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Puderzucker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Staubzucker)
Datei:PowderedSugar.png
Ungesiebter Puderzucker
Datei:Reformationsbroetchen puder.jpg
Reformationsbrötchen mit Puderzucker

Puderzucker (bundesdeutsches und Schweizer Hochdeutsch)<ref name="Variantenwörterbuch">Ulrich Ammon, Hans Bickel, Jakob Ebner, Ruth Esterhammer, Markus Gasser, Lorenz Hofer, Birte Kellermeier-Rehbein, Heinrich Löffler, Doris Mangott, Hans Moser, Robert Schläpfer, Michael Schloßmacher, Regula Schmidlin, Günter Vallaster: Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2004, S. 597.</ref> bzw. Staubzucker (österreichisches Hochdeutsch,<ref name="Variantenwörterbuch"/> regional auch in Bayern, teils in Thüringen und im südlichen Sachsen-Anhalt)<ref>Stephan Elspaß, Robert Möller: Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA) – Vierte Runde: Ergebnisse, Puderzucker/Staubzucker, 21. Dezember 2007.</ref> wird durch Mahlen von raffiniertem weißen Zucker gewonnen. Der Name erklärt sich aus der Tatsache, dass der Zucker hierbei so fein gemahlen wird, bis er eine staub- oder puderähnliche Konsistenz bekommt.<ref>Robert L. Wolke: Was Einstein seinem Koch erzählte. Piper, München, Zürich 2002, ISBN 3-492-04496-4, Seite 28.</ref> Wegen seiner feinen Körnung löst er sich schnell auf, was Vorteile bei der Herstellung von Cremes, Teigen und Massen bringt. Er eignet sich besonders zum Zubereiten von Glasuren und als Dekorzucker auf (trockenen) Backwaren. Durch seine Mikrokristalle verfeinert er das Mundgefühl beim Verzehr.<ref name=":0">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> (In Österreich wird klar unterschieden zwischen Staubzucker und Puderzucker. Puderzucker ist noch viel feiner als Staubzucker und bleibt daher – wie Puder – auch stunden- oder tagelang sichtbar auf einem Kuchen haften, was der Staubzucker nicht kann, weil die Feuchtigkeit einer Kuchenmasse ihn bald schmelzen lässt.)

Bereits 1555 beschrieb Alexius Pedemontanus (Alessio Piemontese), wie man Platten aus Puderzucker und Tragantgummi herstellt, von denen man essen konnte und die danach zerbrochen und aufgegessen werden konnten.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Datei:Булочки в сахарной пудре.jpg

Verwendung

Als Dekorzucker

Bäcker und Konditoren verwenden sogenannten Dekorpuder<ref name=":0" /> (englisch: confectionar’s sugar, icing sugar, powdered sugar;<ref name=":1">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> auch Bäckerzucker, Dekorierzucker): Wegen seiner aufgebrochenen Zuckerkristalle neigt normaler Puderzucker zur Wasseraufnahme und wird dann auf feuchten Oberflächen nass und klebrig. Daher wird Dekorpuder hergestellt, ein spezielles Zuckergemisch, das unempfindlich gegen Feuchtigkeit ist. Dekorpuder wird auf Basis von Puder- oder Traubenzucker hergestellt, auf die wasserabweisende, pflanzliche Produkte aufgesprüht werden,<ref name=":0" /> wie Stärke, Maisstärke und Calciumphosphat, um ein Verklumpen zu verhindern.<ref name=":1" />

Eine alte Bezeichnung war auch Farinzucker oder Farinade. Sie leitet sich vom mehlartigen Aussehen des Puderzuckers ab (französisch farine für Mehl).

Als Reduktionsmittel

Wird Puderzucker mit Oxidationsmitteln vermischt, ergibt das eine explosionsfähige Mischung. Trotz der vielen gebundenen Sauerstoffatome kann Zucker weitere binden und wirkt daher als Reduktionsmittel. Die davon ausgehende Gefahr – die Mischung kann schon während des Mischens explodieren – wird oft unterschätzt. Außerdem kann Puderzucker eine Staubexplosion verursachen.<ref>K. W. Stahmer, M. Gerhold, Brenn- und Explosionskenngrößen von Zuckerstaub, abgerufen am 17. Januar 2024.</ref>

Weblinks

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Einzelnachweise

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