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Weißblättriger Bunttäubling

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(Weitergeleitet von Russula variegatula)

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Weißblättriger Bunt-Täubling
Datei:2019-07-30 Russula variegatula 1068623.jpg

Weißblättriger Bunt-Täubling (Russula variegatula)

Systematik
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: unsichere Stellung (incertae sedis)
Ordnung: Täublingsartige (Russulales)
Familie: Täublingsverwandte (Russulaceae)
Gattung: Täublinge (Russula)
Art: Weißblättriger Bunt-Täubling
Wissenschaftlicher Name
Russula variegatula
Romagn. ex Bon

Der Weißblättrige Bunt-Täubling (Russula variegatula) ist ein Pilz aus der Familie der Täublingsverwandten (Russulaceae). Er ist durch einen violetten bis olivgrauen Hut und weißes bis weißliches Sporenpulver gekennzeichnet.

Merkmale

Makroskopische Merkmale

Der Hut ist lilaviolett bis olivgrau gefärbt, was ihn an den Papageien-Täubling (R. ionochlora) erinnern lässt. Er erreicht einen Durchmesser von vier bis sechs Zentimetern. Der Stiel ist weiß. Das Sporenpulver ist weiß bis weißlich.

Mikroskopische Merkmale

Die Sporen messen 6,5–8 × 5,7–6,7 Mikrometer. Die Oberfläche ist mit Warzen besetzt, die nicht oder manchmal kurz verbunden sind. Die Warzen werden bis zu 0,75 Mikrometer hoch. Die Hyphen der Huthaut sind pfriemförmig, 3,5 bis 5 Mikrometer breit und besitzen keine bauchig erweiterten Basalabschnitte. Die Zystiden am Hut sind zylindrisch-keulig geformt und sechs bis zehn, manchmal bis zu zwölf Mikrometer breit.

Artabgrenzung

Ähnlich ist vor allem der Papageien-Täubling (R. ionochlora), der jedoch vorwiegend bei Buchen vorkommt und ein etwas dunkleres, cremeweißes Sporenpulver besitzt.

Ökologie

Der Weißblättrige Bunt-Täubling ist vor allem unter Fichten, aber auch unter Eichen zu finden.

Verbreitung

Der Weißblättrige Bunt-Täubling ist in West- und Mitteleuropa verbreitet, gilt jedoch überall als sehr selten.

Tabelle mit europäischen Ländern, in denen der Weißblättrige Bunttäubling nachgewiesen wurde<ref name="GBIF" /><ref name="pilzoek" /><ref name="krieglsteiner" />
Süd-/Südosteuropa Westeuropa Mitteleuropa Osteuropa Nordeuropa
Frankreich Schweiz,
Deutschland,
Österreich

In Deutschland wurde er nachweislich nur in Sachsen, Niedersachsen und Bayern gefunden.

Literatur

Einzelnachweise

<references> <ref name="krieglsteiner"> German Josef Krieglsteiner (Hrsg.), Andreas Gminder, Wulfard Winterhoff: Die Großpilze Baden-Württembergs. Band 2: Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige. Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0, S. 460. </ref> <ref name="GBIF"> Vorlage:Gbif.org bei www.gbif.org </ref> <ref name="pilzoek"> Russula variegatula in der PilzOek-Datenbank. In: pilzoek.de. Abgerufen am 21. August 2011. </ref> </references>

Weblinks

  • Russula variegatula. In: Russulales News. Bart Buyck, abgerufen am 7. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Foto, Nomenklatur und lateinische Originaldiagnose).