2010.</ref> Yä-Oromo Biherawi Kongränəs; bis 2001 Oromo National Congress ONC,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Political Programme of the Oromo People’s Congress (OPC). ( vom 29. Oktober 2012 im Internet Archive) OPC</ref> deutsch „Oromo-Nationalkongress“) ist eine politische Partei in Äthiopien. Sie ist eine der größten politischen Parteien des Landes. Der OPC wurde im April 1996 unter dem Namen Oromo National Congress von Merera Gudina gegründet. Dieser ist gleichzeitig auch der Parteivorsitzende.
Wahlergebnisse
Bis zu den nationalen äthiopischen Parlamentswahlen im Mai 2005 hatte der Oromo-Nationalkongress keine Pläne, eine Wählerbasis außerhalb der Heimatregion des Parteiführers Merera Gudina – dem Woreda Ambo in Oromia – aufzubauen.<ref>Ethiopia: Repression Sets Stage for Non-Competitive Elections. Human Rights Watch (englisch); abgerufen am 17. März 2009.</ref> In dieser Wahl, als die Partei unter ihrem eigenen Namen noch Mitgliedspartei des Bündnisses UEDF war (welches auch 52 der 527 Sitze im Volksrepräsentantenhaus gewann), gewann die Partei alleine 42 Sitze im Bundesparlament und 135 Sitze im Regionalparlament von Oromia.<ref>Election results – Provisional Results of the 4th Round General Election to Regional State Councils. National Electoral Board of Ethiopia.</ref>
Dennoch wurde die Parteiregistrierung von der Nationalen Wahlkommission Äthiopiens angeblich bereits vorher zu einer marginalen Splittergruppe vergeben. Der OPC warf der Wahlkommission vor, sie versuche im Vorfeld der Parlamentswahlen im Mai 2005 unter den Wählern Verwirrung zu stiften und die Partei zu unterminieren. Die Partei wurde somit gedrängt, noch vor den Wahlen ihren Namen in Oromo People’s Congress umzuändern.<ref>Lovise Aalen, Kjetil Tronvoll: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The 2008 Ethiopian local elections: The return of electoral authoritarianism. ( des Vorlage:IconExternal vom 5. Februar 2009 im Internet Archive; PDF; 68 kB) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: African Affairs, 108/430, S. 114; abgerufen am 17. März 2009.</ref>
Aktuelle Politik
Die Führungsschicht des OPC war einer der einflussreichsten Gründungsmitglieder des Forums für Demokratischen Dialog (Medrek). Die Errichtung dieses Forums wurde am 17. Juni 2007 vereinbart.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Forum for Democratic Dialogue: New collection or coalition? ( vom 8. Januar 2009 im Internet Archive), Capital Ethiopias Website</ref>
Im Januar 2009 ging der OPC eine politische Koalition mit der Föderalistisch-Demokratischen Bewegung der Oromo ein. Dazu wurde von beiden Parteien eine gemeinsame Presseerklärung einberaumt.<ref>According to a press release issued by both parties: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Oromia: OFDM and OPC to merge ( vom 2. Mai 2009 im Internet Archive), Oromo News Blog 3. Dezember 2008</ref>
Der OPC beklagte in einer Presseerklärung am 5. März 2009 die Drangsalierung ihrer Mitglieder durch die regierende Revolutionäre Demokratische Front der Äthiopischen Völker (EPRDF). Die EPRDF wandte während der vorhergehenden Wochen drei verschiedene Formen von Schikanierung an: So sollen im Februar des gleichen Jahres zwei Lehrer im Woreda Midakaegn schwerwiegend von der lokalen Polizei und sogar von Politikern des Woredas verprügelt worden sein. Zudem soll das Sicherheitspersonal am 4. März eine weiterführende Schule in Gedo eingekreist, auf die Studenten geschossen und mindestens drei von ihnen verwundet haben, von welchen eine später im Krankenhaus starb.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />EPRDF is still shooting to rule. ( vom 22. Februar 2012 im Internet Archive) OPC (englisch)</ref>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite des äthiopischen Parlaments. ( vom 24. Juli 2008 im Internet Archive; PDF) (englisch)
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
Volksbefreiungsfront von Tigray | Argobba Nationality Democratic Organization | Forum für Demokratischen Dialog | Äthiopische Revolutionäre Volkspartei | Gesamtäthiopische Sozialistische Bewegung | National-Demokratische Bewegung der Amharen | Revolutionäre Demokratische Front der Äthiopischen Völker | Demokratische Organisation des Oromovolkes | Somali People’s Democratic Party | Demokratische Bewegung der Südäthiopischen Völker | Nationaldemokratische Partei Afars | Revolutionäre Demokratische Einheitsfront der Afar | Föderalistische Demokratische Oromo-Bewegung | Demokratische Bewegung der Völker Gambellas | Oromo People’s Congress | Demokratisches Bündnis der Völker Südäthiopiens | Äthiopische Sozialdemokratische Partei | Demokratische Einheitsfront des Volkes von Benishangul-Gumuz | Nationale Liga der Aderi | Einheit für Demokratie und Gerechtigkeit | All-Amhara-Volksorganisation | Äthiopische Demokratische Einheitspartei | Somali Democratic Alliance Forces | Union of Tigrians for Democracy and Sovereignity