Blackstone Group
| The Blackstone Group Inc.
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | The Blackstone Group logo (2).svg | |
| Rechtsform | Corporation |
| ISIN | US09260D1072 |
| Gründung | 1985 |
| Sitz | New York City, [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Vereinigte Staaten |
| Leitung | Stephen A. Schwarzman (Chairman & CEO)<ref>Our People</ref> Jonathan D. Gray (Präsident & COO) |
| Mitarbeiterzahl | 4.895 (2024)<ref>macrotrends.net: Blackstone: Number of Employees</ref> |
| Umsatz | 12,5 Mrd. US-Dollar (2024)<ref>finanzen.net: Blackstone-Bilanz</ref> |
| Branche | Private Equity |
| Website | blackstone.com |
The Blackstone Group Inc. ist eine börsennotierte US-amerikanische Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in New York City. Die Firma ist einer der weltgrößten Investoren im Bereich Alternative Investments. Zu den Tätigkeitsfeldern des Unternehmens gehören Immobiliengeschäfte, Private Equity, sowie Kredit- und Hedge Fonds-Strategien.<ref name=":0">The Firm. The Blackstone Group, abgerufen am 21. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das verwaltete Vermögen (AUM) lag zum 31. März 2025 bei einer Billion US-Dollar.<ref name=":0" /> Im April 2019 gab Blackstone bekannt, dass es von einer börsengehandelten Personengesellschaft zu einer Körperschaft (Corporation) wechseln würde.<ref>Blackstone to switch from a partnership to a corporation. In: Reuters. 18. April 2019 (reuters.com [abgerufen am 21. Juli 2020]).</ref>
Unternehmensprofil
Die Blackstone Group besitzt Niederlassungen in New York (345 Park Avenue), Atlanta, Boston, Chicago, Dallas, Frankfurt am Main, Hongkong, Houston, London, Los Angeles, Menlo Park, Mumbai, Paris, San Francisco und Tokio.
Das Unternehmen ist in die vier Geschäftsfelder Corporate Private Equity, Real Estate, Marketable Alternative Asset Management und Financial Advisory aufgeteilt.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. GSO Capital ist die Tochtergesellschaft der Blackstone Group auf dem Gebiet des kreditorientierten Asset Managements.<ref>Demystifying GSO Capital (Blackstone). In: Wall Street Oasis. 25. Dezember 2015, abgerufen am 25. Dezember 2015.</ref>
Den Vorsitz des Aufsichtsrates hat der Gründer des Unternehmens Stephen A. Schwarzman inne, der auch Chief Executive Officer ist.
Bekannte Beteiligungen der Blackstone-Gruppe (Stand April 2016):
- Industrie: TRW Automotive, Nalco, Freescale Semiconductor, MB Aerospace (X/2015<ref>mbaerospace.com</ref>)
- Glas: Gerresheimer
- Medien- und Unterhaltungsbranche: Merlin Entertainments Group, Universal Orlando Resort, Cineworld, Houghton Mifflin, SeaWorld
- Energie und Entsorgung: Allied Waste, Texas Genco
- Verpackung: Graham Packaging (bis 2011)
- Telekommunikation: Deutsche Telekom, Aktienanteil von 4,5 %
- Finanzen: Allianz SE, Aktienanteil von 5,3 %
- Gesundheitswesen: Southern Cross Healthcare
- Gastronomie: Spirit Group
- Mode: Jack Wolfskin (2011–2017)<ref>Hedgefonds übernehmen Jack Wolfskin, auf www.spiegel-online.de, abgerufen am 16. Juni 2018.</ref>, Spanx Inc.<ref>Blackstone buys majority stake in SPANX, Inc. In: Blackstone press releases. 20. Oktober 2021, abgerufen am 13. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Hotelgewerbe: Hilton Hotels (IV/2007<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hilton Hotels Corporation to be acquired by Blackstone Investment Funds ( vom 28. September 2007 im Internet Archive)</ref>), enge Zusammenarbeit auf dem deutschen Hotelmarkt mit der Event Hotel Gruppe, 2007 Kauf der ehemaligen Interhotels der DDR, The Cosmopolitan, Las Vegas (III/2013<ref>lasvegassun.com</ref>)
- Produktion: Leica (X/2011<ref>ft.com</ref>)
Zum Beispiel besitzt Blackstone durch Tochtergesellschaften mindestens 3500 Wohnungen in Berlin.<ref>Manuel Kostrzynski, Hendrik Lehmann, Katrin Schuber, Helena Wittlich: Finanzinvestor Blackstone besitzt Tausende Wohnungen in Berlin. Tagesspiegel, 9. November 2020, abgerufen am 21. November 2020.</ref>
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1985 vom früheren US-Handelsminister Peter George Peterson, der sich 2008 aus dem Unternehmen zurückzog, und von Stephen A. Schwarzman mit einem Gründungskapital von 400.000 US-Dollar gegründet. Die Gründer leiteten den Namen ihres Unternehmens von ihren eigenen Namen ab: „Black“ ist das englische Wort für „schwarz“; „Peter“, „petros“ (πέτρος, männlich) oder „petra“ (πετρα, weiblich) bedeutet im Griechischen „Stein“ oder „Fels“. An dem Unternehmen beteiligt war ab 1987 auch der Investmentbanker Roger C. Altman. dieser verließ das Unternehmen jedoch 1992, um als stellvertretender Finanzminister in die Clinton-Regierung einzutreten, und gründete später im Jahr 1995 die beratende Investmentbank Evercore Partners.<ref>Roger C. Altman, ’69. Abgerufen am 6. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Blackstone wurde ursprünglich als kleines Beratungsunternehmen für Mergers & Acquisitions gegründet.<ref>Robert J. Cole: COMPANY NEWS; Hutton-Shearson Deal Announced. In: The New York Times. 4. Dezember 1987, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref> Blackstone schloss die Kapitalbeschaffung für seinen ersten Private-Equity-Fonds nach dem „Schwarzen Montag“, dem weltweiten Börsencrash im Oktober 1987, ab.<ref>Leslie Wayne: A Big Fund Ready to Capitalize on Hard Times. In: The New York Times. 13. November 1987, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref> In diesem Jahr trat auch Larry Fink als Partner bei.
1988 wurde die zunächst auf Hypothekendeals und festverzinsliche Anlagen spezialisierte BlackRock als Tochtergruppe gegründet. Diese spaltete sich jedoch 1994 nach einer Entwicklung zum Vermögensverwalter endgültig von Blackstone ab.
Im Zuge des Unternehmenswachstums erwarb die japanische Nikko Securities 1988 für 100 Millionen Dollar eine Beteiligung von 20 % an Blackstone (wobei das Unternehmen mit 500 Millionen Dollar bewertet wurde).<ref>Michael Quint: Nikko Acquires 20% of Blackstone Group. In: The New York Times. 13. Dezember 1988, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref> Die Investition von Nikko ermöglichte eine erhebliche Expansion des Unternehmens und seiner Investitionstätigkeiten. Im Jahr 1990 startete Blackstone sein Hedgefonds-Geschäft, das ursprünglich dazu gedacht war, Anlagen für die Führungskräfte von Blackstone zu verwalten.<ref>sschaefer@forbes.com: Stephen Schwarzman And Blackstone: Wall Street's Unstoppable Force. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref> 1991 erfolgte die Expansion nach Europa<ref>BUSINESS PEOPLE; Chairman Is Named For Blackstone Unit (Published 1991). 5. April 1991 (nytimes.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref> und ins Immobiliengeschäft.
1995 verkaufte Blackstone seine Beteiligung an BlackRock für 240 Millionen Dollar an PNC Financial Services, das mit der Investition später riesige Gewinne erzielte. Schwarzman bezeichnete den Verkauf von BlackRock später als seine schlechteste Geschäftsentscheidung aller Zeiten.<ref>Carol J. Loomis, Tom Ziegler: BlackRock: The $4.3 trillion force. Abgerufen am 6. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Blackstone Real Estate Advisers, die Immobilien-Tochtergesellschaft des Unternehmens, erwarb den Watergate-Komplex in Washington, D.C. im Juli 1998 für 39 Millionen Dollar<ref>Watergate Hotel for sale - Washington Business Journal. 25. November 2002, abgerufen am 6. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und verkaufte ihn im August 2004 an Monument Realty. Im Oktober 2000 erwarb Blackstone Real Estate die Hypothek von Larry Silverstein für das World Trade Center 7<ref>Blackstone Acquires Debt on 7 World Trade Center. In: Blackstone. Abgerufen am 6. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, welches knapp ein Jahr später bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstört wurde.
Ende 2004 übernahm das Unternehmen 31.000 Wohnungen von der Beteiligungsgesellschaft WCM für 1,4 Milliarden Euro. Es handelte sich dabei um den Wohnungsbestand der Kieler Wohnungsbaugesellschaft mit 9500 Wohnungen. Ferner um 3800 Wohnungen in Wuppertal, 5800 in der Region Mönchengladbach sowie 500 in weiteren Regionen.
Ende April 2006 erwarb Blackstone für 2,68 Milliarden Euro einen 4,6-prozentigen Anteil an der Deutschen Telekom von der staatseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die weitere 17,5 Prozent an der Telekom hält. Blackstone verpflichtete sich, die Aktien für mindestens zwei Jahre zu halten.
Am 19. November 2006 wurde zwischen Blackstone und der amerikanischen Immobilienfirma Equity Office Properties eine Übernahmevereinbarung unterzeichnet. Die Transaktion sollte ein Volumen von 36 Milliarden US-Dollar haben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Equity Office Agrees to be Acquired by The Blackstone Group ( vom 3. Juli 2007 im Internet Archive), phx.corporate-ir.net, 19. November 2006.</ref> Im Februar 2007 kam die bis dahin größte fremdfinanzierte Übernahme einschließlich Schulden für 39 Milliarden US-Dollar zu Stande.<ref>Blackstone has sold most Equity Office property: WSJ. In: reuters.com. 26. Juli 2007, abgerufen am 16. Februar 2015.</ref>
Gegen den Widerstand des US-Senats fand am 22. Juni 2007 der Börsengang der Blackstone Group zu einem Emissionskurs von 31 US-Dollar an der New York Stock Exchange statt. Dabei überstieg die Nachfrage nach Aktien das Angebot von 133 Millionen Stückaktien um etwa das 6fache. Der Börsengang erzielte 4,13 Milliarden US-Dollar. Seither wird die Aktie unter dem Kürzel BX gehandelt.
Bereits im Vorfeld des Börsengangs wurde über eine Beteiligung eines chinesischen Staatsfonds in Höhe von drei Milliarden US-Dollar berichtet.<ref name="SPON-483681">Blackstone: China legt drei Milliarden Dollar bei Heuschrecke an. In: Spiegel Online. 19. Mai 2007, abgerufen am 16. Februar 2015.</ref> Die China Investment Corporation sicherte sich 9,3 Prozent der Anteile von Blackstone.
Im Juli 2007 übernahm Blackstone die Hotelkette Hilton und wurde damit zum viertgrößten Hotelbetreiber der Welt. Mit einem Gesamtpreis von 26 Milliarden US-Dollar ist die Transaktion die bislang größte Übernahme in der Touristik.
Im Zuge der Finanzkrise musste auch die Blackstone Group mehrere Quartalverluste in Millionenhöhe melden. Der Wert der Aktie hatte verglichen mit dem Börsengang im Juni 2007 zeitweise mehr als 90 Prozent an Wert verloren,<ref name="SPON-610384">Tiefrote Zahlen: Blackstone-Gründer verzichten auf Boni. In: Spiegel Online. 27. Februar 2009, abgerufen am 16. Februar 2015.</ref> sich inzwischen aber wieder etwas erholt (Stand April 2012). Im Sommer 2015 lag der Wert der Aktie bei ca. 44 bis 32 USD; im Sommer 2016 hatte er sich wieder etwas vermindert auf Werte zwischen 20 und 30 USD.
Im Oktober 2011 wurde bekannt, dass Blackstone 44 % der Anteile der Salzburger Holding ACM Projektentwicklung von Leica Camera übernehmen will.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Finanzinvestor Blackstone steigt bei Leica ein ( vom 21. Oktober 2011 im Internet Archive) In: tagesschau.de</ref>
Im Februar 2014 erwarb Blackstone für 150 Millionen Euro einen Anteil von 20 % an der italienischen Luxusmarke Versace.<ref>WWD Magazine: Versace Sells Minority Stake to Blackstone. In: WWD. (wwd.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref>
2015 verdiente Stephen A. Schwarzman als CEO der Blackstone Group 810,6 Millionen US-Dollar.<ref>Koh Gui Qing: Blackstone CEO took home $810.6 million in 2015. In: Reuters. 26. Februar 2016, abgerufen am 29. September 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im zweiten Quartal 2016 verwaltete die Blackstone Group ein Vermögen von 356,3 Milliarden US-Dollar.<ref>Konrad Putzier: Real estate boosts Blackstone’s profits in Q2. In: The Real Deal New York. 21. Juli 2016, abgerufen am 29. September 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ende 2016 kaufte Blackstone Solvay Acetow in Freiburg im Breisgau.<ref>Jörg Buteweg: Wirtschaft: Freiburg: Alter Name, neue Chefs: Solvay heißt bald wieder Rhodia. Badische Zeitung, 9. Dezember 2016, abgerufen am 18. Dezember 2016.</ref>
Im November 2016 kaufte Blackstone Officefirst, die Bürosparte von IVG Immobilien. Der Kaufpreis betrug 3,3 Milliarden Euro, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete.<ref>Blackstone kauft IVG-Tochter Officefirst. In: finanzen.net. 8. November 2016, abgerufen am 14. Februar 2017.</ref>
Im Februar 2017 kaufte Blackstone die Cloud-Operations Firma Cloudreach.<ref>Blackstone Acquires a Majority Stake in Leading Global Public Cloud Enabler Cloudreach. Abgerufen am 20. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Jahr 2018 übernahm Blackstone einen Mehrheitsanteil an Refinitiv von der Thomson-Reuters-Gruppe. Dieser wurde im August 2019 für 27 Milliarden US-Dollar an die Londoner Börse weiterveräußert.<ref>Londoner Börse schluckt Datenfirma Refinitiv für 27 Mrd Dollar. In: reuters.com. 1. August 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Dezember 2019; abgerufen am 31. Dezember 2019.</ref>
Im Juni 2019 tätigte Blackstone den größten bislang bekannten Logistik-Deal in der Immobilienbranche: Blackstone erwarb für 18,7 Milliarden Dollar ein Portfolio aus Lagerhallen der Firma GLP aus Singapur. Mit den erworbenen 16,6 Millionen Quadratmetern, die alle in den USA gelegen sind, konnte Blackstone sein dortiges Logistik- und Industrieportfolio beinahe verdoppeln.<ref>Private Equity: Größter Logistik-Deal in Immobilienbranche: Blackstone zahlt knapp 19 Milliarden Dollar. Abgerufen am 25. Oktober 2021.</ref>
Im Juli 2020 gab Blackstone bekannt, den britischen Studentenwohnungsbetreiber IQ Student Accommodation von der US-Investmentbank Goldman Sachs für rund 5,56 Milliarden Euro kaufen zu wollen. IQ Student Accommodation besitzt und verwaltet mehr als 28.000 Betten für Studierende in ganz Großbritannien. Der Kauf muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden.<ref>Blackstone kauft britischen Studentenwohnungsbetreiber von Goldman Sachs. Abgerufen am 25. Oktober 2021.</ref>
Mitte Juli 2020 gab Blackstone seine Beteiligung an dem schwedischen Lebensmittelkonzern Oatly, dem Vorreiter auf dem Gebiet der Haferdrink-Herstellung, bekannt. Da Blackstone ebenfalls Anteile an Firmen hielt, die maßgeblich für die anhaltende Zerstörung des Amazonasregenwaldes verantwortlich waren, zudem der CEO von Blackstone, Stephen Schwarzman, bekennender Anhänger und ein enger Vertrauter des US-Präsidenten Donald Trump war, boykottierten Oatly-Verbraucher die Marke.<ref>[1]</ref><ref>[2]</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Activists sour on Oatly vegan milk after stake sold to Trump-linked Blackstone.] In: the Guardian. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
2021 gab Blackstone bekannt, eine Milliarde Dollar in einen neuen Fonds von Hipnosis Song Management (HSM) zu investieren, den größten Investor in Musik-Rechte in Großbritannien.<ref>manager magazin: Blackstone investiert eine Milliarde in Musik-Rechte. Abgerufen am 1. November 2021.</ref>
Im Oktober 2021 gab Blackstone eine Mehrheitsbeteiligung am mit 1,2 Mrd. US-Dollar bewerteten US-Unternehmen Spanx Inc. bekannt. Die in Atlanta ansässige Firma stellt Shapewear-Produkte her. Bemerkenswert an der Transaktion ist, dass sie von einem ausschließlich aus Frauen bestehenden Investmentteam von Blackstone vorbereitet wurde und dass das zu bildende Board of Directors ausschließlich aus Frauen bestehen soll.<ref>Blackstone buys majority stake in SPANX, Inc. In: Blackstone press releases. 20. Oktober 2021, abgerufen am 13. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Februar 2022 wurde Crown Resorts für eine Kaufsumme von 6,6 Mrd. US-Dollar übernommen.<ref>Erik Gibbs: Crown Resorts Finalizes $6.6B Blackstone Group Acquisition. 24. Juni 2022, abgerufen am 6. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2022 vereinbarte Blackstone die Übernahme des in Austin ansässigen Unternehmens American Campus Communities, Inc. für fast 13 Milliarden US-Dollar.<ref>Blackstone to buy American Campus Communities for nearly $13 billion</ref>
Im Jahr 2024 hatte der weltweite Immobilienbesitz der Gruppe einen Wert von 600 Mrd. US-Dollar.<ref>Astrid Dörner: „Europa ist für uns der beste Markt der Welt“. In: Handelsblatt. 7. Juni 2024, abgerufen am 8. Juni 2024.</ref>
Kritik
2009 erwarb Blackstone tausende Wohnungen der ehemals kommunalen Kieler Wohnungsbaugesellschaft (KWG). Dabei wurden eine mangelnde Instandhaltung der Wohnungen sowie stark steigende Mieten kritisiert.<ref>Rolf Herbert Peters / print: Immobilien: Heuschrecken spielen Monopoly. 29. Oktober 2005, abgerufen am 20. Mai 2019.</ref>
Beteiligungsgesellschaften wie die Blackstone Group waren im April 2005 Anlass für die Heuschreckendebatte in Deutschland. Franz Müntefering sprach damals von Finanzinvestoren als „Heuschrecken“. Im Zuge der steigenden Investitionen in Deutschland nahm der Mitgründer und derzeitige Vorstandschef der Blackstone-Gruppe Stephen A. Schwarzman darauf Bezug. Angela Merkel hatte ihn um eine Erklärung des Geschäftsmodells von Private Equity gebeten. Er erwiderte, dass er eine gute Heuschrecke sei, denn sein Unternehmen würde schlecht geführte Unternehmen retten und damit Arbeitsplätze sichern.<ref>Amanda L Gordon: Steve Schwarzman Maps an Arc From Mowing Lawns to Advising Trump. Bloomberg, abgerufen am 19. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Schwarzman, Stephen A., 1947-: What it takes : lessons in the pursuit of excellence. First Avid Reader Press hardcover edition Auflage. New York, ISBN 978-1-5011-5814-8.</ref>
Auch in der Diskussion um sehr hohe Managergehälter wurde der Name des Unternehmens an vorderster Front genannt. So erhielt Stephen A. Schwarzman im Jahre 2006 398,3 Millionen US-Dollar,<ref name="focus-63013">Blackstone-Chef: 400 Millionen US-Dollar Jahresgehalt. In: Focus Online. 12. Juni 2007, abgerufen am 16. Februar 2015.</ref> im Jahr 2007 350 Millionen US-Dollar,<ref name="nytimes-2008031313">Unbekannter Titel. In: nytimes.com. Abgerufen am 16. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Abonnement notwendig).</ref> und 2008 waren es sogar 702 Millionen US-Dollar.<ref name="hb-3238562">Blackstone-Chef bekam 700-Millionen-Gehalt. In: handelsblatt.com. 14. August 2009, abgerufen am 16. Februar 2015.</ref>
Im Dezember 2018 schlossen Blackstones dänische Tochtergesellschaft North 360 und Frederiksberg Boligfond, ein gemeinnütziger Wohnbauträger, einen Kaufvertrag über mehrere hundert Wohnungen in Frederiksberg ab. Nach Kritik von Bewohnern und Politik und Unklarheit über die Rechtmäßigkeit des Vertrags, zog sich Blackstone im Oktober 2019 davon zurück.<ref>Anders Malling Beck: Blackstone traekker sig fra omstridt ejendomhandel (Blackstone zieht sich von umstrittenem Immobilienhandel zurück). In: TV 2 (Dänemark). 4. Oktober 2019, abgerufen am 4. Oktober 2019.</ref>
Im Februar 2023 deckte die Washington Post auf, dass es in dem Blackstone-Unternehmen „Packers Sanitation Services Inc“ zu systematischer Kinderarbeit gekommen ist. Demnach wurden 102 Minderjährige im Alter von 13 Jahren in der US-amerikanischen Fleischindustrie eingesetzt, um etwa Schlachtanlagen in Konzernen wie JBS Foods und Cargill zu reinigen.<ref>U.S. fines firm $1.5 million for hiring kids to clean meatpacking plants. In: Washington Post. ISSN 0190-8286 (washingtonpost.com [abgerufen am 18. Februar 2023]).</ref>
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Website
- Private Equity Climate Risks 2022 Scorecard
- Die Wohnungsnot als SuperRendite – Finanzwende
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Börsennotiertes Unternehmen
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Investmentgesellschaft
- Finanzdienstleister (New York City)
- Private-Equity-Unternehmen
- Immobilienunternehmen (Vereinigte Staaten)
- BlackRock
- Blackstone Group
- Unternehmensgründung 1985
- Unternehmen im S&P 500