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Ursula Schaeppi

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Ursula Schaeppi (* 22. Juni 1940 in Zürich) ist eine Schweizer Schauspielerin und Komikerin.

Leben

Ursula Schaeppi spielte als Kind einige Rollen und ging mit 15 Jahren in den Schauspielunterricht. Danach stand sie mehr als zehn Jahre lang auf verschiedenen Bühnen in Deutschland. Mit den Deutschen Kammerspielen Buenos Aires begab sie sich ein Jahr lang auf Tournee durch Süd- und Mittelamerika.<ref name="zsz" />

In der gesamten Deutschschweiz bekannt wurde sie durch die Showblocks der Sendung Teleboy (1974 bis 1981) in der Rolle als «Göre Ursula». In der Mitte der 1970er Jahre spielte sie weiterhin Theater und produzierte eigene Stücke. An der Seite von Walter Andreas Müller spielte sie in der Sketcheinlage «Adam und Eva Chifler» der Quizsendung Traumpaar (1987 bis 1993). 1987 wurde sie für diese Rolle zusammen mit Walter Andreas Müller bei den Prix-Walo-Verleihungen als Publikumsliebling geehrt.<ref>Prix Walo Publikumsliebling. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Januar 2014; abgerufen am 20. Mai 2010.</ref><ref name="zsz" /> 1990 spielte Schaeppi die Doppelrolle als Lisbethli und ihre Mutter im Infomercial Rotsch.

Weil innerhalb kurzer Zeit sieben Personen gestorben waren, die Ursula Schaeppi sehr nahegestanden waren, glitt sie 1997 in eine Depression. Sie sprach 1998 im Zischtigsclub öffentlich darüber, weil sie mit ihrem Auftritt auf den Fakt aufmerksam machen wollte, dass die Krankheit auch prominente Personen trifft.<ref name="zsz">Das Rollenspiel ist ihr Lebenselixier. (PDF; 249 kB) In: zsz.ch. 5. August 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Oktober 2013; abgerufen am 15. März 2024.</ref>

2012 wurde sie mit dem Ehren-Prix Walo ausgezeichnet.<ref>Ehren-Prix Walo.</ref>

2013 machte sie bekannt, dass sie an der chronischen lymphatischen Leukämie erkrankt ist.<ref>Flavia Schlittler: Grosse Sorge um TV-Legende. Ursula Schaeppi hat Krebs! In: SonntagsBlick. 21. April 2013.</ref>

Seit 2003 lebt sie in Thalwil und gründete dort das Kinder-Theater-Atelier. Sie arbeitet heute mit Senioren und Kindern und inszeniert im Atelier Theaterstücke wie beispielsweise «Peter und der Wolf».<ref name="zsz" /><ref>Glanz & Gloria. SRF 1, 27. Mai 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. April 2014; abgerufen am 15. März 2024.</ref>

16 Jahre lang war sie mit dem Schweizer Theaterunternehmer Rudolf Haas (* 1954) liiert.<ref>H. Elias Fröhlich: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />«Ich fühle mich manchmal verloren in dieser Welt» (Memento vom 9. August 2020 im Internet Archive). In: Glückspost. 17. Juni 2020, abgerufen am 22. Januar 2022.</ref>

Filmografie

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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