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FC Hennef 05

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von TuRa Hennef)
FC Hennef 05 e. V.
Vereinslogo
Basisdaten
Name Fußballclub Hennef 05 e. V.
Sitz Hennef, Nordrhein-Westfalen
Gründung 1. Juli 2005
Farben rot-weiß
Präsident Clemens Wirtz
Website fc-hennef.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Nils Teixeira
Spielstätte Stadion im Anton Klein Sportpark
Plätze 2258
Liga Mittelrheinliga
2024/25 10. Platz

Der FC Hennef 05 ist ein Sportverein aus der nordrhein-westfälischen Stadt Hennef im Rhein-Sieg-Kreis mit den Sportarten Fußball und Handball.

Geschichte

Im Jahr 1916 wurde in der Gaststätte Waldfrieden der Verein Viktoria Geistingen gegründet. 1924 schlossen sich die Fußballer der damals noch getrennten Gemeinden Hennef und Geistingen in der Viktoria Hennef-Geistingen zusammen. Aber bereits 1929 trennten sich die Ortsteile fußballerisch wieder: Es entstanden die Spiel- und Sportvereinigung Geistingen auf der einen und Viktoria Hennef auf der anderen Seite. 1938 wurden die Spiel- und Sportvereinigung Geistingen, der Verein Viktoria Hennef und der 1895 gegründete Hennefer Turnverein zum Turn- und Rasensportverein TuRa Hennef zusammengeschlossen. 1945 erhielt der Hennefer Turnverein seine Selbstständigkeit zurück, der SSV Geistingen lebte nicht wieder auf und die vormalige Viktoria behielt den Namen TuRa Hennef.

In die 1950er Jahre fällt die erfolgreichste Zeit des Fußballs in Hennef. 1950 stieg man in die Landesliga Mittelrhein auf, damals die dritthöchste Spielklasse im deutschen Fußball.<ref>Abschlusstabelle Landesliga Mittelrhein 1950/51</ref> Nach dem Abstieg im Jahre 1952<ref>Abschlusstabelle Landesliga Mittelrhein 1951/52</ref> stieg man postwendend wieder auf<ref>Abschlusstabelle Landesliga Mittelrhein 1953/54</ref> und qualifizierte sich in der Saison 1955/56 als Tabellensiebter für die neu gegründete Verbandsliga Mittelrhein.<ref>Abschlusstabelle Landesliga Mittelrhein 1955/56</ref> Bis 1959 hielt sich der Verein in der Drittklassigkeit.<ref>Abschlusstabelle Verbandsliga Mittelrhein 1958/59</ref>

Nach schwächeren Jahren, insbesondere Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre, spielte die 1. Mannschaft ab 1985 in der Landesliga, in die 2002 auch der 1968 gegründete FC Geistingen aufstieg.<ref>Abschlusstabelle Landesliga Mittelrhein, Gruppe 1 2002/03</ref> Zum Abschluss der Saison 2002/03 stieg TuRa Hennef in die Verbandsliga auf, konnte sich dort aber nur eine Spielzeit halten.<ref>Abschlusstabelle Verbandsliga Mittelrhein 2003/04</ref>

2005 fusionierten TuRa Hennef und FC Geistingen zum FC Hennef 05. Im Jahr 2007 stieg die 1. Fußballmannschaft der Herren in die Verbandsliga Mittelrhein auf, der man, nach zwischenzeitlichem Abstieg in die Landesliga im Jahr 2009, ab 2010 wieder angehörte.<ref>Abschlusstabelle Verbandsliga Mittelrhein 2007/08</ref><ref>Abschlusstabelle Verbandsliga Mittelrhein 2008/09</ref><ref>Abschlusstabelle Verbandsliga Mittelrhein 2010/11</ref>

2012 gewann der FC Hennef den Mittelrheinpokal durch einen 3:0-Finalsieg in Bonn gegen FC Erftstadt und qualifizierte sich damit für den DFB-Pokal. Der Fünftligist nahm an dem Wettbewerb zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte teil. In der 1. Runde traf der FCH auf den Zweitligisten TSV 1860 München. Das Spiel, welches im Bonner Sportpark Nord ausgetragen wurde, ging mit 0:6 verloren. Die Saison in der Mittelrheinliga beendete man als Tabellenerster, verzichtete aus finanziellen Gründen aber auf den möglichen Aufstieg in die Regionalliga West.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kein Mittelrheinligist, ein Freilos (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)</ref>

Wie bereits in den beiden Jahren zuvor gewann der FC Hennef auch in der Saison 2013/14 die Mittelrheinliga. Diesmal wagte man jedoch den Aufstieg in die Regionalliga West und trat dort in der Spielzeit 2014/15 an. Hennef beendete die Saison auf Platz 18 und musste nach einer Saison wieder absteigen. Zwei Jahre später gelang der Klassenerhalt nur, da keine mittelrheinische Mannschaft aus der Regionalliga abstieg. In der Saison 2022/23 wurden die Hennefer Meister der Mittelrheinliga, verzichteten aber aufgrund finanzieller Schwierigkeiten auf den Aufstieg in die viertklassige Regionalliga.<ref>General-Anzeiger Bonn: 2:0-Sieg im „Endspiel“ beim FC Wegberg-Beeck: FC Hennef ist Mittelrheinmeister. 11. Juni 2023, abgerufen am 28. Dezember 2023.</ref> Neuer Trainer wurde Fatih Özyurt, nachdem Sascha Glatzel gegangen war.<ref>General-Anzeiger Bonn: 2:0-Sieg im „Endspiel“ beim FC Wegberg-Beeck: FC Hennef ist Mittelrheinmeister. 11. Juni 2023, abgerufen am 28. Dezember 2023.</ref> Nachdem die Mannschaft in der Saison 2024/25 in arge Abstiegsnot geraten war, trat Fathi Özyurt im Mai 2025 von seinem Amt als Cheftrainer zurück. Für ihn übernahmen bis Saisonende als Interimstrainer Martin Gerards und Sebastian Fuchs, die mit einem Kraftakt das Team am Saisonende vor dem Abstieg aus der Mittelrheinliga bewahrten. Zur neuen Saison 2025/26 übernahm der ehemalige Spieler Nils Teixeira das Amt des Cheftrainer.

Erfolge

Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

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