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Nördliches Kugelgürteltier

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Nördliches Kugelgürteltier
Datei:Dasypodidae - Tolypeutes tricinctus.JPG

Nördliches Kugelgürteltier (Tolypeutes tricinctus)

Systematik
Ordnung: Gepanzerte Nebengelenktiere (Cingulata)
ohne Rang: Gürteltiere (Dasypoda)
Familie: Chlamyphoridae
Unterfamilie: Tolypeutinae
Gattung: Kugelgürteltiere (Tolypeutes)
Art: Nördliches Kugelgürteltier
Wissenschaftlicher Name
Tolypeutes tricinctus
(Linnaeus, 1758)

Das Nördliche Kugelgürteltier oder Brasilianisches Dreibindengürteltier beziehungsweise Dreibinden-Kugelgürteltier (Tolypeutes tricinctus) ist eine Säugetierart aus der Gruppe der Gürteltiere (Dasypoda), welche endemisch in Brasilien verbreitet ist. Es stellt die seltenste Art der Gürteltiere dar und bewohnt hauptsächlich die Caatinga-Region im Nordosten des Landes. Bis zum Ende der 1980er Jahre galt die Art als ausgestorben, heute wird sie als gefährdet eingestuft.

Merkmale

Das Nördliche Kugelgürteltier ist durchschnittlich etwas größer als sein südlicher Verwandter, das Südliche Kugelgürteltier (Tolypeutes matacus) und erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 32 bis 39 cm (Durchschnitt 35,7 cm), dazu kommt noch ein 5 cm langer, relativ unbeweglicher Schwanz, der vergleichsweise etwas kürzer ist als jener der südlichen Form. Das Gewicht wird mit 1,1 bis 1,6 kg angegeben, Feldbeobachtungen lassen annehmen, dass die Männchen etwas größer als die Weibchen sind. Prinzipiell ähnelt es im Körperbau dem Südlichen Kugelgürteltier und besitzt ebenfalls einen deutlich gerundeten Rückenpanzer, der durch drei flexible Bänder in einen vorderen und hinteren Abschnitt geteilt ist und bis zu den Beinen hinab reicht. Der markanteste Unterschied ist an den Vorderfüßen zu beobachten, welche aus fünf krallenbewehrten Zehen bestehen und nicht aus vier wie beim Südlichen Kugelgürteltier.<ref name="Redford 1994" /><ref name="Santos et al. 1994" /><ref name="Superina et al. 2018" />

Verbreitung und Lebensraum

Datei:Brazilian Three-banded Armadillo area.png
Verbreitungsraum des Nördlichen Kugelgürteltieres

Hauptverbreitungsgebiet des Nördlichen Kugelgürteltiers ist die Caatinga-Region im Nordosten Brasiliens, eine meist durch dornige Gebüsche und Bäume charakterisierte Trockenlandschaft mit weniger als 500 mm Jahresniederschlag. Es kommt aber auch in den südlich angrenzenden Cerrado-Landschaften vor, die wiederum aus buschiger Savannenvegetation und laubwerfenden Bäumen bestehen.<ref name="Santos et al. 1994" /><ref name="Anacleto et al. 2006" /> Vereinzelt wurden Tiere auch in nördlicher gelegenen Gebieten beobachtet, so aus dem Bundesstaat Maranhão. Hier tritt es in Habitaten mit mosaikartiger Vegetation, bestehend aus Dornengebüschsavannen und Babassupalmen auf.<ref name="Oliviera et al. 2007" /> Insgesamt ist das Vorkommen des Nördlichen Kugelgürteltiers fragmentiert, die Größe des Verbreitungsgebietes wird mit etwa 937.000 km² angegeben.<ref name="IUCN"/><ref name="Superina et al. 2010" /> Es fehlen vor allem Informationen zu den nordöstlichen Verbreitungsgrenzen.<ref name="Feijo et al. 2015" /> In Bereichen mit hoher Population wird die Dichte auf etwa 1,2 Individuen je Quadratkilometer geschätzt. Wahrscheinlich geht sie aber in Gebieten mit hohem Jagddruck deutlich zurück.<ref name="IUCN" /><ref name="Superina et al. 2018" />

Lebensweise

Territorialverhalten

Datei:Burrows of Tolypeutes tricinctus.jpg
Bau des Nördlichen Kugelgürteltiers. Oben: Bau mit pflanzenbedecktem Eingang (links) und ein Tier, das den Bau verlässt (rechts); unten: grabendes Individuum (links) und fertiger Bau (rechts)
Datei:Brazilian three-banded armadillo (Tolypeutes tricinctus) 2, Natural History Museum, London, Mammals Gallery.JPG
Eingerolltes Nördliches Kugelgürteltier

Aufgrund der Seltenheit wird das Nördliche Kugelgürteltier nur spärlich in freier Wildbahn beobachtet, Daten zur Lebensweise sind daher eher rar. Die Gürteltierart ist weitgehend nachtaktiv, die größten Aktivitäten verteilen sich auf zwei Phasen, zum einen zwischen 14:00 und 18:00 Uhr und zum anderen zwischen 20:00 und 23:00 Uhr. Wie sein südlicher Verwandter und im Gegensatz zu zahlreichen anderen Gürteltieren ist das Nördliche Gürteltier kein guter Gräber und legt daher nur selten zum Nahrungserwerb oder als Unterschlupf eigens dafür gegrabene Erdlöcher an. Nach Untersuchungen von vier Individuen aus dem nordöstlichen Brasilien sind Grabaktivitäten aber häufiger als bisher angenommen. Die von den Tieren gegrabenen Baue haben durchschnittlich eine Höhe von 10,5 cm, eine Breite von 14 cm und eine Tiefe von 43,5 cm. In der Regel werden die Eingänge mit Blätterabfall bedeckt. Vermutlich dienen die Baue eher der Thermoregulation und der Aufzucht des Nachwuchses als einem primären Schutz vor Beutegreifern. Darüber hinaus zieht sich das Nördliche Kugelgürteltier unter Blätterabfall oder in von anderen Tierarten gegrabene Baue, etwa vom Sechsbinden-Gürteltier (Euphractus sexcinctus) zur Ruhe zurück. Es legt aber keine flachen Depressionen oder Nester aus Pflanzenmaterialien an.<ref name="Attias et al. 2016" /> Die einzelnen Individuen nutzen Aktionsräume, die nach Untersuchungen bei Jaborandi im brasilianischen Bundesstaat Bahia durchschnittlich 122 ha groß sind, bei Männchen auch bis zu 238 ha groß werden können. Die Aktionsräume der Männchen überschneiden sich mit denen der Weibchen, außerdem auch mit solchen von anderen männlichen Tieren unterschiedlichen Alters. In letzterem Fall sind die Überschneidungen aber eher marginal. Die Gürteltierart kann sich vergleichbar der südlichen Art bei Gefahr zu einer nahezu geschlossenen Kugel zusammenrollen.<ref name="IUCN" /><ref name="Superina et al. 2018" />

Ernährung

Das Nördliche Kugelgürteltier ernährt sich überwiegend von Insekten, die es von der Bodenoberfläche aufnimmt. Weitere Nahrungsbestandteile sind darüber hinaus Früchte.<ref name="Superina et al. 2018" />

Fortpflanzung

Über das Fortpflanzungsverhalten ist wenig bekannt, jedoch scheinen männliche Vertreter während der Brunft des Weibchens in einen Paarungswettkampf zu treten, was auf den Sexualdimorphismus der Art zurückgeführt wird. Jungtiere werden meist in Einzahl geboren und ähneln den Elterntieren, besitzen aber einen weicheren Panzer und ebensolche Krallen sowie geschlossene Augen und Ohrmuscheln.<ref name="Santos et al. 1994" /><ref name="Santos et al. 1994" /><ref name="Filho et al. 2010" /><ref name="Superina et al. 2018" />

Parasiten

Zu den nachgewiesenen äußeren Parasiten gehören Zecken der Gattung Amblyomma.<ref name="Martins et al. 2020"/>

Systematik

Innere Systematik der Gürteltiere nach Gibb et al. 2015<ref name="Gibb et al. 2015"/>
  Dasypoda  
  Dasypodidae  

 Dasypus


  Chlamyphoridae  
  Euphractinae  

 Euphractus


   

 Chaetophractus


   

 Zaedyus


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  Chlamyphorinae  

 Chlamyphorus


   

 Calyptophractus


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  Tolypeutinae  

 Priodontes


   
  Tolypeutes  

 Tolypeutes tricinctus


   

 Tolypeutes matacus


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 Cabassous 


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Das Nördliche Kugelgürteltier ist eine Art aus der Gattung der Kugelgürteltiere (Tolypeutes), der auch das Südliche Kugelgürteltier (Tolypeutes matacus) angehört. Gemeinsames Merkmal der Gattung ist die Fähigkeit, sich bei Gefahr vollständig zu einer Kugel einrollen zu können. Beide Arten werden in die Gruppe der Gürteltiere (Dasypoda) und in die Familie der Chlamyphoridae verwiesen. Innerhalb der Familie bildet die Gattung Tolypeutes eine eigene Unterfamilie (Tolypeutinae), der ebenfalls das Riesengürteltier (Priodontes) und das Nacktschwanzgürteltier (Cabassous) zuzurechnen ist. Die Unterfamilie steht als Schwestertaxon den Chlamyphorinae gegenüber, die die beiden Gürtelmullarten einschließen. In einem etwas entfernteren Verwandtschaftsverhältnis finden sich die Euphractinae mit den Borstengürteltieren (Chaetophractus) und dem Sechsbinden-Gürteltier (Euphractus). Die Auftrennung der Chlamyphorinae und der Tolypeutinae erfolgte laut molekulargenetischen Untersuchungen bereits im Oligozän vor 33 Millionen Jahren, vom frühen Miozän an begannen sich die Tolypeutinae stärker zu differenzieren.<ref name="Krull et al. 2007" /><ref name="Delsuc et al. 2012" /><ref name="Gibb et al. 2015" /> Fossil nachweisbar ist die Gattung Tolypeutes erstmals im Altpleistozäns und tritt hier mit der Art Tolypeutes pampaeus auf.<ref name="Nabel et al. 2000" />

Wiederentdeckung

Datei:Cambridge Natural History Mammalia Fig 103.jpg
Historische Zeichnung eines Nördlichen Kugelgürteltieres aus dem Jahr 1902

Die Erstbeschreibung der Art erfolgte 1758 durch Linnaeus als Dasypus tricinctus. Aufgrund starker Bejagung wurde das Nördliche Kugelgürteltier in der Mitte des 20. Jahrhunderts bis an den Rand der Ausrottung gebracht. Der Wissenschaft bekannt war die Art in den 1980er Jahren lediglich über sechs weltweit verteilte Museumsexponate mit exakter Herkunftsbeschreibung. Die letzten Hinweise auf lebende Exemplare gab es 1958 in der Region von Alto Jaguaribe im Bundesstaat Ceará und um Barreiras in Bahia. Eine wissenschaftliche Erhebung von 1964 bis 1968 in Bahia kam zu dem Schluss, dass die Art aufgrund von Überjagung extrem selten war. Seitdem galt das Nördliche Kugelgürteltier als verschollen oder ausgestorben. Zu den ersten Hinweisen darauf, dass einzelne Populationen überlebt haben könnten, gehören zwei verbrannte Rückenpanzer, die Mitglieder des WWF und der brasilianischen Fundacão Biodiversitas im Jahr 1988 bei Einheimischen in der Caatinga-Region fanden, Den Aussagen der Einheimischen zufolge hatten diese die Rückenpanzer auf dem Markt der Ortschaft Canudos erstanden. Dort konnten die Wissenschaftler fünf lebende Tiere ausfindig machen (zwei Weibchen und drei Männchen) und an die Universität von Minas Gerais bringen. Die männlichen Tiere besaßen allerdings verschiedene Verletzungen und verstarben rasch, eines der Weibchen brachte dort aber ein Junges zur Welt. Eine umgehend gestartete Suche in der Umgebung von Canudos, wo die Tiere zwei Tage vor der Beschlagnahmung gefangen worden sein sollen, erbrachte zunächst keinen Nachweis.<ref name="Santos et al. 1994" /> Noch im gleichen Jahr wurden erstmals mehrere freilebende Individuen während einer ornithologischen Studie in Bahia auf der Fazenda Formoso beobachtet, zwei Jahre später erfolgten weitere Sichtungen während der gleichen Studie auf der Fazenda Boa Vista, beide Fundstellen liegen in der Caatinga-Region.<ref name="Silva et al. 1993" /> Weitere Hinweise gab es 1990/91 aus dem Bundesstaat Maranhão, jedoch wurde bei einer Expedition kein lebendes Tier entdeckt.<ref name="Oliveira 1995" /> Im Zeitraum von 1992 bis 1993 beobachteten Wissenschaftler auf der 100 km² großen Fazenda Jatobá ebenfalls Tiere in freier Wildbahn, zusätzlich auch von 1995 bis 1996 auf der 70 km² umfassenden Fazenda Rio Pratudão. Bei beiden Lokalitäten handelt es sich um private Waldgrundstücke in der Cerrado-Landschaft an der Grenze der Bundesstaaten Bahia und Goiás. Während dieser Zeit wurden 40 Tiere gefangen, markiert und wieder freigelassen.<ref name="Filho et al. 1997" /> Insgesamt stammen zusätzliche eindeutige Nachweise des Nördlichen Kugelgürteltiers ab dem Jahr 2000 von etwa einem halben Dutzend Fundlokalitäten, alle liegen in den zentralen und südwestlichen Teilen des Verbreitungsgebietes.<ref name="Feijo et al. 2015" />

Bedrohung und Schutz

Das Nördliche Kugelgürteltier wird von der IUCN aufgrund des heute stark zersplitterten Verbreitungsgebietes und der geringen Populationsgröße als vulnerable („gefährdet“) eingestuft, Informationen über die Größe der Gesamtpopulation liegen aber nicht vor. Auch heute noch wird die Gürteltierart stark bejagt, zudem wird der Lebensraum durch die Ausdehnung von Zuckerrohr- und Sojabohnenplantagen stark gefährdet. Schutzgebiete liegen in den Nationalparks Serra da Capivara und Serra das Confusões im Bundesstaat Piauí. In den Gebieten mit der dichtesten Population sind allerdings keine Schutzgebiete ausgewiesen.<ref name="IUCN" /><ref name="Edentata" />

Literatur

  • Mariella Superina und Agustín Manuel Abba: Chlamyphoridae (Chlamyphorid armadillos). In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World. Volume 8: Insectivores, Sloths and Colugos. Lynx Edicions, Barcelona 2018, S. 48–71 (S. 71) ISBN 978-84-16728-08-4

Einzelnachweise

<references> <ref name="Redford 1994"> Kent H. Redford: The Edentates of Cerrado. Edentata 1, 1994, S. 4–10 </ref> <ref name="Santos et al. 1994"> Ilmar B. Santos, Gustavo A. B. da Fonseca, Sôia E. Rigueira und Ricardo B. Machado: The rediscovery of Brazilian Three-banded armadillo and notes on its conservation status. Edentata 1, 1994, S. 11–15 </ref> <ref name="Anacleto et al. 2006"> Teresa Cristina S. Anacleto, Jose´ Alexandre, F. Diniz-Filho und Marcos Vinı´cius C. Vital: Estimating potential geographic ranges of armadillos (Xenarthra, Dasypodidae) in Brazil under niche-based models. Mammalia 70 (3/4), 2006, S. 202–213 </ref> <ref name="Oliviera et al. 2007"> Tadeu Gomes de Oliveira, Rafael Gomes GerudeI, José de Sousa und Silva Júnior: Unexpected mammalian records in the state of Maranhão. Boletim do Museu Paraense Emílio Goeldi Ciências Naturais 2 (2), 2007, S. 23–32 </ref> <ref name="Filho et al. 2010"> Onildo João Marini-Filho und Marília Marques Guimarães: Comportamento Sexual de Tatu-Bola (Tolypeutes tricinctus, Dasypodidae). Edentata 11 (1), 2010, S. 76–77 </ref> <ref name="Nabel et al. 2000"> Paulina E. Nabel, Alberto Cione und Eduardo P. Tonni: Environmental changes in the Pampean area of Argentina at the Matuyama–Brunhes (C1r–C1n) Chrons boundary. Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology 162, 2000, S. 403–412 </ref> <ref name="Oliveira 1995"> Tadeus Gomes de Oliveira: The Brazilian three-banded armadillo Tolypeuters trcinctus in Maranhão. Edentata 2, 1995, S. 18–19 </ref> <ref name="Filho et al. 1997"> Jader Marinho-Filho, Marilía Marques Guimarães, Marcelo Lima Reis, Flávio H. Guimarães Rodrigues, Osvaldo Torres und Guilherme de Almerida: The discovery of the Brazilian three-banded armadillo in the Cerrado of Central Brazil. Edentata 3, 1997, S. 11–13 </ref> <ref name="IUCN"> M. Superina und A. M. Abba: Tolypeutes tricinctus. In: IUCN 2012: IUCN Red List of Threatened Species. Version 2012.2. ([[[:Vorlage:IUCN/Weblink]]]), zuletzt abgerufen am 6. Oktober 2016 </ref> <ref name="Edentata"> M. Superina und A. M. Abba: Tolypeutes tricinctus. Edentata 11 (2), 2010, S. 176–177 </ref> <ref name="Krull et al. 2007"> Maren Möller-Krull, Frédéric Delsuc, Gennady Churakov, Claudia Marker, Mariella Superina, Jürgen Brosius, Emmanuel J. P. Douzery und Jürgen Schmitz: Retroposed Elements and Their Flanking Regions Resolve the Evolutionary History of Xenarthran Mammals (Armadillos, Anteaters and Sloths). Molecular Biology and Evolution 24, 2007, S. 2573–2582 </ref> <ref name="Delsuc et al. 2012"> Frédéric Delsuc, Mariella Superina, Marie-Ka Tilak, Emmanuel J. P. Douzery und Alexandre Hassanin: Molecular phylogenetics unveils the ancient evolutionary origins of the enigmatic fairy armadillos. Molecular Phylogenetics and Evolution 62, 2012, 673–680 </ref> <ref name="Gibb et al. 2015"> Gillian C. Gibb, Fabien L. Condamine, Melanie Kuch, Jacob Enk, Nadia Moraes-Barros, Mariella Superina, Hendrik N. Poinar und Frédéric Delsuc: Shotgun Mitogenomics Provides a Reference Phylogenetic Framework and Timescale for Living Xenarthrans. Molecular Biology and Evolution 33 (3), 2015, S. 621–642 </ref> <ref name="Silva et al. 1993"> J. M. Cardoso da Silva und D. C. Oren: Observations on the habitat and distribution of the Brazilian three-banded armadillo Tolypeutes tricinctus, a threatened Caatinga endemic. Mammalia 57 (1), 1993, S. 149–151 </ref> <ref name="Feijo et al. 2015"> Anderson Feijó, Guilherme S. T. Garbino, Bruno A. T. P. Campos, Patrício A. Rocha, Stephen F. Ferrari und Alfredo Langguth: Distribution of Tolypeutes Illiger, 1811 (Xenarthra: Cingulata) with Comments on Its Biogeography and Conservation. Zoological Science 32: 2015, S. 77–87 </ref> <ref name="Superina et al. 2010"> M. Superina und A. M. Abba: Tolypeutes tricinctus. Edentata 11 (2), 2010, S. 176 </ref> <ref name="Superina et al. 2018"> Mariella Superina und Agustín Manuel Abba: Chlamyphoridae (Chlamyphorid armadillos). In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World. Volume 8: Insectivores, Sloths and Colugos. Lynx Edicions, Barcelona 2018, S. 48–71 (S. 71) ISBN 978-84-16728-08-4 </ref> <ref name="Attias et al. 2016"> Nina Attias, Flávia R. Miranda, Liana M. M. Sena, Walfrido M. Tomas und Guilherme M. Mourão: Yes, they can! Three-banded armadillos Tolypeutes sp. (Cingulata: Dasypodidae) dig their own burrows. Zoologia 33 (4), 2016, S. e20160035, doi:10.1590/S1984-4689zool-20160035 </ref> <ref name="Martins et al. 2020"> Thiago Fernandes Martins, Flávia Regina Miranda, Alexandre Martins Costa Lopes, Samuel Portela und Marcelo Bahia Labruna: Ticks parasitizing free-ranging armadillos in the caatinga biome, Brazil. Edentata 21, 2020, S. 29–33 </ref> </references>

Weblinks

Commons: Tolypeutes tricinctus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien