Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Otto-Friedrich-Universität Bamberg – Wikipedia Zum Inhalt springen

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Universität Bamberg)
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Otto-Friedrich-Universität Bamberg logo.svg
Motto Modern studieren, international forschen, innovativ lehren und gelassen leben in Bamberg. Das Welterbe ist unser Campus.
Gründung 1647 (Akademie), 1773 (Alte Universität), 1803 (Lyzeum), 1923 (PTH), 1958 (PH), 1972 (Gesamthochschule), 1979 (Neue Universität)
Ort Bamberg
Bundesland BayernDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern
Land Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland
Präsident Kai Fischbach<ref>uni-bamberg.de</ref>
Studierende 10.447 (WS 2024/25)<ref name="Uni Bamberg Zahlen">Die Universität Bamberg in Zahlen (2021-2023). Universität Bamberg, abgerufen am 18. Januar 2026.</ref>
Mitarbeiter 1.500 (2024)<ref name="Uni Bamberg Zahlen" />
davon Professoren 182 (2024)<ref name="Uni Bamberg Zahlen" />
Jahresetat 109,4 Mio. € (2024)<ref name="Uni Bamberg Zahlen" />
Drittmittel: 17,4 Mio. €
Netzwerke AARC<ref name="aarc" />, DFH<ref name="dfh" /> IAU<ref name="IAU" />, MGU, Technologie Allianz Oberfranken<ref>uni-bamberg.de</ref>
Website www.uni-bamberg.de

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist eine staatliche Universität in Oberfranken. Bereits im 17. Jahrhundert gegründet, zählt sie zu den frühneuzeitlichen Universitäten in Europa.

Die Universität umfasst vier Fakultäten und verteilt sich auf drei zentrale Standorte.<ref>Verteilung der Universitäts-Standorte auf das Stadtgebiet - Anreise, Lagepläne, Öffnungszeiten, Impressionen. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref> Die Geistes- und Kulturwissenschaften sowie die humanwissenschaftliche Fakultät befinden sich in historischen Gebäuden inmitten des UNESCO-Welterbes der Innenstadt. Die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sind in der Feldkirchenstraße im Osten der Stadt angesiedelt. Die Fakultät für Wirtschaftsinformatik zog 2012 auf den neuerbauten Campusteil auf der ERBA-Insel im Stadtteil Gaustadt.

Im Wintersemester 2023/24 waren an der Universität Bamberg etwa 11.000 Studierende eingeschrieben.<ref name="WS2023/24">Die Universität Bamberg in Zahlen (2021-2023). Abgerufen am 13. Juni 2024.</ref>

Datei:Aula der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.jpg
Aula der Universität im ehemaligen Dominikanerkloster

Geschichte

Datei:Bamberg-KleinVenedig1-Asio.JPG
Das alte Schlachthaus wird heute vom Institut für Geographie genutzt

Den heutigen Namen trägt die Universität seit dem 1. Oktober 1988. Er erinnert an die im 18. Jahrhundert verwendete Bezeichnung Universitas Ottoniana Fridericiana. Damit geehrt werden ihr Gründer Melchior Otto Voit von Salzburg und ihr Förderer Friedrich Karl von Schönborn<ref>feki.de</ref>. Für das Wiederaufleben dieses Namens hatte sich der damalige Präsident Siegfried Oppolzer eingesetzt.

Academia Bambergensis (1647)

Den Grundstein für die Universität Bamberg legte der Bamberger Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg, indem er am 14. November 1647 das damalige Jesuitenkolleg, das auf eine von Kaiser Heinrich II. gegründete Domschule zurückging, um die beiden Fakultäten Philosophie und Theologie zur Academia Bambergensis erweiterte. Kaiser Ferdinand III. und Papst Innozenz X. verliehen der jungen Universität im folgenden Jahr alle akademischen Privilegien. 1648 wurde sie als Academia Ottoniana feierlich eröffnet.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Universitas Ottoniano-Fridericiana (1773)

Bis 1770 wurde die Universität durch Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn um eine Juristische Fakultät erweitert und damit zur Volluniversität ausgebaut. Durch die Errichtung einer Medizinischen Fakultät durch Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim wurde sie zur klassischen Vierfakultätenuniversität. Im Jahr 1773 erhielt sie den Namen Universitas Ottoniano-Fridericiana. 1803 wurde die Vierfakultätenuniversität im Zuge der Säkularisation des Hochstifts Bamberg wieder aufgehoben.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Fortführung der Studien als Lyzeum (1803)

Die theologisch-philosophischen Studien konnten jedoch auch nach 1803 fortgesetzt werden. Die beiden Fakultäten der Theologie und Philosophie bestanden als Lyzeum weiter. Die Medizinische Fakultät musste im Oktober 1809 ihre Lehrtätigkeit einstellen und wurde zunächst durch eine „landärztliche Schule“, die bis 1823 unter Aufsicht eines Landgerichtsarztes arbeitende „Landärzte“ ausbildete, von einer Chirurgenschule und 1836 von einer bis 1841 bestehenden Baderschule ersetzt.<ref>Max Döllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. 1950; 2. Auflage. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1978, ISBN 3-87707-013-2, S. 526.</ref>

Philosophisch-Theologische Hochschule (1923–1972)

1923 wurde das Lyzeum in Philosophisch-Theologische Hochschule (PTH) umbenannt. In der Zeit des Nationalsozialismus musste sie am 9. Oktober 1939 schließen. Die Militärregierung in der Amerikanischen Besatzungszone genehmigte am 10. Oktober 1945 die Wiedereröffnung. So ging sechs Monate nach dem Zweiten Weltkrieg die Lehre weiter, vornehmlich in Rechtswissenschaft, Naturwissenschaften und Pharmazie. Trotzdem blieb es bei der Beschränkung auf eine Philosophisch-Theologische Hochschule. Infolgedessen wurden Fächer, die an sich nicht zum Profil der Hochschule gehört hatten, wieder abgeschafft. Es blieben die Philosophie, die Theologie und ein Lehrstuhl für Kunstgeschichte, der aber aufgrund mangelnder Studierendenzahlen in einen Lehrstuhl für Pastoraltheologie umgewidmet werden sollte.

Pädagogische Hochschule Bamberg (1958–1972)

1958 gründete die Landesregierung in Bamberg eine Pädagogische Hochschule (PH) mit katholischer Orientierung, die unter dem Dach der Universität Würzburg selbstständig war und Grund- und Hauptschullehrer ausbildete. Wichtige Professoren waren der Theologe Michael Arneth, der Pädagoge Reinhold Ortner und die Volkskundlerin Elisabeth Roth.

Ausbau zur Universität (ab 1979)

1972 wurden beide Bamberger Hochschulen, die PTH und die PH, zur Gesamthochschule Bamberg zusammengefasst, weil das Konzept der Gesamthochschule noch als zukunftsfähig galt. 1979 wurde diese in die Universität Bamberg umgewandelt. Zuvor hatte die Gesamthochschule sich eine neue Struktur gegeben, welche drei Fakultäten umfasste. Im Anschluss wurden weitere Fakultäten gegründet und umfassten im Jahr 1979 fünf Fakultäten und den Fachbereich Soziale Arbeit:

  • Katholische Theologie (seit 1647)
  • Pädagogik, Psychologie und Philosophie (seit 1647)
  • Geschichts- und Geowissenschaften (gegründet 1975)
  • Sprach- und Literaturwissenschaften (gegründet 1977)
  • Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (gegründet 1977).

1999 ging die Kirche des ehemaligen Dominikanerklosters in Bamberg in den Besitz der Universität über. Nach umfassenden Renovierungen dient sie heute der Universität als Aula für Abschlussfeiern und repräsentative Veranstaltungen.<ref>Die Aula in Geschichte und Gegenwart. (PDF) Universität Bamberg, abgerufen am 23. April 2024.</ref>

Jüngste Entwicklung

Datei:Uni Bamberg, An der Weberei 5, Bild 1.jpg
Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik auf der ERBA-Insel

Am 1. Oktober 2001 wurde die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik aus der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ausgegründet.<ref>Chronologie der Universität - Über die Uni Bamberg. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref>

2010 erfolgte im Rahmen der Expertenkommission Wissenschaftsland Bayern 2020 unter dem Vorsitz von Jürgen Mittelstraß<ref>Wissenschaftsland Bayern 2020. Abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref> eine Restrukturierung der sechs Fakultäten (Geschichts- und Geowissenschaften, Katholische Theologie, Pädagogik, Psychologie und Philosophie, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften, Wirtschaftsinformatik u. Angewandte Informatik) hin zu einer Reduktion auf vier.<ref>ENTWICKLUNG – PROFILIERUNG – WACHSTUM. Godehard Ruppert, 7. Juni 2011, abgerufen am 30. Dezember 2025.</ref> Der Fachbereich Soziale Arbeit, seit 1972 ein zentraler Bestandteil, wurde an die Hochschule Coburg abgegeben und der Studiengang Volkswirtschaftslehre durch European Economic Studies ersetzt. Ebenfalls fielen alle vier Professuren der Rechtswissenschaften mit zukünftigem Lehrimport an die FAU Erlangen, zwei Professuren der Musikwissenschaften wurden an die Universität Würzburg übertragen. Im Gegenzug wurde die Slavistik von der FAU Erlangen nach Bamberg verlagert und die Soziologie ausgebaut.

Im Jahr 2015 beschloss der Universitätsrat die Entwicklungsperspektive 2020.<ref>Entwicklungsperspektive - Über die Uni Bamberg. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref> Darin wird die Richtung der strategischen Entwicklung aufgezeigt, die die Universität nehmen will, unter anderem hinsichtlich Forschungsschwerpunkten und -verbünden, Qualitätssicherung bei Promotionen und Nachwuchsförderung, Weiterentwicklung von Lehre, Infrastruktur und Verwaltung sowie Internationalisierung.

Die Universität Bamberg ist seit 2020 am Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame in Paris beteiligt.<ref>"Bamberger Daten für Notre Dame" - Artikel auf sz.de vom 10. Januar 2020. Abgerufen am 2. Februar 2023.</ref> Besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfuhren zuletzt auch die Ergebnisse der Forschungsgruppe Retourenmanagement.<ref>"500 Rücksendungen pro Minute: Der Retourenwahnsinn von Amazon, Zalando und Co." - Artikel auf businessinsider.de vom 13. Juni 2019. Abgerufen am 2. Februar 2023.</ref>

In jüngster Zeit wird insbesondere die Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz am bestehenden Fachbereich für Angewandte Informatik vorangetrieben. In einem Wettbewerb des Landes Bayern zur Vergabe von insgesamt 50 Professuren zur Künstlichen Intelligenz gewann die Universität Bamberg mit sieben neuen Professoren die meisten Lehrstühle.<ref>"50 neue Professuren für Bayern" - Artikel auf sz.de vom 15. Mai 2020. Abgerufen am 2. Februar 2023.</ref> Im Jahr 2024 wurde zudem das Bamberger Zentrum für Künstliche Intelligenz (BaCAI) eingerichtet und der Bachelorstudiengang „KI und Data Science“ ins Lehrangebot aufgenommen.<ref>PM: Universität Bamberg ist das bedeutendste KI-Zentrum der Region. In: Presseportal. 10. April 2024, abgerufen am 23. April 2024.</ref>

Datei:201609 KDGS nr08.jpg
Eingangsbereich Feldkirchenstraße 21 beim Soziologenkongress 2016

Studium

Das Studienangebot umfasst 34 Bachelor- und 54 Masterstudiengänge sowie Studiengänge der Lehrämter von der Grundschule bis zum Gymnasium (Stand März 2024).<ref>Studienangebot - Interesse am Studium. Abgerufen am 19. März 2024.</ref> Im Wintersemester 2022/2023 waren 11.603 Studenten eingeschrieben, davon 2.142 Erst- und Neueinschreiber. Dies bedeutet eine leichte Abnahme gegenüber dem Vorjahr (12.161 / 2.217). Die universitäre Lehre wird von über 180 Professorinnen und Professoren getragen.<ref name="WS2023/24" /> Beruflich Qualifizierte können unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur an der Universität Bamberg studieren.<ref>Studieren ohne Abitur für beruflich Qualifizierte - Interesse am Studium. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref> Fast alle Studiengänge können in Teilzeit studiert werden.<ref>Teilzeitstudium - Interesse am Studium. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref>

Angeboten werden unter anderem folgende Studiengänge:

Geistes- und Kulturwissenschaften Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Humanwissenschaften Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik
Geographie (Bachelor) Betriebswirtschaftslehre

(Bachelor & Master)

Psychologie

(Bachelor & Master)

Künstliche Intelligenz & Data Science (Bachelor)
Sozial- und Bevölkerungsgeographie

(Master)

Internationale Betriebswirtschaftslehre

(Bachelor & Master)

Berufliche Bildung/

Sozialpädagogik (Bachelor & Master)

Angewandte Informatik

(Bachelor & Master)

Geschichte (Bachelor & Master) Wirtschaftspädagogik (Master) Pädagogik Wirtschaftsinformatik

(Bachelor & Master)

Interdisziplinäre Mittelalterstudien

(Bachelor & Master)

Finance and Accounting

(Master)

Empirische Bildungsforschung

(Master)

International Information Systems

Management (Bachelor & Master)

Europäische Ethnologie

(Bachelor & Master)

Value Chain Management &

Business Ecosystems (Master)

Erziehung- und Bildungswissenschaft (Master) Interaction Research & Design (Master)
Archäologische Wissenschaften (Bachelor) und spezialisierte Masterstudiengänge (z. B. Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit') European Economic Studies

(Bachelor & Master)

Erwachsenenbildung / Weiterbildung

(Master)

International Software Systems Science (Master)
Philosophie

(Bachelor & Master)

Computational Economics

and Politics (Bachelor)

Computing in the Humanities (Master)
Anglistik, Germanistik, Romanistik, Slavistik (alle Bachelor & Master) Survey Statistik (Master) Informatik (Bachelor)
Kommunikationswissenschaft Politikwissenschaft

(Bachelor & Master)

Kunstgeschichte Soziologie (Bachelor & Master)

Forschung

Forschungsschwerpunkte

Wissenschaftliche Einrichtungen

Datei:Bamberg, Wilhelmsplatz 3-20170103-002.jpg
Ehemalige Postdirektion, heute Sitz des Leibniz Instituts für Bildungsverläufe

Wissenschaftliche Einrichtungen an der Universität Bamberg bestehen in Form von Zentren, Instituten, Graduiertenschulen, Kompetenzzentren, Forschungsstellen, Arbeitsstellen, Forschungs- und Lehr-Lern-Labs sowie An-Instituten.<ref>Wissenschaftliche Einrichtungen. Universität Bamberg, abgerufen am 22. Februar 2022.</ref>

Zentren/Institute:<ref>Zentren und Institute. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

  • Bamberger Centrum für Empirische Studien
  • Bamberger Zentrum für Künstliche Intelligenz (BaCAI)
  • Institut für Fränkische Landesgeschichte
  • Institut Mensch & Ästhetik (IMAE)
  • Zentrum für Interreligiöse Studien
  • Zentrum für innovative Anwendungen der Informatik
  • Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAS)

Bamberger Graduiertenschulen:<ref>Bamberg Graduate Schools / Promotionsprogramme. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

  • Bamberg Graduate School of Social Sciences (BAGSS)
  • Bamberger Graduiertenschule für Affektive und Kognitive Wissenschaften (BaGrACS)
  • Bamberger Graduiertenschule für Historische Forschung (BaGraHist)
  • Bamberger Graduiertenschule für Linguistik (BaGL)
  • Bamberger Graduiertenschule für Literatur, Kultur und Medien (BaGraLCM)
  • Bamberger Graduiertenschule für Orient-Studien (BaGOS)
  • Bamberger Graduiertenschule für Mittelalterstudien (BaGraMS)
  • Bamberger Graduiertenschule für Betriebswirtschaftslehre (BaGSB)

Kompetenzzentren:<ref>Kompetenzzentren. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

  • Kompetenzzentrum für Angewandte Personalpsychologie (KAP)
  • Kompetenzzentrum Geschäftsmodelle in der digitalen Welt
  • Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien

Forschungsstellen:<ref>Forschungsstellen. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

  • Volkswirtschaftliche Forschungsstelle BERG
  • Psychotherapeutische Ambulanz/Psychotherapeutische Forschungsstelle
  • Dietrich-Boenhoeffer-Forschungsstelle für Öffentliche Theologie
  • Forschungsstelle für Angewandte Sportwissenschaften
  • Forschungsstelle für nachhaltige Güter- und Personenmobilität
  • Forschungsstelle Methoden der Normbegründung
  • Forschungsstelle Verbraucherfinanzen & Verbraucherbildung
  • Forschungsstelle Bamberger Living Lab Demenz (BamLiD)

Arbeitsstellen:<ref>Arbeitsstellen. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

Forschungs- und Lehr-Lern-Labs<ref>Forschungs- und Lehr-Lern-Labs. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

An-Institute:<ref>An-Institute. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

Bibliotheken:<ref>Teilbibliotheken - Universitätsbibliothek. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>
Die Universität hat mehrere Teilbibliotheken, welche Fakultäten und Studienangeboten zugeordnet sind. Es handelt sich dabei um Teilbibliotheken für:

  • Theologie und Philosophie
  • Humanwissenschaften
  • Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
  • Sprach- und Literaturwissenschaften
  • Geschichts- und Geowissenschaften
  • Informatik, Kommunikationswissenschaft, Kunst und Musik

Drittelmittelförderung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert beziehungsweise förderte unter anderem folgende Programme an der Universität Bamberg:

Organisation und Verwaltung

Datei:Prof. Dr. Kai Fischbach, seit 2020 Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.jpg
Prof. Dr. Fischbach, Präsident der Universität seit 2020

Leitung

Die Universität Bamberg wird satzungsgemäß geleitet von einem Präsidenten, drei Vizepräsidenten mit verschiedenen Ressorts sowie einem Kanzler.<ref>Aufgabenverteilung - Universitätsleitung. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref>

Der Universitätsleitung gehören an (Stand September 2024):<ref>Universitätsleitung. Abgerufen am 12. September 2024.</ref>

  • Kai Fischbach (Präsident)
  • Sabine Vogt (Vizepräsidentin Diversität und Internationales)
  • Thomas Saalfeld (Vizepräsident Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs)
  • Stefan Hörmann (Vizepräsident Lehre und Studierende)
  • Dagmar Steuer-Flieser (Kanzlerin)

Diese fünf Personen bilden mit den Dekanen der vier Fakultäten die Erweiterte Universitätsleitung der Universität Bamberg.<ref>Erweiterte Universitätsleitung - Leitung der Universität Bamberg. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref>

Verwaltung

Datei:Universitaet Bamberg 03.JPG
Der ehemalige Burgershof ist heute wichtiger Standort der Universitätsverwaltung in der Altstadt

Die Universitätsverwaltung ist in vier Abteilungen gegliedert:

  1. Bau, Flächen und Technischer Dienst,
  2. Studium und Lehre,
  3. Personal,
  4. Haushaltsangelegenheiten.

Zudem gibt es sechs Dezernate für übergreifende Aufgabenstellungen zu den Themen Kommunikation & Alumni, Informationssysteme, Innere Angelegenheiten & Zentrale Aufgaben, Universitätsarchiv, Forschungsförderung & Transfer sowie Planung & Qualitätsmanagement.<ref>Verwaltung. Universität Bamberg, abgerufen am 23. April 2024.</ref>

Studierendenvertretung

Die Studierendenvertretung der Universität beruht auf drei verschiedenen, teilweise miteinander verbundenen Beteiligungs- und Repräsentationsformen: die Fachschaftsvertretungen der vier Fakultäten, das Studierendenparlament sowie die studentische Vertretung im Universitätssenat.<ref>Studierendenvertretung Bamberg: Aufbau. In: Studierendenvertretung Bamberg. Abgerufen am 4. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Wahlen zu den studentischen Gremien finden einmal jährlich statt.<ref>Studierendenvertretung. Abgerufen am 24. Januar 2022.</ref>

Die Fachschaft besteht je nach Größe der Fakultät aus sieben bis neun studentischen Vertretern, die direkt von den Studierenden gewählt werden. Die zwei Fachschaftsmitglieder mit den meisten Stimmen sitzen zudem im Fakultätsrat, dem höchsten Entscheidungsgremium der Fakultät. Der Fakultätsrat entscheidet unter anderem über die Prüfungsordnungen, Einstellung neuer Professoren oder die Vergabe wissenschaftlicher Zuschüsse. Darüber hinaus werden zwei studentische Vertreter in den Senat der Universität entsandt. Diese werden ebenfalls direkt von den Studierenden gewählt. Der Senat ist das höchste universitäre Entscheidungsgremium und bestimmt beispielsweise über die Forschungsschwerpunkte oder die Einführung neuer Studiengänge.<ref>Senat. Universität Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

Das Studierendenparlament wurde zum Wintersemester 2020/21 eingeführt und konstituiert sich aus den beiden studentischen Senatoren, jeweils vier Vertretern der einzelnen Fachschaften sowie 17 weiteren direkt gewählten Vertretern von hochschulpolitischen Gruppen. Bei der letzten Wahl im Juni 2023 lag die Wahlbeteiligung bei rund 14 %.<ref>Studierendenvertretung Bamberg, Florian Knoch: Wahlergebnis bringt Veränderungen. In: Studierendenvertretung Bamberg. 5. Juli 2023, abgerufen am 5. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aktuell im Parlament vertreten sind die Hochschulgruppen Bamberger Grün-Linke Studierendeninitiative (BAGLS) mit 10 Sitzen, die Juso-Hochschulgruppe Bamberg (Jusos), der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und die AStA-Liste mit jeweils zwei Sitzen sowie die Liberale Hochschulgruppe (LHG) mit einem Sitz.<ref>Studierendenparlament - Fachschaft SoWi. Abgerufen am 4. Juni 2024.</ref>

Standorte

Die Universität lässt sich in drei Hauptstandorte gliedern: den über die Stadt verteilten Innenstadtcampus mit der Aula und dem Markusgelände, die Feldkirchenstraße mit dem Audimax und die ERBA mit der Informatik und den Kommunikations-/Musikwissenschaften.

Innenstadtcampus

Viele Einrichtungen der Universität sind in historischen Gebäuden in der Altstadt untergebracht und Bestandteil des UNESCO-Welterbes Altstadt von Bamberg.<ref>Bildergalerie Uni-Standorte. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref><ref>City-Tour durch Bamberg: Das sind die schönsten Stadtviertel. Abgerufen am 24. April 2024.</ref><ref>Bildergalerie Uni-Standorte. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref> Die Institute der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften und Teile der Universitätsverwaltung befinden sich etwa im ehemaligen Jesuitenkolleg, dem ehemaligen Hochzeitshaus, dem ehemaligen Schlachthaus, dem ehemaligen Bauhof sowie der ehemaligen Feuerwache. Im Rotenhan-Palais sind Teile der Universitätsverwaltung untergebracht, unter anderem die Studierendenkanzlei und das Akademische Auslandsamt (Kapuzinerstraße 25).

Markusgelände

Seit 1988 befindet sich die Fakultät Humanwissenschaften sich in der ehemaligen Frauenklinik am Markusplatz (Marcushaus nach Adalbert Friedrich Marcus), dem Geburtsort von Thomas Gottschalk. Zum Wintersemester 2011/12 wurde ein Neubau aus einem Hörsaal mit 400 Plätzen und 17 Seminarräumen zu insgesamt 560 Plätzen in der angrenzenden Markusstraße bezogen, außerdem befindet sich dort eine Cafeteria.<ref>Gebäude & Anreise - Humanwissenschaften. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref><ref>3-Jahres-Bericht. Abgerufen am 7. April 2026.</ref>

Feldkirchenstraße (Feki)

Die Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften befindet sich in der Feldkirchenstraße (im Volksmund Feki), in der Kärntenstraße sowie in der Kirschäckerstraße. Das zentrale Gebäude umfasst mehrere Hörsäle mit dem Audimax. In der Feldkirchenstraße sind auch die Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek Bamberg, das Rechenzentrum der Universität und eine Mensa mit Cafeteria angesiedelt.

ERBA

Datei:Uni Bamberg WE5, ERBA 01.jpg
Gebäude An der Weberei 5, ERBA

2012 wurde die Universität um einen Neubau erweitert: Die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik sowie das Institut für Kommunikationswissenschaft zogen um auf das Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei Erlangen-Bamberg am nördlichen Ende der Inselstadt, landläufig auf die Erba. In einem ehemals industriell genutzten Ziegelbau entstanden in unmittelbarer Nähe etwa 300 Studierendenapartements.

Universitätssportzentrum

Das bisherige Sportzentrum mit -platz befindet sich aktuell an der Feldkirchenstraße. Ab 2023 wird das ehemalige Hallenbad am Margaretendamm zum neuen Universitätssportzentrum umgebaut.<ref>Neues Universitätssportzentrum im alten Hallenbad. Abgerufen am 28. März 2022.</ref>

Mensen

Es gibt zwei Mensen (eine an der Feldkirchenstraße und eine im Zentrum an der Austraße) sowie drei Caféterien (eine auf der ERBA, eine am Markusplatz und eine in der Feki-Mensa), die vom Studentenwerk Würzburg betrieben werden.<ref>Essen & Trinken. Abgerufen am 4. Januar 2026.</ref>

Persönlichkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Absolventen

Namhafte Absolventen sind etwa

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Rankings

Im Wirtschaftswoche-Ranking des Jahres 2018, wo die Beliebtheit von Universitäten bei Personalern festgehalten wird, befindet sich die Universität Bamberg unter den genannten deutschen Universitäten auf Platz 54 (zusammen mit vier anderen Universitäten) von 67 im Fach Betriebswirtschaftslehre, auf Platz 33 (zusammen mit vier anderen Universitäten) von 52 im Fach Volkswirtschaftslehre, auf Platz 19 (zusammen mit vier anderen Universitäten) von 36 im Fach Wirtschaftsinformatik sowie auf Platz 60 (zusammen mit einer anderen Universität) von 60 im Fach Informatik.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 14. Juni 2018 im Internet Archive)</ref> Im Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erhielten 2019 insbesondere die Fächer Anglistik/Amerikanistik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Psychologie und Romanistik der Universität Bamberg zahlreiche gute und sehr gute Noten.<ref>Bamberger Germanistik und Psychologie bekommen Bestnoten. Abgerufen am 23. Juli 2021.</ref> Im Jahr 2021 wurden im CHE-Ranking insbesondere die hervorragenden Studienbedingungen in den Bamberger Informatikstudiengängen ausgezeichnet.<ref>CHE-Masterranking: Topnoten für die Bamberger Informatik. Abgerufen am 28. März 2022.</ref> 2022 erhielt die Universität Bamberg erneut Spitzennoten in den Fächern Erziehungswissenschaft, Germanistik und Psychologie,<ref>Universität Bamberg erzielt Spitzennoten im CHE Ranking 2022. Abgerufen am 9. Mai 2022.</ref> 2023 unter anderem in den Fächern Wirtschaftsinformatik<ref>Gute Noten für Hochschulen in Franken und der Obrepfalz. Abgerufen am 16. Mai 2023.</ref> und Volkswirtschaftslehre<ref>Ranking VWL auf studiengaenge.zeit.de. Abgerufen am 28. November 2023.</ref>. Die Online-Lernplattform Preply kürte Bamberg im Oktober 2022 zur drittbesten Studienstadt Deutschlands und zur besten Bayerns. Bei der Studie wurden Faktoren wie Sozialleben, Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Erschwinglichkeit untersucht.<ref>Beste Universitätsstädte Deutschlands. Abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Rudolf Herd: Die Universität Bamberg (1648–1803). Einst und Jetzt, Bd. 13 (1968), S. 163–167.
  • Bernhard Spörlein: Die ältere Universität Bamberg 1648 – 1803. Studien zur Institutionen- und Sozialgeschichte, 2 Bde. Berlin 2004.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="aarc">

Members of AARC. In: www.alps-adriatic.net. Rector's Conference of the Universities of the Alpes Adriatic Region, abgerufen am 12. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

</ref> <ref name="dfh">

Netzwerk. Liste der Hochschulen im Netzwerk der DFH. In: www.dfh-ufa.org. Deutsch-Französische Hochschule, abgerufen am 6. Oktober 2019.

</ref> <ref name="IAU">

List of IAU Members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 28. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

</ref> </references>

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Navigationsleiste Leiter der Universität Bamberg<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Staatliche Universitäten

Universität Augsburg • Otto-Friedrich-Universität Bamberg • Universität Bayreuth • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg • Ludwig-Maximilians-Universität München • Technische Universität München • Universität der Bundeswehr München • Technische Universität Nürnberg • Universität Passau • Universität Regensburg • Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Staatliche Fachhochschulen

Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden • Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach • Technische Hochschule Aschaffenburg • Technische Hochschule Augsburg • Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg • Technische Hochschule Deggendorf • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof • Technische Hochschule Ingolstadt • Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten • Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut • Hochschule für angewandte Wissenschaften München • Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern • Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm • Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm • Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg • Technische Hochschule Rosenheim • Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf • Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Kirchliche und Private Hochschulen
mit Promotionsrecht

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt • Hochschule für Philosophie München • Ukrainische Freie Universität • Augustana-Hochschule Neuendettelsau

Kirchliche und Private Hochschulen
ohne Promotionsrecht

Hochschule für angewandtes Management • Hochschule der Bayerischen Wirtschaft • Internationale Hochschule SDI München • Katholische Stiftungshochschule München • Munich Business School • Evangelische Hochschule Nürnberg

Kunsthochschulen

Leopold Mozart College of Music Augsburg • Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth • Akademie der Bildenden Künste München • Hochschule für Fernsehen und Film München • Hochschule für Musik und Theater München • Akademie der Bildenden Künste Nürnberg • Hochschule für Musik Nürnberg • Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg • Hochschule für Musik Würzburg

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Netzwerk der Alpen-Adria-Universitäten

Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 49° 53′ 38″ N, 10° 53′ 12″ O

 {{#coordinates:49,893888888889|10,886666666667|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }}