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Club Atlético San Lorenzo de Almagro

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San Lorenzo
Datei:San Lorenzo de Almagro.svg
Basisdaten
Name Club Atlético
San Lorenzo de Almagro
Sitz Buenos Aires
Gründung 1. April 1908
Farben Blau und Rot
Präsident Sergio Costantino
Website sanlorenzo.com.ar
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Gustavo Álvarez
Spielstätte Estadio Pedro Bidegain,
El Nuevo Gasómetro
Plätze 47.964
Liga Liga Profesional de Fútbol
2025-C 5. Platz (Zona B)
Achtelfinale (Play-offs)
Datei:Estadio Pedro Bidegain.jpg
Stadion San Lorenzo de Almagro in Buenos Aires

Der Club Atlético San Lorenzo de Almagro ist ein argentinischer Fußballverein aus Buenos Aires. In Argentinien sind dessen Spieler vor allem als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Raben“) bekannt, in Anspielung auf die schwarze Soutane des Mitgründers des Vereins, des Salesianerpaters Lorenzo Massa;<ref name="Gerardo Romero 495">Gerardo Romero: Los clubes del futbol argentino, Bd. 1. Editorial Dunken, Buenos Aires 2014, S. 493–497, hier S. 495.</ref> von den Fans wird der Klub auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („der Zyklon“) genannt, nach der von Pater Lorenzo Massa 1943 gegründeten gleichnamigen Vereinszeitung.<ref name="Pablo Calvo">Pablo Calvo: Dios es cuervo. La historia sagrada de San Lorenzo. Sudamericana, Buenos Aires 2013.</ref>

Geschichte

Der Verein wurde am 1. April 1908 im Stadtteil Almagro gegründet. Maßgeblich beteiligt war der aus Italien stammende, fußballbegeisterte Jugendseelsorger Lorenzo Massa.<ref>Art. San Lorenzo de Almagro. In: Charles Parrish, John Nauright: Soccer around the world. A cultural guide to the world’s favorite sport. ABC-Clio, Santa Barbara 2014, ISBN 978-1-61069-302-8, S. 12–13.</ref> Er gestattete den Jungen des Viertels, auf dem Hof hinter seiner Kirche San Antonio Fußball zu spielen. Der Namensbestandteil San Lorenzo wurde vermutlich von ihm oder ihm / seinem Namenspatron, dem hl. Laurentius, zu Ehren gewählt.

Der CA San Lorenzo wurde rasch zu einem der Topklubs in Buenos Aires. Seit dem Beginn der argentinischen Profiliga (1931) ist San Lorenzo gemeinsam mit den Boca Juniors, River Plate, dem CA Independiente und dem Racing Club Avellaneda einer der „großen Fünf“ im argentinischen Fußball.

In den 1930er-Jahren wurde San Lorenzo aufgrund einiger Spieler baskischer Herkunft (z. B. Isidro Lángara) sehr beliebt in der baskischen Gemeinschaft von Buenos Aires. Der erste Meistertitel in der Profiliga wurde 1933 gewonnen.

1946 gewann San Lorenzo erneut die Meisterschaft und begann anschließend eine Tour durch Spanien und Portugal, welche als eines der größten Ereignisse in der Vereinsgeschichte gilt. Nach einer Niederlage gegen Real Madrid gewann San Lorenzo sowohl die Spiele gegen Barcelona als auch gegen die spanische und portugiesische Nationalmannschaft. Die spanische Presse bezeichnete San Lorenzo als „die beste Mannschaft der Welt“.

In den Jahren 1968 bis 1974 gewann San Lorenzo insgesamt 4 Meistertitel. Die Mannschaft von 1968 wurde als los Matadores bekannt, da sie die Meisterschaft ohne eine einzige Niederlage gewann.

1981 musste San Lorenzo in die Primera División B absteigen, kehrte aber gleich in der folgenden Saison wieder in oberste Liga zurück. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Klub hohe Schulden und besaß kein Stadion mehr. Unter dem Präsidenten Fernando Miele (1986–2001) erhielt San Lorenzo wieder ein Stadion und gewann zwei Meistertitel. Der derzeitige Präsident ist Rafael Savino.

Der traditionelle Lokalrivale aus dem Süden von Buenos Aires ist Huracán. Rivalitäten bestehen überdies zu Boca Juniors, River Plate, Independiente, Racing sowie den Newell’s Old Boys aus Rosario.

Am 31. März 2013 wurde der Torwart Pablo Migliore wegen der angeblichen Verwicklung in einen Mordfall nach dem Abpfiff des Heimspiels gegen Newell’s Old Boys festgenommen.<ref>Comunicado Oficial: Situación Pablo Migliore (spanisch) auf www.sanlorenzo.com.ar vom 31. März 2013, abgerufen am 1. April 2013.</ref>

Das Management leitete von 2012 bis 2017 der vormalige Stürmer Bernardo Romeo.<ref>Kai Behrmann: Auch als Manager ist Romeo ein Volltreffer. Hamburger Morgenpost vom 10. August 2014. Abgerufen am 11. August 2014</ref><ref>Bernardo Romeo dejará de ser el manager de San Lorenzo: quién lo reemplazaría. 25. November 2017, abgerufen am 24. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der anfangs hochverschuldete, krisenbehaftete Verein wurde auch durch Romeos Arbeit wieder erfolgreich: Im Dezember 2013 wurde San Lorenzo argentinischer Meister, im August 2014 gewann der Verein erstmals die Copa Libertadores durch ein 1:0 im Rückspiel des Finales gegen Club Nacional.<ref>Kai Behrmann: Ex-Torjäger Romeo: Er plant seine HSV-Rückkehr In: Hamburger Morgenpost, vom 17. August 2014. Abgerufen am 11. Mai 2017.</ref> Damit war der Verein auch für die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert, in der er das Finale erreichte und dort Real Madrid mit 0:2 unterlag.

Kosenamen des Vereins

Weitere gängige Kosenamen / Spitznamen des Vereins – neben Cuervos und Ciclón – sind:

  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (die Blau-Roten), nach den Vereinsfarben
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (die Heiligen), eine Anspielung darauf, dass die ersten Spieler Messdiener bei Pater Massa waren oder aus seiner Jungengruppe kamen<ref name="Gerardo Romero 495" /><ref name="Pablo Calvo" />
  • Gauchos oder Gauchos de Boedo, weil viele Spieler der Mannschaft von 1932 und 1933, die in Boedo, dem südlich an Almagro angrenzenden Viertel wohnten, aus dem Landesinneren zugewandert waren<ref>Gerardo Romero: Los clubes del futbol argentino, Bd. 1. Editorial Dunken, Buenos Aires 2014, S. 493–497, hier S. 495–496.</ref>
  • Matadores als Bezeichnung für die legendäre Mannschaft von 1968, die ungeschlagen blieb und alle gegnerischen Mannschaften „erledigte“ (span: „matar“), das heißt „vom Platz fegte“<ref>Antonio Sidero: Fútbol argentino. Vendedores de ilusiones. Jugadores, técnicos y representantes que ganan millones en clubes empobrecidos. Editorial Dunken, Buenos Aires 2013, ISBN 978-987-02-6483-5, S. 75.</ref>

Erfolge

National

  • Primera División (12): 1933, 1936 (Copa de Honor), 1946, 1959, 1968 (Metropolitano – ungeschlagen), 1972 (Metropolitano), 1972 (Nacional – ungeschlagen), 1974 (Nacional), 1995 (Clausura), 2001 (Clausura), 2007 (Clausura), 2013 (Torneo Inicial)
  • Amateurmeistertitel (vor Einführung der argentinischen Profiliga) (3): 1923, 1924, 1927.
  • Primera División B: 1982
  • Copa de la República: 1943
  • Argentinischer Superpokal: 2015

International

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1 
1946 hatten sowohl Nacional Montevideo als auch der CA San Lorenzo de Almagro jeweils eine Partie gewonnen. Man entschied sich, beiden Mannschaften den Sieg zuzusprechen. Die Trophäe erhielt jedoch Nacional, da der Verein aus Montevideo mehr Tore erzielt hatte.

Stadion

Das alte Gasómetro-Stadion im Stadtteil Boedo musste wegen der Schuldenlast 1979 verkauft werden und wurde abgerissen. Das neue Stadion im Stadtteil Nueva Pompeya, bekannt als El Nuevo Gasómetro, wurde am 16. Dezember 1993 eröffnet. Der offizielle Name des Stadions ist Estadio Pedro Bidegain, nach einem ehemaligen Klubpräsidenten. Es hat eine Kapazität von 47.964 Plätzen.

Der Verein plant den Bau eines neuen Stadions im Stadtteil Boedo, welches nach dem 2025 verstorbenen Papst Franziskus, dem bekanntesten Fan des Vereins, benannt werden soll.<ref>Anastasia Trenkler: Lieblingsverein des Papstes möchte Stadion nach ihm benennen. Der Spiegel, 22. April 2025, abgerufen am 22. April 2025.</ref>

Aktueller Kader 2025/26

Stand: 4. August 2025<ref>CA San Lorenzo de Almagro - Vereinsprofil. Abgerufen am 4. August 2025.</ref>

Nr. Position Name
4 KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg AB Jhohan Romaña
7 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg ST Ezequiel Cerutti
9 Slowenien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: ST Andrés Vombergar
11 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg ST Matías Reali
12 ParaguayDatei:Flag of Paraguay.svg TW Orlando Gill
15 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg MF Emanuel Cecchini
16 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Nery Domínguez
19 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg MF Manuel Insaurralde
20 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg TW Facundo Altamirano
21 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg MF Francisco Perruzzi
23 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Gastón Hernández
24 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Nicolás Tripichio
25 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg TW José Devecchi
Nr. Position Name
28 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg ST Alexis Cuello
30 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Nahuel Arias
32 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Ezequiel Herrera
33 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Teo Rodríguez Pagano
34 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Fabricio López
36 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Daniel Herrera
37 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Elías Báez
38 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg MF Ignacio Perruzzi
40 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg MF Juan Rattalino
50 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg MF Agustín Ladstatter
51 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg AB Maximiliano Zelaya
KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg ST Diego Herazo

Ehemalige bekannte Spieler

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Trainer

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Wissenswertes

Papst Franziskus war Fan und Mitglied des Vereins.<ref>Andreas Knobloch: Der Papst kickt mit. San Lorenzos Aufschwung. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. August 2014, S. 28.</ref><ref>Der Papst-Klub ist nach einem Priester benannt. Die Welt, 14. März 2013, abgerufen am 14. März 2013.</ref> Ebenso ist der Schauspieler Viggo Mortensen ein bekennender Anhänger von San Lorenzo.<ref>Actor Viggo Mortensen shows off his love for Argentina club San Lorenzo at Oscars. Abgerufen am 22. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Club Atlético San Lorenzo de Almagro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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