Fat Client
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ist ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung und bezeichnet vollwertig ausgestattete, leistungsfähige {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} mit ausreichender Rechenkapazität, Plattenspeicher, {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Laufwerken sowie leistungsstarken Grafikkarten. Das Gegenstück dazu ist, je nach applikationsspezifischer Funktionalität, der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.<ref>{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} Wissen – Online Lexikon – Der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} abgerufen am 30. Dezember 2013</ref>
Im Gegensatz zu {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} stehen die {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (manchmal auch als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} bezeichnet) und bieten als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}lösungen applikationsspezifische Funktionalität wie Benutzerschnittstellen, bestmögliche {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Skalierung und werden direkt beim {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, beispielsweise bei {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Applikationen oder auch auf mobilen Plattformen, implementiert.
Im Aufbau einer {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Architektur wird die Bezeichnung {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} für einen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} verwendet, bei dem die eigentliche Verarbeitung der Daten vor Ort auf dem {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} vollzogen wird. Er stellt auch meistens die grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung.
Der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} besteht aus Programmierschnittstelle, Hardwareabstraktionsschicht (HAL) und der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} selbst. Ein typischer {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} kann beispielsweise ein MacOS-, Linux- oder Windows-basierter {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} sein.
Merkmale eines {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
- Dateneingabe und Datenausgabe sowie die Datenverarbeitung selbst erfolgt lokal
- Die Datenspeicherung wird lokal oder über Netz durchgeführt
- Zugriffsmöglichkeiten und Kommunikation über Netzwerk (Datendienste, {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} usw.)
- Ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (Rechner) beinhaltet häufig bewegliche Teile (z. B. Festplatte, Lüfter)
Varianten eines {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
Als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (lokal verwalteter {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} mit Netzwerkzugriff) erfolgt das Einspielen von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}installationen und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} lokal. Sämtliche Ressourcen können, müssen aber nicht, vom {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} verwendet werden und ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}loser Betrieb ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) ist möglich.
Als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (zentral verwalteter {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} mit Netzwerkzugriff) werden {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}installationen und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} zentral eingespielt. {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} wie z. B. ZENworks oder ZAK/SMS bzw. SCCM wird benötigt und ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}loser Betrieb ist temporär möglich.
Vorteile
- An den jeweiligen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} können geringere Anforderungen gestellt werden, da ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} die meisten Anwendungen selbst verarbeitet und diese nicht auf einem {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ausgelagert werden müssen
- Erhöhte Möglichkeit von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Arbeiten, da eine dedizierte Verbindung zum {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (je nach Anwendung) oft nicht erforderlich ist
- Erleichterung bei multimediareichen Anwendungsverarbeitungen wie zum Beispiel {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, da an den jeweiligen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} keine erhöhten Bandbreitenanforderungen gestellt werden müssen
- Es können mehr Anwendungen auf dem {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} selbst installiert werden, da sich bereits ein Betriebssystem auf selbigem (lokaler {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) befindet
- Höhere {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}kapazitäten, da jeder einzelne {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} für mehr Verarbeitung sorgt, so dass der jeweilige {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} dadurch mehr {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} bedienen kann.<ref>Technopedia – {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – englisch, abgerufen am 30. Dezember 2013.</ref>
Nachteile
- Hoher Administrationsaufwand, da moderne Betriebssysteme sehr komplex sind sowie Inkompatibilitäten bei unterschiedlichen Versionsständen der eingesetzten {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}
- Bei hoher Anzahl von Arbeitsplätzen wird die Bereitstellung von Anwendungen zur Herausforderung, beispielsweise wenn Anmeldeskripte oder bestimmte Pfadangaben vereinheitlicht werden müssen, etwa wenn das {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} aktualisiert wurde.
- Verwundbarkeit und Ausfall, zum Beispiel durch den Besuch einer {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}seite mit absichtlich schadhaftem {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} oder unbedacht geöffneter Anhang einer {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.
- Bereitstellung eines lokalen Administratorenkontos, wodurch selbst {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} installiert werden kann, die Sicherheitsrisiken birgt oder das Verändern und Löschen einer Konfiguration, die nur vor Ort wiederhergestellt werden kann.<ref>BSK Service GmbH – Der klassische {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} abgerufen am 30. Dezember 2013</ref>
Der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) als Gegensatz
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} wird heute als Oberbegriff für eine Vielzahl von schlanken Rechnern verwendet. Für den Betrieb eines {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} wird weniger {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und weniger Rechnerleistung benötigt. Die Ausstattung von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} wird von mehreren {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Herstellern spezifiziert und umfasst eine Bildschirmauflösung von mindestens 640 × 480 Bildpunkten, eine Tastatur, eine Maus und die {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}fähigkeit. Festplatten sind nicht erforderlich aber auch nicht explizit ausgeschlossen.
Das Betriebssystem und die Anwendungssoftware liegen auf zentralen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} von denen aus auch Programm-{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und die Systemadministration erfolgt. Dadurch ist die Systemzuverlässigkeit besser und die Wartungskosten sind niedriger. Dazu zählen z. B. Windows-{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Netzwerk{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.<ref>{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} Wissen – {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} Lexikon – {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} abgerufen am 30. Dezember 2013</ref>
Begriffsbestimmungen
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) – Hier liegt sowohl die Funktionalität als auch die Anwendungslogik beim {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} selbst. Dies garantiert dem {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} nicht nur einen hohen Komfort für den Benutzer, sondern auch durch die {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Fähigkeit eine geringe Abhängigkeit von einem Netzwerk.
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) – Ist das genaue Gegenteil eines {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}s. Ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} enthält weniger {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und keinerlei eigene applikationsspezifische Funktionalität, diese wird komplett vom {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} bereitgestellt. Die applikationsspezifischen Funktionen werden hier meist in Form von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}seiten dargestellt.
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) – Die {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Plattform ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) ist ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} zur Entwicklung von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-basierten Applikationen. So kann ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} nicht nur ein Problem lösen (wie bei {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} üblich), sondern ist auch für artverwandte oder gar artfremde Probleme geeignet. Als Beispiel sei hier genannt, dass ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} z. B. nicht nur {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} lesen und verschicken, sondern auch Dateien per {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} herunter- und hochladen kann.
Diverse {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} sind heute verfügbar, die eine {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) anbieten. Diese bieten eine Basis, in der sich der Benutzer seine Module/{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} (Problemlösungen) selbst zusammenstellen kann, die er benötigt. Idealerweise können fremde Lösungen (z. B. von verschiedenen Anbietern) innerhalb eines {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}s zusammenarbeiten, so dass alle Module/{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} wie aus einem „Guss“ erscheinen.
{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Entwickler und Anbieter können aber auch mit diesen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Plattformen sogenannte {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Distributionen aus bestimmten Modulen/{{#invoke:Vorlage:lang|flat}} bündeln und bestimmten Benutzergruppen fertig zur Verfügung stellen. Ein {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} hat den Vorteil gegenüber einem {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, dass er einfacher verwaltbar und aktualisierbar ist, beispielsweise durch eine automatische {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}-Funktion im {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} selbst oder einen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, der vor dem eigentlichen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ausgeführt wird.
Rich Client - Eigenschaften
Hier stichwortartig die üblichen Muss-Eigenschaften einer Rich-Client-Platform:
- plugin-basierte Anpassungsfähigkeit an (verschiedene) Benutzer(-Anforderungen)
- wirklich alles ist Plugin bis hin zur Applikationsebene (die noch vor der Hauptfensterebene liegt), so dass verschiedene Applikations-Plugins den Client in eine andere Applikation verwandeln
- einfache (Online-)Updates des Clients oder von Plugins
- Entwicklung komplexer Oberflächen für komplexe Anwendungen möglich
- voneinander abhängige Plugins (evtl. unterschieden in Kann-/Muss-Abhängigkeiten)
- Config-Datei-Management (entweder pro Plugin eigene Dateien oder eine zentrale Datei)
Zudem gibt es manchmal herausragende Kann-Eigenschaften:
- unabhängig von GUI-Frameworks (kann also verschiedene benutzen oder mischen)
- neben Plugin-Manager auch eigener Event-Manager (falls z. B. unabhängig von GUI-Frameworks, die eigenes Event-Management mitbringen)
- lauffähig unter verschiedenen Betriebssystemen
- verschiedene Oberflächen auf verschiedenen Geräten
- neben externen auch einkompilierte Plugins (nicht nur eines von beiden)
- Updates/Upgrades im laufenden Betrieb (evtl. ohne Tool durch manuelles Ersetzen externer Plugins)
Rich-Client - Plattformen
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />