Gottlieb Traugott Bienert
Gottlieb Traugott Bienert (* 21. Juli 1813 in Eschdorf bei Dresden; † 22. Oktober 1894 in Plauen bei Dresden) war ein Müller und Bäcker, der es zum Großindustriellen brachte.
Leben
Kindheit und Jugend
Gottlieb Traugott Bienert wurde als Sohn des Erbmüllers Johann Gottfried Bienert (1782–1823) und dessen Ehefrau Johanna Eva Rosina Weber geboren. Er entstammte der bekannten sächsischen Müllerfamilie Bienert, deren Wurzeln in Sachsen bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen.<ref>Max Eckart: Die Familie Bienert (Mit einer Stammtafel der Dresden-Plauener Linie und einem Wappenbriefe für den Geheimen Kommerzienrat Ernst Theodor Bienert). In: Deutsches Rolandbuch für Geschlechterkunde. 1. Band, Dresden, 1918, S. 244</ref> Bienerts Eltern hatten bei ihrer Heirat 1812 die Obermühle in Eschdorf übernommen.<ref name="B01">Fritz Löffler: G. T. Bienert. In: Lebensbilder sächsischer Wirtschaftsführer, Leipzig, 1941, S. 58</ref> Kurz nach seiner Geburt brachten die Wirren der Schlacht bei Dresden im August 1813 der Familie erhebliche Schwierigkeiten, die auch in den Folgejahren anhielten. Neben Zerstörungen an der Mühle und geplünderten Scheunen waren auch die ungünstige Lage der Mühle und die geringe Wasserkraft Ursachen für einen permanenten Existenzkampf.<ref name="B01" /> Dieser verschärfte sich noch durch den Tod des Vaters 1823. Da eine testamentarische Verfügung vorlag, konnte die Mutter die Mühle mit Hilfe eines Gesellen weiter betreiben<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 3–4</ref> und bekam nach einiger Zeit auch die Konzession zum Brotbacken.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 7</ref> Die Kinder, vor allem die beiden ältesten Söhne Gottlieb Traugott und Gottlieb Leberecht (1815–1869), wurden frühzeitig in alle notwendigen Arbeiten eingebunden.
Um die Existenz der Familie zu sichern, lernte Bienert nach dem Schulabschluss Müller und verzichtete auf seinen großen Wunsch, Lehrer zu werden.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 8</ref> Zunächst mit der Mutter und später mit seinem jüngeren Bruder gelang es ihm, die Mühle finanziell zu konsolidieren. Nach mehreren Jahren hatte er sich eine stabile Existenzgrundlage geschaffen, die es ihm erlaubte, um die Hand der Tochter des Gutsbesitzers und Landrichters Leuthold in Schullwitz anzuhalten.
Ehe und Familie
Am 23. November 1843 fand die Trauung von Gottlieb Traugott Bienert und Christiane Wilhelmine Leuthold (29. Januar 1819 – 4. Oktober 1904) in der Dorfkirche von Schönfeld statt.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 22</ref> Das Ehepaar zog in ein Haus in Dresden an der Bautzner Straße, das Bienert hatte bauen lassen. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor, fünf Mädchen und vier Jungen. Zwei Söhne verstarben schon im Kleinkindalter.<ref>Einträge der Geburten in den Kirchenbüchern der Dreikönigskirche Dresden bzw. der Kirche von Plauen bei Dresden</ref>
- Ida Wilhelmine (7. Februar 1844 – 30. August 1918)
- Carl Gustav (21. Februar 1845 – 14. Juni 1845)
- Bertha Elisa (24. Juli 1846 – 3. November 1887)
- Emil Georg (29. Juni 1848 – 3. Oktober 1850)
- Clara Wilhelmine (28. Juli 1850 – 12. Oktober 1926)
- Martha Elisa (6. Februar 1854 – 28. September 1904)
- Amalie Minna (8. August 1855 – 13. April 1920)
- Ernst Theodor (18. September 1857 – 20. August 1935)
- Moritz Erwin (5. November 1859 – 3. Dezember 1930)
Nach Übernahme der Hofmühle in Plauen bei Dresden 1852 zog die Familie in das dort vorhandene Pächterhaus. Da der Wohnraum bald zu eng wurde, entschloss sich Bienert, einige im hinteren Hof befindliche Gebäude abreißen und 1863 ein neues Wohnhaus errichten zu lassen.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 83</ref>
Über den Lebensweg der Töchter von Traugott und Christiane Bienert ist wenig bekannt. Sie waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eben nur eine „gute Partie“.<ref> Christian Mögel: Des Vaters Tüchtigkeit ist der beste Lehrmeister seiner Kinder. Die Töchter des Gottlieb Traugott Bienert. In: Die Geschichte der Familie Bienert. Dresdner Hefte, 31. Jahrgang, Heft 116, 4/2013, Herausgegeben vom Dresdner Geschichtsverein e. V., S. 37ff.</ref> Die beiden Söhne Theodor und Erwin übernahmen das Unternehmen von ihrem Vater, führten es erfolgreich weiter und engagierten sich ebenso wie der Vater für die Gemeinde sowie die Kirchgemeinde Plauen und später die Stadt Dresden. Sie heirateten jeder eine Tochter der Familie Suckert aus Langenbielau in Schlesien. Bekannt ist besonders die Ehefrau von Erwin Bienert, Ida Bienert, als Kunstsammlerin und Mäzenatin.
Im Sommer 1881 entschloss sich Bienert, mit seiner Frau in die Dresdner Antonstadt umzuziehen,<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 135</ref> 1882 zunächst in die Sängerstraße 2 (heute Louis-Braille-Straße)<ref>Adressbuch Dresden 1882</ref> und 1886 in die Arndtstraße 6.<ref>Adressbuch Dresden 1886</ref>
Dem Ehepaar Gottlieb Traugott Bienert und Christiane Wilhelmine geb. Leuthold war es im November 1893 vergönnt, das damals seltene Fest der Goldenen Hochzeit zu begehen.<ref name="B02">G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 140</ref> Kurz danach, im Frühjahr 1894, erkrankte Gottlieb Traugott Bienert, der zu diesem Zeitpunkt als der zweitreichste Mann Sachsens – nach dem König – bezeichnet wurde, und verstarb am 22. Oktober 1894 in Dresden.<ref name="B02" /> Am 25. Oktober 1894 wurde er auf dem Inneren Plauenschen Friedhof unter großer Anteilnahme der Plauener Bevölkerung beigesetzt, zunächst in einer Grabstelle an der Südmauer des Friedhofs. Testamentarisch hatte er festgelegt, dass sein Grab nach dem Vorbild des Grabmals des Großindustriellen Franz Ludwig Gehe auf dem St.-Pauli-Friedhof von Bildhauer Robert Henze gestaltet werden sollte.<ref>Testament im Museum Hofmühle Dresden bei Dr. Hoffmann</ref> Das Grabmal wurde 1897 fertiggestellt und der Leichnam von Bienert am 21. Oktober 1897 dorthin umgebettet.<ref>Plauensches Wochenblatt vom 23. Oktober 1897.</ref>
Gottlieb Traugotts Ehefrau Christiane Wilhelmine Bienert starb am 4. Oktober 1904 und wurde in der gleichen Grabstelle wie ihr Ehemann beigesetzt.
Beruflicher Werdegang
Tätigkeit in Eschdorf bei Dresden
Nach seiner Ausbildung zum Müller betrieb Bienert gemeinsam mit der Mutter und dem jüngeren Bruder die Mühle und Bäckerei in Eschdorf. Eine seiner ersten selbstständigen Maßnahmen war, die sogenannte Lohnmüllerei abzuschaffen.<ref name="B01" /> Dabei ging es darum, dass die Korn liefernden Bauern nicht auf die Fertigstellung ihres Mehls warteten und vom Müller versorgt werden mussten, sondern sofort ein Äquivalent Brot für ihr Korn bekamen. Sein Ehrgeiz richtete sich vor allem darauf, dass die Eschdorfer Mühle das beste Mehl und das beste Brot in der Umgebung lieferte. Dieses Bestreben hatte Erfolg und wurde zu einem Grundprinzip seines Berufslebens: mit Qualität die Kunden gewinnen.
1837 einigte sich die Familie, dass die beiden Brüder die Mühle übernehmen und Mutter und Schwester finanziell entschädigt werden.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 12</ref> Unmittelbar danach erweiterte Bienert den Betrieb und lieferte Brot bis nach Pillnitz und Loschwitz, wo sich Sommerwohnungen Dresdner Bürger befanden, die die Qualität seiner Ware zu schätzen wussten.<ref>Fritz Löffler: G. T. Bienert. In: Lebensbilder sächsischer Wirtschaftsführer, Leipzig, 1941, S. 59</ref> Um diese auch im Winter beliefern zu können, erwarb Bienert eine Brotback-Konzession für Dresden und die Erlaubnis zum Brotverkauf auf dem Neustädter Markt als sogenannter Platzbäcker, d. h. ohne festen Stand.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 17</ref> Drei Mal wöchentlich fuhr er von Eschdorf nach Dresden zum Brotverkauf. Eine Fahrt mit dem Pferdefuhrwerk dauerte jeweils vier Stunden, so dass Bienert morgens um 2 Uhr losfahren musste, um pünktlich 6 Uhr zum Marktbeginn in Dresden an Ort und Stelle zu sein. Das Unternehmen war aber so erfolgreich, dass er den Bau einer Bäckerei in Dresden ins Auge fasste. 1843 übergab er die Eschdorfer Mühle mit allen Rechten zur Belieferung der Umgebung an seinen Bruder.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 22</ref> Im gleichen Jahr erwarb er zwei Grundstücke in Dresden an der Bautzner Straße und ließ ein Wohngebäude mit Bäckerei und Verkaufsräumen errichten, um dort beruflich und familiär Fuß zu fassen.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 19</ref><ref group="Anm.">Zunächst hatte Bienert nur ein Grundstück erworben, ließ sich aber überreden, ein weiteres „mit der nach der Elbe freien und schönen Aussicht“ (heutige Tankstelle an der Bautzner Straße) ebenfalls zu kaufen. Diese beiden Käufe und der Bau des Hauses brachten ihn in finanzielle Schwierigkeiten. Aus dieser Erfahrung nahm er sich vor, immer erst die Finanzierung seiner Vorhaben zu prüfen, ehe er an die Realisierung ging.</ref>
Unternehmen an mehreren Standorten
Der Umzug nach Dresden brachte zwar erhebliche Erleichterung hinsichtlich des Verkaufs von Brot an den Markttagen, da die lange Fahrt entfiel, aber Bienert hatte das Problem, ein seinen Ansprüchen genügendes Mehl zu beschaffen. Deshalb pachtete er zunächst 1844 eine Mühle im Liebethaler Grund.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 25</ref> 1847 erwarb er mit Unterstützung seines Onkels die Brettmühle in Radeburg,<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 39</ref> die er modernisierte und eine Bäckerei einbaute. Dadurch war das Volumen des von ihm verarbeiteten Getreides so gestiegen, dass er Einfluss auf die Preisgestaltung auf dem Radeburger Getreidemarkt nehmen konnte.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 45</ref> Unmittelbar nach der Übernahme der Mühle hatte er wie in Eschdorf die Lohnmüllerei abgeschafft und den Brottauschhandel eingeführt. Nur freitags wurde das Getreide gegen Lohn gemahlen.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 39ff.</ref> Im Laufe der Zeit merkte Bienert, dass er wegen der drei räumlich weit auseinanderliegenden Standorte keine volle Kontrolle über die Arbeit an den einzelnen Orten ausüben konnte.<ref name="B03">G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 47</ref> Hinzu kam ein „Magenübel, an dem ich viele Jahre zu leiden hatte.“<ref name="B03" /> Im Sommer 1851 erhielt er das Angebot, die Hofmühle in Plauen bei Dresden zu pachten. Der vormalige Pächter stellte sehr hohe Forderungen, so dass die Verhandlungen beinahe gescheitert wären und Bienert die Dampfmühle in Übigau übernommen hätte.<ref name="B04">G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 49</ref> Im April 1852 wurde endlich der Vertrag unterzeichnet und Bienert war ab 1. Mai 1852 Pächter der Hofmühle Plauen.
Arbeit in der Hofmühle in Plauen bei Dresden
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Bienert hatte sich für die Hofmühle wegen ihrer günstigen Lage zu Dresden und der bedeutenden Wasserkraft der Weißeritz<ref name="B04" /> entschieden. Den Zustand der Mühle selbst bezeichnete er aber als „erbärmlich“.<ref name="B05">G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 53</ref> Unmittelbar nach der Übernahme trat er zunächst eine 14-tägige Reise nach Österreich an, um sich „über die dortige Hochmüllerei zu unterrichten“.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 52</ref> Den Werkführer hatte er angewiesen, die Mühle wie bisher zu betreiben. Nach seiner Rückkehr musste er einen Streik der Arbeiter erleben, die höhere Löhne forderten. Bienert konnte und wollte darauf nicht eingehen und nahm den Betrieb mit Hilfe zweier ihm bekannter Müller auf.<ref name="B05" /> Die Arbeiter kehrten nach und nach zurück; es sollte nach allen bekannten Unterlagen der einzige Streik in der Bienertmühle bleiben.
Wie bei allen seinen bisherigen Übernahmen musste Bienert auch die Hofmühle zunächst grundlegend modernisieren. Sein Ziel, sie „zu einem leistungsfähigen Industrieetablissement umzuwandeln“<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 55</ref> verfolgte er über die Jahre mit aller Konsequenz. Er informierte sich über die neuesten technischen und technologischen Entwicklungen und setzte sie unter Abwägung von Erfolgsaussichten und Möglichkeit des Scheiterns so ein, dass sich die Hofmühle vom Handwerksbetrieb zum Industrieunternehmen entwickelte. Vor allem zwei Grundsätze bestimmten dabei sein Handeln: beste Qualität der hergestellten Produkte musste erreicht werden und die für die Innovation notwendigen Finanzen mussten zur Verfügung stehen.
Zur technischen Entwicklung der Hofmühle siehe unter Bienertmühle: Unter Bienerts tatkräftiger Leitung wurde sie zum modernsten Mühlenstandort in Sachsen auf- und ausgebaut.
Ehrungen
Bereits 1849 erhielt Bienert die Landwirtschaftliche Medaille in Silber vom Ministerium des Innern für die Einführung des Brottauschhandels in Radeburg.<ref>Fritz Löffler: G. T. Bienert. In: Lebensbilder sächsischer Wirtschaftsführer, Leipzig, 1941, S. 64</ref> Die schon in den ersten Jahren erfolgreiche Tätigkeit Bienerts in der Hofmühle Plauen wurde durch einen Besuch von König Johann 1855<ref>Fritz Löffler: G. T. Bienert. In: Lebensbilder sächsischer Wirtschaftsführer, Leipzig, 1941, S. 67</ref> und die Medaille für Verdienste um die vaterländische Industrie des Gewerbevereins Dresden<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 60</ref> gewürdigt. 1882 verlieh ihm König Albert den Titel Kommerzienrat „in Anerkennung seiner unternehmerischen Leistungen und seines gemeinnützigen Engagement“.<ref>Dirk Schaaf: Gottlieb Traugott Bienert. Ein Gründerzeitunternehmer in Dresden. In: Die Geschichte der Familie Bienert. Dresdner Hefte, 31. Jahrgang, Heft 116, 4/2013, Herausgegeben vom Dresdner Geschichtsverein e. V., S. 18</ref> Die Gemeinde Plauen ernannte Bienert zu ihrem Ehrenbürger.<ref name="D01">Paul Dittrich: Zwischen Hofmühle und Heidenschanze. Geschichte der Dresdner Vororte Plauen und Coschütz. 2., durchgesehene Auflage, Verlag Adolf Urban, Dresden 1941, S. 155</ref> Noch zu seinen Lebzeiten legte Bienert die „Untere Bienertstraße“ von der Bahnlinie bis zur Chemnitzer Straße an,<ref>Paul Dittrich: Zwischen Hofmühle und Heidenschanze. Geschichte der Dresdner Vororte Plauen und Coschütz. 2., durchgesehene Auflage, Verlag Adolf Urban, Dresden 1941, S. 173</ref> die schon in den Parzellierungsplänen der Aktiengesellschaft Dresdner Westend als Bienertstraße bis zur Nöthnitzer Straße weitergeführt ist. Die 50-Jahr-Feier der Übernahme der Hofmühle durch Bienert war für die Gemeinde Plauen Anlass, ihm 1902 zwei Denkmale zu setzen: eine Bronzebüste auf einem Sockel neben dem Rathaus und den Müllerbrunnen auf dem Rathausplatz, dem heutigen F.-C.-Weiskopf-Platz.<ref name="D01" /> Die Bronzebüste entwarf Prof. Henze, ebenso die Figur des Müllerburschen auf dem Müllerbrunnen. Die Brunnenanlage selbst gestalteten die Architekten Lossow & Viehweger.
Stiftungen
Soziale Einrichtungen für die Belegschaft seines Unternehmens
Bienert hatte schon frühzeitig erkannt, dass die Belegschaft seines Unternehmens sein größtes Kapital ist. 1855 gründete er eine Sparkasse für seine Angestellten, die höhere Zinsen als anderwärts zahlte.<ref name="G01">Michael Bartsch: Stiftungen und soziales Engagement. Die Bienerts in Dresden-Plauen. In: Die Geschichte der Familie Bienert. Dresdner Hefte, 31. Jahrgang, Heft 116, 4/2013, Herausgegeben vom Dresdner Geschichtsverein e. V., S. 23</ref> Seine technologischen Umbauten versuchte er mit Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu kombinieren, z. B. waren nach Umbau der Ölmühle 1861 die Arbeitstemperaturen deutlich niedriger als vorher.<ref name="G01" /> 1878 entstand eine Betriebsküche, die von 160 der 240 Beschäftigten genutzt wurde.<ref>Paul Schulze: Gottlieb Traugott Bienert, ein Mann aus eigener Kraft. In: Bunte Bilder aus dem Sachsenlande, III. Band. Leipzig, 1911. S. 72</ref> 1881 gründete Bienert mit 150.000 Mark Kapital eine Pensions- und Unterstützungskasse für die Beamten und Angestellten der Hofmühle<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 136</ref> und 1893 anlässlich seines 80. Geburtstages eine Krankenkassenstiftung für Krankheitsfälle, bei denen die Betriebskrankenkasse nicht eintreten konnte.<ref>T. Bienert, Hofmühle Dresden-Plauen. In: Schmidt, P.: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- und Wohlfahrtseinrichtungen in Deutschlands Gewerbe, Handel und Industrie 1883–1912. Halle a.S., 191, S. 32</ref> Erwähnenswert sind außerdem die Betriebsbibliothek der Bienertmühle<ref name="G01" /> und ein fabrikeigener Kindergarten.<ref>Michael Schäfer: Bienert, Gottlieb Traugott. In: Sächsische Biografie, herausgegeben vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V., wissenschaftliche Leitung: Martina Schattkowsky</ref>
Stiftungen an das Dorf Plauen und die Stadt Dresden
Neben Bienerts Verständnis über den Wert zuverlässiger Mitarbeiter war ihm klar, dass ein funktionierendes Gemeinwesen für den unternehmerischen Erfolg notwendig ist. Dabei hatte er stets im Blick, dass Investitionen Gewinn abwerfen sollten. Diese Denkweise führte letztlich dazu, dass Bienert zu einem der reichsten Männer Sachsens wurde, immer getragen davon, nicht nur für sich zu arbeiten, „sondern auch für andere und zum allgemeinen Besten“.<ref>Paul Schulze: Gottlieb Traugott Bienert, ein Mann aus eigener Kraft. In: Bunte Bilder aus dem Sachsenlande, III. Band. Leipzig, 1911. S. 73</ref> Er selbst benennt das z. B. beim Bau einer Wasserleitung für die Hofmühle und den Ort Plauen, durch die „der Werth meines im Oberdorfe gelegenen Baulandes erhöht“ wurde.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 113</ref> Ebenso plante er die Gasanstalt am linken Weißeritzufer (heute Standort einer Tankstelle) so, dass nur rund ein Drittel des Gases für die Hofmühle gebraucht wurde und der Rest gewinnbringend an Privathaushalte und für die Straßenbeleuchtung im Dorf Plauen abgegeben werden konnte.<ref>G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888, S. 111</ref> Bienert hatte im Laufe der Jahre in Plauen zahlreiche Grundstücke erworben, deren Wert durch die intensive Bautätigkeit im letzten Drittel des 19. Jh. stetig stieg. Insofern konnte er großzügig einige Flächen der Gemeinde Plauen kostenlos zur Verfügung stellen, z. B. 1875 das Grundstück für den Bau der „Mittleren Volksschule“ (heutige 39. Oberschule an der Schleiermacherstraße)<ref name="G02">Michael Bartsch: Stiftungen und soziales Engagement. Die Bienerts in Dresden-Plauen. In: Die Geschichte der Familie Bienert. Dresdner Hefte, 31. Jahrgang, Heft 116, 4/2013, Herausgegeben vom Dresdner Geschichtsverein e. V., S. 24</ref> und 1884 die Grundstücke für das Rathaus Plauen<ref> Uta Fraulob, Hans Steiner, Hartmut Stark: Historischer Wanderleitfaden. Der Plauensche Grunde und die Täler der Weißeritz. Dresden, o. J., S. 10</ref> und die „Höhere Volksschule“ (heutige 55. Oberschule „G. T. Bienert“ an der Nöthnitzer Straße).<ref name="G02" /> Auf Bienerts Veranlassung setzte die Witwe des Gutsbesitzers Heger den Ort Plauen als Universalerben ihres Vermögens ein, das Bienert aufstockte und 1883 die Heger-Bienert-Stiftung gründete. Die daraus finanzierte „Kinderbewahranstalt“ an der Nöthnitzer Straße war für Vorschulkinder berufstätiger Mütter eingerichtet. Außerdem konnten schon die Schule besuchende Jungen sich dort in ihrer Freizeit beschäftigen und z. B. durch Brennholzherstellung einen kleinen Verdienst erwerben.<ref>Paul Dittrich: Zwischen Hofmühle und Heidenschanze. Geschichte der Dresdner Vororte Plauen und Coschütz. 2., durchgesehene Auflage, Verlag Adolf Urban, Dresden 1941, S. 154</ref> Heute ist in dem Gebäude ein Kindergarten untergebracht. Testamentarisch verfügte Bienert zwei weitere finanzielle Stiftungen für die Gemeinde Plauen in Höhe von 50.000 Mark und die Stadt Dresden mit einem Stammvermögen von 1 Mio. Mark.<ref name="G03">Michael Bartsch: Stiftungen und soziales Engagement. Die Bienerts in Dresden-Plauen. In: Die Geschichte der Familie Bienert. Dresdner Hefte, 31. Jahrgang, Heft 116, 4/2013, Herausgegeben vom Dresdner Geschichtsverein e. V., S. 25</ref> Erstere war für die „Verschönerung der Vorstadt Plauen“ bestimmt, und die Gemeinde finanzierte daraus u. a. den Müllerbrunnen und den Aufgang zur Auferstehungskirche an der Straße Altplauen. Die Erträge der Stiftung für Dresden sollte vor allem an wohltätige Vereine in Dresden und Plauen fließen und als Sparbücher mit 500 Mark Einlage evangelischen Waisenkindern zur Konfirmation überreicht werden.<ref name="G03" /> Bienert unterstützte auch mehrere sozial orientierte Vereine, die unter dem Dach der Kirche gegründet worden waren, und die Einrichtung einer Volksküche in Plauen.<ref>Christoph Pollmer: Die Familie Bienert und die Kirche von Plauen. Herausgegeben von der Auferstehungskirchgemeinde Dresden-Plauen, Dresden, 2014, S. 15</ref>
Stiftungen an die Kirche von Plauen
Mit seiner Umsiedlung nach Plauen 1852 beteiligte sich Bienert am Leben der Kirchgemeinde von Plauen. Nachgewiesen ist die Buchung eines sog. Betstübchens, also eines festen Sitzplatzes in der Kirche.<ref>Christoph Pollmer: Die Familie Bienert und die Kirche von Plauen. Herausgegeben von der Auferstehungskirchgemeinde Dresden-Plauen, Dresden, 2014, S. 8</ref> Bei der ersten Kirchenvorstandswahl in der Landeskirche Sachsen 1868 kandidierte Bienert und wurde als Kirchvorsteher in Plauen gewählt.<ref>Christoph Pollmer: Die Familie Bienert und die Kirche von Plauen. Herausgegeben von der Auferstehungskirchgemeinde Dresden-Plauen, Dresden, 2014, S. 11</ref> Das Amt übte er bis 1872 aus. Anlässlich seines 25-jährigen Firmenjubiläums 1877 in Plauen stiftete er 8000 Mark für die Erneuerung der Orgel.<ref>Christoph Pollmer: Die Familie Bienert und die Kirche von Plauen. Herausgegeben von der Auferstehungskirchgemeinde Dresden-Plauen, Dresden, 2014, S. 12</ref> Das war letzter Anstoß, die Kirche von Plauen 1878 grundlegend zu renovieren und im Inneren umzubauen. 1881 ließ Bienert auf seine Kosten eine Gasleitung zur Kirche legen. Diese konnte damit erstmals eine Beleuchtung erhalten, und Abendgottesdienste waren möglich.<ref>Christoph Pollmer: Die Geschichte der Kirche von Plauen bei Dresden. Herausgegeben von der Auferstehungskirchgemeinde Dresden-Plauen, Dresden, 2017, S. 26</ref> 1893 waren am Turm der Kirche von Plauen umfangreiche Arbeiten nötig, um dessen Baufälligkeit zu beheben. In diesem Zusammenhang schenkte Bienert der Kirchgemeinde eine Summe von 7.500 Mark zur Anschaffung neuer Glocken.<ref>Christoph Pollmer: Die Familie Bienert und die Kirche von Plauen. Herausgegeben von der Auferstehungskirchgemeinde Dresden-Plauen, Dresden, 2014, S. 16</ref> Diese mussten 1917 zu Kriegszwecken abgeliefert werden und sind deshalb nicht mehr erhalten.
Literatur
- G. T. Bienert: Erinnerungen aus meinem Leben. Leipzig, 1888 (Digitalisat).
- Dresdner Geschichtsverein e. V. (Hrsg.): Die Geschichte der Familie Bienert. (= Dresdner Hefte – Beiträge zur Kulturgeschichte, Nr. 116, 4/2013). Dresden 2013, ISBN 978-3-944019-05-5.
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- Fritz Löffler: G. T. Bienert. In: Lebensbilder sächsischer Wirtschaftsführer, 1941. S. 57–73.
- T. Bienert Dampfmühle u. Oelfabrik, Hofmühle Dresden-Plauen. Gründung des Geschäfts: 1. Mai 1852. Dresden 1897 (Digitalisat). Die handschriftlichen Anmerkungen in dem Werk stammen von Adolf Jädicke (gest. 1909), dem Privatsekretär der Bienerts.
- Paul Schulze: Gottlieb Traugott Bienert, ein Mann aus eigener Kraft. In: Bunte Bilder aus dem Sachsenlande, III. Band. Leipzig 1911, S. 63–73
- T. Bienert, Hofmühle Dresden-Plauen. In: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- und Wohlfahrtseinrichtungen in Industrie, Handel und Gewerbe im Deutschen Reiche. Halle a.S. 1913
- Uta Sieberth: Gottlieb Traugott Bienert, 21.7.1913-22.10.1894. In: Sächsische Heimatblätter 37/1991, H. 1, S. 14–17
- Friedrich August Leßke: Beiträge zur Geschichte und Beschreibung des Plauenschen Grundes bei Dresden und seiner anliegenden Ortschaften., 1903
- Adolf Jädicke: Die Hofmühle zu Plauen-Dr. Zum 1. Mai 1897 Selbstverlag, Plauen-Dresden 1897 (Digitalisat).
- Paul Dittrich: Zwischen Hofmühle und Heidenschanze. Geschichte der Dresdner Vororte Plauen und Coschütz. 2., durchgesehene Auflage. Adolf Urban, Dresden 1941.
- Annette Dubbers: Plauen – Aus der Geschichte eines Dresdner Stadtteils. Verlag Annette Dubbers, Dresden 2006, ISBN 3-937199-34-9.
- Jürgen Riess: Der Bienertweg im Plauenschen Grund – Ein Wander- und Naturführer durch eine einmalige Natur- und Industrielandschaft. Verein für Wissenschaftler und ingenieurtechnische Mitarbeiter Dresden e. V. (WIMAD) (Hrsg.) (= Dresdner Impressionen, Bd. 2). 2., überarbeitete Auflage, Dresden 2013. Ohne ISBN.
Weblinks
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}}
}}
}}, Elbhang-Kurier, Nr. 5, 2002.
- {{#if:Michael Schäfer|Michael Schäfer: }}{{#if:Bienert, Gottlieb Traugott|Bienert, Gottlieb Traugott|{{#invoke:WLink|getArticleBase}} }}. In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie{{#if:|Vorlage:Abrufdatum|.}}
- Gottlieb Traugott Bienert im Stadtwiki Dresden
Anmerkungen
<references group="Anm." />
Einzelnachweise
<references responsive />
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| NAME | Bienert, Gottlieb Traugott
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| ALTERNATIVNAMEN |
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| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Müller, Bäcker und Großindustrieller
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| GEBURTSDATUM | 21. Juli 1813
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| GEBURTSORT | Eschdorf bei Dresden
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| STERBEDATUM | 22. Oktober 1894
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- Gestorben 1894
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