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Pablo Laso

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(Weitergeleitet von Pablo Laso Biurrún)
Basketballspieler
Basketballspieler
Pablo Laso
Datei:Pablo Laso Real Madrid Baloncesto Euroleague 20171012.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Pablo Laso Biurrún
Geburtstag 13. Oktober 1967 (58 Jahre und 216 Tage)
Geburtsort Vitoria-Gasteiz, Spanien
Größe 178 cm
Position Aufbauspieler
Vereine als Aktiver
1984–1995 SpanienSpanien Saski Baskonia
1995–1997 SpanienSpanien Real Madrid
199800000 SpanienSpanien Cáceres CB
1998–1999 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Lineltex Trieste
199900000 SpanienSpanien Unicaja Málaga
1999–2002 SpanienSpanien Casademont Girona
200200000 SpanienSpanien Caprabo Lleida
200300000 SpanienSpanien Forum Valladolid
Nationalmannschaft
1987–1995 Spanien 61
Vereine als Trainer
2003–2004 SpanienSpanien Cerámicas Leoni Castellón
2004–2005 SpanienSpanien Pamesa Valencia
2005–2007 SpanienSpanien Alerta Cantabria
2007–2011 SpanienSpanien Lagun Aro GBC
2011–2022 SpanienSpanien Real Madrid
2023–2024 DeutschlandDeutschland FC Bayern München
2024–2025 SpanienSpanien Saski Baskonia
seit 2025 0 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Anadolu Efes SK

Pablo Laso Biurrún (* 13. Oktober 1967 in Vitoria-Gasteiz) ist ein spanischer Basketballtrainer und ehemaliger -spieler.

Laufbahn

Spieler

Pablo Laso, Sohn des ehemaligen spanischen Nationalspielers und Basketballtrainers José Laso, begann seine Laufbahn beim Klub seiner Heimatstadt Saski Baskonia. Hier verbrachte er den größten Teil seiner Karriere, spielte elf Jahre lang in der ersten Mannschaft und feierte seinen größten Erfolg im Spanischen Pokalwettbewerb, in dem er 1995 mit seinem Klub durch ein 88:80 im Endspiel gegen Amway Zaragoza den Titel eroberte und zum MVP des Turniers ernannt wurde. Im Anschluss wechselte er zum spanischen Spitzenklub Real Madrid. Mit der Mannschaft gewann er in der Saison 1996/97 den Europapokal der Pokalsieger. Die Saison 1998/99 begann er in der italienischen Lega Basket Serie A bei Lineltex Trieste, wechselte jedoch noch vor Saisonende nach Spanien zurück und verstärkte Unicaja Málaga. Nach drei weiteren Spielzeiten bei Casademont Girona ließ er seine Karriere in der Saison 2002/03 bei Caprabo Lleida und Forum Valladolid ausklingen.

Während seiner 19-jährigen Laufbahn stellte er in 624 Spielen in der spanischen Liga Bestmarken in Assists (2896 gesamt; 4,64 pro Spiel) und Steals (1219 gesamt; 1,95 pro Spiel) auf.

Nationalmannschaft

Pablo Laso nahm mit Spanien an der U18-Europameisterschaft 1986 in Gmunden teil und erreichte dort mit der Auswahl den fünften Rang. Sein erstes Spiel für die A-Nationalmannschaft bestritt er am 13. September 1987 im Zuge der Mittelmeerspiele. Er war Teil der Endrundenaufgebote bei der EM 1989, der WM 1994 sowie der EM 1995.

Trainer

Pablo Laso begann seine Laufbahn in der Saison 2003/04 als Trainer bei Cerámicas Leoni Castellón in der LEB2, der dritthöchsten Spielklasse in Spanien. Nach einem Jahr in der Liga ACB bei Pamesa Valencia übernahm er den Zweitdivisionär Alerta Cantabria. Im Sommer 2007 verpflichtete ihn Lagun Aro GBC und auf Anhieb gelang der Aufstieg in die Liga ACB. Nach drei Spielzeiten mit dem Klub aus Donostia-San Sebastián in der ersten spanischen Liga gab Real Madrid die Verpflichtung Lasos als Cheftrainer bekannt. Bei den Hauptstädtern, bei denen er von 1995 bis 1997 als Spieler aktiv war, unterschrieb er einen bis 2013 laufenden Vertrag.<ref>Official Announcement: Pablo Laso to coach Real Madrid's basketball team. In: realmadrid.com. 21. Juni 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Juni 2011; abgerufen am 21. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.realmadrid.com</ref> Bereits in seiner ersten Spielzeit eroberte Laso mit seiner Mannschaft den Sieg im Pokalwettbewerb. Zu Beginn der Saison 2012/13 folgte der Gewinn des spanischen Supercups, zudem erreichte er mit Real Madrid das Endspiel der Euroleague und beendete das Jahr mit dem Sieg in der Meisterschaft. 2015 führte er Real zum Euroleague-Sieg, dieser Erfolg wurde 2018 wiederholt. In der spanischen Meisterschaft kamen weitere Titel hinzu, ebenfalls im Pokalwettbewerb sowie im Supercup.

Anfang Juni 2022 erlitt Laso einen Herzinfarkt.<ref>Pablo Laso, ingresado en el hospital tras sufrir un infarto de miocardio. In: sportingnews.com. 6. Juni 2022, abgerufen am 20. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein Assistent Chus Mateo übernahm vorerst die Leitung der Mannschaft.<ref>El Real Madrid comunica que Pablo Laso evoluciona favorablemente tras sufrir un infarto de miocardio. In: elespanol.com. 6. Juni 2022, abgerufen am 20. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Real im Juni 2022 spanischer Meister wurde, weilte Laso als Zuschauer in der Halle.<ref>De las lesiones y la crisis al infarto de Laso: la Liga que el Real Madrid levantó contra todas las desdichas. In: El Mundo. 20. Juni 2022, abgerufen am 20. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 4. Juli 2022 trennte sich Real nach elf Jahren, aus gesundheitlichen Gründen, von Trainer Laso.<ref>Basketballtrainer nach Herzinfarkt entlassen. In: faz.net. FAZ, 5. Juli 2022, abgerufen am 5. Juli 2022.</ref> Wegen seines Herzinfarkts wäre es nach Ansicht des Vereins unverantwortlich gewesen, diese Entscheidung nicht zu treffen. Laso wurde zugesichert, weiterhin die im Vertrag festgeschriebenen Bezüge zu erhalten und seine gesundheitliche Lage im Frühjahr 2023 neu zu bewerten.<ref>Comunicado oficial: Pablo Laso. In: realmadrid.com. Real Madrid, 4. Juli 2022, abgerufen am 5. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Juni 2023 unterschrieb Laso einen Dreijahresvertrag als Cheftrainer des FC Bayern München.<ref>Pablo Laso unterschreibt bei den Bayern bis 2025. In: FC Bayern München. 12. Juni 2023, abgerufen am 12. Juni 2023.</ref> Er führte den FCB im Spieljahr 2023/24 zum Gewinn der deutschen Meisterschaft und zum deutschen Pokalsieg.<ref>Pablo Laso devuelve al Bayern a lo más alto tras ganar la Bundesliga y certifica un doblete histórico. In: Marca. 14. Juni 2024, abgerufen am 14. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anschließend verließ Laso die Bayern vorrangig aus persönlichen Gründen wieder und ging in sein Heimatland zurück. Er wurde Ende Juni 2024 als neuer Cheftrainer von Saski Baskonia vermeldet.<ref>Pablo Laso deja el Bayern y ficha por el Baskonia hasta 2027. In: Marca. 28. Juni 2024, abgerufen am 28. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im August 2025 wurde die Trennung vermeldet.<ref>Comunicado oficial: Pablo Laso. In: Saski Baskonia. 8. August 2025, abgerufen am 8. August 2025.</ref> Laso übernahm im Dezember 2025 das Traineramt bei der türkischen Spitzenmannschaft Anadolu Efes SK.<ref>Anadolu Efes, başantrenör Pablo Laso ile 2027’ye kadar anlaştı! In: Sporx. 10. Dezember 2025, abgerufen am 10. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge und Ehrungen

Spieler

Trainer

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1990: Mark Davis | 1991: Juan Antonio Orenga | 1992: John Pinone | 1993: Joe Arlauckas | 1994: Velimir Perasović | 1995: Pablo Laso | 1996: Joan Creus | 1997: Andre Turner | 1998: Nacho Rodilla | 1999: Elmer Bennett | 2000: Alfonso Reyes | 2001: Pau Gasol | 2002: Dejan Tomašević | 2003: Dejan Bodiroga | 2004: Rudy Fernández | 2005: Jorge Garbajosa | 2006: Pablo Prigioni | 2007: Jordi Trias | 2008: Rudy Fernández | 2009: Mirza Teletović | 2010: Fran Vázquez | 2011: Alan Anderson | 2012: Sergio Llull | 2013: Pete Mickeal | 2014: Nikola Mirotić | 2015: Rudy Fernández | 2016: Gustavo Ayón | 2017: Sergio Llull | 2018: Thomas Heurtel | 2019: Thomas Heurtel | 2020: Facundo Campazzo | 2021: Cory Higgins | 2022: Nikola Mirotić Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

2004/05: Gershon | 2005/06, 2007/08: Messina | 2006/07, 2010/11, 2016/17: Obradović | 2008/09: Vujošević | 2009/10: Pascual | 2011/12: Ivković | 2012/13, 2021/22, 2022/23: Bartzokas | 2013/14: David Blatt | 2014/15: Pablo Laso | 2015/16, 2018/19: Itoudis | 2017/18: Laso | 2019/20: Saisonabbruch | 2020/21: Ataman | 2023/24: Mateo | 2024/25: Jasikevičius

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