Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Kristine Roug – Wikipedia Zum Inhalt springen

Kristine Roug

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Roug)
Kristine Roug Vorlage:SportPicto
Nationalität: Danemark[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Dänemark
Geburtstag: 12. März 1975
Geburtsort: Hørsholm, Danemark[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Dänemark
Verein: Yachtklubben Furesøen (YF)
Bootsklassen: Europe
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Atlanta 1996 Europe
Weltmeisterschaften
Gold La Rochelle 1994 Europe
Gold North Shore City 1995 Europe
Silber San Francisco 1997 Europe
Bronze Travemünde 1998 Europe
Gold Salvador (Bahia) 2000 Europe

Kristine Roug (heute: Cristine Storm Lassen) (* 12. März 1975 in Hørsholm) ist eine dänische Seglerin, die in der Europa-Klasse Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin wurde.

Mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta im Alter von 21 Jahren stellte sie mehrere dänische Rekorde auf: sie war von allen dänischen Sportlern und Sportlerinnen der jüngste Olympiateilnehmer bei Sommerspielen, der jemals eine Goldmedaille gewann; sie war die erste dänische Frau, die im Segelsport diese Medaille erhielt und sie war die erste Olympiasiegerin Dänemarks seit 48 Jahren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Team Danmark (Memento vom 23. Juni 2007 im Internet Archive) (dänisch, abgerufen am 12. März 2009)</ref>

Sportliche Karriere

Datei:Furesø Næsseslottet 2005-2.jpg
Furesee (Furesø), Heimatrevier der Seglerin

Kristine Roug war in ihrer Jugend Mitglied im Yachtclub Furesøen (Yachtklubben Furesøen)<ref name="Sports">Kristine Roug in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch; archiviert vom Original)Vorlage:Abrufdatum, abgerufen am 12. März 2009</ref>, der am Furesee (Furesø) in der gleichnamigen Kommune Furesø auf dem nordöstlichen Seeland liegt. Das Heimatgewässer der Seglerin ist der tiefste See Dänemarks.

Auf dem Furesee begann die Sportlerin im Alter von sechs Jahren mit dem Segeln. Anfangs saß sie im Optimist, einer kleinen und leichten Jolle für Kinder und Jugendliche, die neben Freizeitzwecken als Einstiegsklasse für den Regattasport dient. Mit diesem Boot qualifizierte sie sich 1990 im Alter von 15 Jahren für die Nordischen Meisterschaften vor den Åland-Inseln und segelte auf den 26. Platz.<ref name="ISAF"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ISAF (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europeclass.dk Biographical Information, Kristine Roug, Juli 1996 (englisch, abgerufen am 12. März 2009)</ref> Bei diesem Wettbewerb kam sie in Kontakt mit Dinghi-Seglern und fand besonderes Interesse am Europe, einer Einhand-Jolle, die von 1992 bis 2004 als olympische Frauen-Bootsklasse zugelassen war. 1990 erhielt sie ihre erste eigene Europe-Jolle. Schnell bewies sie ein außerordentliches Entwicklungspotenzial in diesem Boot und gewann einige Regatten, sodass der dänische Verband vorübergehend schon für 1992 ihre Olympiateilnahme in Erwägung gezogen hatte. In den Jahren 1992 bis 1996 gewann sie fast alle wichtigen Meisterschaften, darunter die Segel-Weltmeisterschaften 1994 und 1995 und die Olympischen Sommerspiele 1996. Diese Erfolge veranlassten die dänischen Medien, Parallelen zu dem dänischen Ausnahmesegler und viermaligen Olympiasieger Paul Elvstrøm zu ziehen.

Die hochgeschraubten Erwartungen konnte Kristine Roug in der Folgezeit nicht erfüllen. Die Weltmeisterschaften 1997 beendete sie auf dem zweiten und die Weltmeisterschaften 1998 auf dem dritten Rang. Im Jahr 2000 gewann sie die Weltmeisterschaft noch einmal und ließ nach einem zehnten Platz bei den Olympischen Sommerspielen 2000 ihre internationale Karriere ausklingen. Ihre Erfahrungen im Segelsport gab sie anschließend als Trainerin weiter. Zudem führt sie segelsportbezogene Kurse am Sportinstitut (Institut for Idræt) der Universität Kopenhagen<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ifi.ku.dkInstitut for Idræt, Københavns Universitet (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ) FFIH – En model til idrætsorganisering i lokalmiljøet?, 2006, Seite 45 (dänisch, abgerufen am 12. März 2009)</ref> und in Weiterbildungseinrichtungen für Lehrer<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gymnasieskolernes idrætslærerforening (Memento vom 21. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF; 949 kB) Gisp Nr. 109, April 2002, Seite 46 (dänisch, abgerufen am 12. März 2009)</ref> durch. Seit ihrem Umzug nach Kopenhagen ist sie Mitglied im Segelclub Vallensbæk (Vallensbæk Sejlklub)<ref name="ISAF"/> in Vallensbæk Strand, einer Kommune im westlichen Vorortbereich von Kopenhagen.

Weltmeisterschaften und Olympische Sommerspiele

Datei:Phare du bout du monde 0001.jpg
La Rochelle. Hier gewann Kristine Roug 1994 ihre erste Weltmeisterschaft
Datei:Yacht Club da Bahia 2.jpg
Dritte und letzte Weltmeisterschaft 2000 in Salvador da Bahia (Yachtclub da Bahia)

Sämtliche Erfolge erzielte Kristine Roug in der Europe-Klasse. Zu ihren härtesten Konkurrentinnen auf internationaler Ebene gehörten die beiden Niederländerinnen Margriet Matthijsse und Carolijn Brouwer und die Britin Shirley Robertson. Konnte sie ihre Rivalinnen in den ersten Jahren ihrer Karriere zumeist besiegen, segelte sie ihnen vor allem nach 1996 oft hinterher.

Bei ihrer ersten Teilnahme an Segel-Weltmeisterschaften 1992 in Izola landete die Seglerin auf dem fünften Platz.<ref name="ISAF"/> Bei den Weltmeisterschaften 1994 in La Rochelle gewann sie ihre erste Goldmedaille. Ihre größte Rivalin dieser Jahre, Margriet Matthijsse, kam auf den dritten Platz. Ein Jahr später in North Shore City siegte sie erneut bei der Weltmeisterschaft. Margriet Matthijsse kam auf dem Silberrang direkt hinter ihr ins Ziel. Das gleiche Ergebnis gab es im Segelrevier von Savannah bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta: die Goldmedaille für Kristine Roug und die Silbermedaille für Margriet Matthijsse. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in San Francisco konnte Matthijsse die Reihenfolge drehen und verwies Roug auf den zweiten Platz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Database Olympics (Memento vom 19. Januar 2013 im Internet Archive) 1996 Summer Olympics, Sailing results (abgerufen am 12. März 2009)</ref><ref name="IECU"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />International Europe Class Union (IECU) (Memento vom 4. August 2008 im Internet Archive) Results world women (abgerufen am 12. März 2009)</ref>

In den folgenden Jahren schoben sich Carolijn Brouwer und Shirley Robertson nach vorne. Die Weltmeisterschaften 1998 in Travemünde beendete Roug mit der Bronzemedaille, Gold ging an Brouwer und Silber an Robertson. 1999 in Melbourne blieb sie ohne WM-Medaille, während ihre härtesten Konkurrentinnen mit Gold (Matthijsse) und Bronze (Robertson) aus dem Wettbewerb gingen. Im folgenden Jahr knüpfte Kristine Roug noch einmal an ihre ganz großen Erfolge an und gewann ihre dritte WM-Goldmedaille. Bei dieser Weltmeisterschaft 2000 in Salvador da Bahia kamen die beiden Niederländerinnen nicht in die Medaillenränge, zweite wurde Shirley Robertson. Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney blieb der dänischen „Seglerin der Jahre“ 1994 und 1996 der zehnte Platz, während im Olympic Sailing Shore in der Rushcutters Bay Robertson mit der Goldmedaille und Matthijsse mit der Silbermedaille geehrt wurden.<ref name="Sports"/><ref name="IECU"/><ref name="ISAF"/>

Zu Kristine Rougs Erfolgen bei der Olympiade und den Weltmeisterschaften gesellten sich Siege in vielen weiteren Regatten, darunter Gewinne der Kieler Woche in den Jahren 1997, 1999 und 2000 (dazwischen, 1998, hatte Carolijn Brouwer die Kieler Woche gewonnen).<ref>Kieler Woche, Siegerliste Europe-Klasse (abgerufen am 12. März 2009)</ref>

Übersicht

WM = Segel-Weltmeisterschaften (nur Plätze eins bis drei), OLY = Olympische Sommerspiele (alle Platzierungen).

  • 1994: Gold: WM Europe-Klasse
  • 1995: Gold: WM Europe
  • 1996: Gold: OLY Europe
  • 1997: Silber: WM Europe
  • 1998: Bronze: WM Europe
  • 2000: Gold: WM Europe
  • 2000: 10. Platz: OLY Europe

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1992: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Linda Andersen | 1996: Danemark[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Kristine Roug | 2000: Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Shirley Robertson | 2004: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Siren Sundby

Liste der Olympiasieger im Segeln Vorlage:Klappleiste/Ende