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Antimon(V)-oxid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sb2O5)
Kristallstruktur
Struktur von Antimon(V)-oxid
Vorlage:Farbe Sb5+ 0 Vorlage:Farbe O2−
Allgemeines
Name Antimon(V)-oxid
Andere Namen
  • Diantimonpentoxid
  • Antimonpent(a)oxid
Verhältnisformel Sb2O5
Kurzbeschreibung

weißes bis gelbliches Pulver<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-237-7
ECHA-InfoCard 100.013.853
PubChem 14813
ChemSpider 14129
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 323,50 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

3,78 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

380 °C<ref name="GESTIS" /> (Zersetzung)

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.780">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).Vorlage:Sigma-Aldrich/Name nicht angegeben</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338<ref name="Sigma" />
MAK

aufgehoben, da karzinogen<ref name="GESTIS" />

Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−993,7 kJ·mol−1 <ref>M. Binnewies, E. Milke: Thermochemical Data of Elements and Compunds. 2. Auflage. Wiley-VCH, Weinheim 2002, ISBN 3-527-30524-6, S. 829.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Antimon(V)-oxid (Antimonpentaoxid) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Oxide des Antimons.

Gewinnung und Darstellung

Antimon(V)-oxid wird durch Oxidation von Antimon oder Antimontrioxid, oder durch Calcinieren von Antimonnitrat gewonnen.

Im Labor erfolgt die Darstellung über zwei mögliche Fällungsreaktionen<ref name="Brauer">Georg Brauer: Diantimonpentoxyd. In: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. Ferdinand Enke Verlag Stuttgart, 1954, S. 468 f.</ref>:

<chem>2 HSbCl6 + 5 H2O -> Sb2O5 + 12 HCl</chem>

oder

<chem>2 SbCl5 + 5 H2O -> Sb2O5 + 10 HCl</chem>

Eigenschaften

Die Kristallstruktur von Antimon(V)-oxid basiert auf oktaedrisch von Sauerstoff koordinierten Antimonatomen.<ref>Toxikologische Bewertung von Vorlage:Linktext-Check (PDF) bei der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)Vorlage:Abrufdatum</ref> Es liegt in Form eines weiß bis gelblichen Pulvers vor. Beim Erhitzen auf über 300 °C gibt das Oxid Sauerstoff ab und geht langsam in die Verbindung Antimon(III,V)-oxid (<chem>Sb2O4</chem>) über.<ref name="Brauer" />

Verwendung

Antimon(V)-oxid wird als Flammschutzmittel in Acrylnitril-Butadien-Styrol und anderen Kunststoffen verwendet. Weiterhin dient es bei der Produktion von Glas und Emaille (als Trübungsmittel) und wird bei Farben (z. B. Mischphasenoxidpigment und Antimonate wie Natriummetaantimonat) sowie Klebstoffen eingesetzt.

Einzelnachweise

<references />