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Tuttwil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tuttwil
Datei:CHE Tuttwil COA.jpg
Wappen von Tuttwil
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Münchwilen
Politische Gemeinde: Wängii2
Postleitzahl: 9546
frühere BFS-Nr.: 4783
Koordinaten: 713122 / 260330Koordinaten: 47° 29′ 2″ N, 8° 56′ 23″ O; CH1903: 713122 / 260330
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Höhe: 612 m ü. M.
Fläche: 3,67 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 541 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 147 Einw. pro km²
Datei:Obertuttwil.jpg
Tuttwil
Tuttwil
Karte
w{w

Tuttwil ist eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> in der politischen Gemeinde Wängi, Kanton Thurgau.

Von 1816 bis 1968 war Tuttwil eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Wängi. 1969 kam Tuttwil zur Einheitsgemeinde Wängi.

Geographie

Tuttwil liegt südlich von Wängi auf dem Tuttwilerberg und besteht aus Ober- und Undertuttwi, mit den Weilern Breiteloo, Scheuer und Wilhof.<ref name="HLS" />

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Tuttwil 1968.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1969

Spuren römischer Siedlungen in Obertuttwil weisen darauf hin, dass das Gebiet bereits in der Antike bewohnt war.

Tuttwil wurde 1244 als Tuotwille erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter besassen das Kloster Kreuzlingen (1244) und die Johanniterkomturei Tobel Güter in Tuttwil. Das Domkapitel Konstanz übergab 1282 den Kehlhof dem Kloster Fischingen. Bis 1460 unterstand Tuttwil der habsburgisch-österreichischen Herrschaft, 1460 bis 1798 war Tuttwil Teil des Hohen Gerichts Tuttwilerberg. Kirchlich teilte Tuttwil stets das Schicksal der Pfarrei Wängi.<ref name="HLS" />

Bis ins 19. Jahrhundert wurde vor allem Acker- und Obstbau betrieben, dann erfolgte eine Verlagerung von der Getreide- auf Vieh- und Milchwirtschaft. 1862 entstand die Stieger’sche Käserei. Ab 1785 war Obertuttwil Wechselstation an der alten Landstrasse ZürichSt. Gallen, die bis nach der Mitte des 19. Jahrhunderts über den Tuttwilerberg führte. Die Vorspanndienste und die Gasthöfe brachten zusätzlichen Verdienst. Im 19. Jahrhundert wurde neben der Spinnerei, Weberei und Ferggerei von Baumwolle etwas Stickerei betrieben. Ab 1960 entstanden neue Wohnbauten an den Dorfrändern.<ref name="HLS" />

1969 schlossen sich die vier Ortsgemeinden Tuttwil, Anetswil, Krillberg und Wängi zur Einheitsgemeinde Wängi zusammen, welche als politische Gemeinde heute noch besteht.

Bevölkerung

Datei:Untertuttwil.jpg
Undertuttwil im Frühling
Bevölkerungsentwicklung von Tuttwil<ref name="HLS" />
Jahr 1850 1900 1950 1960 2018<ref name="Einwohner" /> 2023<ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 29. Mai 2024.</ref>
Einwohner 411 329 309 309 541 540


Von den insgesamt 540 Einwohnern der Ortschaft Tuttwil am 31. Dezember 2023 waren 37 bzw. 6,9 % ausländische Staatsbürger. 228 (42,2 %) waren evangelisch-reformiert und 150 (27,8 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Sehenswürdigkeiten

Die folgenden Bauten sind in der Liste der Kulturgüter in Wängi aufgeführt:

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Tuttwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive) Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="HLS"> Erich Trösch: Tuttwil. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende