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Reflexbluten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Coccinella septempunctata Reflexbluten (cropped).jpg
Ein Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) verteidigt sich mit Reflexbluten
Datei:Phrynosoma orbiculare 1.jpg
Krötenechse (Phrynosoma orbiculare)

Das Reflexbluten ist eine Verteidigungsmethode von Tieren gegen deren potentielle Fressfeinde.

Insekten

Viele Marienkäfer,<ref>Andreas Göbel: Asiatischer Marienkäfer richtet immense Schäden an. In: Welt Online. 6. November 2012, abgerufen am 9. September 2022.</ref> Ölkäfer, Weichkäfer, Steinfliegenlarven und weitere Insekten nutzen Reflexbluten zur Abschreckung. Dabei sondern die Tiere – beim Marienkäfer aus Drüsen zwischen Tibia (Unterschenkel) und Femur (Oberschenkel) – rötliche oder gelblich-bräunliche Tropfen Hämolymphe ab, die toxisch sind oder unangenehm riechen und schmecken (sogenanntes Wehrsekret).<ref>Entwicklungsbiologie (Wimmer). In: uni-goettingen.de. Abgerufen am 9. September 2022.</ref> Auf einen potenziellen Angreifer wirkt dies oft unmittelbar abschreckend.

Reptilien

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />