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Rijksuniversiteit Groningen

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(Weitergeleitet von Universität Groningen)
Rijksuniversiteit Groningen (RUG)
University of Groningen (UG)
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:RUG logo.PNG
Motto werken aan de grenzen van het weten (Arbeiten an den Grenzen des Wissens)
Gründung 23. August 1614
Trägerschaft staatlich
Ort Groningen, Niederlande
President Jouke de Vries<ref>https://www.rug.nl/staff/jouke.de.vries/</ref>
Studierende 34.000 (2020) <ref>https://www.rug.nl/about-ug/profile/facts-and-figures/?lang=en</ref>
Mitarbeiter 5717
davon Professoren 479
Netzwerke Coimbra-Gruppe, IAU<ref name="IAU"/>
Website www.rug.nl

Die Rijksuniversiteit Groningen (kurz RUG; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), kurz UG) ist die zweitälteste Universität der Niederlande.<ref>Barbara Beuys: Der große Kurfürst. Der Mann, der Preußen schuf. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1979, ISBN 3-498-00456-5, S. 47.</ref> Sie wurde am 23. August 1614 in Groningen gegründet. Bis 1876 war die Unterrichtssprache Latein. Der erste Rektor war Ubbo Emmius.

Heute sind etwa 30.000 Studenten in den Bachelor- und Masterstudiengängen der neun Fakultäten eingeschrieben (Stand 2016), weitere 775 arbeiten auf eine Promotion hin. Jährlich verlassen sie etwa 2.500 mit einem akademischen Abschluss. Die Universität Groningen ist damit nach den Universitäten in Amsterdam und Utrecht die drittgrößte Universität der Niederlande. Die Universitätsbibliothek Groningen ist nach der in Leiden die zweitgrößte Universitätsbibliothek der Niederlande. Die Universität Groningen ist neben der Universität Leiden eine von zwei niederländischen Mitgliedern der Coimbra-Gruppe.

Datei:Academiegebouw van de Rijksuniversiteit Groningen (2015).jpg
Akademiegebäude mit Fahrrädern

Das Motto der Universität lautet: „werken aan de grenzen van het weten“ (an den Grenzen des Wissens arbeiten).

Die Universität nimmt am ERASMUS-Stipendiatenprogramm teil. Seit 1994 arbeitet die Reichsuniversität als externer Kooperationspartner mit einigen bundesdeutschen Universitäten im Verbund Norddeutscher Universitäten zur Verbesserung von Lehre und Forschung zusammen.

Die Universität wurde 2007 vom Centrum für Hochschulentwicklung zu der sogenannten Excellence Group der 56 besten Universitäten in Europa gezählt.<ref>CHE-Ranking</ref> Mit englischsprachigen Studiengängen<ref name="Engl.Bach." /> und 61 % ausländischen Doktoranden (der höchste Anteil aller Universitäten der Excellence Group) weist die Universität Groningen einen vergleichsweise hohen Internationalisierungsgrad auf.

Geschichte

Datei:Ubbo Emmius (1547-1625).jpg
Ubbo Emmius war der erste Rector Magnificus der Universität Groningen

Provinciale Hogeschool 1614–1815

Die Einrichtung wurde 1614 auf Initiative der Regionalversammlung der Stadt Groningen und den umliegenden Regionen als Universität mit dem Namen „Academia Groningae et Omlandiae“ gegründet. Es gab vier Fakultäten: Theologie, Jura, Medizin und Philosophie.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Groningen, University of.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig University of Groningen: Facts & Figures.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Article in U.S. News & World Report.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

In den ersten 75 Jahren ihres Bestehens schrieben sich jedes Jahr etwa 100 Studenten ein. Fast die Hälfte der Studenten und Dozenten kam von außerhalb der Niederlande. Auch der erste Rector magnificus, Ubbo Emmius, stammte aus Ostfriesland. Gleichzeitig gab es bereits eine enge Beziehung zwischen der Universität und der Stadt und der umliegenden Region.

Die Entwicklung der Universität kam Ende des 17. und während des 18. Jahrhunderts aufgrund theologischer Meinungsverschiedenheiten, eines schwierigen Verhältnisses zur Regionalversammlung und politischer Probleme, zu denen auch die Belagerung der Stadt durch Christoph Bernhard von Galen im Jahr 1672 gehörte, zum Stillstand. In dieser Zeit waren durchschnittlich zwei- bis dreihundert Studenten gleichzeitig an der Universität eingeschrieben.

Université Impériale (Keizerlijke Universiteit) 1795–1814

Datei:Academiegebouw Groningen 1858.jpg
Das Hauptgebäude aus dem 19. Jahrhundert im Jahr 1858

Während der französischen Besatzung zwischen 1795 und 1814 wurde die Universität Groningen von der Kaiserlichen Universität Paris verwaltet. Anders als die Universität Leiden wurde sie nicht geschlossen und das Institut wurde französiert und in Université impériale de Groningue umbenannt. Während dieses Zeitraums blieb sie die einzige offene Universität im Königreich Holland.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />De Keizerlijke Universiteit | Rug 400 (Memento vom 19. Oktober 2019 im Internet Archive)</ref>

Rijkshogeschool 1815–1876

Nach den napoleonischen Kriegen wurde die Universität 1815, zur gleichen Zeit wie Leiden und Utrecht, als nationale Hochschule („Rijkshogeschool“) anerkannt. Doch angesichts ihrer unzureichenden Unterbringung kam es seit den 1830er Jahren zu Diskussionen über eine eventuelle Schließung. Die Situation verbesserte sich, als dank der Beharrlichkeit des Groninger Bürgermeisters Herman de Ranitz ein neues Hauptgebäude, das Academiegebouw, errichtet und 1850 fertiggestellt wurde.<ref>F.R.H. Smit: De Hogeschool in de negentiende eeuw: tussen oud en nieuw. In: G.A. van Gemert (Hg.): „Om niet aan onwetendheid en barbarij te bezwijken“: Groningse geleerden 1614–1989. Uitgeverij Verloren, Hilversum 1989, ISBN 90-6550-319-6, S. 101–109, hier S. 105.</ref> Das Academiegebouw war größtenteils von der Groninger Bevölkerung finanziert worden.<ref>Johan Huizinga: Geschiedenis der universiteit gedurende de derde eeuw van haar bestaan. In: Ders.: Verzamelde Werken, Band 8: Universiteit, Wetenschap en Kunst. Tjeenk-Willink, Haarlem 1951, S. 36–339, hier S. 210.</ref> Ein Feuer zerstörte das Gebäude 1906 allerdings vollständig.

Rijksuniversiteit 1876-heute

In der Zwischenzeit hatte das Hochschulgesetz von 1876 die Stellung der Universität radikal verbessert, die in Rijksuniversiteit Groningen (RUG) umbenannt wurde. Der Unterricht fand in Niederländisch und Latein statt und die Universität erhielt sowohl einen Forschungs- als auch einen Bildungsauftrag.<ref>State University 1877 - present. 13. Juni 2012, abgerufen am 3. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:090529 Academiegebouw Groningen NL.jpg
Das Hauptgebäude aus dem 20. Jahrhundert im Jahr 2009

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wuchs die Zahl der Fakultäten und Studiengänge stetig, die Zahl der Studenten nahm rasch zu. Als die Universität 1914 ihr 300-jähriges Bestehen feierte, waren 611 Studenten eingeschrieben, 1924 waren es bereits 1000. Nach einem Rückgang während der Depression Ende der 1920er- und in den 1930er-Jahren sowie insbesondere während des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzungszeit stieg die Zahl der Studenten ab 1945 rasch an und erreichte 1994 die Schwelle von 20.000. In jüngster Zeit sind etwa 34.000 Studenten an der Universität Groningen eingeschrieben, wobei die Zahl der ausländischen Studenten wieder stetig wächst, darunter auch viele deutsche Studenten und Forscher.

Im März 2015 unterzeichnete die RUG ein Abkommen mit der Landwirtschaftlichen Universität Chinas, um einen Campus in der chinesischen Stadt Yantai zu errichten. Damit wäre die RUG die erste niederländische Universität gewesen, die einen Campus in China eröffnet hätte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig RUG: Yantai van de baan.] In: UKrant.nl. Thereza Langeler, Rob Siebelink, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Plan wurde heftig kritisiert, vor allem wegen der Sorge über die Einschränkung der akademischen Freiheit durch die Zensur in der Volksrepublik China.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig De China-plannen van Rijksuniversiteit Groningen.] NOS, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Januar 2018 wurden die Pläne vom Vorstand der RUG aufgrund der „unzureichenden Unterstützung für das Projekt“ abgesagt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Rijksuniversiteit Groningen blaast plan Chinees filiaal af.] NOS, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Name und Siegel

Siegel und Wappen der Universität wurden 1615 von den Landständen Groningens bestätigt. Es besteht aus einem geviertelten Schild, welches das Wappen der historischen Landschaft Ommelanden (Friesische Seeblätter) und der namensgebenden Stadt Groningen (zweiköpfiger Reichsadler) beinhaltet, wobei der ursprünglich einköpfige Adler des Groeninger Stadtwappens sich auf den früheren Status Groningens als (freie) Reichsstadt bezieht.<ref>Provincial College 1614-1815. 6. Juni 2012, abgerufen am 24. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der Titel Reichsuniversität (niederländisch Rijksuniversiteit) leitet sich in diesem Zusammenhang nicht von einem Reichs- oder Kaiserprivileg her, sondern schlicht vom niederländischen Wort „het Rijk“, das die niederländische Zentralregierung bzw. den Staat bezeichnet. «Rijks-» ist im Niederländischen ein geläufiges Präfix für staatliche Einrichtungen (vgl. Rijksmuseum, Rijkswaterstaata, Rijksweg etc.). Damit hat die Bezeichnung keinerlei Bezug zu den im 20. Jahrhundert vom NS-Staat gegründeten «Reichsuniversitäten» in Strassburg, Posen oder Prag.

Symbolisches Zentralelement des Wappens ist ein aufgeschlagenes Buch mit dem lateinischen Wahlspruch VERBVM DNI LVCERNA. Es handelt sich dabei um ein Zitat aus der Bibel, genauer gesagt aus dem Psalm 119:105, das die Bedeutung der göttlichen Weisung für den Weg des Lebens hervorhebt (Verbum Domini Lucerna Pedibus Nostris – Des Herren Wort ist die Leuchte für unsere Füße). Groenigen und sein Umland (niederländisch Stad en Lande) hatten sich 1581 im Niederländischen Aufstand mit sechs anderen Provinzen von den katholisch-geprägtenspanischen Niederlanden losgesagt. Die so entstandene Republik der Sieben Vereinigten Niederlande verstand sich als protestantischer Staatenbund, worauf sich auch das Motto der Universität bezieht. So wurde der verwendete Psalm 119:105 in reformatorischen Kontexten oft zitiert, um die Bedeutung der (Heiligen) Schrift über Kirche oder Tradition zu betonen (siehe Sola-Scriptura-Prinzip). Die Wahl eines protestantisch-humanistischen Leitspruchs sollte dem neuen protestantischen Staat intellektuelle Legitimation verschaffen, wobei der christliche Wahlspruch ab den 1980er-Jahren zunehmend von dem modernisierten Motto „aan de grenzen van het weten“ („An den Grenzen des Wissens arbeiten“) ersetzt wurde.<ref></ref> Ähnliche, wenn auch symbolisch anders aufgeladene Darstellungen von Büchern finden in den Wappen der Universität Oxford oder der Harvard University. Der Schild der Rijksuniversiteit Groningen goldenen Markiezenkrone (Markgrafenkrone) abgeschlossen – erkennbar an den Blattzinken (Fleurons) und den dazwischen stehenden Perlen. 2007 hat die Universität ein vereinfachtes Logo vorgestellt, welches auf dem historischen Wappen basiert und dieses in der alltäglichen Kommunikation ersetzt, ohne dass das heraldische Vollwappen abgeschafft worden wäre. 2018 folgte letztmals eine Feinjustierung, um das Logo an die Anforderungen der digitalen Kommunikation anzupassen.<ref>House style basics. 29. März 2019, abgerufen am 24. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Oft wird fälschlich angenommen, die Universität habe ihr Wappen vom Provinzwappen übernommen. Tatsächlich ist das ein Anachronismus: Das heutige Wappen der Provinz Groningen wurde erst 1947 offiziell festgelegt – über 300 Jahre nach der Gründung der Universität im Jahr 1614.<ref>Vlag en wapen. Abgerufen am 24. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kennzahlen

  • 34.000 Studenten (2020)<ref name="Zahlen">Zahlen und Fakten</ref>
  • 6.630 Erstsemester (1. September 2013)
  • 5.238 VZÄ Mitarbeiter (inkl. UMCG)
  • 479 Professoren (inkl. UMCG)
  • 1.500 PhD (inkl. UMCG)
  • 45 Bachelorstudiengänge, 146 Masterstudiengänge
  • 83 englischsprachige Masterstudiengänge, darunter 15 Double-Degree-Programme und acht Erasmus-Mundus-Programme
  • 23 englischsprachige Bachelorstudiengänge<ref name="Engl.Bach.">Bachelor's degree programmes in English (englisch)</ref>
  • 14 Forschungs-Masterstudiengänge
  • 11 Fakultäten, 9 'Graduate Schools'<ref name="Zahlen" />
  • 614 Mio. Euro Umsatz<ref name="Zahlen" />
  • Die RUG hält Platz 66 im „Academic Ranking of World Universities“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Academic Ranking of World Universities 2018 (Memento vom 16. August 2018 im Internet Archive). Abgerufen am 31. März 2024.</ref>

Fakultäten

Die Universität Groningen ist in elf Fakultäten gegliedert, die Studiengänge und Kurse in den Bereichen Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Raumwissenschaften, Biowissenschaften sowie Naturwissenschaften und Technik anbieten. Jede Fakultät (vgl. College in den USA oder School in Europa) ist eine formale Gruppierung von akademischen Studiengängen, Schulen und Instituten, Fachbereichen, Forschungszentren und/oder einer beliebigen Kombination aus diesen, die zu Ausbildungszwecken zusammengeschlossen sind. Jede Fakultät bietet Bachelor-, Master-, PhD- und Austauschprogramme an, einige auch kurze Zertifikatskurse.

Seit 2014 verfügt die RUG auch über ein teilweise unabhängiges Universitätskolleg, das University College Groningen (UCG).<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: De Volkskrant. Abgerufen am 11. November 2021 (nederlands).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig BA/BSc Liberal Arts & Sciences.] In: rug.nl. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

  • Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaft
  • Kunstschule
  • Juristische Fakultät
  • Theologische und religionswissenschaftliche Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Fakultät für Verhaltens- und Sozialwissenschaften
  • Fakultät für Medizinische Wissenschaften
  • Fakultät für Naturwissenschaften und Technik
  • Fakultät für Raumwissenschaften
  • Universitätskolleg Groningen
  • Campus Fryslân

Studentenleben

Die Stadt Groningen ist als die Studentenstadt der Niederlande bekannt; etwa ein Drittel der Einwohner der Stadt studiert entweder an der Universität Groningen oder an der Hanze University of Applied Sciences. Die Universität bietet über ACLO<ref>aclosport.nl</ref> ein breites Spektrum an sportlichen Aktivitäten und Kursen an. Für fast jede Sportart gibt es einen eigenen Verein, der seine Einrichtungen zu ermäßigten Preisen für Studierende zur Verfügung stellt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sports associations | Extracurricular activities and associations | Student life | Find out more | Education | University of Groningen.] In: rug.nl. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

An der Universität gibt es mehrere Studentenvereinigungen, die soziale Veranstaltungen für ihre Mitglieder organisieren, sowie Studenten- und Studienvereinigungen, die sich meist auf bestimmte Fakultäten und Studiengänge beziehen.

Die Nutzung des Fahrrads als Fortbewegungsmittel ist sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Studenten besonders verbreitet, und es gibt integrierte, gekennzeichnete Radwege vom Stadtzentrum bis nach Zernike. Aus diesem Grund wird die Stadt im Volksmund auch als „World Cycling City“ bezeichnet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig How Groningen invented a cycling template for cities all over the world.] The Guardian, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Studentisches Wohnen

Die Universität Groningen verfügt nicht über Studentenwohnungen. Sie bietet jedoch Studenten eine Unterkunft über SSH Student Housing an, das Studentenhäuser an verschiedenen Standorten in Groningen und anderen Städten in den Niederlanden betreibt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig SSH student housing | Rooms and apartments for students.] In: sshxl.nl. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Eine große Anzahl von Studenten wohnt jedoch in privaten Unterkünften in der Stadt. Seit kurzem gibt es auch The Student Hotel, das die Wohnmöglichkeiten für Studenten erweitert. Um die jährliche Wohnungsknappheit zu bekämpfen, hat die Stadt Groningen den Bau von Kurzzeitunterkünften wie The Village gefördert, das aus Schiffscontainern für internationale Studenten besteht.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Village: Only for college from home.] In: Ukrant. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die niederländische Regierung hat strenge Gesetze für private Unterkünfte, sowohl für die Mieter (Studenten) als auch für die Vermieter, damit faire Mietpreise und Mietbedingungen aufrechterhalten werden können.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: Housing in Groningen. Abgerufen am 11. November 2021 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Im Jahr 2018 erhielt die Universität nationale Aufmerksamkeit aufgrund der Wohnungskrise in der Stadt Groningen. Aufgrund der Tatsache, dass die meisten neuen Studenten an der Universität vor allem aus anderen Teilen des Landes oder der Welt kommen, gab es einen Mangel an Unterbringungsmöglichkeiten für Studenten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Student Housing Nightmare.] In: The Dutch Review. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Besonders im Herbstsemester 2021 erreichte die Wohnungskrise ihren Höhepunkt, als Hunderte von Studenten Berichten zufolge keine Unterkunft hatten und auf Notunterkünfte zurückgreifen mussten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Academy building occupation hasn’t led to new beds yet.] In: Ukrant. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Wohnungsnot rief Proteste im Stadtzentrum hervor, die darin gipfelten, dass das Akademiegebäude vorübergehend von Studenten besetzt wurde, um Druck auf die Stadt auszuüben, die Notunterkünfte zu erweitern.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Groningen student sit-in ends after 9 hours; Improvements promised.] In: NL Times. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Berühmte Absolventen

Datei:Natuur- scheikunde gebouw (Zernikecomplex).JPG
Zernike Institute for Advanced Materials
Datei:Zernikeborg (Zernikecomplex).JPG
Zernikecomplex

Politiker

Wissenschaftler

Andere

  • Henk Feldmeijer (1910–1945), niederländischer nationalsozialistischer Politiker, Hauptsturmführer der Niederländischen SS
  • Prinz Bernhard jun., Wirtschaft, Absolvent 1995
  • Wim van Es (* 1934), Archäologie
  • Willem Glasbergen (1923–1979), Archäologie und Kunstgeschichte
  • Prinzessin Laurentien (* 1966), Geschichte
  • Prinz Maurits, Wirtschaft, Absolvent 1995
  • Prinzessin Marilène, Betriebswirtschaft, 1994
  • Richard van Rijssen (* 1953), Diplomat, Rechtsphilosophie und Zivilrecht, 1979
  • Epke Zonderland (* 1986), Geräteturner und erste olympische Medaille im Turnen der Männer für die Niederlande

Ehemalige Professoren

Trivia

Seit der Gründung 1614 benutzte die Reichsuniversität Groningen ein großes Siegel (Grootzegel) mit dem gevierten Schild von Stadt und Ommelanden. Mit der Einverleibung des Königreichs Holland in das Französische Kaiserreich im Juli 1810 wurden das Grootzegel und der Name der Hochschule abgeändert (vgl. napoleonische Heraldik). Mit dem Abzug der französischen Truppen kehrte man zum ursprünglichen Grootzegel zurück Der Historiker Pieter Jan van Winter entdeckte 1950 in den Archiven, dass das nach der Franzosenzeit genutzte Universitätssiegel nie durch einen königlichen Beschluss verliehen worden war und somit über 200 Jahre lang unrechtmässig geführt wurde – seit 1814 war dafür die Bewilligung des sog. hohen Adelsrat (niederländisch: Hoge Raad van Adel) notwendig.<ref></ref><ref>Heraldiek | Hoge Raad van Adel. Abgerufen am 3. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf Winters Initiative stellte der Senat 1951 ein Gesuch an das Kultusministerium; nach Prüfung durch den Hoge Raad van Adel erließ Königin Juliana am 7. Oktober 1953 die nachträgliche Verleihung. Seither ist das Grootzegel rechtskräftig anerkannt, und jede Doktorurkunde trägt ein rotes Wachsiegel mit dem Vermerk «sealed with the Great Seal of the University».<ref>Prof. Dr. Elmer Sterken: PhD Regulations (Promotiereglement), University of Groningen. In: Rijksuniversiteit Groningen. RUG, 1. September 2013, abgerufen am 2. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Rijksuniversiteit Groningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="IAU">

List of IAU Members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 8. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

</references>

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staatliche Universitäten

Amsterdam • VU Amsterdam • TU Delft • TU Eindhoven • Open Universiteit • Groningen • Leiden • Maastricht • Nijmegen • Rotterdam • Tilburg • Twente • Utrecht • Wageningen

private Universitäten

Protestantische Theologische Universität • Wirtschaftsuniversität Nyenrode • Theologische Universität Apeldoorn • Haager Akademie für Völkerrecht • Theologische Universität Kampen • Universität für Humanistik • Saba • TIAS School for Business and Society

Hochschulen

Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten • Akademie voor Kunst en Vormgeving St. Joost • ArtEZ Hogeschool voor de Kunsten • Avans Hogeschool • CAH Almere • CAH Dronten • Christelijke Hogeschool De Driestar • Christelijke Hogeschool Ede • Windesheim • Codarts, Hogeschool voor de Kunsten • De Haagse Hogeschool • Design Academy Eindhoven • Evangelische Hogeschool • Fontys Hogescholen • Gereformeerde Hogeschool • Gerrit Rietveld Academie • Hanzehogeschool Groningen • HAS Den Bosch • HBO Nederland • Hogeschool De Horst • Hogeschool Domstad • Hogeschool Helicon • Hogeschool Inholland • Hogeschool IPABO Amsterdam Alkmaar • Hogeschool Leiden • Hogeschool Rotterdam • Hogeschool van Amsterdam • Hogeschool van Arnhem en Nijmegen • Hogeschool der Kunsten Den Haag • Hogeschool Utrecht • Hogeschool Van Hall Larenstein • Hogeschool voor de Kunsten Utrecht • HZ University of Applied Sciences • Zuyd Hogeschool • Hotelschool Den Haag • IselingeHogeschool • Katholieke PABO Zwolle • Leidse Onderwijsinstellingen • NHL Hogeschool • NHTV internationaal hoger onderwijs Breda • PC Hogeschool Marnix Academie • Pedagogische Hogeschool De Kempel • Saxion Hogescholen • NHL Stenden Hogeschool • Stoas Hogeschool • Windesheim Flevoland

Grenzübergreifende Hochschule

Transnationale Universiteit Limburg

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