SRH Hochschule Heidelberg
| SRH Hochschule Heidelberg | |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:SRH Logo sRGB Orange 150dpi.png | |
| Aktivität | 1969 bis 2024 |
| Trägerschaft | privat, SRH Holding |
| Ort | Heidelberg |
| Bundesland | Baden-Württemberg |
| Land | Deutschland |
| Rektor | Carsten Diener<ref name="rektor">Neuer Rektor an der SRH Hochschule Heidelberg: Prof. Dr. Carsten Diener folgt auf Prof. Dr. Katja Rade. In: idw-online.de. 29. April 2020, abgerufen am 11. März 2021.</ref> |
| Studierende | 2840 (SoSe 2023)<ref name="studierende">Statistischer Bericht – Statistik der Studierenden – Sommersemester 2023, Tabelle 21311-07. (XLSX; 1,1 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 20. April 2024.</ref> |
| Mitarbeiter | 528 (2022)<ref name="mitarbeiter">Statistischer Bericht – Statistik des Hochschulpersonals 2022, Tabelle 21341-10. (XLSX; 1,5 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 20. April 2024.</ref> |
| davon Professoren | 81 (2022)<ref name="mitarbeiter"/> |
| Website | www.srh-hochschule-heidelberg.de/ |
Die SRH Hochschule Heidelberg war eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule der SRH Holding mit Sitz in Heidelberg. Sie bestand von 1969 bis 2024. Am 1. Oktober 2024 wurde sie im Zuge einer Reorganisation der SRH in die SRH University of Applied Sciences Heidelberg integriert und besteht seitdem nicht mehr als eigenständige Hochschule.<ref name="fusion">Bildungsanbieter SRH stellt seinen Hochschulbereich neu auf. In: srh.de. 14. Oktober 2024, abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>
Geschichte
Die Hochschule nahm am 1. Oktober 1969 unter dem Namen Fachhochschule Heidelberg als Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen im tertiären Bildungsbereich ihren Betrieb mit zunächst 130 Studierenden auf.<ref name="rnz">Denis Schnur: Geschichte voller Umwälzungen: SRH-Hochschule in Heidelberg wird 50. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 11. Juli 2019, abgerufen am 14. Oktober 2025.</ref> Im Jahr 1991 öffnete sie sich für Privatkunden. Seitdem sank der Anteil der Studierenden mit Behinderung auf etwa fünf Prozent.<ref name="wr">Reakkreditierung 2009. (PDF; 176 kB) In: Wissenschaftsrat. Abgerufen am 20. April 2024.</ref>
2004 wurde die Hochschule durch den Wissenschaftsrat akkreditiert.<ref>Stellungnahme zur Akkreditierung der Fachhochschule Heidelberg. (PDF) In: Wissenschaftsrat. Juli 2003, abgerufen am 14. Oktober 2025.</ref> Im selben Jahr zog sie aus dem Gewerbegebiet von Heidelberg-Wieblingen in den Science Tower auf dem Campus der SRH.<ref name="rnz" />
Im Jahr 2007 erfolgte die Umbenennung in SRH Hochschule Heidelberg – Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Hochschulen gGmbH.<ref>Hintergrundinformation zur SRH Hochschule Heidelberg. (PDF) In: Wissenschaftsrat. 10. Juli 2009, abgerufen am 14. Oktober 2025.</ref> 2009 wurde die institutionelle Re-Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat durchgeführt, wobei die Einflussmöglichkeiten der Trägergesellschaft kritisch angemerkt wurden.<ref name="wr" />
Angeboten wurden vor allem Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Psychologie, Sozialwissenschaften, Technik und Architektur. Aus den anfänglichen 130 Studierenden entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte eine Hochschule mit mehreren tausend Studierenden und einem deutlich erweiterten Fächerangebot.<ref name="rnz" />
2017 wurde die SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien Calw eingegliedert.<ref>Überarbeitete Bachelorstudiengänge starten im Oktober. In: Schwarzwälder Bote. 20. März 2017, abgerufen am 14. Oktober 2025.</ref> In Calw bestand bis zur Schließung 2021 ein weiterer Studienstandort.<ref>Bianca Rousek: SRH Hochschule in Calw schließt Ende März. In: Schwarzwälder Bote. 18. März 2021, abgerufen am 14. Oktober 2025.</ref>
Zum 1. Oktober 2024 wurde die SRH Hochschule Heidelberg zusammen mit vier weiteren Präsenzhochschulen der SRH zur SRH University of Applied Sciences Heidelberg verschmolzen und hörte damit auf, als eigenständige Hochschule zu existieren.<ref name="fusion" />
Rektoren
- 1969–1972: Fritz Schulz-Linkholt (* 1913)<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe Auflage. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1138 (Schulz-Linkholt, Fritz).</ref>
- 1972–1980: Werner Herrmann
- 1980–2000: Horst Methner (* 1936)
- 2000–2008: Wolfram Hahn (* 1943)
- 2008–2016: Jörg Winterberg (* 1963)
- 2017–2020: Katja Rade (* 1965)
- 2020–2024: Carsten Diener (* 1970)<ref name="rektor" />
Absolventen
- Thomas Faust (* 1963), Sozialökonom und Publizist, Diplom 1988
- Julia Wege (* 1986), Sozialarbeiterin und Hochschullehrerin, Masterexamen 2010
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 49° 24′ 50″ N, 8° 39′ 5″ O
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