Téterchen
Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich
Téterchen ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}}, 1941–1944 Diedringen) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Téterchen gehört zum Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle und zum Kanton Boulay-Moselle.
Geographie
Die Gemeinde liegt etwa 33 Kilometer nordöstlich von Metz, sieben Kilometer nordöstlich von Boulay-Moselle (Bolchen) und 17 Kilometer südwestlich von Saarlouis.
Nachbargemeinden sind Brettnach, Tromborn, Dalem, Hargarten-aux-Mines (Hargarten), Coume (Kuhmen), Ottonville (Ottendorf) und Velving (Welwingen).
Geschichte
Ältere Ortsbezeichnungen sind Tittriche (1249), Titreken (1262), Tirterchin, Duterchin (1544), Tetercken (1779) und Teter.<ref name="Kraus">Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 981–982 (google-books.com).</ref> Das Dorf gehörte früher zum Herzogtum Lothringen im Heiligen Römischen Reich.<ref name="Huhn">Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 354 (google-books.com).</ref>
Hier war einst ein Franziskanerinnen-Kloster, das seit dem 15. Jahrhundert mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg sorgte Herzog Karl IV. von Lothringen für den Wiederaufbau. Nach einer Brandstiftung durch Parteigänger zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde es 1721 wieder hergestellt und die Kirche 1724 neu errichtet; bei der Aufhebung 1790 hatte das Kloster noch 16 Nonnen.<ref name="Huhn" /><ref name="Kraus" />
Das Gemeindewappen zeigt die zwei ehemaligen Herren des Ortes: die Kreuze von Boulay und den Löwen von Berus. Der Krummstab erinnert an das Kloster Freistroff, das in Téterchen kirchliche Rechte hatte.<ref>Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)</ref>
Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet an Deutschland und das Dorf wurde dem Kreis Bolchen im Bezirk Lothringen des Reichslandes Elsaß-Lothringen zugeordnet. Im Jahr 1871 betrug die Gemarkungsfläche der Gemeinde 732 Hektar, wovon 148 Hektar bewaldet waren; auf der Gemarkung befanden sich ein Sandsteinbruch und eine Gipsmühle.<ref>Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 121 (google-books.com).</ref><ref name="Huhn" />
Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt, und die Ortschaft stand bis 1944 unter deutscher Verwaltung.
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 | 2019 |
| Einwohner | 629 | 675 | 631 | 701 | 703 | 608 | 679 | 790 |
- Kirche St. Rufus
Siehe auch
Literatur
- Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 121 (google-books.com).
Belege
<references />
Weblinks
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